» »

äpfelchen und die Klinik

äGpfelxchen


Ich schaff den Absprung nicht.

Momentan gibts nur nichts essen, wirklich gar nichts oder erbrechen.

Das ist gar nicht meine Art, ich weiß gar nicht, woher das jetzt so plötzlich wieder kommt. Früher hatte ich das mit dem Erbrechen, weil ich Angst hatte zu trinken. Und wenn ich getrunken hatte, das dann raus musste.

Jetzt gehts primär ums Essen und ich weiß, dass ich viel zu wenig esse und trotzdem kanns nicht drin bleiben.

Gestern Abend saß ich dann da und dachte: Nö. Hab dann aufgehört und mich durch das Gefühl gequält.

Jetzt war es wieder dasselbe. Die Menge war gar nicht zu viel (für mich halt schon, weil eben alles zu viel ist, aber jetzt so im Sinne von Fressanfall oder so, nein gar nicht) und trotzdem.

Mittendrin sage ich mir dann immer, dass ichs nicht machen soll und brech sozusagen ab.

Jetzt merke ich aber, dass ich wieder schrecklich Angst habe zu trinken. Ich mach mir grad Tee und werde den trinken, aber ich hab furchtbar Panik, dass ich meinen ganzen Wasserhaushalt wieder zerstört habe :°( .

Und ich hab schrecklich Angst, dass mein Gesicht wieder zum Kotzgesicht mutiert, weil das bei mir so verdammt schnell geht. Ich will dagegen steuern und in meinem alten Thread wurde geschrieben, dass viel trinken hilft, damit das wieder abschwillt, aber davor habe ich ja auch Angst.

Was für ein elendiger Kreislauf. Ich kann jetzt also gerade nichts machen außer hier rumsitzen und trinken und versuchen, der Angst standzuhalten. Aber das ist doch scheiße?

Ich bin so enttäuscht, dass ich da wieder reingeschlittert bin, weil ich doch dachte, dass ich das wenigstens im Griff hätte.

Und ich sehe auch nicht so wirklich einen Grund dafür? Wieso ich das wieder tue?

Klar, mit gehts nicht sonderlich gut, mir gings aber die letzten Wochen teilweise viel schlechter und die Dinge, die mich belastet haben (wie diese Vermutung, die Klinik, usw.), an die denke ich gar nicht so intensiv. Natürlich sind sie da, aber ich bin viel zu lethargisch, als dass ich groß nachdenke. Also warum?

Mir fällt nur ein, dass das für die Klinik ein absolutes Ausschlusskriterium ist, aber wie dämlich ist das denn, ich will doch eigentlich dahin? %:|

Und jetzt sagt bitte nicht, dass ich in die Akutpsychiatrie gehen soll. Mir gehts nicht schlecht, sonst hätte ichs getan, sonst würde ich hingehen. Ich will mir nichts antun oder sonst was. Ich weiß, dass der Rat nur gut gemeint ist, dorthin zu gehen, aber ich würde es jetzt sowieso nicht tun und deshalb bin ich ehrlich und sags direkt. Dafür gehts mir nämlich einfach nicht schlecht genug, da könnten die auch überhaupt gar nichts tun.

Ich gehöre in eine Klinik, ja, aber nicht auf eine Verwahrstation, die verhindern soll, dass ich mir etwas antue, weil an dem Punkt stehe ich gerade absolut gar nicht...

Würde ich jetzt nicht trinken, okay, aber ich tus ja, auch, wenns mir dabei mies geht.

äLpfevlc"hexn


Der Satz mit der Psychiatrie soll nicht so hart klingen wie er es vielleicht tut.

Ich bin unendlich dankbar, dass mir jemand ehrlich Rückmeldung gibt, dass ich hier Ich sein kann und dazu Rückmeldungen bekomme, weil ich sonst nirgends so offen und ehrlich bin, dass jemand einschreiten könnte.

Die können da nur tatsächlich nichts tun, was mir hilft.

l3uomLaren


@ äpfelchen:

Ich weiß überhaupt nicht mehr, ob das noch weiterhilft oder nicht. Alles, was ich in den letzten Tagen gelesen habe, reicht für mich aus, um mich irgendwie behandeln zu lassen. Ich möchte jetzt nicht wissen, wie es dir gegangen ist, als es dir noch schlechter ging. Ich selbst habe schon ungute Zeiten durch, die dagegen wie Nichts wirken.

Was mir aufgefallen ist, ist ein Vermeidungsverhalten gegenüber der Klinik. Eine mögliche Ursache könnte sein, dass die von dir erlebten Traumata so heftig sind, dass sich alles in dir dagegen wehrt, sich noch einmal damit auseinanderzusetzen. Der Vorteil einer Traumatherapie im Gegensatz zu dem jetzigen Zustand besteht darin, dass es nur noch einmal rückwärts durchlebt wird und danach ist Ruhe. Unbehandelt kann sich das Zeugs unter Umständen noch weiterhochschaukeln und du hast den jetzigen Zustand bis an dein Lebensende. Für mich ist dabei auch die Wahl recht einfach, welchen Zustand ich lieber hätte. Ich habe Respekt für jeden, der sich bewusst mit Traumata auseinandersetzt.

Für die Traumatherapie spricht auch, dass der ganze Prozess in einem überwachten Rahmen passieren kann und auch kontrolliert werden kann. Einfach sich Traumas herauspicken kann auch dazu führen, dass man noch einmal traumatisiert wird. So einfach mit dem sozial-pschiatrischen Dienst ranzugehen, dafür wirken die Traumata zu heftig. Dafür ist die Klinik da.

Momentan hört es sich so an, als wolltest du so weiter rumeiern. :-/

ä!pfle.lchexn


Ich will mich ja auch behandeln lassen! Das soll nicht falsch rüberkommen. Nur ein Teil von mir boykottiert das gerade so heftig, das belastet mich selbst, weil ich doch weiß, dass ich eigentlich in die Klinik will. Verwirrend...

Was mir aufgefallen ist, ist ein Vermeidungsverhalten gegenüber der Klinik.

Ja und das stört mich selbst massiv. Ich will in die Klinik. Aber gerade tue ich verdammt viel dafür, dass die mich nicht wollen. Gut, sie wissen ja gar nicht, was hier gerade so los ist, deshalb hoffe ich, dass ich mein Verhalten in den Griff bekomme, weil wenn sie mich nehmen würden, dann muss ich das. Es im Griff haben. So kann ich da nicht hin und ich will dahin. Ich will auf gar keinen Fall in eine Klinik für Essgestörte! Und dass ich es weitgehendst im Griff haben kann, das weiß ich. Dass die Essstörung ein Thema ist, dass ist denen dort auch bewusst und das ist okay. Ich muss nur garantieren können, dass ich etwas esse und mein Gewicht halten kann. Ich muss dort gar nicht zunehmen, wenn ich nicht will und nicht kann, weil mir andere Dinge im Weg stehen. Das ist ja schließlich der Fall, sonst hätten die anderen Kliniken was gebracht, wenn es "nur" darum geht, zuzunehmen und dann ist alles wieder gut bzw. regelt sich von alleine.

Der Vorteil einer Traumatherapie im Gegensatz zu dem jetzigen Zustand besteht darin, dass es nur noch einmal rückwärts durchlebt wird und danach ist Ruhe. Unbehandelt kann sich das Zeugs unter Umständen noch weiterhochschaukeln und du hast den jetzigen Zustand bis an dein Lebensende.

Danke für den Satz! @:)

Tief in mir weiß ich das wohl, aber es macht Mut, das so zu lesen... dass es vielleicht ein letztes Mal sein könnte, dass ich da durch muss.

Ich kann nicht leugnen, dass momentan immer mal wieder sehr viel hochkommt, mit dem ich nicht gut umgehen kann. Irgendwas tue ich, aber es bringt mich nicht weiter. Meistens liege ich im Bett (vorm Einschlafen kommen immer die Bilder und dann kann ich logischerweise nicht schlafen) und werde extrem unruhig, mein Herz rast und ich hyperventiliere. Ich versuche es wegzuatmen, was mir auch gelingt... verdrängen, indem ich Hörbücher anmache und versuche mir bildlich vorzustellen, was mir erzählt wird. Und wenn gar nichts hilft, dann lese ich, das ist noch aktiver als nur zuhören und dann wird es besser (das alles geht aber erst, wenn ich allgemein wieder ruhiger bin, in der Panikattacke selbst nicht).

Dieses Einschießen von Bildern, Erinnerungen und Gedanken überfordert mich. Normalerweise habe ich dann meiner Sozialarbeiterin immer davon geschrieben, aber ich weiß nicht wieso, ich ziehe mich immer weiter zurück. Ein Grund ist wahrscheinlich (viel zu früh) die Angst, dass sie irgendwann nicht mehr für mich da sein wird. In einem Jahr, wenn ich hier fortgehe. Vorher geht sie nicht, das hat sie mir gesagt, solange ist sie auch sicher noch da in ihrem jetzigen Job und auch für mich. Aber trotzdem kommt jetzt schon die Angst...

Deshalb kapsel ich mich ab und kugel mich wieder etwas in mir ein.

Ich lese ja momentan meine "alten" Texte, einer war noch gar nicht fertig und das war noch so aktuell, dass ich einfach weiterschreiben konnte. Aber das, was da steht, meine eigenen Worte, die klingen richtig krank und verzweifelt. Jetzt sind sie eingeschlossen in meinem "Tagebuch" (man könnte das schon irgendwie Tagebuch nennen, aber es sind überwiegend irgendwelche pseudophilosophisch und ekligpoetisch ausgedrückte Gedankentexte, seltener werdend Gedichte und abfotografierte gemalte Bilder oder überhaupt Fotos).

Für die Traumatherapie spricht auch, dass der ganze Prozess in einem überwachten Rahmen passieren kann und auch kontrolliert werden kann.

Eben deshalb sind wir ja alle dafür. Ich, meine Sozialarbeiterin ja auch, weil sie sagt, dass das so eigentlich nicht mehr tragbar ist, etc.... nur ein Teil von mir, der wehrt sich widerspenstig. Ich bin aber zuversichtlich, dass ich ihn - wenn die Zusage für die Klinik kommt - in eine Kiste packe und wegschmeiße oder verbrenne... oder vielleicht auch mitnehme und da auspacke, was wahrscheinlich am sinnvollsten wäre, weil das ja genau der meinige Teil ist, der mich töten will.

änpfelOchen


Momentan hört es sich so an, als wolltest du so weiter rumeiern. :-/

Nein. Einfach nur nein. Also kann sein, dass das so ist, aber ich will nicht, dass es so ist, deshalb nein.

Und wenn ich mich zwingen muss. Nein. Lieber sterbe ich, als so weiter zu leben. Und das ist mein voller Ernst.

Ich bin nicht akut suizidgefährdet, aber ganz ehrlich, so langsam habe ich auch einfach keine Kraft mehr und deshalb entscheide ich mich für die Klinik, weil ich das momentan auch als letzten Ausweg sehe. Wäre diese Hoffnung, dass ich dorthin kann, nicht da, dann hätte ich schon längst aufgegeben. Und hätte ich nicht hier Menschen, die mir immer wieder sagen, dass es diese Hoffnung eben noch gibt, dann sowieso, weil ich von alleine noch viel zu sehr von den letzten Aufenthalten geprägt war, als dass ich diese Entscheidung alleine hätte treffen können.

Nicht falsch verstehen, es ist trotzdem meine Entscheidung, aber den Weg dorthin hätte ich alleine nicht geschafft.

So fertig ich auch wäre, wenn die Klinik nein sagt... wahrscheinlich werde ich dann akut wirklich durchdrehen (deshalb habe ich auch vor dem Anruf so Angst), aber dann muss ich eine neue suchen, wahrscheinlich dann besser hier in der Gegend, dass ich die Aufnahme da weniger umständlich gestalten kann (aber das Konzept der jetzigen sagt mir immer mehr zu, umso mehr ich dazu gelesen habe)... meine Sozialarbeiterin würde auch mitkommen, sie steht mittlerweile bzgl. des Klinikthemas voll hinter mir (vielleicht mehr als ich selbst manchmal, was mir gut tut und mich bestärkt, weil ich mich wirklich in der Hinsicht wie ein Kind fühle, dass man an die Hand nehmen muss).

Bestimmt klingelt am Montag in der Uni mein Handy ]:D , oh scheiße.

*JVan{illaa*


äpfelchen mal ganz ehrlich. Wenn die in der Klinik nur im Ansatz wüssten was grad da alles abläuft würden sie dich niemals nehmen. Schon vorher als das alles besser lief ist es ja äußerst kritisch, wie man mitlesen konnte.ich will dir keine Ilusionen nehmen, aber was glaubst du wie schnell die Klinik dich wieder heimschickt wenn sie mitkriegt das du nicht stabil genug für die Therapie bist.

Meiner Meinung nach solltest du dir schon Gedanken machen um Alternativen, ich glaube nicht das du dein Verhalten so in den Griff bekommst das du in dieser Klinik therapiert wirst. Versteife dich nicht zu sehr, mach dir Gedanken um Alternativen, sei realistisch, dann fällst du auch nicht so tief wenn es dann so kommt.

Meiner Meinung nach brauchst du erst mal eine rein stabilisierende Therapie die dir noch viel mehr Möglichkeiten gibt mit dysfunktionalen Verhalten umzugehen.

Sei ehrlich, in deinem jetzigen Zustand würde dich die aktuell gewünschte Klinik ohne jegliche Überlegung ablehnen. Da nicht stabil genug.

Das soll nicht böse gemeint sein, aber ich seh's jetzt schon kommen. Wie schnell auch dort die Therapie abgebrochen wird, wenn sie sehen das Ihre Informationen nicht mit der Realität übereinstimmen.

Die tragen Verantwortung, und werden keine Traumatherapie mit einem absolut instabilen Menschen machen.

lquomaxren


@ äpfelchen:

Schreibst du das, was dir durch den Kopf geht, hier einfach so rein? Als es mir schlecht ging, hätte ich das einfach nicht formulieren und niederschreiben können. Das, was ich lese, fühlt sich etwa so ähnlich durchgedreht an, wie das, was mir im Kopf damals herumgegangen ist.

Ich habe mich an diesem Satzteil aufgehängt:

werden keine Traumatherapie mit einem absolut instabilen Menschen machen

Ich war vor meiner Traumatherapie absolut instabil und die Therapie hat mich stabilisiert. Für mich macht der ganze Satz oben keinen Sinn, weil er die Aufgabe einer Traumtherapie konterkariert.

Dennoch gibt es einen Punkt, der mich hat nachdenken lassen: Resourcen. Ich habe Unmengen davon und ich habe die Traumatherapie ambulant gemacht. Das hat nicht jeder. Vor allem Dingen kostet die Aufarbeitung auch Kraft. Wie sieht es damit bei dir aus?

Es gibt für Traumata das Bild eines Tresors, in dem man die üblen Sachen einsperrt und nur auf Geheis wieder rauslässt. Ich bin gerade am Überlegen, ob die "Tagebücher" ein solcher Tresor sein könnten. Vielleicht gehört da auch deine "dunkle Seite" für eine gewisse Zeit rein. Nur so als Idee... (Und dann danach den Zettel mit der Zahlenkombination verbrennen... ]:D )

ä>pbfel'chexn


@ Vanillaa

Wenn die in der Klinik nur im Ansatz wüssten was grad da alles abläuft würden sie dich niemals nehmen. Schon vorher als das alles besser lief ist es ja äußerst kritisch, wie man mitlesen konnte.

Das kann schon sein. Der Anmeldeprozess läuft ja noch und bisher steht noch keine Entscheidung, ob ich hin darf oder nicht. Dass es hier kritisch läuft, das bestreite ich nicht.

Die Klinik hat ja Punkte, die einen Aufenthalt ausschließen würden. Das Gewicht habe ich mit Ach und Krach, Drogen nehme ich keine regelmäßig. Ja, mein Essverhalten könnte besser laufen, aber davon wissen sie Bescheid. Deshalb wird dort ja überlegt, weil ich ehrlich zugegeben habe, dass das Essen nicht gut läuft. Dass ich erbreche, ist momentan so ein... komischer Zustand. Weil ich das eigentlich nur in Ausnahmen tue. Aber das hängt normalerweise nicht so sehr mit dem Essen zusammen, sondern war meine Art, mich zu verletzen. Ohne sichtbare Wunden. Fressanfälle und so hatte ich nie.

ich will dir keine Ilusionen nehmen, aber was glaubst du wie schnell die Klinik dich wieder heimschickt wenn sie mitkriegt das du nicht stabil genug für die Therapie bist.

Das wird genau nicht der Fall sein. Das machen die nicht. Deshalb dauert die Entscheidung ja jetzt so lange, weil wenn ich da bin, dann bin ich da. Das wurde mir so gesagt.

Du schreibst, ich soll nach Alternativen suchen. Es gibt keine Alternativen. Wie gesagt, mich bekommt man nicht mehr in eine Klinik für Essgestörte. Das bringt mir da absolut nichts und das sehe ich deshalb als Zeitverschwendung an. Auf die Essstörung setzt auch meine Sozialarbeiterin nie den Fokus, weil sie selbst auch der Meinung ist, dass das keinen Sinn macht.

Als ich hier in der Stadt in der PIA war, da wurde mir die DBT-Station ans Herz gelegt, aber nein. Ich kenne Skills (ja, die Therapie macht noch viel mehr aus) usw. aus den vorangegangenen Aufenthalten, wenn auch wahrscheinlich nicht so intensiv, aber das nützt mir alles nichts.

Das klingt jetzt wohl unheimlich trotzig, aber ich kann keine Alternativen wie Skills anwenden oder normal essen oder mir nicht schaden, weil ich es nicht "will". Ein Teil von mir will es nicht, ich darfs mir nicht erlauben und genau da will ich ansetzen.

Die tragen Verantwortung, und werden keine Traumatherapie mit einem absolut instabilen Menschen machen.

Richtig, die erste Phase in der Traumatherapie ist aber auch eine Stabilisierungsphase.

Ich will von dem Gedanken nicht ablassen, weil ich sehe für mich keine Alternative...

@ luomaren

Schreibst du das, was dir durch den Kopf geht, hier einfach so rein?

Ja, schon. Ich tippe einfach drauf los, was mir durch den Kopf schießt und sende. Ich lese meistens auch nicht nochmal. Das ist so eine Angewohnheit. Ich bin ein schlechter Redner, weil ich so unsicher bin und mich von meinem Gegenüber und dessen Reaktion oft irritieren lasse. Wohl aus Angst, etwas falsches zu sagen.

Deshalb schreibe ich in so einem Schreibfluss. Das kommt dem Reden wohl am nächsten... So schreibe ich auch mit meiner Sozialarbeiterin, genau deshalb eben. Dann überdenke ich meine Worte nicht und bin am ehrlichsten...

Ich mag schreiben.

Dennoch gibt es einen Punkt, der mich hat nachdenken lassen: Resourcen. Ich habe Unmengen davon und ich habe die Traumatherapie ambulant gemacht. Das hat nicht jeder. Vor allem Dingen kostet die Aufarbeitung auch Kraft. Wie sieht es damit bei dir aus?

Wow, ambulant? Allein, dass du die Traumatherapie überhaupt geschafft hast, ist ein Grund, dass du stolz sein kannst! :)*

Meine Ressourcen... hm.

Intrapersonelle Ressourcen sind an sich schon da: Ich kann mich meistens über irgendwas Kreatives ausdrücken und so etwas Luft machen. Nicht unbedingt, dass es mir besser geht, aber dass ich damit irgendwie umgehen kann. Irgendwie muss ich ja auch einen Kampfgeist haben, sonst wäre ich einerseits nicht so tief in dem ganzen Mist (mit der Essstörung z.B., auch, wenn die Disziplin und der Ehrgeiz in die falsche Richtung gingen) und andererseits wäre ich dann wohl auch schon tot. Ja doch, ich bin ehrgeizig und wenn ich etwas wirklich will, dann kann ich mich da reinhängen. Ich bin aber zu perfektionistisch, deshalb bin ich nie gut genug und deshalb muss ich oft gefangen werden... müsste es, weil es immer dafür sorgt, dass sich mein Selbsthass immer weiter ausbreitet, weil ich mich als so schlechten Menschen ansehe und da muss ich öfter aufgefangen werden. Aus meinem Strudel rausgeschubst... weil ich an sich kein so schlechter Mensch bin. Ich kann mir nur vieles nicht verzeihen, anderen dagegen aber sehr gut. Nur bei mir bin ich nachtragend.

Ansonsten... manchmal glaube ich schon, dass ich stark bin. Ich muss nur lernen, nach Hilfe zu schreien, wenn ich sie so dringend brauche und lernen, mich ernst zu nehmen...

Interpersonelle Ressourcen gibts wohl auch: Menschen hier aus dem Forum, die mittlerweile zu Freunden geworden sind und mich wohl am besten kennen. Meine Sozialarbeiterin... meine Mitbewohner und "Freunde" hier. Hier unterstützen mich schon viele, sie sehen nur nicht die Wahrheit. Sie sehen, dass etwas nicht stimmt, aber das wars auch schon, deshalb die ".

Meine Familie lasse ich nicht an mich heran, meine Mutter weiß bis heute nicht wirklich, dass der Klinikaufenthalt SO präsent ist. Nur, dass die Überlegung besteht. Mein Vater weiß nichts. Mein Bruder und ich sind auch eher distanziert im Umgang miteinander was sowas betrifft. Wir nähern uns - dank der Geburt meiner Nichte - wieder einander an, aber wir reden nicht über sowas...

Die wichtigste Rolle spielen wohl Menschen hier im Forum und meine Sozialarbeiterin. Deshalb habe ich auch immer Angst, verlassen zu werden. Sei es hier im Thread, wenn ich wieder Blödsinn mache und damit andere vertreibe. Oder aber meine Sozialarbeiterin, weil ich hier wegziehe oder sonst was.

Das alles ist mein Halt. Ohne wäre ich schon längst verloren gegangen...

*LVan>il1laxa*


äpfelchen, ich wünsche dir ja von Herzen das es klappt, aber in irgendeinen Beitrag heute hast du selbst geschrieben das dein derzeitiges Verhalten Ausschlusskriterium ist. Und ich denke ein über Alternativen nachdenken ist für mich einfach eine Sicherung vor dem zu tiefen Fall wenn es nicht klappt mit dieser Klinik.

Muss ja keine Essstörungsstation sein, in meiner letzten Klinik zum Beispiel gab es eine DBT Station die auch Essstörungen mit berücksichtigt haben, ohne das als Schwerpunkt zu setzen.

Und selbst auf der Essstörungsstation auf der ich war gingen meine Therapiegespräche nie und Essen und damit hat mit das immens geholfen!

äXpfelcehexn


Deshalb will ich ja mein Verhalten, dass momentan ein Ausschlusskriterium wäre, in den Griff kriegen. Zumal es halt keine Verhaltensweisen sind, die üblich sind für mich. Die sind nur jetzt da, seit knapp einer Woche.

Die Klinik, in die ich will, ist ja auch keine reine Klinik für die Traumatherapie. Schwerpunkte sind da u.a. nur PTBS und BPS. Und genau das brauche ich. Die werden da mit mir nicht direkt eine riesige Welle losschlagen...

Und selbst auf der Essstörungsstation auf der ich war gingen meine Therapiegespräche nie und Essen und damit hat mit das immens geholfen!

Ich war ja auch zweimal auf einer Station für Essgestörte (2 verschiedene Kliniken) und ich fands einfach furchtbar. Die Gruppentherapie war furchtbar, weil ich mit den Themen dort nichts anfangen konnte (und die auch nicht mit meinen, deshalb kams auch mehrmals zum "Streit", also mein Thema für die Gruppe wurde abgebrochen, weils einfach nicht funktioniert hat).

Und auf den Stationen gehts eben primär ums Zunehmen und da mach ich ganz einfach nicht mehr mit. Letztes Mal hats mich fast mein Leben gekostet und ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich das nochmal durchstehen würde. Hochgemästet (das klingt so abfällig und genau so ists gemeint, das waren knapp 20kg bis an die unterste Grenze zum NG) und ich war totunglücklich und wurde damit allein gelassen. Da lief vieles nicht wie geplant. Wahrscheinlich kennst du diese verschiedenen Tische. Erst unter Beobachtung essen, dann alleine, aber feste Portionen und dann erst darf man alleine portionieren. Ich kam nie vom ersten Tisch weg. Und als ich entlassen werden sollte, sollte alles ganz schnell gehen, schwups, an den dritten Tisch ins kalte Wasser, obwohl allen klar war, dass ich nicht dazu bereit war. Ich hätte nicht entlassen werden dürfen und das Risiko gehe ich einfach nicht mehr ein.

Am Ende bin ich dann doch tot.

ä$pf?el^chexn


Oh, ich klinge heute so böse und aggressiv |-o .

äpfelchen, ich wünsche dir ja von Herzen das es klappt

Danke! @:)

*JVa8nil|laa*


Schade das du so negative Erfahrungen machen musstest. Ich war auch auf einer Essstörungsstation obwohl ich keine klassische Essstörung habe, sondern das Essverhalten lediglich eine Anspannungsregulation ist. Im Vordergrund steht die BPS.

Ich hatte aber das Glück an eine Therapeutin in der Klinik zu geraten die sich komplett darauf eingestellt hat. Ja ich musste auch zunehmen, ging sehr langsam aber es wurde akzeptiert, und in unseren Therapiegesprächen ging es kaum ums Essen. Und auch in der Gruppentherapie ging es super, klar ging's mal um essensthemen mit denen ich nichts anfangen konnte, ganz schlimm in der Ernährungstherapue ...

Aber wir haben in der Gruppe auch Sachen gemacht wie Aufstellungen und so. Mir hat das ganze so trotz der eigentlich für mich falschen Station extrem viel gebracht

l3uoma8rexn


@ äpfelchen:

Da sind auch einige Parallelen zu mir. Ich habe es auch zu lange in einer unguten Situation ausgehalten. Durch meinen Perfektionismus habe ich dann auch erstmal die Fehler bei mir als bei anderen gesucht. Ich weiß aber meine Leistung mittlerweile viel besser einzuschätzen, als das früher der Fall war.

Es sieht auch so aus, als ob du genügend Resourcen hättest. Andere wären wohl viel früher zusammengeklappt. Hast du wirklich in dem Zustand mehrere Semester eines Studiums durchgezogen? Ich meine, du bist fast fertig, also mit dem Studium.

Das Trauma ist bei mir noch nicht völlig weg. Man hat es geschafft, mir bei einem Bürojob eine PTBS zu verpassen. Bei mir ist also das Arbeitsleben betroffen. 90% sind mittlerweile durch. Ich bin aber gerade in der vierten Phase, wo etwas bearbeitet wird. Allerdings ist die Therapie auch mittlerweile durch und ich komme von selbst mit dem, was noch hochpoppt, klar.

Entschuldige, wenn ich dich in die Akutklinik schicken wollte. @:) Nach deinen letzten Beiträgen ist viel klarer, wie es um dich steht.

äapfeYlchexn


Ja ich musste auch zunehmen, ging sehr langsam aber es wurde akzeptiert, und in unseren Therapiegesprächen ging es kaum ums Essen.

Das war so das Problem... das Essen stand eben im Vordergrund und der Rest wurde hinten angestellt, aber zu dem kams dann halt nie. In den Therapiegesprächen ging es natürlich nicht ausschließlich ums Essen, aber zum Großteil schon.

Ich hatte auch eine Aufstellung (die hatte mit meinem Bindungsverhalten zu tun, also dieses extreme Klammern) und das war das einzige Mal, dass es in der Gruppentherapie um irgendwas ging, was mich betraf. Ich bin ungewollt mit den anderen aneinander geraten, weil ich nicht so richtig reingepasst habe. Das war von keiner Seite böse gemeint, bloß konnten die dann mit mir genau so wenig anfangen wie ich sonst mit ihnen.

Die Essgruppe und sowas oder die Lehrküche, das war vielleicht schon nötig, aber einmal reicht eben auch.

Ich wurde dann ja schon in andere Gruppen geschickt, speziell für BPS und auch eine für PTBS, aber das hat alles nicht gereicht.

Ja, für die Traumatherapie - die wollten wir da nämlich auch machen - war ich erst zu instabil (allein vom BMI) und dann war ich halt schon über 4 Monate dort und sollte erst mal wieder nach Hause. Mir hat das dort nur in der Hinsicht geholfen, dass mir klar geworden ist, dass die Essstörung nicht das Kernproblem ist.

Und deshalb weiß ich ja jetzt erst überhaupt, dass ich dort nicht nochmal hin "muss". Das ganze Prozedere mit Lehrküche und tralala brauch ich einfach nicht nochmal.

Ich werde in der anderen Klinik die Essstörung nicht ausleben dürfen, aber endlich mal ist da jemand, der akzeptiert und versteht, dass man woanders ansetzen muss...

Da sind auch einige Parallelen zu mir. Ich habe es auch zu lange in einer unguten Situation ausgehalten. Durch meinen Perfektionismus habe ich dann auch erstmal die Fehler bei mir als bei anderen gesucht. Ich weiß aber meine Leistung mittlerweile viel besser einzuschätzen, als das früher der Fall war.

Das muss ich noch ganz schön üben ;-) . Ich weiß aber ungefähr, was da mein Problem ist. In der Hinsicht bin ich nämlich zu empathisch und wenn ich weiß, dass andere (auch mir gegenüber) Fehler gemacht haben, dann kommt bei mir nur das hoch, wie sich der andere wohl fühlt. Also viel Mitleid. Und dann bin ich lieber auf mich wütend und lasse es an mir aus, weil ich mir gegenüber kein Mitleid empfinden kann.

Deshalb habe ich mich da auch so unheimlich reingesteigert, als die Vermutung da mit meinem Vater aufkam. Ich habe ihn direkt in Schutz genommen und mich dafür fertig gemacht, wie ich ihm sowas antun kann. Wie er sich fühlen muss, wenn er das wüsste...

Und Perfektionismus... das Problem habe ich von klein auf. Andere finden das belustigend, wenn sie meine Ordner aus der Uni anschauen oder überhaupt. Das ist schon leicht zwanghaft, aber ich versuche mit den anderen darüber zu lachen (manche nennen mich einen wandelnden schreibschriftschreibenden Drucker), weil das wohl einfach zu mir gehört. Ist ja aber auch ganz praktisch, wenn ich so ordentlich bin. Problematisch wirds nur, wenn ichs zeitlich nicht schaffe "meinen Standard" zu halten. Also immer derselbe Stift (Füller), dasselbe Papier, niemals durchstreichen, etc.

Ich kann ein bisschen unordentlicher sein als früher, aber noch nicht so ganz ;-D .

Wie hast du gelernt, das einzuschätzen? Auch viel durch mehr Selbstwertschätzung, dass du eben gut genug bist?

Ich versuche mir dadurch, glaube ich, ganz oft etwas zu beweisen.. dass ich irgendwas kann. Wenn ich im Studium gut bin, dann kann ich anscheinend zumindest irgendwas. So war das auch, als ich mir beweisen wollte, dass ich schneller als die Regelstudienzeit bin und einen 1-er-Schnitt haben kann. Theoretisch hätte ich nämlich dieses Semester mehr Kurse belegen können (mir fehlen nur noch ganz wenige) und ich wäre fertig. Bachelorarbeit und gut.

Deshalb konnte ich auch ganz lange nicht akzeptieren, dass ich mein Tempo erstens zurückschrauben muss, weil ich mich dadurch kaputt mache und zweitens, dass ich in die Klinik gehen darf und dann eben nicht schneller als die Regelstudienzeit bin.

Hast du wirklich in dem Zustand mehrere Semester eines Studiums durchgezogen? Ich meine, du bist fast fertig, also mit dem Studium.

Ja, ich bin jetzt im 5. Semester. Das hat anfangs auch wunderbar geklappt. Klar, vor den Klausuren/Hausarbeiten ein paar Krisen, aber damit war ich unter meinen Kommilitonen auch nicht allein. Wir sind alle durchgedreht ]:D .

Ich habe mir aber zu viel zugemutet, viel zu viele Kurse auf einmal und am Ende des Semesters stand ich dann da mit viel zu vielen Klausuren auf einmal. Als dann im Frühjahr die Entscheidung gefallen ist, dass ich in die Klinik gehe (deshalb wäre es auch ziemlich dämlich nicht zu gehen, weil SO hätte ich wirklich ein Semester "verloren") und es mir sowieso sehr schlecht ging, habe ich 2 Klausuren nicht mitgeschrieben. War verdammt schwer das einzusehen und mir das zu erlauben, aber im Endeffekt ists besser so. Eine davon ist wohl die härteste Klausur im ganzen Studium und ich war zu kraftlos mich darauf vorzubereiten. Durchfallquote 80% und ich kann das Thema (Familien- und Sozialrecht: Fälle "lösen", also Rechtsberatung), aber nicht, wenn ich mich nicht darauf vorbereitet habe. Die andere war Strafrecht und das kann ich richtig gut, aber auch da hatte ich viel zu viel Angst. Ich habe Prüfungsangst, deshalb hasse ich Klausuren auch, ich liebe Hausarbeiten, also wirklich. Das macht Spaß und da lerne ich viel mehr, wenn ich irgendwelche Konzepte entwickeln muss oder anwenden.

Witzigerweise habe ich immer über sexualisierte Gewalt geschrieben einmal eben ein Konzept entwickelt, wie man in einer Grundschulklasse präventiv arbeiten kann mit Spielen und Übungen und auch eine Einheit für die Lehrer und einmal ein psychologisches Konzept auf Schuld- und Schamgefühle bei Frauen und Mädchen, die sexualisierter Gewalt ausgesetzt waren, angewandt.. Ein bisschen Selbsttherapie, das theoretische Auseinandersetzen hat mir schon geholfen.

90% sind mittlerweile durch. Ich bin aber gerade in der vierten Phase, wo etwas bearbeitet wird. Allerdings ist die Therapie auch mittlerweile durch und ich komme von selbst mit dem, was noch hochpoppt, klar.

Aber das ist auch eine riesige Leistung! :)* Das macht Mut, dass mans schaffen kann. Deshalb mag ichs hier, hier bekommt man Mut.

Ich kenne die Phasen nicht so ganz genau, weil ich mich mit Traumatherapie bewusst nicht so ganz intensiv auseinander gesetzt habe. In der Beratungsstelle haben wir nämlich schon manchmal das Problem, dass ich schon vorher weiß, was sie machen will und das "durchschaue", was manchmal hinderlich ist, manchmal von Vorteil (jetzt, da wir halt auch wissen, dass ichs eben oft unbewusst durchschaue und wir dann bewusst damit arbeiten, dass ich irgendwie schon Fachwissen habe).

Damit ich nicht aus Versehen irgendwas lese, lese ich dazu momentan gar nichts mehr (ich kenne EMDR und sowas grob) ;-D .

Ist die 4. Phase immer alleine? Ist Deine Therapie durch, weil das so vorgesehen ist, dass man ab da alleine weitermacht?

Aber wenn du mit dem, was hochploppt, alleine klarkommst, dann ist das ein Zeichen von Stärke. Ich glaube, dann ist schon sehr viel erreicht. Weil dass irgendwas hochploppen wird, wird - glaube ich - immer so sein, oder? Man kanns ja nicht ungeschehen machen, nur lernen, damit umzugehen?

Entschuldige, wenn ich dich in die Akutklinik schicken wollte. @:) Nach deinen letzten Beiträgen ist viel klarer, wie es um dich steht.

Nö, ich bin ja nicht von Grund auf dagegen ;-) . Ich weiß nur, dass in meinen Beiträgen rüberkommen könnte, dass ich mehr durchdrehe, als ich es eigentlich tue. Ich finde Akutklinik dann sinnvoll, wenn man weiß, dass die da was machen können. Können sie aber in Bezug auf mein Essverhalten gerade akut halt gar nichts. Und momentan agiere ich ja "nur" auf der Ebene aus. Das ist das Erschreckende, ich bin innerlich sonst vollkommen gelassen was den Rest betrifft. Meistens zumindest. Und wenn was hochkommt, dann lethargiere ich das ganz schnell wieder weg. Wahrscheinlich ist das gerade meine Rettung, dass ich so antriebslos bin, dass ich einfach gar nichts tue. Dann bin ich viel ungefährlicher, als wenn ich aufdrehe (so wie vor ein paar Seiten, als das Thema Akutklinik schon aufkam) und innerlich hysterisch werde. Weil dann wirds verdammt gefährlich und dann darf man mir auch sagen, dass ich durchdrehe, weil ich merks erst, wenn mans mir vor die Nase knallt. Das hat Danae ja schon so schön geschrieben, dass man mir hier das ganz gut mitteilen kann.

Nur deshalb kam ja auch meine Warnung, dass das jetzt gar nichts bringen würde dahin zugehen.

Aber meine Tasche steht hier immer noch gepackt für den Notfall. Wenn ich wieder hysterisch durchdrehe.

ä1pfelxchen


Ich glaube aber auch, dass meine Kotzphase jetzt vorbei ist. Da sind zwei Dinge ganz unglücklich aufeinander geprallt. Mein Ekel vor Essen und meine Tage (die ich komischerweise bekommen habe, das ist immer so ein bisschen Lotto, weil die machen, was sie wollen). Und da habe ich eine Woche vorher immer Heißhunger. Hätte mir schon komisch vorkommen müssen, aber jetzt ist der Heißhunger wieder weg. Heißhunger und Ekel passt einfach nicht zusammen. Mir war ja eh schlecht, deshalb konnte ich ja gar nichts essen und dann für einen kurzen Moment doch und dann war der Ekel aber direkt wieder da und ja...ich hatte den Heißhunger zwar irgendwie unter Kontrolle, aber allein, dass er da war, hat ausgereicht.

Also ich habe mich vor mir selbst geekelt bzgl. der Tatsache, dass ich Heißhunger habe.

Ich kanns nicht so gut erklären, aber ich bin zuversichtlich, dass sich das jetzt wieder normalisiert.

Hinweis

Dieser Faden ist geschlossen, Sie können deshalb nicht mehr antworten. Aber schauen Sie doch in die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder besuchen Sie eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH