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äpfelchen und die Klinik

S&il5kPeaxrl


Ich verstehe sehr gut Deine Kränkung, kenne so etwas von früher auch selbst. Man fühlt sich unverstanden und will nur eines: weg! Das hat nicht das Geringste damit zu tun, wie es die Schreiber wirklich gemeint haben.

Hier ist/war mein Halt.

Eben deshalb meine ich, Du kannst es weiterhin je nach Bedarf einfach nutzen oder auch nicht, musst es nicht ankündigen und selbst danach nicht brauchst Du eine Ankündigung nicht einzuhalten.

Niemand hier ist Äpfelchen, nur Du, und nur Du kannst für Dich entscheiden, ob Dir das Forum nicht doch plötzlich wieder einen Halt bietet. Du "darfst" es brauchen. Und sich selbst den Zugang zu versagen, bringt im Grunde nur Trauer.

:)_

äGpfelRcxhen


Ich will aber auch nicht, dass der Thread geschlossen wird, weil dann wird mir mein Halt von jemand anderem weggerissen. Das Thema habe ich durch, mehrmals und so einen Tiefschlag will ich nicht mehr, deshalb gehe ich freiwillig bis irgendwann.

Aber danke für Deine Worte, auch für Deine, Dybdahl! @:)

äTpSfelcxhen


Ich bin noch da. Und jetzt irgendwie schon weiter. Der Arztbericht kam dann irgendwann mal, aber war so aussagekräftig wie... keine Ahnung. Das Ding ist 5 Zeilen lang und voller falscher Angaben. Gerade der BMI war so wichtig, aber ist halt komplett falsch, weil eine falsche Größe genommen wurde und ich zusätzlich zum Zeitpunkt des Wiegens (das ist jetzt halt auch echt schon lange her) noch mehr wog.

Mit der Klinik stand ich auch telefonisch noch einmal in Kontakt, ob meine Aufnahme mit meinem derzeitigen BMI überhaupt noch möglich wäre, da ich gerade auf dem Mindest-BMI "rumschlitter".

Das Telefonat verlief auch wirklich gut, so dass ich irgendwie doch noch motivierter war.

Letzte Woche ist dann jedoch erst einmal alles ziemlich eingebrochen, ich musste viel nachdenken und mich sammeln, besonders, weil sich hier Abgründe über meine Vergangenheit auftun, wie ich mit der Zeit immer weniger leugnen, aber auch nicht sonderlich gut ertragen kann (geht um die Geschehnisse, die vielleicht in dem Zeitraum passiert sind, an den ich mich nicht mehr erinnern konnte und mittlerweile kommen immer mehr Erinnerungsfetzen, die ich noch zu "real" und "Einbildung" sortieren muss. Ich habe mir lange die Frage gestellt, ob ich näher da eindringen will, aber komme zu dem Schluss, dass das der einzige richtige Weg ist. Möglicherweise könnte das nämlich so eine Art Durchbruch sein und ich hätte endlich vielleicht zumindest ein bisschen eine Antwort auf die Frage, warum ich so bin, wie ich bin.

Die Klinik sieht mein Gewicht natürlich als leicht kritisch an, aber ich soll jetzt nochmal meine Motivation aufschreiben und hinschicken, zusammen mit dem falschen Bericht und meiner Bescheinigung über die Drogenabstinenz.

Das habe ich so weit geschrieben, muss jetzt nur noch diesen tollen Arztbericht einscannen und alles hinschicken.

*

Ich weiß, dass die Klinik sich ständig die Frage stellt, ob ich da so richtig wäre. Aber ich bin mir so sicher, dass wenn, dann da. Ich will in keine Klinik mehr für Essstörungen, nein.

Aber das rede ich mir doch nicht nur ein? Ich brauch keine Richtmengen und irgendwelche Infos zu Essstörungen und den ganzen Kram, ich weiß das doch alles?

äIpfe3lchexn


Aber achso, an sich gehts wohl gerade emotional vorwärts und aufwärts :)z

scch*neck'e.198x5


Juppiduuuhhh!

Ich wünsch dir von Herzen, dass es so bleibt. :)^ :)= :)_ :)*

Magst du vielleicht noch etwas von deinen positiven Gefühlen schreiben? Das frage ich, weil gerade in den Tiefs die Hochs so schrecklich schnell und brutal verblassen. Vielleicht könnte dir die Dokumentation dieser Hochs auch für zukünftige Tiefs helfen? :)*

äKpUfel\chexn


Danke :)z !

Also erst habe ich ja doch noch einmal lange stagniert und resigniert.

Ich wurde dann auch ziemlich trotzig, auch meinem Arzt gegenüber, weil mich das so wütend gemacht hat, dass das alles so verdammt lange dauert und ich immer wieder vertröstet wurde. Ich war im Frühjahr so hochmotiviert und es konnte ja niemand ahnen, dass das so schwer wird, in die Klinik zu kommen, weil die Zweifel auf der anderen Seite doch relativ hoch sind, eben wegen der Essstörung.

Mit der Zeit ging es mir dann - wie man gemerkt hat - immer schlechter und schlechter und ich war dann ja auch eine Zeit an dem Punkt, an dem ich absolut gegen die Klinik war, mal wieder. Dazwischen gab es aber so oft dennoch solche Momente, in denen ich so gerne wollte. Mir war und ist also klar, dass ein Teil von mir das will. Und anscheinend auch wirklich, weil sonst würde mich das niemals so beschäftigen.

Ich würde nicht sagen, dass es mir momentan gut geht, eigentlich gar nicht, aber ich halte es trotzdem irgendwie aus? Anders als sonst eben.

Letzte Woche, als da diese Art Durchbruch war, bin ich nochmal rasant abgestürzt (und tue es auf gewisse Art leider immer noch), was sich auch in meinem Verhalten zeigt. Es ist so enttäuschend. Aber gleichzeitig kam ich dann eben an diesen Punkt, dass ich die Wahl habe, da jetzt anzusetzen und das aufzuarbeiten oder es wieder zu verdrängen. Was ich aber niemals wieder tun könnte, ich kann das nicht vergessen, was da hoch kam. Aus der anfänglichen Vermutung wird auch langsam immer mehr eine zwar noch nicht bestätigte Tatsache (ich werde es niemals sicher wissen, glaube ich), aber es spricht immer mehr dafür, dass die Vermutung eben wahr sein könnte. Das tut entsetzlich weh, wirklich sehr. Ich kann damit auch noch gar nicht umgehen, weshalb ich gerade so abstürze, aber irgendwas hat es mir auch gegeben.

Ich bin neugierig, will wissen, ob diese Vermutung eben schuld daran ist, dass ich so bin, wie ich bin. Ich will mich erinnern, auch, wenn ich weiß, dass es noch mehr wehtun wird. Aber ich kann das so einfach nicht stehen lassen.

Und ich glaube, wenn es eine Möglichkeit gibt, mich irgendwie daran erinnern zu können, dann geht das nur, wenn ich Hilfe habe.

Irgendwas in mir fängt gerade an zu kämpfen?

Vielleicht ist das das einzige positive Gefühl, aber es fühlt sich neben den ganzen schlechten wie Ekel und Scham und Schuld so stark an? Ich bin immer noch verzweifelt und habe panische Angst, aber daneben ist jetzt einfach ein bisschen Hoffnung?

Und mein Hass teilt sich. Ich hasse mich, aber mittlerweile fange ich an, auch einen anderen Menschen zu hassen. Das ist noch ein bisschen kompliziert, weil ich ihn ja nicht sicher als Täter identifizieren kann (was nochmal für Schuldgefühle sorgt, weil ich ihm es zutraue und vielleicht ja zu Unrecht?).

Ich war lange der Überzeugung, dass ich nur noch verlieren kann. Weil es entweder wahr ist und ich das dann verkraften muss oder eben nicht und ich dann mit mir selbst zurecht kommen muss, dass ich den Gedanken zugelassen habe, dass er mir sowas angetan haben könnte.

Ein bisschen bin ichs noch immer. Am Sonntag habe ich gemalt und heute das Bild besprochen. Heute kam mir dann das erste Mal der Gedanke, dass ich selbst in der Verlierersituation nicht komplett verloren sein muss. Also wieder ein bisschen Hoffnung. Eine Deutungslücke im Bild eben und man könnte das so schön weiterdenken.

Ich habe heute einen ziemlich prägnanten Satz rausgehauen, was sowohl meine Sozialarbeiterin und mich erstaunt hat ;-D .

Es ging ums Fallen, ob ich zwingend fallen muss oder ob ich es vielleicht gerade schon tue.

Und ich habe ohne zu denken ziemlich flott mit "Das lasse ich nicht zu" geantwortet.

Ich spüre, dass was in mir kämpfen will. Und ich spüre, dass ichs kann.

*

Ein anderer Punkt ist, dass ich wirklich die Kontrolle verliere. Das ist jetzt alles weniger schön und definitiv kein Fortschritt, aber auch das macht etwas mit mir. Ich weiß, dass ich was kann (auch, wenn es jetzt absolut nichts tolles war/ist) und vielleicht kann ich das umdisponieren. Ich kann so stark und ehrgeizig und diszipliniert sein, wenn ich will. Ich wills nur in die falsche Richtung, aber ich kanns. Und vielleicht kann ich mich umdrehen und in die richtige Richtung laufen, wenn mir jemand hilft.

Und ich brauche Hilfe, ich brauche sie so sehr. Das merke ich jetzt ganz deutlich. Dass ich so unheimlich destruktiv sein kann, das war mir schon lange klar, aber das Ausmaß jetzt und wie leicht es mir fällt, DAS macht mir Angst.

Das Positive daran ist, dass das erste Mal in Bezug auf das Thema zwei Seiten sprechen. Früher wäre es mir egal gewesen und ich hätte nicht an die Konsequenzen gedacht, aber jetzt ist da das erste Mal eine zweite Stimme, die mir sagt, dass es so nicht weitergehen kann.

Ja, ich spüre wirklich, dass ich kämpfen kann.

Und ich weiß, dass ich nicht alleine kämpfen muss, denke ich. Ich fühle mich noch ganz oft allein, aber mittlerweile wird das weniger, weil ich weiß, dass Menschen hinter mir stehen. Hier im Forum (das wird mir immer deutlicher, wenn ich mir überlege, wie lange ich hier schon vor mich hin dilemma), meine Sozialarbeiterin, teilweise meine Freunde (die wenigen, die es wissen).

äYpfel#chexn


Achso, das klingt vielleicht alles so... kurzweilig. Gerade, wenn man mich kennt.

Aber es fühlt sich anders an als sonst.

Ich bin gerade wirklich glücklich? Neben all dem anderen bin ich irgendwie tatsächlich sowas wie glücklich.

Ich sprühe nur so vor Energie und bin das erste Mal seit langem nicht hoffnungslos. Oder fühle mich gänzlich verloren.

E[hem3aligser N}utzner (#509840x7)


Hört sich gut an! Bleib dran! :-) :)_

p@elzdtier8R6


Alles Gute Äpfelchen! Meine Daumen sind gedrückt! (kann leider nicht mehr schreiben - mir geht's einfach zu beschissen in der letzten Zeit).

s0chnVeck8e198x5


Danke für deinen Beitrag. Wirklich :)^

Ich hoffe, ich kriege ein paar der (wortlosen) Gefühle hier schriftlich zusammen, die ich beim Lesen empfunden habe. Auf jeden Fall waren es viele Gefühle aus meiner eigenen Vergangenheit, Bekanntes, Ängste, aber auch ganz viel Stärke und Hoffnung :)*

Ich wurde dann auch ziemlich trotzig, auch meinem Arzt gegenüber, weil mich das so wütend gemacht hat, dass das alles so verdammt lange dauert und ich immer wieder vertröstet wurde.

a) Allgemein habe ich an mir selber erkannt, dass Wut meistens der Auftakt zur Besserung einer Situation war. Wütend sein heißt ja, dass man nicht mehr passiv vor sich hin leidet, sondern die Gefühle in eine bestimmte Richtung lenken kann, sie werden greifbarer und gleichzeitig rücken sie deutlich weiter von den Schuldgefühlen ab. (By the way: Ich betrachte das meistens von einer Außensicht, also im Sinne eines Musters. Das Muster "Wut" ist bei mir der erste Teil des Musters "Aufarbeitung / Hinwegkommen",)

Mit der Zeit ging es mir dann - wie man gemerkt hat - immer schlechter und schlechter und ich war dann ja auch eine Zeit an dem Punkt, an dem ich absolut gegen die Klinik war, mal wieder.

Ich habe den Teil markiert, weil er für mich ausdrückt, dass du ein Muster klar benannt hast. Muster konnte ich besser ertragen, weil die sich meistens in gewissen Reihenfolgen (die man natürlich mühsam erst herausfinden muss) abspielen, aber am Ende eines Musters auch immer wieder Freude/Glück standen. Will heißen: Wenn du die Muster durchschauen kannst, dann gibt das immense Macht über die Krankheit und gleichzeitig immenses Selbstvertrauen, weil man sich dieser Borderline-Scheiße endlich nicht mehr nur als passives Opfer ausgeliefert fühlt.

Ich würde nicht sagen, dass es mir momentan gut geht, eigentlich gar nicht, aber ich halte es trotzdem irgendwie aus? Anders als sonst eben.

Anders reicht ja schon mal als Fortschritt, nicht? Anders bedeutet, dass sich doch was bewegt! :)^ :)^ :)^

Aber gleichzeitig kam ich dann eben an diesen Punkt, dass ich die Wahl habe, da jetzt anzusetzen und das aufzuarbeiten oder es wieder zu verdrängen. Was ich aber niemals wieder tun könnte, ich kann das nicht vergessen, was da hoch kam.

Ich kann mir nur ansatzweise vorstellen, wie schmerzhaft dieses "Hochkommen" ist. Aber andererseits ist es auch ein ganz starkes Signal deiner Psyche, dass sie bereit ist, sich diesen Themen zu stellen. Verdrängung funktioniert ja nur so lange, wie die Situation lebensbedrohlich prekär wird. Ein Hochkommen von Bildern signalisiert eben auch, dass bei dir irgendwas stabiler geworden ist, so dass dir deine Psyche eine Verarbeitung jetzt zutraut.

es spricht immer mehr dafür, dass die Vermutung eben wahr sein könnte. Das tut entsetzlich weh, wirklich sehr. Ich kann damit auch noch gar nicht umgehen, weshalb ich gerade so abstürze, aber irgendwas hat es mir auch gegeben.

Ich bin neugierig, will wissen, ob diese Vermutung eben schuld daran ist, dass ich so bin, wie ich bin. Ich will mich erinnern, auch, wenn ich weiß, dass es noch mehr wehtun wird. Aber ich kann das so einfach nicht stehen lassen.

Trotz des Schmerzes und der Tränen empfinde ich dich gerade wirklich ganz anders. Gut anders. :)^

Ich habe ja "nur" Erfahrungen mit Vernachlässigung und v.a. psychischem Missbrauch/psychischer Gewalt und der damit einhergehenden Traumatisierung, aber auch bei mir standen zum Beginn der Aufwärts-Phase Bilder aus der Vergangenheit, die nach und nach hochkamen. Und natürlich hat mich die Auseinandersetzung und das Durchdenken und Durchfühlen dieser Bilder psychisch fertig gemacht (für ein Bild brauchte ich über ein Monat, um das irgendwie einzuordnen, auszuhalten, damit klar zu kommen), aber seltsamerweise wurde es nach diesem intensiven Hinschauen, Schmerzen empfinden, es einordnen (war das okay, war das Gewalt? Wer war verantwortlich, wer hätte es sehen müssen) deutlich leichter.

Gerade Borderline macht das Einordnen von Vergangenem sehr schwer. Mir hat da die Imagination vom inneren Kind sehr geholfen. Nicht in dem Sinne, dass ich diese Bilder als ich-Kind angeguckt habe, sondern aus der Perspektive als (heute) erwachsene Person, mit Referenz auf Psychologie- und Pädagogik-Kenntnisse. Vielleicht kann ich es noch besser fassen, was ich damit meine: Ich stellte mir die Frage: Würde ich mit meinem Kind so verfahren? Würde ich mein Kind so erziehen? Was sagt die Fachliteratur zu diesem und jenem Event? Das half mir sehr bei der Einordnung des Geschehenen in recht / richtig und unrecht / falsch. Und nahm auch eine Menge Druck in Hinblick auf eigene Schuldgefühle ("Habe ich das verdient? War ich so schlimm, dass man xy tun sollte / muss?)

rasant abgestürzt (und tue es auf gewisse Art leider immer noch)

Kommen diese Abstürze nicht auch aus der Ecke, dass du erkennst, dass da was falsch gelaufen ist und dir Unrecht getan wurde?

Außerdem: Abstürze gehören zu so komplexen Krankheitsbildern eben dazu. Genauso, wie Suchtkranke tendenziell einmal oder öfter rückfällig werden, oder eine Krebserkrankung wieder aufflammen kann. Ich weiß mittlerweile, dass ich bei gewissen Ereignissen auch schrecklich abstürze bzw. abstürzen würde. Das heißt aber nicht, dass ich nicht wieder auf die Beine kommen kann. Meine Methode liegt darin, dass ich mich zwischenzeitlich informiere, welche Anlaufstellen und Hilfsangebote ich nutzen kann / nutzen werde, wenn ich wieder abstürze. Absturz ist ja auch kein permanenter Zustand, sondern immer eine Akutsituation, die man wieder hinbiegen kann.

Und ich brauche Hilfe, ich brauche sie so sehr. Das merke ich jetzt ganz deutlich.

Kompliment!! :)^ :)^ :)= :)= Ich merke das meist erst ziemlich spät und arbeite noch daran.

Ein anderer Punkt ist, dass ich wirklich die Kontrolle verliere. Das ist jetzt alles weniger schön und definitiv kein Fortschritt, aber auch das macht etwas mit mir.

Kein Mensch macht nur Fortschritte, und jeder Therapeut, der das verneint, dem würde ich ins Gesicht lachen. Ohne Rückschritt kein Fortschritt.

Ich kann so stark und ehrgeizig und diszipliniert sein, wenn ich will. Ich wills nur in die falsche Richtung

Hängt da bei dir vielleicht auch ein deutliches Selbstwertproblem dran? "Ich muss es wieder gut machen, dass ich so ein Schei*haufen bin, und darum muss ich zumindest in anderen Bereichen überdurchschnittlich sein!"?

Und: "Warum gewichte ich die Ziele anderer Menschen höher als mein eigenes Wohlbefinden? Warum darf ich in meinem Leben nicht einmal Nummer 1 sein, mit meinen Problemen, Gefühlen?"

Es ist bei mir mit der Zeit deutlich besser geworden, aber ich hatte die (für Außenstehende) extrem nervige Angewohnheit, mich für alles schuldig zu fühlen und mich hunderte Male am Tag zu entschuldigen. Sogar dafür, dass ich krank im Bett blieb. Auch da bin ich noch lange nicht am Ende meiner Reise angekommen und habe immer wieder Kolbenfresser. :)_

Das Positive daran ist, dass das erste Mal in Bezug auf das Thema zwei Seiten sprechen. Früher wäre es mir egal gewesen und ich hätte nicht an die Konsequenzen gedacht, aber jetzt ist da das erste Mal eine zweite Stimme, die mir sagt, dass es so nicht weitergehen kann.

Ich weiß nicht, ob das das Gleiche ist, aber am Anfang meiner Besserung stand auch diese zweite Stimme. Die sagte mir dann: "Arsch hoch, tu was, hör mit dem unproduktiven Drama (SVV ua.) auf!". Gleichzeitig half mir diese Stimme aber auch bei der Verteidigung meiner Interessen (z.B. den Therapeuten gegenüber, mich selber ernst nehmen) und bei der Einordnung der Bilder aus der Vergangenheit. Ich will da keine Korrelation herstellen, aber ich finde es höchst interessant, dass du auch diese übergeordnete, zweite Stimme in dir spürst.

Ja, ich spüre wirklich, dass ich kämpfen kann.

Dann genieße diese Erkenntnis. Ich habe lange gebraucht, um diese Stärke in mir zu entdecken, sie zu finden.

Darf ich fragen, wie sich dieses Stärkegefühl bei dir anfühlt?

Mir gibt es eine innere Gelassenheit und Ruhe, die ich niemals vorher hatte. Einfach das (wieder)gefundene Vertrauen, dass da drinnen nicht nur Düsternis herrscht, sondern eine Macht, die unglaublich hell strahlt und mich immer wieder aus den Tiefs leiten wird.

PS: Nochmal danke für deinen Beitrag! Ich lerne / reflektiere hier durch dich ja auch ganz viel mit. :)^ :)_

äPpfeglchexn


Danke, Dybdahl und danke, pelztier! Ich hoffe, Dir geht es bald wieder besser! Warum gehts Dir so schlecht?

Schnecke

Ich lerne / reflektiere hier durch dich ja auch ganz viel mit. :)^ :)_

Das freut mich sehr! :)_

Ich bin es ja gar nicht so wirklich gewohnt, Wut auf jemand anderen als auf mich zu empfinden. Zwar schon ein bisschen, aber ich habe das dann direkt immer auf mich selbst umgepolt und war letztendlich so wütend auf mich. Oft ohne Grund, weil meistens mir Unrecht getan wurde, ich es aber immer geschafft habe, mich dafür verantwortlich zu machen.

Muster konnte ich besser ertragen, weil die sich meistens in gewissen Reihenfolgen (die man natürlich mühsam erst herausfinden muss) abspielen, aber am Ende eines Musters auch immer wieder Freude/Glück standen. Will heißen: Wenn du die Muster durchschauen kannst, dann gibt das immense Macht über die Krankheit und gleichzeitig immenses Selbstvertrauen, weil man sich dieser Borderline-Scheiße endlich nicht mehr nur als passives Opfer ausgeliefert fühlt.

Ja, so langsam erschließt sich mir da auch das Muster. Ich weiß jetzt, dass auf jedes Mal, wenn ich "Nein" zur Klinik sage, relativ schnell wieder ein "Ja" folgt. Ich muss nur den passenden Moment finden und gehen. Wenn das "Ja" da ist. Ich weiß noch nicht so genau, wie lange die Phasen anhalten, weil das auch gerne mal wechselt, aber mich beruhigt momentan der Gedanke, dass ich immer, wirklich immer noch "Nein" sagen könnte. Nicht, weil ich mir vornehme, es zu tun, aber einfach, weil die Möglichkeit da ist. Deshalb komme ich ja jetzt überhaupt mal wieder in Fahrt und will den nächsten Organisationskram regeln. Die ganze letzte Zeit hatte ich so Panik, hatte Panikattacken vor meinen Gängen zum Hausarzt, um da Druck zu machen, aber letztendlich ist das nicht nötig. Ich dachte immer, wenn ich den Brief weggeschickt habe, dann ist es endgültig. Sollte es sein, aber muss es nicht. Nur, weil die dann dort noch mehr Unterlagen von mir haben und möglicherweise eine Entscheidung fällen, ob sie mich behandeln wollen oder nicht, heißt das nicht zwingend, dass ich sofort meine Sachen packen und los muss. Es wäre schön - und ich wünsche mir auch sehr - dass es letztendlich so sein wird, aber dieser Gedanke nimmt mir ziemlich den Druck aus der Sache und momentan, da ja auch alles noch etwas schwammig ist, weil ich keine endgültige Zusage habe, die Angst. Die Angst darf kommen, wenn alles ansteht. Aber jetzt würde sie mich nur zusätzlich belasten.

Ich kann mir nur ansatzweise vorstellen, wie schmerzhaft dieses "Hochkommen" ist. Aber andererseits ist es auch ein ganz starkes Signal deiner Psyche, dass sie bereit ist, sich diesen Themen zu stellen. Verdrängung funktioniert ja nur so lange, wie die Situation lebensbedrohlich prekär wird. Ein Hochkommen von Bildern signalisiert eben auch, dass bei dir irgendwas stabiler geworden ist, so dass dir deine Psyche eine Verarbeitung jetzt zutraut.

Hm, da bin ich mir unschlüssig, also ob meine Psyche bereit ist. Ich bins, weil ich mir denke, dass jetzt der richtige Zeitpunkt wäre. Ich habe schließlich im Sommer schon eigentlich alles so geregelt (auch mit der Uni), dass mir da wenig Steine in den Weg gelegt wurden. Ich bin momentan noch eher an dem Punkt, an dem ich mir sage, dass ich bereit sein will. Aber das ist für mich schon ein riesiger Fortschritt. Die Erinnerungen sind ja leider nicht wirklich da, es ist nur dieses Grundgefühl und dazu gibts ein paar Fakten, die das untermauern, aber die Erinnerungsbilder hören genau an den Stellen auf, an denen es spannend sein könnte.

So richtig kam ich auf das Thema ja auch nicht selbst. Das waren die Umstände, Aussagen meiner Mutter und dazu ein paar Ungereimtheiten, die alle dafür sprechen würden. Dann erst kamen die Erinnerungsfetzen, wobei ich da noch ganz stark mit zu kämpfen habe, weil ich mir da nicht traue. Dass ich mir das nicht nur einbilde.

Aber ich habe einen Punkt, an dem ich ansetzen kann. Und überhaupt das Drumherum zuzulassen, das signalisiert mir eben, dass ich bereit bin. Ich brauche nur Hilfe, damit sich die Erinnerungen ein bisschen vervollständigen. Vielleicht werden sie das niemals, aber die Hoffnung besteht eben.

Ich habe ja "nur" Erfahrungen mit Vernachlässigung und v.a. psychischem Missbrauch/psychischer Gewalt und der damit einhergehenden Traumatisierung, aber auch bei mir standen zum Beginn der Aufwärts-Phase Bilder aus der Vergangenheit, die nach und nach hochkamen. Und natürlich hat mich die Auseinandersetzung und das Durchdenken und Durchfühlen dieser Bilder psychisch fertig gemacht (für ein Bild brauchte ich über ein Monat, um das irgendwie einzuordnen, auszuhalten, damit klar zu kommen), aber seltsamerweise wurde es nach diesem intensiven Hinschauen, Schmerzen empfinden, es einordnen (war das okay, war das Gewalt? Wer war verantwortlich, wer hätte es sehen müssen) deutlich leichter.

Wie konntest du das einordnen? Wie gesagt, mir fällt das unglaublich schwer, weil ich mir selbst eben nicht traue und dann dazu auch noch der Person das nicht zutrauen will, dass sie das getan haben könnte. Bei mir gehts da also primär um die Schwierigkeit, einzustufen, ob etwas real war oder nicht.

Würde ich mit meinem Kind so verfahren? Würde ich mein Kind so erziehen? Was sagt die Fachliteratur zu diesem und jenem Event? Das half mir sehr bei der Einordnung des Geschehenen in recht / richtig und unrecht / falsch. Und nahm auch eine Menge Druck in Hinblick auf eigene Schuldgefühle ("Habe ich das verdient? War ich so schlimm, dass man xy tun sollte / muss?)

Die Methode vom Inneren Kind kenne ich grob. Habe sogar ein Buch dazu, aber das niemals gelesen, irgendwie. Wir hatten uns darüber mal in der Borderline-Gruppe in der 2. Klinik unterhalten und deshalb habe ich das Buch ja auch, aber so richtig auf mich angewandt habe ich es bisher noch nicht.

Ich wünsche Dir sehr, dass du weiterhin erkennen kannst, was Dir nicht hätte angetan werden dürfen! :)*

Am Anfang dachte ich, dass meine riesige Erinnerungslücke daher kommt, dass ich emotional misshandelt wurde. Weil das steht hier außer Frage. Da fand ich Deinen Ansatz gerade auch sehr hilfreich, weil ich Deine Fragen für mich selbst durchgespielt habe und da ganz klar zu dem Punkt kam, dass da verdammt was schief gelaufen ist.

Das, was da gerade bei mir hochkommt, geht in Richtung sexualisierte Gewalt. Mittlerweile kann ich - aber unabhängig von der Person, um die es hier sonst geht - 13 klare Situationen nennen und kurz anreißen. Distanziert und als ginge es nicht um mich, aber die Erinnerungen sind da. Ich war aber schon lange verwundert, wie ich so stark in diese Opfer-Rolle fallen konnte, dass ich bis heute so ein "beliebtes" Ziel bin. Durch die Aussage meiner Mutter kam dann eben die Vermutung auf und das wäre dann vorher gewesen, also vor den anderen Ereignissen

Kommen diese Abstürze nicht auch aus der Ecke, dass du erkennst, dass da was falsch gelaufen ist und dir Unrecht getan wurde?

Der letzte Woche, ganz sicher. Manchmal stürze ich einfach so ab, weil ich mich in meinem Selbsthass verrenne, aber jetzt ist das eben anders. Ich stand letzte Woche lange Zeit sehr neben mir, bin in Gedanken verloren gegangen, usw., aber dann ist irgendwas passiert. Ich war überfordert, allein (tatsächlich sogar, ich habe weder mein Zimmer (außer zum Rauchen), noch das Haus verlassen) und wollte ganz laut um Hilfe schreien. Kann ich aber nicht sonderlich gut, ich agiere nach innen und deshalb merkt man mir nur ganz selten an (also jetzt hier, nicht schriftlich im Internet), wenn ich falle. Wie genau ich da reingeschlittert bin, das weiß ich nicht, aber mit einem Schlag habe ich einfach komplett aufgehört zu essen. Den ganzen Ekel, den ich mir gegenüber empfunden habe ((einerseits, weil es ja sein könnte, dass das damals wirklich passiert ist, andererseits, dass ich es der Person zutraue, was mich in meinen Augen zu einem Monster (ge)macht (hat))) habe ich aufs Essen projiziert. Das wurde ein Selbstläufer und ich habe komplett die Kontrolle verloren. Ich habe gespürt, wie ich immer schwächer wurde körperlich, aber meine Gedanken und alles drumherum wurden immer klarer. Aber da wurde mir klar, dass mir möglicherweise Unrecht angetan wurde.

Meine Methode liegt darin, dass ich mich zwischenzeitlich informiere, welche Anlaufstellen und Hilfsangebote ich nutzen kann / nutzen werde, wenn ich wieder abstürze.

Schaffst du es denn dann auch, diese zu nutzen? Abgesehen von meiner Sozialarbeiterin (die zum Glück fest integriert ist und ich jede Woche einen Termin habe) schaffe ich es nicht. Hier im Thread war auch die Akutpsychiatrie mal Thema, aber ich habs letztendlich nie geschafft. Ich kann mir schwer erlauben, Hilfe zu holen. Ich denke aber auch, dass das viel mit meinem Selbstwert zu tun hat und dass ich mich selbst noch nicht so ganz ernst nehmen kann.

äapfNel+chen


Absturz ist ja auch kein permanenter Zustand, sondern immer eine Akutsituation, die man wieder hinbiegen kann.

Ja, es sind eben irgendwie wieder solche Phasen, wahrscheinlich sogar mit einem Muster?

Gerade habe ich nur Angst, dass ich den Absprung nicht schaffe. Ich darf gar nicht sagen, seit wie vielen Tagen ich schon nicht mehr essen kann. Da spielen aber halt auch wieder viele andere Faktoren noch mit rein...

Aber ich bin trotzdem glücklich, dass ich aus diesem Absturz heraus jetzt schon anfange, Erkenntnisse zu gewinnen. Vielleicht hätte ich niemals gemerkt, wie heftig ich mir gerade entgleite und deshalb so dringend Hilfe brauche, wenn die Essstörung mich nicht gerade so beherrschen würde? Wenn mir nicht jetzt bewusst geworden wäre, dass ich die Kontrolle über meinen Wunsch und Drang nach Kontrolle verloren habe?

Hängt da bei dir vielleicht auch ein deutliches Selbstwertproblem dran? "Ich muss es wieder gut machen, dass ich so ein Schei*haufen bin, und darum muss ich zumindest in anderen Bereichen überdurchschnittlich sein!"?

Ja, schon. Deshalb wollte ich auch unbedingt schneller als die Regelstudienzeit sein. Was ich auch gewesen wäre, wenn ich dieses Semester nicht bei der Planung die Klinik eingeplant hätte. Deshalb fiel mir der Schritt ja auch so schwer, während mir so viele gesagt haben, dass es komplett egal ist, wie viele Semester ich brauche. Ja, es ist egal, weil es niemanden groß interessiert (außer meinen Vater), aber für mich hatte das eine große Bedeutung.

Und: "Warum gewichte ich die Ziele anderer Menschen höher als mein eigenes Wohlbefinden? Warum darf ich in meinem Leben nicht einmal Nummer 1 sein, mit meinen Problemen, Gefühlen?"

Ja, warum? Vielen Menschen fällt das unglaublich leicht. Erschreckend leicht. Und manchmal unangebracht leicht. Aber warum verbieten wir es uns so immens?

Es ist bei mir mit der Zeit deutlich besser geworden, aber ich hatte die (für Außenstehende) extrem nervige Angewohnheit, mich für alles schuldig zu fühlen und mich hunderte Male am Tag zu entschuldigen. Sogar dafür, dass ich krank im Bett blieb. Auch da bin ich noch lange nicht am Ende meiner Reise angekommen und habe immer wieder Kolbenfresser. :)_

Wie hast du das angefangen zu lösen? Ich kenne das, ich bin der schlechteste Uni-Schwänzer überhaupt ;-D . Meistens bin ich zwar nicht körperlich krank, aber psychisch komplett neben der Spur und am Ende. Sodass es eigentlich bestimmt auch legitim wäre, wenn ich nicht zur Uni gehe, aber ich quäle mich dennoch dahin, versuche die Menschen zu ertragen und die Zeit totzuschlagen, weil ich gedanklich sowieso woanders bin und überhaupt nicht verstehe, was die Menschen eigentlich reden.

Ich weiß nicht, ob das das Gleiche ist, aber am Anfang meiner Besserung stand auch diese zweite Stimme. Die sagte mir dann: "Arsch hoch, tu was, hör mit dem unproduktiven Drama (SVV ua.) auf!".

Diese Stimme existiert bei mir ja schon relativ lange. Das meinte ich immer, wenn ich von mehreren Seiten sprach. Aber da haben alle Seiten noch relativ unabhängig voneinander agiert und jetzt ist diese "gute" Stimme, meistens direkt nach der "bösen" ziemlich schnell zur Stelle. Das ist auf der einen Seite unheimlich belastend, weil ich dadurch in einem richtigen Kopfkrieg gefangen bin und alle durcheinander sprechen, schreien oder flüstern, aber auf der anderen Seite, entwickel ich jetzt vielleicht gerade so etwas wie ein Bewusstsein dafür, dass es noch etwas anderes gibt. Ein gesünderes Leben. Sowas wie ein Gewissen mir gegenüber. Die gute Stimme fängt jetzt so langsam an, lauter zu werden... aus dem Flüstern wird manchmal sogar ein Schreien. So ganz funktioniert das natürlich nicht immer, sonst wäre ich wahrscheinlich auf der Stelle "geheilt" und könnte all meine destruktiven Verhaltensweisen loslassen, aber es ist ein erster Schritt in die richtige Richtung.

Gleichzeitig half mir diese Stimme aber auch bei der Verteidigung meiner Interessen (z.B. den Therapeuten gegenüber, mich selber ernst nehmen) und bei der Einordnung der Bilder aus der Vergangenheit.

Wie meinst du das?

Ich will da keine Korrelation herstellen, aber ich finde es höchst interessant, dass du auch diese übergeordnete, zweite Stimme in dir spürst.

Hm, ich glaube, wir sind uns vielleicht ähnlicher, als wir am Anfang dachten oder noch immer denken ;-) :-D .

Darf ich fragen, wie sich dieses Stärkegefühl bei dir anfühlt?

Mir gibt es eine innere Gelassenheit und Ruhe, die ich niemals vorher hatte. Einfach das (wieder)gefundene Vertrauen, dass da drinnen nicht nur Düsternis herrscht, sondern eine Macht, die unglaublich hell strahlt und mich immer wieder aus den Tiefs leiten wird.

Ich weiß nicht so genau. Da spielt jetzt auch noch ein bisschen mein Hochgefühl ein (das ich nicht als gut darstellen will, aber es ist nun mal da), weil ich mit dem Essen so rumdümpel und mir das auf der einen Seite eben doch den Kick gibt, aber dazu kommt jetzt so ein Gefühl von Sicherheit?

Ganz prägnant war für mich wirklich die Erkenntnis, dass ich mich vorhin, als ich den anderen Beitrag geschrieben habe, wirklich nicht mehr allein gefühlt habe. Ich fühle mich nicht mehr so komplett in mir verloren und eingesperrt, sondern das erste Mal so, als dürfte ich eine Hand nehmen, die mir gereicht wird. Zumindest dürfte ich es jetzt versuchen. Deine Ausführung finde ich schön, mit der Macht. Das ist ziemlich interessant, ich habe vor langer Zeit mal ein Gedicht geschrieben, das so hieß, aber das handelte genau vom Gegenteil. Das ist gerade so ein schöner Gegenpol :)z . Dass die Macht nicht nur das Dunkle (und auch Äußere) sein kann, sondern dass man selbst mächtig sein kann. Selbst, wenn ich mich so heftig zerstört habe, habe ich mich trotzdem mir gegenüber nicht so mächtig gefühlt, weil ich diese Dinge nur getan habe, weil meine böse Seite es so wollte. Klar, da gab es den Rausch mit so vielen Gefühlen, aber letztendlich habe ich mich (spätestens danach) so klein und verloren und schwach gefühlt... weil der Selbsthass, die Essstörung und alles andere Macht hatte.

*

Es freut mich wirklich so sehr, dass es Dir meine Beiträge auch etwas helfen! @:)

Gerade, weil ich so oft das Gefühl habe, hier immer nur zu wollen und nichts geben zu können, weil ich nicht viel habe, was man jemandem geben könnte...

Und ein Teil Deiner Gefühle kommen hier ganz sicher an! :)_

sjchn'ecke19x85


@ Äpfelchen

Ich schreibe dir morgen eine ausführliche Antwort. Aber ich finde es richtig, richtig cool / interessant / hilfreich, was du in den letzten beiden Beiträgen geschrieben hast.

Vor allem im Hinblick auf die Dualität Realität (also Außenwirkung und Außenbewertung) - inneres Fühlen (Achtsamkeit / Eigengefühle, auf sich selber achten usw.).

Schlaf gut :)_ :-@ zzz

ä\pfe]lxchen


Ich krabbel auch gleich ins Bett ;-D !

Schlaf gut :)* :)_ zzz

l5uUomaxren


@ äpfelchen:

Die Geschichte aus der Vergangenheit, an die du nicht ran willst, weil sie dann dir eine nahe Person zu einem Monster macht, klingt nach einer traumatischen Erfahrung. Könnte sein, dass es den ganzen Rest an Störungen ausgelöst hat. Wenn es eine traumatische Erfahrung ist, ist es verständlich, dass du da nicht unbedingt ran willst. (Das ist ein Schutzmechanismus deines Körpers.) Man kann aber die Erfahrung aber auch bearbeiten, so dass sie nicht mehr so lebensbestimmend wird. Dafür brauchst du auf jeden Fall externe Hilfe. Insgesamt wirkt es, als hättest du dich vorwärts bewegt.

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