» »

äpfelchen und die Klinik

SMil*kPeYarl


Ja, ich erinnere mich an die Zeit, als ich noch Selbsthass verspürte. Auch wenn es nun schon sehr weit weg ist. Man ruft nach Hilfe und schlägt auf die Hand, die sich einem entgegen streckt.

Ach ja... *seufz*

äjpf"elchexn


Danae

Was das Klinikprojekt angeht: Nimm was Kleines mit, du arbeitest da eh genug und das auch durchaus körperlich. Und künstlerisch bist du auch viel beschäftigt, selbst am Wochenende wirst du da eingebunden. Soviel Freizeit gibts da nicht. Ich bin ziemlich oft einfach totmüde ins Bett gefallen, aber fand es im Grunde gut, so als Mischung und weil man nicht so ins Grübeln kam. Wenn die Hände beschäftigt sind kommen einem die sinnvolleren Gedanken.

Ich glaube halt, dass ich komplett falsche Vorstellungen habe. Ich kenne das nur so: Morgens gings los mit Wiegen (wird jetzt aber nur manchmal der Fall sein, schätze ich), Frühstück, Therapie, Mittagessen, Therapie bis Nachmittags und dann meistens schon bisschen frei bis zum Abendessen, danach weiterhin frei. Wochenende bis auf die Mahlzeiten auch frei.

Da hatte ich halt schon viel Zeit...

Was macht man da denn am Wochenende? Ich dachte, dass da mal was ist, aber das man da schon richtig eingebunden ist?

Ich finde es schon gut, wenn man eingespannt ist und manchmal dachte ich, ich hätte zu viel Freizeit, aber zwischendrin war ich auch ganz oft froh, weil ich so am Ende war, dass ich nichts mehr konnte und wirklich froh war, einfach nur mal rumliegen zu können.

Fasching: Ich mags nicht, ich kenn das so auch nicht aus meiner Heimat, aber hier ists ja groß. Seufz. Für mich war und ist es ein Kinderfest. ;-D ;-D

Joa, ich mags eben für Kinder :)z . Die Musik gefällt mir nicht, das Saufgelage auch nicht, die Menschenmassen nicht. Viele von hier fahren dann halt immer nach Köln und ich werde das auf keinen Fall tun ;-D .

Arbeitspensum:Gestern alles geschafft.

Yeah! 8-)

Heute schon Küche gräumt weil Schlachtfeld und nun rann an das was auf der Liste steht. Ich will von dir nachher lesen wie es bei dir läuft. 8-) 8-)

Hier gibts eine kleine Planänderung. Ich bin gerade eben erst aufgestanden.

Lag bis 6 Uhr wach und habe gehustet, so sehr gehustet. Hatte Codein genommen, hat aber nicht gut geholfen, weil der Reiz noch immer da war, aber dann nichts mehr kam und dann habe ich mich an mir selbst so irgendwie verschluckt. Ich war nur am Japsen und hing irgendwie mit Tränen in den Augen kopfüber aus dem Bett (Hochbett ;-D ), weil ich da zumindest kurz atmen konnte und sich da dann zumindest bisschen was gelöst hat.

Jetzt tut mir alles weh, vor allem Brustschmerzen, so dieses schöne Herzstechen halt.

Mit meinem Hustenlöser komme ich da einfach nicht mehr weit. Mein Pariboy ist bei meiner Mutter, deshalb muss ich das Spielchen nachher wohl über einer Schüssel machen. Hass ich :-X .

Heute steht also hauptsächlich eins auf dem Plan: Ausruhen, weil ich ständig das Gefühl habe, ohnmächtig zu werden. Damit verbunden dann auch viel trinken (ich glaube, die Hustenstiller wirken auch so schlecht, weil ich zu wenig trinke) und was essen (gibt Gemüsesuppe) gestern hab ich gekotzt. Ich muss mich einfach damit abfinden, dass ich mir fest vornehmen muss, was ich essen darf und dann auch nicht mehr essen darf, sonst endet es nämlich genau so. Eine Schande ists Aufgeräumt habe ich gestern noch teilweise, hier siehts also schon okay aus. Wäsche und sowas wollte ich machen, aber das schaff ich nicht. Vielleicht heute Nachmittag/Abend, aber jetzt nicht Nachteil an Codein, ich bin jetzt halt irgendwie schon auch wie auf Drogen. Komplett gedämpft und noch mehr ausgeknockt als sowieso schon, aber die Wirkung verschwindet ja vielleicht noch weiter über den Tag.. Ja doch, ich arbeite so ein bisschen was für den Fragebogen, wenn meine Blödheit ein bisschen verflogen ist, das geht auch im Liegen.

Das ist so gemein, ich bin jetzt wirklich mal motiviert und kann jetzt körperlich einfach nicht %:| . Aber ich hoffe wirklich auf später :)z und nutze das jetzt nicht als Ausrede, um den ganzen Tag zu gammeln.

SilkPearl

Ich schließe daraus, dass Du zwar meinst, es sofort zu brauchen, aber es noch nicht willst - und es also nicht sofort brauchst, sonst würdest Du es schon wollen.

Nein, ich brauche es tatsächlich wirklich sofort. Mit meinem Handeln bettel ich regelrecht danach, aber wenn Menschen mich dann halten wollen, bin ich verschreckt und flüchte und lasse es nicht zu. Aber direkt danach merke ich, dass ichs brauche.

Meine Mitbewohnerin hat mich ja mal ganz lange festgehalten, als sie mich dissoziierend in der Küche gefunden hat und sie nicht wusste, was sie machen soll, weil sie gar nicht wusste, was da überhaupt los ist und was ich da tue. Sie hatte das bei mir halt noch nie gesehen. Eigentlich ertrage ich es dann auch nicht, angefasst zu werden (früher zumindest), aber man darf mich halt einfach nicht fragen ;-D . Mir gings danach nämlich schon besser, nachdem ich langsam wieder zu mir kam. Ich war danach unheimlich leer, aber friedlich leer.

Ich brauch das schon, jetzt, glaube ich, sogar mehr als jemals zuvor.

Wenn man mich dann halt aber fragt, ob man mich umarmen darf, dann sage ich logischerweise Nein. Weil mir die Nähe Angst macht... die Sicherheit, die das bei mir auslösen könnte, Geborgenheit, Zuflucht. Ich zwinge mich noch immer massiv, meine Emotionen zu kontrollieren, bin aber schon lange nicht mehr so stark wie früher. Früher musste ich einfach nie weinen, jetzt muss ich es, aber will nicht. Warum ist hier gar nicht so wichtig, es hat auf keinen Fall was mit Schwäche zu tun, ganz und gar nicht, aber so grob gesagt, habe ich unheimlich Angst, mich dann komplett darin zu verlieren, wenn ich einmal zulasse, vor anderen Menschen zu weinen. Dass dann alles hochkommt und ich Ewigkeiten nur da sitze und weine und nicht mehr aufhören kann und damit nicht umgehen kann. Aus dem Grund fällt es mir auch schwer, Menschen aufrichtig in die Augen zu schauen in schwierigen Gesprächen. Ich lüge nicht mit dem, was ich sage, aber mit meinem emotionalen Verhalten tue ich es. Und allein durch Blickkontakt kann ichs schon nicht mehr aufrecht erhalten. Und wenn mich jemand umarmen würde, würde das ähnliche passieren. Das würde mich aus dem Konzept bringen, meine Fassade zu erhalten.

Nicht, dass ich sie erhalten will. ich würde sie sogar sehr gerne mal fallen lassen können, weil es mich immer mehr erdrückt und ich nicht anders da Dampf ablassen kann, als durch Selbstschädigung und Selbsthass, aber eben weil es mir schrecklich Angst macht.

Deshalb fände ich es fast sogar schön, wenn das jemand ohne zu fragen einfach machen würde. Nicht bei jedem, da gibt es bestimmte Menschen, von denen ich mir das wünschen würde (hah, noch ein Wunsch!).

Es ist aber auch so, wie Danae so schön schreibt... man weiß irgendwie, dass man es braucht, aber verwehrt es einem selbst dann erst Recht. Die Angst, mich in meinen Emotionen zu verlieren, ist zwar riesig, aber wäre überwindbar. Ich könnte mich bei bestimmten Menschen überwinden und ihnen "erlauben" mich in einem Moment absoluter Verletzlichkeit zu sehen. Wäre ein schwerer, harter Schritt, aber machbar. Wäre da nicht dann der Gegenpol, der betont, dass man das aber halt auch einfach nicht darf, weil danach ein Gefühl der Besserung eintritt. Eben auch wieder Sicherheit, Geborgenheit, Zuflucht.

Das ist genau das, was ich jetzt wirklich mal (nur für einen Moment) bräuchte, einen kleinen, ruhigen Stopp in meinem ganzen Wirrwarr und Chaos. Aber ich habe das Gefühl, nicht zu dürfen.

*

Vertrauen in das Leben selbst, ja, das bräuchte ich. Ich habe nicht grundsätzlich ein Problem mit Vertrauen. Mittlerweile kann ich Menschen vertrauen und wenn ich mir sicher bin, dass sie mir gut gesinnt sind, dann schaffe ich es sogar, ganz schön dunkle Dinge ans Tageslicht zu bringen, weil ich darauf vertraue, dass mein Gegenüber damit das Richtige macht. Egal, wie das aussieht. z.B. meiner Sozialarbeiterin vertraue ich. Da hatten wir jetzt auch ganz lange eine Diskussion drüber bzgl. Zwangseinweisung, wenn ich ausagiere oder nicht. Ob ich sauer auf sie wäre, usw., aber ich wäre es nicht, weil ich darauf vertraue, dass sie es nicht aus Spaß macht, sondern mit einem guten Grund

Deshalb kann ich bei diesen Menschen wirklich ziemlich viel sagen, was mir durch den Kopf geht. Auch, wenn ich glaube, dass es ganz düstere und manchmal ganz schön gestörte Gedanken sind.

Das Leben selbst ist mir ziemlich suspekt. Ich hatte bisher nicht viel vom Leben. Deshalb finde ich auch noch nicht so richtig einen Gefallen daran. Ich sehe Leben, die andere leben und finde das schön und baue da ein bisschen drauf auf, dass ich irgendwann vielleicht mal so leben könnte. Da gehts nicht um Luxus und Reichtum und "Ich will immer das, was andere haben" ;-) , sondern um ganz andere Dinge wie Liebe, Freude, usw.

Man ruft nach Hilfe und schlägt auf die Hand, die sich einem entgegen streckt.

Richtig...

d+aLnwaex87


Ich glaube halt, dass ich komplett falsche Vorstellungen habe. Ich kenne das nur so: Morgens gings los mit Wiegen (wird jetzt aber nur manchmal der Fall sein, schätze ich), Frühstück, Therapie, Mittagessen, Therapie bis Nachmittags und dann meistens schon bisschen frei bis zum Abendessen, danach weiterhin frei. Wochenende bis auf die Mahlzeiten auch frei.

Da hatte ich halt schon viel Zeit...

Was macht man da denn am Wochenende? Ich dachte, dass da mal was ist, aber das man da schon richtig eingebunden ist?

Ich finde es schon gut, wenn man eingespannt ist und manchmal dachte ich, ich hätte zu viel Freizeit, aber zwischendrin war ich auch ganz oft froh, weil ich so am Ende war, dass ich nichts mehr konnte und wirklich froh war, einfach nur mal rumliegen zu können.

Nichts da ist, hab gestern beim Sortieren mein Therapieplan gefunden. Als erstes Mal hat du Frühstück, dann Gruppensitzung mit Besprechung des Tages, des Projektes, dann Projektarbeit, dann Mittagessen, dann Nachbesprechung und dann meist irgendwas therapie, dann abendbrot. da zwischendurch sit shcon immer mal so kurz Raum, aber es fühlte sich schon etwa wie ein Vz Job an.

Und am Wochenende hast du vorher schonmal gesagt was ansteht oder war das Samstags früh? Egal, du hast jedenfalls da mehr Freizeit, allerdings wird vorher abgefragt was du machen willst. Spazieren gehen, schön wann, wie lang, mit wem. an welcher Aktivität wirst du teilnehmen und bla. Und die fragen MOntags nach, bzw. ist das alles notiert und es wird drüber geredet wie es war und geklappt hat. denen entkommst du nicht.

Trinken ist gut. Sonst kommt der Schleim ja nie raus. Und ja, Disziplin beim Essen. Wenn einen innen nichts mehr hält muss man sich aussen halten.

äOpfe0lchexn


Ich weiß zwar grob, was die Projektarbeit ist, aber ich bin mir absolut nicht sicher, wie ich das finde, ob das für mich ist und so.

Wenn man ständig nur an diesem Projekt arbeitet, geht einem das nicht voll auf die Nerven?

Mich reizen halt ganz andere Dinge als dieses Projekt. Wer weiß, in was für eins ich da reinkommen.

Entweder habe ich trotz Deiner Erklärungen noch falsche Vorstellungen oder keine Ahnung ;-D ?

Gerade koche ich die Suppe und trinke Tee.

Ohja, dafür brauch ich allein schon Disziplin.

Aber mir gehts bisschen besser, ein bisschen was kann ich nachher also schon noch machen.

dpana"e8x7


Das Projekt, also was man da macht, ist absolut zweitrangig. Das ist nur ein Vehikel um zusehen welche Rollen du innerhalb einer Gruppe einnimmst. Da ist es völlig latte was man nun macht, ob man ein Mosaik gestaltet oder einen Markt organisiert. Es geht darum dich und deine Dynamiken life zu sehen damit man sie zusammen analysieren kann und daraus dann neues lernen kann. Ich reiß gerne die Führung an mich und das war mir vorher nicht klar. Imemr blieb alles an mir hängen und ich wusste nicht das ich die anderen verprelle, durch meine Art und die sich eingeschüchtert zurück ziehen. Deshalb war ich ständig alleine und dann am Ende auch überfordert und ausgebrannt. Das konnet da dann in der Gruppe erstmals so aufgedröselt werden damit ich daran arbeiten kann.

Nur darum gehts, als ob ein Therapeut dich durch den ganzen Tag begleitet und dein ganzes Umfeld dir ehrlich rückmeldet wie scheiß-wütend oder hilflos du es machst. Sehr lehrreich.

ä@pfelc&hexn


Ja, habe gerade nochmal nachgelesen.

Mich schreckt momentan auch das Wort Projekt ab. Das Musikding morgen ist nämlich auch ein Projekt. Ich ertrage es nicht, wenn bei einer Planung niemand was sagt, also rede ich und dadurch ziehe ich das Ganze hoch. Oft unüberlegt, wie jetzt.

Ich hab gesagt, dass ich was mache, von dem ich weiß, dass ich da riesige Angst vor habe und bin gerade erleichtert, dass ich es jetzt nicht machen muss, weil ichs nicht kann. vor anderen singen. Zwei sollten singen, eine davon bin ich, aber ich kann ja nicht einmal sprechen, weil ich so heiser bin

Das wird sowieso alles chaotisch morgen, davor graut es mir. Zu sehen, dass was nicht läuft. Die Planung war halt auch nicht so gut. Ich hab jetzt für morgen keine wirkliche Aufgabe mehr, die anderen wissen Bescheid, aber niemand gibt eine Rückmeldung dazu.

Wenn irgendwas nicht läuft, suche ich die Schuld direkt bei mir.

Mich schreckt das Wort Projekt gerade wirklich ab :-D.

Dass es hilfreich ist, das glaube ich schon. Wenn mir was Spaß macht, dann ist das auch okay, deshalb hoffe ich sehr, dass es etwas ist, was mich interessiert...

ShilkdPea0rxl


Nein, ich brauche es tatsächlich wirklich sofort. Mit meinem Handeln bettel ich regelrecht danach, aber wenn Menschen mich dann halten wollen, bin ich verschreckt und flüchte und lasse es nicht zu. Aber direkt danach merke ich, dass ichs brauche.

Ich bezweifle nicht, dass Du selbst den Eindruck hast, es sofort zu brauchen. Du magst auch mit Deinem Handeln darum betteln. Und doch arbeitest Du auf der anderen Seite dagegen, deshalb ziehst Du es gleichzeitig an und stößt es ab. Darum geschieht es noch nicht. Ich sage nicht, dass Dein eigener Eindruck nicht stimmt - ich sage, dass die Energie, die Du zur Zeit noch aussendest, nicht eindeutig ist.

Aber lass uns die Diskussion darum jetzt nicht weiterführen. Zur gegebenen Zeit wirst Du vielleicht nachvollziehen können, was ich meine.

äHpfe)lchexn


Imemr blieb alles an mir hängen und ich wusste nicht das ich die anderen verprelle, durch meine Art und die sich eingeschüchtert zurück ziehen. Deshalb war ich ständig alleine und dann am Ende auch überfordert und ausgebrannt. Das konnet da dann in der Gruppe erstmals so aufgedröselt werden damit ich daran arbeiten kann.

Das macht ganz schön viel mit einem, wenn man das zu spüren bekommt, oder?

Aber scheint mir wirklich sinnvoll, diese Projektarbeit. Wo soll man besser einen Menschen kennenlernen als in Aktion. Nicht gestellt, sondern wirklich in Aktion. Da kann man wohl wirklich unheimlich viel an Dynamiken aufdröseln, die einem selbst nicht klar sind.

Ich bezweifle nicht, dass Du selbst den Eindruck hast, es sofort zu brauchen. Du magst auch mit Deinem Handeln darum betteln. Und doch arbeitest Du auf der anderen Seite dagegen, deshalb ziehst Du es gleichzeitig an und stößt es ab. Darum geschieht es noch nicht. Ich sage nicht, dass Dein eigener Eindruck nicht stimmt - ich sage, dass die Energie, die Du zur Zeit noch aussendest, nicht eindeutig ist.

Aber lass uns die Diskussion darum jetzt nicht weiterführen. Zur gegebenen Zeit wirst Du vielleicht nachvollziehen können, was ich meine.

Ich glaube, ich kanns schon nachvollziehen. Das ist ja auch ein Thema, was mich schon lange beschäftigt, deshalb werde ich da auch jetzt noch keinen Rat zu finden, weil ich einfach noch nicht so weit bin. Irgendwann wirds passieren, denke ich.

dcaenaxe87


Genau die Dynamik, also das du es hochziehst, wird dann wieder zum Vorschein kommen und dann wird drauf gesehen was das mit dir macht, wieso du das tust und wie das auf deine Aussenwelt wirkt. Das war hart, aber verdammt effektiv.

ädpf!elchxen


Obwohl ich über die Klinik bisschen etwas weiß, fühle ich mich dieses Mal trotzdem so, als wüsste ich überhaupt nicht, was mich erwartet.

So ein bisschen, aber im Gegensatz zu sonst viel weniger.

Das ist spannend, aber auch beängstigend.

Keine 4 Wochen mehr... die werden auch nicht leicht, weil die Angst jetzt nicht mehr nur anklopft und verdrängbar ist, sondern wie eine Welle mich überflutet und unter Wasser drückt.

dlaknaex87


Heute geschafft:

- Küche

- Badezimmer (Notfallprogramm weil ich nicht mehr sitzen konnte)

- Jahreszeitenbaum

- Einleitung ergänzt - Kaptel immerhin angefangen, aber das ist scheiße zäh -.-

Morgen:

- über 20 Bücher/Artikel scannen/kopieren

. Ausnahme für Ausleihfristen beantragen

- Mahngebüren zahlen

Vielleicht Kinderarzt mit der Kleinen, sieht nacht Bindehautentzündung aus.

ä{pPfelc;hexn


Yeah 8-) .

Dafür musst du das Badezimmer nicht morgen machen und kannst dann, wenn du es eigentlich machen wolltest, am Kapitel weiter arbeiten. Wenn so ein Ding so eklig zäh ist, dann ist es aber auch okay, wenn mans nicht ganz schafft. Sonst schludert man irgendwann vielleicht noch, weil mans los werden will und das ist ja auch doof.

Ich habe jetzt im Endeffekt nichts gemacht.

Also doch, ich habe Tee getrunken und etwas Suppe gegessen. Es hat ewig gedauert, diese Suppe überhaupt zu machen und so ganz gelungen ist sie mir auch nicht, aber ist okay. Danach habe ich ziemlich heftig damit gekämpft, dass das alles drin bleibt. Tue ich im Prinzip immer noch, weil ich mich widerlich fühle. Ich glaube, das sorgt mit für die gesamte miese Stimmung bei mir gerade. Richtig mies. So "Ich will mir die Haut abziehen und verschwinden"-mies.

Habe dafür aber von circa 16 Uhr bis knapp 21 Uhr geschlafen, mit kleinen Unterbrechungen, weil ich richtig schlecht geträumt habe und dann hochgeschreckt bin. Gleich gehts wieder ins Bett und dabei Hörbuch hören.

Ich warte nur ein bisschen, bis es mir besser geht, sonst knallt es heute Nacht. Ich spüre das.

Mein Plan für morgen:

- um 7 Uhr zum Arzt in die Notfallsprechstunde

- dann vielleicht in die Uni zu einem Seminar, ansonsten ausruhen

- um 14 Uhr aber dann wirklich in die Uni zu diesem Projekt, wenn auch vielleicht nicht bis 20 Uhr. Ganz fehlen will ich nicht, weil dann verpasse ich den Hauptteil des Seminars, deshalb schaue ich auf jeden Fall vorbei, aber gehe evtl. früher, wenns nicht mehr geht

- danach dann wieder schonen, Plan für Dienstag überlegen (da hab ich frei) und schlafen

dvanaex87


Dann hast du deine wichtigsten Punkte ja erledigt. Dann mach dir doch nun Musik an, mal was und geh dann wieder ins Bett.

dPanaxe87


Und?

Bei mir ein Check unter die Bücher und Überweisungen, für den Antrag war das Büro gerade nicht besetzt weil Brückentage, aber dafür endlich nen Anfang für mein Kapitel gefunden. Stundenplan hab ich auch noch versucht aber meine Dozenten entscheiden wieder total familienfreundlich in aller letzter Sekunde was sie wann anbieten damit ich auch ja keine Betreuung organisieren kann. Träumchen.

Morgen:

- Bank

- Kapitel endlich richtig machen

- Minimum einen Artikel lesen

- staubsaugen

äTp'f7elchxen


Ich finde den Anfang eines Kapitels immer am schwersten. Bei uns kann man jetzt noch gar nichts bzgl. Stundenplänen machen, aber ich müsste mich eigentlich fürs nächste Semester zurückmelden und Prüfungen anmelden. Aber ich hänge ja wieder genau so in der Schwebe wie letztes Mal... ob ich überhaupt rechtzeitig wieder fürs kommende Semester da bin.

Gibts bei Euch an der Uni keine Kinderbetreuung?

Ja, ich häng heute wieder richtig heftig durch.

Gestern Nacht ist die Stimmung nochmal ordentlich wieder gekippt. Konnte nicht einschlafen und dann hats geknallt. Irgendwie kam ich dann wieder runter, eingeschlafen aber erst um 4 Uhr und 7 Uhr bin ich schon zum Arzt.

Muss jetzt ein Antibiotikum nehmen und wuäh. hab jetzt aber auch wieder Tavor, nachdem ich hoch und heilig versprechen musste, nicht die ganze Packung zu nehmen. Gibt nämlich nur riesige Packungen

Hab danach nochmal für 1 1/2 Stunden geschlafen und war dann bis eben in der Uni. Also in einem Seminar heute war ich nicht, ansonsten schon.

Stimmung war zwischenzeitlich ganz gut, dann wieder gekippt, wurde in der Uni aber besser, aber seit einer Stunde gehts wieder stetig bergab. Bisher nur gedanklich und da kann ich einfach nichts gegen machen. Solange ich meine Phantasien nicht auslebe... mehr kann ich einfach nicht mehr erwarten.

Mein Körper kotzt mich an, aber ist halt mein Körper, kann ich also auch nichts gegen machen.

Ich räum jetzt mein Zimmer ein bisschen auf und dann verkrieche ich mich, denke ich.

Heute ist ein Scheißtag.

Ganz ehrlich, ich weiß, dass das ein unheimlich nerviges Thema ist, aber ich frage mich nach dem Sinn meines momentanen Plans, wenn ich damit so verdammt unglücklich bin. Woher dieses Gefühl kommt. Ob es berechtigt ist oder nicht und damit auch ob ich es ignorieren soll oder nicht. Aber dazu wird mir niemand was sagen können, ich weiß. Ich hasse es.

Hinweis

Dieser Faden ist geschlossen, Sie können deshalb nicht mehr antworten. Aber schauen Sie doch in die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder besuchen Sie eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH