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äpfelchen und die Klinik

ä,pfelcRhxen


Also Gesundheitsprogramm!

Aber trotz Krankheit produktiv :)z .

Ich bleibe heute einfach hängen. Noch bisschen Serie schauen und dann schlafen, dafür habe ich morgen viel vor:

- weiter Wäsche (Ende in Sicht)

- aufräumen/staubsaugen/Vogelkäfig

- Fragebogen weiter arbeiten

Und das wird ALLES gemacht. Durch 1. und 2. ist mein Zimmer nämlich ungemütlich und das mag ich nicht. Und geht ja auch parallel und relativ schnell.

Danach vielleicht schon faul sein. Oder kreativ sein.

Was hast du morgen vor?

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Hah, der Fragebogen hat noch einmal einen Feinschliff bekommen.

Nächste Woche gehe ich auch noch einmal in die Sprechstunde und vor meinem Termin bei meiner damaligen Praktikumsstelle brauche ich auch keine Angst mehr haben, weil ich da ja nur kurz erzähle, was Sache ist und noch gar keine Daten erhebe. Also schon einmal weniger Zeitdruck.

Ansonsten war ich bisher heute noch nicht so produktiv.

Ich habe aber schon fast 2 Kannen Tee getrunken, dazu 1 Tasse anderen Tee und 1 Tasse Kaffee und ein Glas selbstgemachten Eistee.

Zum Glück hört mein Körper langsam auf zu bunkern. Ich fühle mich schon mal weniger quallig. Ich bin noch nicht zufrieden, aber es bessert sich.

Jetzt gehe ich den Rest aus der 2. Kanne Tee trinken, koche dabei neuen und dann wird sich körperlich betätigt.

Ich würde wirklich richtig richtig gerne laufen gehen oder irgendwie Sport machen und meine Bronchitis ist zwar viel besser geworden, aber ich nehme halt immer noch ein Antibiotikum ":/ . Hm, nächste Woche aber!

dUanAa e87


Huete

-Kürbisbrot gebacken

-ein weiteres Bücherregal aussortiert

- neue NÄhmaschine bewundert

Ansonsten großkampf mit der Großen. Da hab ich dann heute mal zum Hallali geblasen nachdem ich ja erstmal eine Pause brauchte. Sie hat auch mit Freuden gekämpft und sich ins Bett stecken lassen. Die steht auf unnachgibig. NUn bin ich ferig mit den Nerven.

dJanaex87


Morgen:

- Rokkostsalat machen

- Rest Artiel

-Schlafanzug nähen - ganz wichtig

- Artikel lesen

ä9pf4elcwhexn


Oi, die Nähmaschine kam schon an? Weißt ja meine Maße, ne? 177cm lang + ein bisschen Platz oben, damit ich mich strecken kann :-p . So 180cm? Mit Aufhängehalterung, dann kann ich sagen: "Och du, ich häng nur so ein bisschen rum!" ;-D

Steht sie drauf unnachgiebig zu sein? Ne, du meinst eher, auf Dich zu stoßen, die unnachgiebig ist, oder?

Aber kann mir vorstellen, dass du jetzt nervlich durchhängst. :)_

Ich räume tatsächlich Schritt für Schritt auf. Gesaugt wird aber morgen. Und Vogelkäfig auch. Das geht mit Saugen immer einher, das macht so am meisten Sinn ;-D .

Dafür muss ich morgen nur noch eine Ladung Wäsche machen. Bettwäsche und Wolldecken und so Kram.

Und sonst habe ich keine wirklichen Pläne... mir fällts auch gerade wieder richtig schwer, mich für was aufzuraffen und was zu tun.

Vielleicht was malen?

Och, ich hab halt auch zu nichts Lust, da fällt mir das echt richtig schwer, was vorzunehmen. Ich muss auf jeden Fall was für die Uni lesen morgen.

d~an>axe87


Wenn du auf nichts Lust hast ist es egal womit du anfängst.

Ja, ist schon gekmmen, ich bin auch ganz überrascht. :-D An deinen Sack denk ich. ]:D ]:D

Sie steht drauf selbst die Verantwortung zu tragen, also in einem gewissen Maß, aber an anderen Punkten hängt sie sich dann auch gern in meine Seile und lässt sich tragen. Schweirige Gradwanderung, man muss immer gucken was genau sie gerade will, wie weit man mitgehen kann und man darf einfach nie geisitg abwesend sein, das mach tmüde. Hat der Mann nun auch festgestellt, der war überwiegend verantwortlich und der ist völlig durch.

ä\pf/elOchen


Wenn du auf nichts Lust hast ist es egal womit du anfängst.

Ja, schon ;-D .

Schweirige Gradwanderung, man muss immer gucken was genau sie gerade will, wie weit man mitgehen kann und man darf einfach nie geisitg abwesend sein, das mach tmüde. Hat der Mann nun auch festgestellt, der war überwiegend verantwortlich und der ist völlig durch.

Deine Große ist in der Hinsicht aber schon ziemlich weit, oder? Zumindest neugierig und emotional auf Entdeckertour? Das hält euch natürlich voll auf Trapp.

dVanaee8x7


Laut der Psychologin die sie mal begutachtet hat, so im laufenden Spiel, ist ein Teil ihres Gehirn dem Alter weit vorraus, der soziale Teil dadurch leicht hintendran und sie fällt emotional quasi in das Loch in der Mitte. Ich bemühe mich da ein Sicherheitsnetz aus Zuverlässigkeit aufzuspannen in das sie fallen kann, aber manchmal bin ich einfach nur am Ende mit meiner Kraft. Besonders wenn dann bei mir noch was drauf kommt fühl ich mich wie überfahren.

äXpfeYlchexn


aber manchmal bin ich einfach nur am Ende mit meiner Kraft. Besonders wenn dann bei mir noch was drauf kommt fühl ich mich wie überfahren.

Das glaube ich :)_ :)* .

So langsam erkenne ich in meiner emotionalen Achterbahn ein Muster.

Ich wach ziemlich tief auf, sehe keinen Sinn darin, aufzustehen, um irgendwas sinnloses zu machen, weil mir gerade alles sinnlos erscheint. Nach 2 Stunden oder so wache ich langsam aus der Lethargie auf, nehme mir was vor, was ich machen will und teilweise gelingt mir das ganz oder ab der Hälfte fange ich an zu schwächeln. Dabei nehme ich mir jetzt keine riesigen Projekte vor, wirklich nicht %-| . Ich dümpel dann so mittelmäßig angeschlagen weiter vor mich hin und entweder esse ich irgendwas und dann gehts rapide bergab oder ich esse nichts und dann geht es spätestens gegen 18/19 Uhr rasant bergab.

Nur die Gedanken sind dann andere, unten bin ich aber auf jeden Fall.

Und nachts wird es dann ganz schlimm :°( .

Momentan komme ich ohne Tavor gar nicht zurecht. Bzw. versuche ich es nicht, weil ich Angst habe. Mir reicht das Selbstverletzen nicht mehr. Zumindest nicht mehr so, wie ich es sonst immer tue. Ich will mehr und tiefer und ich will so sehr, dass ich weiß, dass ich die Kontrolle verlieren würde, würde ich nur erst damit anfangen. Deshalb betäube ich das mit Tavor.

Morgen will ich laufen gehen. Vielleicht ist es zu früh, weil ich heute noch das Antibiotikum genommen habe, aber ich muss irgendwas tun :°( . Vielleicht, wenn ich langsamer laufe als sonst oder so, keine Ahnung.

Es ist einfach diese schreckliche Mischung aus dem widerlichen Körpergefühl, den immer größer werdenden Zweifeln, den Gefühlen von Einsamkeit und Verzweiflung und dem Gefühl, Zeit zu verlieren? Das macht mir Angst, alles.

Angst zu leben, Angst vor dem, was mich (auch schönes) im Leben noch erwarten könnte, Angst zu Versagen und in mir macht sich immer mehr das Gefühl breit, dass ich das alles gar nicht will.... dass ich wirklich einfach nur noch verschwinden will.

älpfeSlchexn


P.S. Mir ist klar, dass Tavor keine Dauerlösung ist. Und dass das nicht klug ist. Meine Tasche steht hier immer noch gepackt, aber ich kanns nicht. Jetzt gerade ist es auch noch nicht schrecklich tief, vielleicht kommt das heute Nacht auch gar nicht.

Ich habe mir fest vorgenommen, dass ich nächstes Mal bei meiner Sozialarbeiterin ganz offen und ehrlich das anspreche, was in mir vorgeht und nichts verschleier oder revidiere oder verharmlose. Nicht ausweiche und nichts verschweige, gerade die prägnanten Aussagen nicht, von denen ich weiß, dass sie gefährlich sind. Und wenn ich erst einmal nur bis zu diesem Termin durchhalte (und das tue ich, ich halte das ziemlich ziemlich lange durch, nur eben nicht auf Dauer). Vielleicht ist alles gar nicht so schlimm, wie es sich für mich anfühlt. Oder es ist viel schlimmer, ich weiß es nicht... und vielleicht muss ich jetzt in meinem direkten Umfeld jemanden ganz einweihen und zugeben, was in mir vorgeht, auch auf die Gefahr hin, dass es für einen Teil von mir "gefährlich" sein könnte, weil dadurch der Selbsterhaltungstrieb des Selbstzerstörungsdrangs unterbunden wird.

d aYnsae8x7


Wie wichtig ist dir dies Gespräch mit ihr?

Wie ist dein heutiger Plan?

äLpfelc#hxen


Schon wichtig.

Gestern Abend war wieder schwer, aber ich hab diese negativen Strömungen in einen Text verpackt. Boah ist der hart und düster und verzweifelt. Da schreit alles nur nach Hilfe. Aber ein wahrer Text und das tut weh, weil ich gar nicht will, dass er so wahr ist.

*

Ich bin seit 10 Uhr in der Uni und komm erst gegen 16.30 Uhr oder so heim. Danach weiter aufräumen. Und ich muss noch ziemlich viel Orga-Kram für die Uni machen.

Im Seminar heute gings um Suizid. War schon spannend, aber jetzt bin ich ziemlich angespannt und schon getriggert.

Hab auch einmal was gesagt, weils mir gereicht hat da meinte einer, dass man weder anderen, noch sich Leid zufügen darf und sich deshalb auch nicht umbringen. Bei körperlichen, nicht heilbaren Sachen waren die alle der Meinung das wäre okay, aber dass es psychisch einem Menschen so schlecht gehen kann... Da ging es auch viel darum, dass es ja wieder besser wird und ich hab ziemlich drauf rumgeritten, dass niemand einem die Gewissheit geben kann, wirklich niemand. Und ich hab die Frage in den Raum geworfen, ob man sich nicht auch dann Leid zufügt, wenn man weiterlebt. Hachja, der Typ war aber bzgl Depressionen und deren Usmaß unheimlich naiv und hat er auch zugegeben, dass er sich nicht vorstellen kann, dass man so hoffnungslos ist

Das hat sich meinen Gedanken von gestern ziemlich angeschlossen und deshalb getriggert. Ich mag meinen Text, weil er genau die Gedanken bzgl Suizid ausdrückt, die ich habe. Greift dieses "Ich will sterben, aber nicht tot sein" ziemlich auf und auch die Gedanken, die ich mir gemacht habe zu dem, was du geschrieben hast. Die Gedanken, die während des Schreibens entstanden sind und damit auch der Schluss des Textes machen mir allerdings Angst. Wirklich, weil ich gar nicht so fühlen will und mich da total machtlos fühle.

*

Was ist Dein Plan heute?

ädpfel\chexn


Achso, mir wurde es nach dem Schreiben des Textes wichtig, weil wuah. Ich bin damit ziemlich überfordert und mir hört hier in meinem Umfeld gerade auch niemand zu. Es will halt niemand hören, dass es mir nicht gut geht (meine Mutter überhört das auch einfach) oder meine Zweifel (gut, kann ich verstehen, damit nerve ich seit Ewigkeiten ja schon), aber mir fehlt so unheimlich ein Ventil...

deanaex87


Könntest du dir vorstellen einen Zeitraum festzusetzen in dem du dich damit beschäftigen darfst? Ich will das hier ja nicht mehr so thematisieren damit du dich nicht weiter darein steigerst, was bei zu viel Beschäftigt fast zwangsläufig passiert, nicht weil du nervst, aber den Wunsch nach einem Ventil verstehe ich gut.

Also, könntest du dir ein Buch vorstellen in dem du dich schriftlich genau eine Stunde zwischen x und y am Tag austoben darfst, nicht direkt vorm Schlafen am besten sondern mitten am Tag mit einer klaren Ansage was du danach machst, wie Saugen oder so?

Heute: ein Artikel fertig gelesen und dabei viele Ideen gehabt, das huete Nachmittag in text umsetzen und dann endlich nähen. Gestern kam spontan besuch, da ist nähen ausgefallen.

äBpfelcChen


Inwiefern darf?

Momentan lasse ich das relativ gut treiben, das kommt halt immer so gegen 18/19 Uhr und dann joa, ists da. Deshalb habe ich gestern ja geschrieben und das tat gut, weil ich endlich mal ein bisschen Worte finden konnte, aber das sind halt Dinge, die ich gerne rausschreien würde.

Jetzt stehen sie stumm in meinem Buch und ich mache weiter wie bisher. Es fühlt sich nicht anders an, mir gehts genau so schlecht, nur, dass es etwas konkreter geworden ist. Dieses schwammige Gefühl ist weg, dafür fühle ich mich jetzt aber eigentlich nur noch unsicherer als vorher.

Weißt du, was ich meine?

Ich wüsste gar nicht, wie ich mich damit beschäftigen kann, ohne, dass es gefährlich wird...

*

Was nähst du denn? Ich will immer noch meine Wärmflasche ummanteln und hab alles da, aber meine Art zu nähen ist... halt einfach alles irgendwie zusammen, aber so, dass es trotzdem hübsch aussieht ;-D .

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