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äpfelchen und die Klinik

äOpfcezlchxen


Klinikaufnahmetag steht.

d*anae*87


:)^ :)=

äOpfel?chexn


Wird alles leider komplizierter als gedacht, also meine Anreise -.-.

Dadurch, dass ich halt schon weiter weg wohne, dauert das alles ziemlich lange und ich muss ja zu einer bestimmten Zeit da sein. D.h. entweder schlage ich mir da eine Nacht um die Ohren irgendwie irgendwo, gehe in ein Hotel/Motel (wurde mir auch eins empfohlen, aber das ist scheiße teuer) oder fahre nachts hier schon los, anstatt mit dem Fernbus mit der Bahn und zahl da halt mehr, aber gut.

Ob der Termin jetzt so wirklich steht, erfahre ich erst Mitte Januar. Da dann auch eine Uhrzeit.

dmanWaex87


Na guck dochmal ob du ein HOstel findest. Die gibts ja schon dann unter 20 euro die nacht.

äSpUfelcxhen


Ja, dann kann ich aber preislich auch fast Zug fahren, hab weniger Stress, mit meinem ganzen Gepäck auch.

Und eine Nacht in einem Hostel würde ich einen Tag vor der Aufnahme nicht überstehen, emotionale Achterbahn.

Von meinen Mitmenschen hier soll mich jemand nachts zum Bahnhof fahren und dann komme ich vormittags an.

DANN kann ich abends bestimmt schlafen :-p .

Aber joa, wenigstens ist das geklärt, aber ich habe gehofft, mir würde es danach besser gehen. Aber ganz und gar nicht.

dYanaYe87


Natürlich nicht. Du bist ja auch immernoch im Fluchtmodus.

ä{pfelcxhen


Njoa, anstrengend. Wenigstens hab ich jetzt wieder ein Notfallmedikament. Mal sehen, ob das besser ist als Tavor.

Mir grauts davor, dass ichs benötige und es schlechter wirkt.

Ich würde echt mal gerne aufhören zu fliehen, so zumindest für ein paar Stunden, aber ich kann mir schon denken, dass das jetzt ein mehr oder weniger dauerhafter Zustand ist. Bis ich dann da bin.

ä3pfel5chen


So, ich werde jetzt mal aus meinem Trott rausgeholt und bin ein paar Tage bei meiner Familie. Zum Glück wirklich nur 2 Tage, weil ich nicht weiß, wie gut ich das alles ab kann, aber ein bisschen freue ich mich auch.

Hauptsächlich auf meine Nichte, sie macht mich ziemlich glücklich. Ich muss sie nur anschauen und wenn sie mich dann anlacht - sie ist so ein herzzerreißend fröhliches Kind - dann geht zumindest kurz die Sonne auf x:) . Da verschwindet kurz alles Böse und viel von dem Schmerz, weil ich dieses kleine Kind so abgöttisch liebe x:) .

Allen, die hier noch mitlesen, wünsche ich frohe Weihnachten und schöne Feiertage :)* @:) !

d0a$nae87


Dir auch. @:)

äopfel6cxhen


Danke!

Es ist so viel härter als gedacht, aber ich versuche mal abzuschalten. Aber es ist anstrengend.

Entweder esse ich verdammt wenig normalerweise oder meine Familie sind Nimmersatt. Ich habe das Gefühl, permanent zu essen und ich werde immer voller, mir wird schnell schlecht und ich trinke ja auch normal und muss einfach nicht auf die Toilette, ich seh mich noch platzen. Ich hab panische Angst, wenn ich nach Hause komme, wirklichwirklich. Mein Bruder kocht extra separat für mich und ich will nicht undankbar sein, aber mir macht das eine Scheißangst

Aber ich versuche wirklich nur das Schöne zu sehen und die Zeit zu genießen, aber das fällt mir dadurch ganz schön schwer.

ä>pfe1lc#hen


So, ich hoffe, alle haben die Feiertage gut überstanden!

Bei mir war es eigentlich ganz schön, bis auf ein paar Tiefs.

Ich bin mir aber nicht sicher, ob Weihnachten mein "Ding" ist. Vielleicht liegt das an meiner momentanen Situation, weil ich mich einfach viel lieber weiter in meinem Bett verkrochen hätte und da gefühlsmäßig rausgezwungen wurde und mir Gesellschaft schnell zu viel wird oder an diesem "Wir sind eine Familie"-Zwang. Damit hadere ich jetzt gerade auch ganz schön, weil ich von einer Person auf mehreren Wegen mir Vorwürfen überschüttet wurde, dass ich mich enttäuschenderweise ja nie melde und vergebens gewartet wird. Mann, mir geht's halt einfach schlecht und ich will mich bei niemandem melden.

Und mit den Vorqürfen kamen dann auch meine schlechten Gedanken und Gefühle, weil ich die Person vielleicht schlechter mache und da stehen lasse, als es sie ist. Ja, das nagt wieder seit Tagen an mir... und ich liege wieder im Bett, was mich mehr oder weniger auch wieder unzufrieden macht, aber ich bin mittlerweile nicht nur emotional, sondern auch körperlich bisschen am Ende.

Ich will mich schon überreden, nachher laufen zu gehen, aber motiviert bin ich kaum und da kommt es ganz gelegen, dass ich körperlich so angeschlagen bin, aber vielleicht bin ich auch nur so schwach, weil ich schließlich nichts tue. Abgesehen von dem Husten, aber ich huste immer, vielleicht bilde ich mir auch nur ein, dass es schlimmer geworden ist. Und die Kopfschmerzen sind ja auch immer da, da versuche ich die Ratachläge aus dem anderen Thread zu befolgen, aber ich hatte seit letzter Woche mal genau einen Tag ohne dieses Stechen. Als würde man Stricknadeln durch meine Schläfen bohren, mir wird zwischendrin immer schwarz vor Augen und dann wandert der Schmerz Richtung Kiefer. Und dann von vorne.

Ja, vielleicht versuche ich später meine kleine Runde zu laufen. Mein Ziel dieses Jahr die 20km zu knacken, kann ich aber vergessen, glaube ich.

Ansonsten habe ich mir angewöhnt, die schlechten Sätze, die in meinem Kopf rumspuken, direkt aufzuschreiben. Weiß noch nicht, obs hilft, aber mal sehen.

Gestern habe ich das erste Mal laut gesagt, dass das mit der Klinik sicher ist. Ich halte hier ja immer mein Schlupfloch auf, gestern habe ichs kurz geschlossen.

dAana|e87


Deswegen mochte ich Weihnachten in der Klinik. Niemand fragt wieso man nicht zum Familienfest kommt. Danach bin ich allerdings auch nie wieder gekommen. Das war ohne Familie so friedlich, da hab ich es glatt lieben gelernt. ;-D ;-D

ä,pfe\lchen


Es war ja ganz okay, einen Teil meiner Familie zu sehen. Die waren viel mit anderen Dingen beschäftigt und das war auch gut so. Klar, ich war komplett eingeschränkt in der Freiheit, was ich denn tun will/kann. Logischerweise konnte ich mich nicht einfach verkrümeln und die Decke über den Kopf ziehen, hatte ja nicht einmal wirklich einen Raum, in dem ich alleine sein konnte, aber das ging soweit.

Das Problem war eher die Nachricht von meinem Vater eben. Als ich dann wieder nach Hause kam, war hier noch eine Postkarte, auf dem das Ganze nochmal ausführlicher beschrieben wurde... die Enttäuschung, usw.

Ja, ich weiß, dass ich eine Enttäuschung bin und ein schlechtes Kind. Mein Gewissen wird immer schlechter und mir gehts dadurch immer schlechter. Wenn ich könnte, würde ich mich einbuddeln und nicht mehr rauskommen. Bei meiner Mutter fällt mir der Kontakt noch leichter, aber auch da ists momentan etwas schwierig, weil ich unterschwellig eben so gereizt und mir selbst zu viel bin. Ich will wirklich am allerliebsten allein sein und nicht mehr rauskommen. Und permanent schlafen, gar nicht mehr aufhören zu schlafen.

Es ist nichts besonderes passiert, ich bin einfach nur unheimlich müde und will einfach gerade nicht mehr für irgendwas kämpfen oder sonst was. Das alles zieht sich seit Jahren und für mich ist da gerade auch kein Ende in Sicht.

Ich bin nicht einmal groß traurig, in mir ist nur ein undefinierbarer Klumpen, der mir die Kehle zuschnürt.

Ich habe keine Kraft mehr, gar keine mehr. Ich frage mich, wie ich das in der Klinik überhaupt ansatzweise schaffen soll. Überhaupt aufstehen, reden, Menschen, alles.

ämpDfelchxen


Und auf die Vorwürfe muss ich ja noch irgendwas entgegnen. Und mich fürs Weihnachtsgeld bedanken. Ich habe einfach das Gefühl, dass ich das rechtfertigen muss

Ich mache mich gerade bei vielen ganz schön unbeliebt.

Deswegen mochte ich Weihnachten in der Klinik. Niemand fragt wieso man nicht zum Familienfest kommt. Danach bin ich allerdings auch nie wieder gekommen. Das war ohne Familie so friedlich, da hab ich es glatt lieben gelernt. ;-D ;-D

Kann ich mir vorstellen. Letztendlich wäre ich auch gerne weg gewesen. Entweder Klinik oder Zuhause im Bett. Ein Abend/Tag hätte mir voll gereicht, aber das lohnt sich kaum wegen der Fahrt. Einmal finanziell und dann aus Zeitgründen.

Was sagt denn Deine Familie dazu, dass du nicht mehr kommst? Können die das denn verstehen?

*EVaniQllaxa*


Ich habe auch schon 2 Weihnachten ohne Familie verbracht, in der Zeit hatte ich den Kontakt zur Familie komplett abgebrochen, weil er mir nicht gut tat.

Im Nachhinein war es so genau richtig, jetzt besteht wieder Kontakt, aber nicht mehr übergriffig und in einem Rahmen den ich bestimmen kann.

Ich fahr Weihnachten sehr gerne wieder raus, beschränke meinen Besuch aber auf wenige Stunden.

Und so ist es perfekt.

Manchmal kann Abstand , so hart es ist , weil ich meiner Familie damit heftigst vor den Kopf gestoßen habe , gut sein und danach ein gesünderer Kontakt entstehen

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