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äpfelchen und die Klinik

äqpfelcxhen


Kannst du es akzeptieren das du gerade eben so bist und genau deshalb dir ja auch Hilfe suchen willst?

Nein.

Deshalb stelle ich ja in Frage, ob ich es überhaupt will.

Und weil ich das in Frage stelle, gehts mir so furchtbar schlecht. Schrecklich, nicht schlecht. Schlecht reicht nicht aus, um das zu beschreiben.

Das ist dann der Anfang vom Ende und - welch Wunder - ich drehe mich im Kreis.

dZanaxe87


Aber du würdest dich geanuso kacke fühlen wenn du dich dagegen entscheidest, das dir klar oder? Von wegen "es haben sich so viele für mich eingesetzt, sich den Arsch so aufgerissen, sie sind enttäuscht" und soweiter. Also dem Gefühl sich kacke zu fühlen wirst du nicht entkommen, weder so noch so. Das inzunehmen wäre ein wichtiger Schritt.

ä%pfelcxhen


Die Frage habe ich mir witzigerweise auch gestellt. Aber macht es das leichter?

Ich versuche zu überlegen, mit welcher Entscheidung es mir schlechter geht.

Ich werde nie fühlen, was ich eigentlich will, oder?

Manchmal - oder gerade ziemlich oft - frage ich mich deshalb, ob ich mich jetzt nicht einfach fallen lassen und anderen vertrauen soll. Aber dann wäre es wieder nicht meine Entscheidung, oder?

Bilde ich mir das momentane Dilemma nur ein oder ist es wirklich da?

dtanWaEe8x7


Ich werde nie fühlen, was ich eigentlich will, oder?

Nein, du willst dich sicher und geschloßen fühlen, in die ruhend und wissend was du willst. Das ist ein Zustand den die meisten gesunden Menschen maximal temporär erleben. Ich hab das so alle paar Monate mal für einen Moment und um diese Momente überhaupt zu erleben brauchte ich therapie.

Manchmal - oder gerade ziemlich oft - frage ich mich deshalb, ob ich mich jetzt nicht einfach fallen lassen und anderen vertrauen soll. Aber dann wäre es wieder nicht meine Entscheidung, oder?

Ich finde das du das soweit überbewertest. Du hast ja viel entschieden, hast da hingeschrieben und organisiert, aber jetzt gerade bist du dem was du therapieren willst ausgeliefert. Das empfinde ich als nicht sonderlich dramatisch, ging mir auch so und wenn mein Freunf mich nicht abgeliefert hätte weiß ich nicht ob ich hingegangen wäre. Eben weil man es alleine nicht kann braucht man ja Therapeuten als Krücke, wenn sich dir nun eine anbietet, dann nimm sie an.

äjpfelDchexn


Mich liefert aber niemand ab, ich muss alleine in den Zug steigen und hinfahren, alleine kämpfen, dass ich nicht einfach meine Koffer nehme und dort hin fahre, wo es mich stattdessen hintreiben könnte.

Von mir wird - gefühlt - erwartet, dass ich dahinter stehe und ich erwarte es ja auch von mir selbst. Ich weiß nicht, welcher "Seite" ich eigentlich mehr Zuspruch geben will. Wahrscheinlich erwarte ich zu viel von mir selbst, aber was kann ich sonst noch erwarten? ich will von mir so dringend etwas, was ich nicht kann. Gerade würde ich am liebsten alles abgeben. Ja, am meisten die Entscheidung und ja, das wäre falsch, aber alles ist falsch.

ä?pfe{lchxen


Ich steh jetzt im Kontakt mit der Uni. Bis auf eine Geschichte ist soweit alles geklärt, die mache ich morgen, das ging heute einfach nicht mehr. Weder organisatorisch, weil das Prüfungsamt zu hatte, als auch von meinem Befinden aus. Dafür habe ich mit den Dozenten schon persönlich gesprochen und werde da schon unterstützt. Klar, wird wohl teilweise auf Zusatzaufgaben raus laufen, aber nunja.

Also morgen Prüfungsamt, dann noch mit einer Dozentin sprechen und dann ists vorbei.

Dann bin ich aber auch erst einmal ziemlich fertig.

Klar, dann muss ich nochmal mit der Klinik sprechen (meine Mutter mit der privaten Zusatzversicherung) und dann bin ich aber fertig. Auf allen Ebenen wahrscheinlich %:| ;-D .

Ich weiß nicht, wenn ich so richtig richtig motiviert bin und es schaffe, dann kann ich evtl. sogar schon meinen Aufnahmetag ausmachen. Der letzte Schritt. Aber davor habe ich am allermeisten Angst. Der machts dann ganz sicher. Nicht, dass ich nicht immer noch sagen könnte, ich lass es doch, aber so bin ich halt wirklich nicht. Wenns feststeht, dann stehts fest. Der Weg, bis etwas feststeht, ist nur meistens sehr hügelig. Wenn nicht sogar eine Achterbahn ;-D .

Immerhin weiß ich, dass meine Anreise (das ist echt schon ziemlich weit) unkomplizierter wäre als gedacht. Eine lange Anreise (8-10 Stunden), aber wohl schon machbar.

Also ganz untätig bin ich nicht, wenn vielleicht nur teilweise stark verzögert und langsamer als notwendig, weil mir das wirklich Angst macht.

äIppfelScshexn


Hah, mit der Uni habe ichs jetzt fast komplett abgeklärt. Ich bin nur noch ein bisschen verwirrt, wie ichs jetzt genau am besten mache, aber da gehe ich wohl morgen einfach noch einmal vorbei. Oder ruf nochmal an |-o .

Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, ab wann ich jetzt wirklich hier weg kann und das der Klinik mitteilen und dann, joa.

Dann bin ich weg.

Fühlt sich eigenartig an.

ä9pfLe&lchexn


Das hat heute nicht geklappt mit dem Anrufen/Hingehen, ich habs zeitlich verpasst, weil ich mal wieder erst um 6 Uhr eingeschlafen bin und dann die Öffnungszeit verschlafen habe %-| .

Jetzt ists geschlossen bis nächstes Jahr, aber ist nicht so dramatisch, weil es ja im Großen und Ganzen schon geklärt ist. Das wären nur Feinheiten gewesen und im Prinzip ist das alles egal; die wissen Bescheid, dass ich weg bin und wenn ich wiederkomme, könnte man sowieso alles nochmal ändern und nachtragen und bla. Die sind hier alle kulant und es ist ja auch alles mit Attest belegbar.

Sonst gehts mir momentan nicht gut, aber das hat (ausnahmsweise) mal wenig mit der Klinik zu tun, eher so zwischenmenschlich, aber das auf mehreren Ebenen. Ich weiß nicht, entweder bin ich momentan einfach viel empfindlicher und emotionaler, weshalb mich vieles so fertig macht oder einige meiner Mitmenschen sind momentan einfach provokativer und anders als sonst, aber irgendwie schepperts momentan häufig. Ich stehe da gerade in mehreren Konflikten, aber keiner davon wird geklärt :-/ . Zumindest einer davon - mit ein paar meiner Mitbewohner - ist offensichtlich, der andere ist eher unterschwellig und vielleicht auch kein richtiger Konflikt, sondern nur Unbehagen, aber trotzdem nehme ich mir beides viel zu sehr zu Herzen, glaube ich.

dlanEae8x7


:)_

ä;pofeclcJhen


Einen Vorteil hats, ich bin momentan wirklich ziemlich offensiv unterwegs.

Mir ging das gestern so höllisch auf die Nerven, dass es hier wieder aussieht wie Sau und dann habe ich vor lauter Wut auf mich und alle anderen (anstatt sie an mir auszulassen, das wäre nämlich eskaliert) wieder stundenlang die komplette Bude geputzt und einen bitterbösen Brief geschrieben und auf den Tisch gelegt. Ich hab noch nie so oft vulgäre Ausdrücke benutzt |-o .

Dummerweise hatte ich 2 Stunden später ein schlechtes Gewissen und mich dafür entschuldigt, dass ich meine Wut an den anderen auslasse %-| .

Aber gleich ist WG-Abend, da wird das zur Sprache kommen. Ich bin gar nicht so motiviert auf WG-Abend, eigentlich wollten wir Glühwein trinken und sowas und jetzt wird gleich doch rumgemotzt. Aber mir reichts halt wirklich...

Chaos ertrage ich momentan wirklich gar nicht. Eigentlich bin ich nicht so pingelig, aber momentan muss man mich nur irgendwie schubsen und ich fange an zu heulen.

(Ohgott, hoffentlich fange ich nicht gleich an zu heulen, darauf hab ich auch gar keine Lust :-o )

äfpfelxchen


WG-Abend war doch ziemlich schön, aber natürlich kann ich mir nicht lange entfliehen.

Mein Kopf dröhnt und ich lag jetzt seit 2 Stunden im Bett und kann nicht schlafen. Das geht jetzt wirklich schon ewig so. Ich schlaf gegen 5 oder 6 Uhr ein, muss eigentlich früh aufstehen. Entweder schaffe ichs oder ich verschlafe, aber immer nur minimal, also pro Nacht komme ich auf zwischen 3 und 5 Stunden und hoffe, dass ich - wenn ich den Tag durchstehe, weil da werde ich müde - abends schlafen kann, aberdann gehts gerade so weiter.

Ich bin am Ende, das bringt mich noch zur Verzweiflung, noch mehr.

Ich will doch einfach nur schlafen und mal Ruhe im Kopf, ich dreh sonst noch durch.

Hörbuch hilft nicht, gar nichts, was sonst hilft, hilft nur ein kleines bisschen.Stille auch nicht.

Am Montag habe ich einen Termin beim Hausarzt und bekomme wieder Tavor, aber das ist ja nicht zum Schlafen gedacht! Sondern für den Notfall, zumal ich davon auch nicht einschlafe.

Ich würde so vieles dafür geben, endlich mal schlafen zu können, wirklich :°( .

Bei zu viel Schlafmangel dreh ich immer irgendwann irgendwie durch, einfach, weil ich gedanklich und emotional immer fertiger werde %:| .

Was hilft denn noch zum Einschlafen? Ich bin dankbar für jeden Tipp...

Das erinnert mich gerade so an die Tage, bevor ich damals ins Krankenhaus kam. Da konnte ich auch nicht schlafen (aus anderen Gründen als jetzt) und wäre irgendwann am liebsten fast aus dem Fenster gesprungen vor Verzweiflung bzw. War echt haarscharf davor irgendwas Dummes zu tun, weil ich einfach nicht mehr konnte

dCanae8x7


Wenn ichs o ganz durch bin hilft nur mit einen sicheren raum schaffen.

äUpfe*lchexn


Inwiefern?

dVanaeN87


Ich mach die Übung sicherer Raum. Denn das ist der einzige Ort an dem ich mich dann auch vor der Angst verstecken kann.

ämpfelJchen


Achso! Ja, habe ich von gehört. Gemacht habe ichs aber noch nie. Wurde in der Klinik mal angesprochen, als es Richtung Traumatherapie ging, aber dann wurde ich ja entlassen, weil man erst einmal eine Pause machen wollte.

Ich hoffe ja, dass ich so Dinge jetzt in der anderen Klinik lerne. Nehme ich auch mal stark an ;-D .

Jetzt ists auch erst einmal vorbei mit: Ich muss früh aufstehen.

Meine Hoffnung liegt aber darin, dass ich bis Morgen den Schlafrhythmus so behalte und mich heute Nacht gar nicht zwinge früh ins Bett zu gehen. Morgen dann ausschlafe (wird dann wohl irgendwann Nachmittag sein |-o ) und dann evtl. die nächste Nacht durchmache. Ein Freund legt auf und da gehe ich hin, da ist wachbleiben gar nicht so schlecht und vielleicht kann ich dann einfach wachbleiben oder das zumindest so irgendwie einfädel und nur kurz schlafe, dass ichs Sonntagabend "normal" ins Bett kann. Ich vermute mal, dass ich Sonntagmorgen erst nach Hause komme und dann muss ich ja nur den Tag irgendwie bis zum Abend überstehen. Kaffee sei Dank und so :)D .

Ich will nämlich eigentlich von dem Seroquel wieder weg, weil ich merke, dass ich nach der kurzen Einnahmezeit jetzt schon wieder so resistent bin %:| . Bei allem, was pusht, könnte ich das ja verstehen, weil es da eine Vorgeschichte gibt, aber wieso ich gegen Beruhigungs- und Schlafmittel so eine Toleranz entwickel... keine Ahnung.

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