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äpfelchen und die Klinik

dBanae8x7


Gibts bei Euch an der Uni keine Kinderbetreuung?

Doch, 24 Plätze, für alle Studenten und die ganze Belegschaft. Wobei für letztere die Hälfte aller Plätze reserviert sind. Und eine Elterninitiative, aber die Plätze sind heiß umkämpft und weil wir wegen der Wohnungssituation hier draussen auf dem Dorf wohnen geht da eh nichts. Und so hab ich halt was hier angeboten wird, aber Krippe ist komplett ausgelastet, da hab ich nur Montags und Freitags Platz bekommen. Nu ja, wird schon werden.

Gut, du warst Uni, sehr schön! Und nimm artig deine Antibiotika.

Was hast du Morgen vor? Über den Rest denkst du gar nicht nach lohnt eh nicht, gibt kein Ergebniss, ist nur zeitverschwendung. :)_

ä0pfelcxhen


Boah, ganze 24 Plätze %-| .

Morgen, keine Ahnung. Muss ich mir gleich was überlegen. Momentan will ich morgen gar nicht mal aufwachen, ich häng abartig durch. Aber das geht gleich bestimmt vorbei.

Natürlich ist es Zeitverschwendung, weil ich mich immer weiter im Kreis drehe, aber vielleicht drehe ich mich auch nur im Kreis, weil ich mich nicht traue, das zu tun, was ich will, um das zu durchbrechen. Das denke ich nämlich gerade. Ob das jetzt aus mir heraus kommt oder aus meiner momentan Laune, keine Ahnung.

äapfe!lchen


Näh, aber ich bin heute unheimlich weinerlich und unberechenbar bzgl. meiner Stimmung und so verzweifelt, deshalb sage ich einfach allen, dass sie mich ignorieren sollen, weil das wohl einfach am sinnvollsten ist.

Vielleicht muss ich durch diese Krise jetzt einfach durch und finde dann eine Lösung.

Vielleicht brauche ich dieses Durchdrehen jetzt um zu entscheiden, ob ich leben will oder nicht.

Weil dieses Hin und Her, das bringt mich um. Und vielleicht muss ich aufhören damit, den Gedanken nicht zuzulassen, dass ich vielleicht wirklich nicht weiterkämpfen will. Ich rede mir ständig ein, dass ichs will, aber dann würde es mir nicht so verdammt schlecht gehen und dass ich mich super selbst belügen kann, das kann ich auch nicht leugnen.

Vielleicht will ichs nicht und wills nur nicht zugeben, weil ich niemanden verletzen will oder sonst was.

Natürlich darf ich jetzt Angst haben, dahin zu gehen und vor allem, was mich erwartet, irgendwie auch vor mir, aber der Gedanke, dass ich jetzt weglaufen und abtauchen und verschwinden und vielleicht sogar sterben will, der darf nicht sein.

Das ist auch nicht erst seit gestern, ich unterdrücke es nur immer weiter und immer weiter, aber ich ersticke daran.

Ich wollte es nicht aussprechen oder schreiben, ich habe schon oft hier was geschrieben und niemals abgeschickt.

Aber ich fühle mich, als würde ich hier lügen und kann gar nicht schreiben, wie es mir wirklich geht. Auch aus Angst, jemanden damit zu verprellen, weil es halt wieder typisch ich bin. Mein typisches nerviges Ich, was schon so viele Menschen vertrieben hat und was ich am Liebsten zerreißen würde, weil ich es nicht ertragen kann, wenn sich noch mehr Menschen abwenden. Aber ich kann auch nicht mehr lügen.

Ach, ich weiß doch auch nicht, nicht einmal, ob ich das abschicken will oder nicht.

Vielleicht ist das ja auch nur eine Krise, die morgen wieder vorbei ist und dann bereue ich, dass ichs geschrieben habe.

Ich sag ja, ich weiß auch nicht.

ä.pfelPchxen


Ignorier das einfach, ich bereue es jetzt schon und argh.

Ich gebe halt immer so Müll von mir, wenn ich verzweifelt bin und das nicht rauslassen kann. Wenn mein Kopf zu voll ist, plapper ich, obwohl ich vielleicht wirklich einfach mal meinen Mund halten sollte.

Morgen:

- Fragebogen etwas ausarbeiten

- Wäsche

- staubsaugen

- das, was mir im Kopf umher geht mal schreiben. Für mich aufschreiben, mal so ganz ehrlich, ohne Angst, wie jemand darauf reagieren könnte

S0ilJkPzeXarxl


Rauslassen ist in Ordnung! Hier wendet sich schon niemand ab. :)_

ädpfelc-hfen


Ich will es einfach nicht so, wie es gerade ist :°( .

Aber noch weiß ich nicht, was ich daran nicht will, was aus diesem Gewirr ich nicht will.

S6ilkP#earxl


Über das Nicht-Haben-Wollen kommen wir zum Haben-Wollen. Was Dich selbst ätzt, ist das Nicht-Entscheiden-Können und das dadurch bedingte Hin- und Herspringen.

äGpf;e$lkcxhen


Ich weiß, was ich will.

Bloß passen diese Wünsche nicht zusammen, weil sie komplett ambivalent sind.

SKilkWPeZarl


Ja, kenne ich auch. Aber es überwiegt letztlich IMMER eine Seite. Auf die andere muss dann natüriich verzichtet werden. Solange Du meinst, das kannst Du aber nicht, weißt Du in Wirklichkeit doch noch nicht, was Du willst. Du meinst es nur zu wissen.

d=aInaxe87


Ich rede mir ständig ein, dass ichs will, aber dann würde es mir nicht so verdammt schlecht gehen und dass ich mich super selbst belügen kann, das kann ich auch nicht leugnen.

Du hängst noch immer der Illusion nach das man etwas überhaupt als ganzes und ohne jeden Zweifel wollen kann. Also bestimmt geht das, aber in sehr wenigen Punkten und eher selten im Leben.

Ja, kenne ich auch. Aber es überwiegt letztlich IMMER eine Seite.

Bei mir nicht. Ich mach dann innerlich die Augen zu und renne einfach in eine Richtung. Das Leben ist ein riesen Zufall, da ist eine Zufallsentscheidung mehr oder weniger auch egal.

Scilk+Pxearl


Bei mir nicht. Ich mach dann innerlich die Augen zu und renne einfach in eine Richtung. Das Leben ist ein riesen Zufall, da ist eine Zufallsentscheidung mehr oder weniger auch egal.

Sicher, das ist auch eine Möglichkeit. ;-D Dazu brauchts aber eine gewisse Tollkühnheit, und die sehe ich bei unserem Äpfelchen eher nicht. ;-)

dfan>aeR87


Es reicht auch die Einsicht das man eh Lotto spielt weil man nicht weiß worauf man sich einlässt. Dann kann man erkennen das man keinen Fehler machen kann und ich glaube davor hat Äpfelchen höllenangst. Etwas falsch zu machen.

äppfe>lche{n


Irgendwie überwiegt halt keine so wirklich dauerhaft?

Bzw. will ich nicht, dass diese Seite überwiegt und vielleicht schwanke ich deshalb ständig. Weil sich das nicht gehören würde.

Du hängst noch immer der Illusion nach das man etwas überhaupt als ganzes und ohne jeden Zweifel wollen kann. Also bestimmt geht das, aber in sehr wenigen Punkten und eher selten im Leben.

Ja schon... ich kann mich damit abfinden, dass ich es vielleicht nicht zu 100% will, aber etwas mehr, als es jetzt ist, wäre schon nett...

Es reicht auch die Einsicht das man eh Lotto spielt weil man nicht weiß worauf man sich einlässt. Dann kann man erkennen das man keinen Fehler machen kann und ich glaube davor hat Äpfelchen höllenangst. Etwas falsch zu machen.

Ja, ich habe gerade tatsächlich Angst, einen riesigen Fehler zu machen. Und es gibt halt nicht nur eine Variante, diesen Fehler zu machen. Es gibt aber nur eine, dass es richtig ist. Und dass genau das zutrifft, sehe ich nicht als wahrscheinlich an, weil die Umstände das nicht so zeigen. Kann schon sein, aber ich glaube nicht dran.

Deshalb mache ich gerade in meinen Augen wirklich etwas, was ich als Fehler ansehe und kann damit nicht umgehen.

Da ich anders aber auch nicht mehr kann, will ich gerade einfach gar nichts mehr machen.

äSpfe/lczhen


Für mich ist das gerade einfach so unheimlich belastend, weil es irgendwie nichts Neues ist.

Wer mich kennt, weiß, dass ich dieses Theater seit Jahren habe und mache.

Deshalb will ich nichts mehr, weil ich nicht sehe, dass ich da ausbrechen kann. Ich dachte, wenn ich einfach tue, was das Richtige wäre, auch, wenn es sich für mich nicht so anfühlt, wäre es das sinnvollste. Dass mein Impuls aber, jetzt wo die Klinik immer näher rückt, noch viel mehr in Richtung aufgeben geht, sorgt eben dafür, dass ich das hinterfrage. Mir macht das eine Scheißangst, dass sich alles in mir dagegen wehrt und deshalb frage ich nach dem Warum.

Warum mache ich das, wenn alles in mir Nein schreit. Ich kenne die Antwort auf die Frage aber schon und weiß, dass es das Ganze noch falscher macht.

Willkommen auf meinem üblichen, nervigen Karussell. Nur habe ich das Gefühl, dass es sich jetzt schneller dreht.

Und ich WILL einfach nicht mehr.

Ich stehe gerade unter enormen Druck. Dem Druck, jetzt noch so viel wie möglich abzunehmen, mir so heftig wie möglich wehzutun, mir so sehr zu schaden, wie es nur noch geht. Noch ein kleines bisschen mehr sterben, bevor ich mir erlauben kann, leben wollen zu dürfen. Aber ich sehe mich nur als Versager, weil ich nie dünn genug bin, um sagen zu dürfen, dass ich aufhören darf, mir nie ausreichend wehgetan habe und nie genug gestorben bin. Dass ich am entscheidenen Punkt aufhören will zu sterben, weil ich nicht tot sein will, ist aber auch unberechenbar. Weiß ich auch.

Das ist es halt, ich weiß, dass ich das nur verlieren kann, aber kann es nicht mit mir vereinbaren, es zu lassen.

Deshalb bin ich verzweifelt....

Ich werde in der Klinik sein und so gerne alles annehmen wollen, aber immer im Kopf wissen, dass ich (für mich) nicht weit genug unten war, um loslassen zu dürfen für mich ist "weit genug unten" auch in gewissen Punkten "messbar". Es gibt bestimmte Dinge, die ich will und an denen ich schon vor langer Zeit festgemacht habe, was für mich weit genug unten bedeutet. Aber ich habe versagt und sie nicht erreicht.. Und dann ist alles umsonst.

Natürlich kann es sein, dass ichs schaffe, aber was wenn nicht. Dann ist das Zeit- und Geldverschwendung.

Ich finde es verdammt unhöflich, das in Kauf zu nehmen.

dFanhae87


Blablabla

Ehrlich. Das ist ein riesen Haufen gequirrlter Scheiße und das weißt du auch.

Deshalb will ich nichts mehr, weil ich nicht sehe, dass ich da ausbrechen kann. Ich dachte, wenn ich einfach tue, was das Richtige wäre, auch, wenn es sich für mich nicht so anfühlt, wäre es das sinnvollste. Dass mein Impuls aber, jetzt wo die Klinik immer näher rückt, noch viel mehr in Richtung aufgeben geht, sorgt eben dafür, dass ich das hinterfrage. Mir macht das eine Scheißangst, dass sich alles in mir dagegen wehrt und deshalb frage ich nach dem Warum.

Ich sag dir wieso du dich "Warum" fragst. Weil du eine Ausrede suchst. Ganz verzweifelt und nahe dem totalen Durchdrehen weil Panik suchst du irgendeine schlüßige Ausrede um noch abspringen zu können.

Ich werde in der Klinik sein und so gerne alles annehmen wollen, aber immer im Kopf wissen, dass ich (für mich) nicht weit genug unten war, um loslassen zu dürfen. Und dann ist alles umsonst.

Natürlich kann es sein, dass ichs schaffe, aber was wenn nicht. Dann ist das Zeit- und Geldverschwendung.

Ich finde es verdammt unhöflich, das in Kauf zu nehmen.

Und da ist deine alberne Ausrede auch schon. Dein immer gleicher Zirkelschluß. Vergiss es. Zieht nicht. Du wirst niemals das Gefühl haben das es genug ist, weil du lebst ja dann noch. Und eigentlich will dieser Teil in dir nur das Ziel "Kiste" erreichen, einfach weg sein, sterben, selbst wenn das sterben ein elendiges krepieren bedeutet. Du wirst nicht damit aufhören wenn du den riesen Kloß in dir nicht auflöst, was du nicht tun kannst solange du nicht in der Klinik bist, schon weil das Risiko niemand eingehen wird.

Also geh dahin, sag ihnen das mit diesen Zielen die du nicht loslassen kannst und das du Angst davor hast das es alles total fürn Arsch ist und Panik und überhaupt. Dann könnt ihr damit arbeiten.

Wenn du zu sagen wir 75-80% sterben wollen würdest wärest du tot. Da interessiert einen nämlich nicht mehr was man macht und was nicht und wen das vielleicht traurig macht. Das geht einem total am Arsch vorbei. Wenn du es also jetzt nicht tun willst, dann willst du nicht und kannst es abhaken.

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