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äpfelchen und die Klinik

ä<pfeHlchxen


Ja gut, das ist schon ganz schön hilfreich, oder?

Also ich weiß, was mich triggert, aber meine "Abstürze" kommen unabhängig von diesen. Das verursachen eher andere Umstände, aber keine Ahnung.

Heute der Tag ist okay gewesen, war eigentlich die ganze Zeit auf den Beinen und bins nachher wieder, vielleicht ist das ganz gut.

In den letzten zwei Wochen habe ich mein ganzes Essverhalten so auf den Kopf gestellt. Durch die Übelkeit auch. Aber ich hab mir heute gesagt, dass es drin bleibt. Ich vertrage nurnoch kleine Portionen und kann das so schwer einschätzen, ab wann die Übelkeit wieder zu extrem wieder.

Jetzt sitze ich hier und bemühe mich, das Gefühl zu ertragen. Weil das wäre jetzt wirklich noch ganz dumm, wenn ich da jetzt wieder so extrem reinrutsche.

d^anaMe8x7


Ich find es echt hart das in dem Kontext in dem du gerade bist so aufzureißen. Könnt ihr das nicht erstmal auf Seite legen und dann an der Stabilisierung arbeiten?

ä2pfelxchen


Ja, wir haben auch stark zurückgestellt.

Letzten Dienstag nur knapp 15 Minuten geredet, auch in Bezug auf das Bild, was ich gemalt habe.

Sonst haben wir eher ruhig gemacht und auch viel über was anderes geredet (u.a. was ich für die Klinik geschrieben habe, weil ich mir so unsicher bin, obs gut ist). Ich war aber auch ziemlich gefasst, bis aufs Essen gings mir super gut. Das ist erst vorgestern wieder so gekippt, aber aus anderen Gründen.

Den Rest blende ich öfter wieder aus, weil ich merke, dass es nicht so ganz so klappt. Bzw bin ich emotional davon so distanziert.

Sie war auch der Ansicht, dass wir nicht so schnell machen dürfen und ich mich nicht übernehmen darf, weil ich so instabil bin. Ich kanns aber eben jetzt auch wirklich immer schlechter äußern, was in mir vorgeht. Wahrscheinlich distanziere ich mich so von mir selbst, weil ich es anders nicht verkraften könnte?

äppfFelchexn


Nächste Woche geht's bestimmt wieder über die Klinik, falls ich da eine Rückmeldung habe. Könnte der Fall sein, weil mein Termin verschoben wurde auf Ende der Woche. Und vielleicht reden die Donnerstag über meinen Fall in der Klinik.

Normal würde ich schon sagen, dass sie mich gut einschätzen kann, aber momentan kann ichs ja selbst nicht einschätzen und bin ständig überrascht, wie schnell ich zwischen Euphorie und Verzweiflung schwanke.

d*anaex87


Ist auch ien gefährliches Thema.

ä#pfJelcihen


Ich spüre es...

Ich glaub immer, ich kann alles kontrollieren und gleichzeitig glaube ich es auch nicht. Mit dem Thema kommt einfach ganz viel hoch, ganz viel wird auf- und durcheinandergewirbelt und ich auch. Ich weiß, dass ich jetzt nicht Rennen wollen darf...

dFanaex87


Pss bloß auf das du nicht vom Drahtseil abstürzt.

änp9fvelchxen


Wenn man stürzt, stürzt man dann endgültig?

Oder kann man auch nur vom Drahtseil fallen, aber aufstehen und wieder draufklettern?

Woran spürt man, dass man stürzt?

d\an(aex87


Wenn man stürzt ist es zuspät. Dann stürzt man und hat keine aktive Kontrolle mehr über das Geschehen und kann nur noch gucken ob man so aufkommt das man sich ein paar Knochen bricht oder ob es das dann war. Ich hatte Glück, mein Körper hat damals alles getan um mich am Leben zu halten und es war jemand an meiner Seite der das seinige dazu getan hat, andere haben keines und sind tot. Ich kann diese Art Lotterie nicht empfehlen.

ä]pfewlch en


Ich stecke doch schon längt drin. Mal die Gute, die sich erbarmt und dann doch mal isst, augenscheinlich alles organisatorische regeln will für die Klinik und dann die, die sich tagelang weigert irgendwelche Kalorien zu sich zu nehmen, dafür Drogen, Psychopharmaka, weil sie die Monotonie nicht mehr ertragen kann und ihre erbärmliche Existenz...

Ich bin momentan wieder verzweifelt. Ich bin wieder in eine unschöne Situation geraten und andere würden das bestimmt leichter wegstecken. irgendwie gehörts wohl einfach da, aber mich zerreißt es jedes Mal... und deshalb bin ich nur schwach und mache so vieles so viel schlimmer als es ist... mir hat es halt gerade noch gefehlt, mir jetzt wirklich die Frage immer stellen zu müssen, was ich so ausstrahle? Ob ich nonverbal schreie: "Hey, nimm mich!

Wer bin ich wirklich? Ich kann doch nicht tagsüber die Unterlagen für die Klinik verschicken und abends ausarten, Drogen schmeißen und mich nach Freiheit sehnen, die nicht kommen wird. Das weiß ich.

Vielleicht habe ich aufgrund dessen, dass ich anscheinend nichts ernst nehmen kann, gar nicht verdient, dass man mich ernst nimmt oder mir helfen will...

(Mir gehts grad richtig schlecht, keine Ahnung, das kam einfach mit einem Schlag. Diese Leere, Verzweiflung und Sinnlosigkeit)

d:ahnae8"7


Geh in die Akut-Klinik. Endlich.

äjpfrel{chexn


Aber das entzweit mich doch nur noch mehr? Dann klafft da noch mehr die Lücke, weil dann organisiere ich nicht nur einen Klinikaufenthalt, sondern gehe sogar direkt noch sofort hin. Zwar in eine andere, aber...

Und gleichzeitig frisst sich die andere Seite passend dazu noch tiefer...

Kann ich irgendwie ausdrücken, wie ich mich fühle?

E@hemaligeNr Nutz\er; (#50_94x07)


Oh man. Danae hat Recht. Pack deine Sachen und geh da endlich hin, man!

E?hem7aliger N|utzzer k(#509407)


Hab die Seite ewig nicht aktualisiert, deswegen deinen vorigen Beitrag übersehen. Äpfelchen, diese Gedankenspiele und das Zerdenken bringen dich nicht weiter. Im Gegenteil. Nur zu deiner Bestärkung: Du hast ganz sicher nichts an dir, dass andere dazu verleitet, dich zu bedrängen. Schieb den Gedanken jetzt mal ganz schnell zur Seite. Es gibt einfach jede Menge Arschlöcher, die so rumlaufen.

Wenn du jetzt ernsthaft wieder dabei bist Drogen zu schmeißen und Pillen einzuwerfen und du nicht AKUT vernünftig handelst, um deinen Zustand einigermaßen stabil zu kriegen, ganz ehrlich, dann verabschiede ich mich hier endgültig. Mir ist das zu heikel. Du stürzt gerade ganz gewaltig, ich bin mir nicht sicher, ob du das gerade noch merkst.

E]hema@litger NutzeFr (#C50940x7)


Dann klafft da noch mehr die Lücke, weil dann organisiere ich nicht nur einen Klinikaufenthalt, sondern gehe sogar direkt noch sofort hin. Zwar in eine andere, aber...

Wo ist das Problem? Wenn du Glück hast, nehmen die Leute in der Akutklinik die Organisation deines anschließenden Klinikaufenthaltes in die Hand oder unterstützen dich.

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