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äpfelchen und die Klinik

d@anae187


Momentan lasse ich das relativ gut treiben, das kommt halt immer so gegen 18/19 Uhr und dann joa, ists da. Deshalb habe ich gestern ja geschrieben und das tat gut, weil ich endlich mal ein bisschen Worte finden konnte, aber das sind halt Dinge, die ich gerne rausschreien würde.

Und ich meine das du da vielleicht mal ein wenig Kontrolle drüber erlangen könntest, auch weil es dich dann nachts und abends so reinreißt. Nimm dir eine stunde am tag, zum Beispiel vomn 14 bis 15 Uhr, und die gehört nur diesen Gedanken. Da schreibst du auf, schreist raus, was auch immer. Aber dann ist es auch gut. Dann gehst du Abwaschen, den Vogelkäfig machen oder die Wäsche zusammenlegen.

Nich tum die Sitaution zu entschärfen, das wird so schnell nichts, denke ich, aber um mal ein wenig aus dem Treiben raus in ein kontrolliertes Schwimmen zu kommen.

Ich will Bezüge nähen und einen Schalfanzug für die Große der sehr warm sit und x andere SAchen. Hab das aber auch so autodidaktisch gelernt, nichts professionelles.

S.ilnkPearrl


Ja, gute Idee von Danae. Nicht endlos den Gedankenschleifen überlassen, sondern bewusst begrenzen und dann voll dem widmen, was Du tun willst, die Gedanken ablenken. Damit können sich dann auch - wenigstens vorübergehend - die Gefühle verändern.

Darüber, endlich einmal offen zu reden, haben wir schon mal gesprochen - erinnerst Du Dich? Ich hab Dir damals zugeredet, weil es mir selbst mal unglaublich geholfen hat. Du hast aber eine ganz andere Seelenlage, glaube ich, und wir reagieren nicht alle gleich. Deshalb rate ich Dir jetzt eher dazu, Dir einmal richtig plastisch vorzustellen: Was wäre, wenn?

Wie fühlst Du Dich denn in Gedanken beim Ausmalen der Szene? Du hast Dir einmal offen und ehrlich alles von der Seele geredet, vielleicht auch geschrien und geweint, wie fühlt es sich danach an? Befreit? Oder eher beklommen? Ich bin damals fast geplatzt und wusste ganz genau, dass ich reden MUSSTE. Und ich meine deshalb auch immer, dass es Dir ebenso gehen müsste. Aber wissen kann es niemand außer Dir. Gehe sanft mit Dir um.

äsp7fe#lcxhen


Aber ich will diese Gedanken doch gar nicht haben. Ich weiß nicht, sprechen wir von denselben Gedanken?

Die Zweifel an die Klinik, klar, die kann ich kontrollieren bzw. ist da mittlerweile einfach die Luft raus. Ich resigniere halt knallhart. Dreht sich sowieso alles nur im Kreis. Mein Handeln spricht da ein bisschen für sich, da denke ich nicht mehr viel.

Momentan kommen nachts eher die Gedanken, dass ich nicht mehr will. Weder Klinik, noch überhaupt irgendwas. Darüber habe ich gestern geschrieben und wie gesagt, mir gings dann kurz besser, weil es draußen war, aber halt irgendwie nicht wirklich, weil es eben niemand gehört hat. Mein Buch, aber mein Buch hilft mir nicht da raus...

Hab das aber auch so autodidaktisch gelernt, nichts professionelles.

Das mach ich bei allem, deshalb kann ich auch nichts wirklich ;-D . Weil ich zu viel gleichzeitig mache, aber nur firlefanz und jeder, der es wirklich kann, würde die Augen verdrehen.

Aber wenn die Nähte halten, ist das doch schon mal was ;-D .

Deshalb rate ich Dir jetzt eher dazu, Dir einmal richtig plastisch vorzustellen: Was wäre, wenn?

Würde ich jetzt das sagen, was ich denke und fühle, wäre hier die Hölle los. Würde ich das nicht unterdrücken, wäre es das jetzt auch schon, aber wenn ich es ausspreche, dann erst recht.

Wie fühlst Du Dich denn in Gedanken beim Ausmalen der Szene?

Ich fühle mich, als würde ich Aufmerksamkeit haben wollen, also schlecht. Ich bin überzeugt, dass die Gedanken und Gefühle da sind, aber ich will sie bestimmt nur deshalb mitteilen, damit ich beachtet werde. Das klingt so boshaft und so meine ich es auch. Ich seh mich momentan als feige Lachfigur an, die es eh nicht durchziehen würde. Also wäre das ganze nur ein Schrei nach Hilfe und die Konsequenzen, die das mit sich bringen würde, könnten ziemlich hart sein.

Du hast Dir einmal offen und ehrlich alles von der Seele geredet, vielleicht auch geschrien und geweint, wie fühlt es sich danach an? Befreit? Oder eher beklommen?

Hab ich halt nicht. Immer nur so Anfänge und dann kam die Angst weiterzureden. Eben Angst vor der Konsequenz, wie oben geschrieben. Und dann bin ich im Zwiespalt, ob ich wirklich so lächerlich bin oder ob nicht ein Funken Wahrheit dran sein könnte, dass die Situation tatsächlich ernst ist. Damals war ich mir sicher, dass ichs eh nie durchziehen würde. Jetzt bin ich mir da unschlüssig. Vielleicht nicht jetzt, aber irgendwann schon. Vielleicht bald, vielleicht auch nicht.

Ich fühle mich meistens beklommen, weil ich durch das Teile-Verschweigen so in der Luft schwebe. Ich fühle mich, als hätte ich was gesagt (nur eben nicht alles) und erwarte dann auch eine Reaktion von meinem Gegenüber, aber die trifft nicht ein, weil ich eben die prägnanten Punkte auslasse. Die gefährlichen. Die aber vielleicht halt nicht gefährlich sein, weeeeil ich will wahrscheinlich nur Aufmerksamkeit.

Ich bin damals fast geplatzt und wusste ganz genau, dass ich reden MUSSTE. Und ich meine deshalb auch immer, dass es Dir ebenso gehen müsste. Aber wissen kann es niemand außer Dir. Gehe sanft mit Dir um.

So gehts mir immer danach. Nach der Gesprächssituation selbst und das ist ziemlich unbefriedigend, weil dann habe ich keinen Raum mehr dazu, es rauszulassen und bin mit meinen Gedanken wieder mehr oder weniger allein.

ärpfe+lchxen


Falls ich aggressiv und böse klinge, ist das nicht beabsichtigt. Ich bin momentan nur ziemlich negativ und manchmal innerlich dann motzig. Nach außen hin eigentlich nicht ;-D .

d$amnae8S7


Das nennst du aggro? Schnucki, sei mal in der Nähe wenn ich mich ein wenig aufrege. ;-D ;-D Bei echter Wut aber besser nicht. :=o

Ja, ich weiß welche Gedanken du meinst nämlich die an einen Suizid. Das du sie nicht mehr haben willst ist super, aber manchmal kommt man da nicht aus seiner Haut. Dann ist es das zweitbeste sie kontrolliert zu zulassen. Nicht wie ein Dampfkessel immer erst Druck abzulassen wenn man sonst explodiert, sondern vorher, gezielt und dosiert. Deswegen würde ich auch mitten am Tag vorschlagen damit du danach was anderes machen kannst und dich anders fokussieren kannst. Und jeden neuen aufkommenden Gedanken könntest du auf die nächste Ventil-Zeit verschieben.

ä|pfelcOhexn


Ich hatte mit meiner Sozialarbeiterin halt so lange an den Suizidgedanken gearbeitet, da waren sie halt so unterschwellig da, aber nicht konkret.

Wir hatten so viele Argumente, die mich davon abgehalten haben und die mir nur nicht klar waren.

Ich blende diese Argumente nicht aus, sie wurden nur revidiert und sind nicht mehr stark genug, um mich auf lange Sicht zu halten...

Sobald ich die Gedanken daran zulasse, kommen die Bilder, dass ichs tue. Dieser Impuls und der Gedanke, dass ichs jetzt machen könnte. Ich machs nicht und ich habe nur eine Ahnung, warum. Gerade halte ich mich damit davon ab, dass ich noch einmal versuchen will, durch Sprechen um Hilfe zu bitten. Deshalb hangel ich mich zu meinem nächsten Termin und will da ganz klar sagen, was Sache ist und schauen, was passiert. Das schreit doch nur danach, dass ich Aufmerksamkeit will. Irgendwie will ich, dass sie mich rettet? Vielleicht will ich sie auch provozieren, austesten oder sowas.

Würde ich das aussprechen, was ich gestern geschrieben habe, müsste sie handeln und ich will wissen, ob sie es tut? Auch, um zu wissen, ob sie mich noch tragen kann und ich sicher bin? Das ist falsch, oder? Aufmerksamkeit halt wohl und das finde ich "dreckig".

d9an/ae87


Ich blende diese Argumente nicht aus, sie wurden nur revidiert und sind nicht mehr stark genug, um mich auf lange Sicht zu halten...

Ich habs ja befürchtet.

Nö, Aufmerksamkeit wollen ist nicht schlimm. Jeder Mensch braucht die. Wenn man keine mehr will dann stirbt man, dann schweigt man.

ägpfe5lc5hxen


Ich glaub aber auch gleichzeitig, dass es nur eine Phase ist.. ich bin jetzt halt durcheinander, verzweifelt und ängstlich.

S$ilk,Pexarl


Nein! Ich bezog mich an keiner Stelle auf Suizid! Mir gings nur um "mal alles raus lassen" gegenüber der Sozialarbeiterin oder jemand anderem, der Dich dann auch mal in den Arm nimmt und weinen lässt. Darüber hatten wir mal geschrieben.

äMpfelkchen


Deshalb ja. Darum gehts bei mir momentan vorrangig.

Hinschmeißen und aufgeben, weil ich (wahrscheinlich) mächtig Angst habe vor dem, was kommt und das alles sowieso überhaupt nicht wahrhaben will.

ä5pfJel9chexn


Hmpf. Heute Abend ists schön. Wirklich angenehm. Vielleicht kommt es mir nur so vor, weil die letzten Abende schlimm waren.

Vorhin war schlimm, ich bin rückfällig geworden ohne Ende,, aber jetzt ists friedlich. Und es ist auch okay, dass es wieder passiert ist. Das ist jetzt eben so. Dann eben morgen, dann wird morgen eben besser.

Ich habe gerade Klavier gespielt. Ich mags, dass ich die Stücke nie verlerne (ich spiel sobald ichs kann nur noch auswendig). Das ist irgendwie tröstlich, dass meine Hände noch das machen, was sie sollen... dass das in meiner Erinnerung bleibt.

Und mein Vögelchen freut sich auch immer so, wenn ich spiele x:) .

Und ich habe jetzt ein neues Stück rausgesucht. Leider nur kurz reingespielt, weil ich es erst ausdrucken muss, aber es ist SO schön. Ich finde es unheimlich traurig, verzweifelt und hoffnungsvoll zugleich? Die rechte Hand tanzt irgendwann so schön, da muss man trotz der ganzen Traurigkeit irgendwie lächeln.

Morgen:

- Physiotherapie

- einkaufen

- Muffins backen (als Abschied von meinem Praktikum noch, der letzte Kuchen ist ja gnadenlos misslungen, zweimal! Obwohl ich wirklich nichts anders gemacht habe. Das war garantiert der Ofen, der war komisch)

- endlich mal aufräumen, ich fühle mich riiichtig unwohl. Ich war heute nach der Uni so platt. Menschen sind anstrengend. Ich bin dann auch ganz kurz eingenickt für 5 Minuten (Fehler!) und dann hat mich ein PC-Geräusch geweckt

- ein paar Stichpunkte aus meiner Forschung raus schreiben. Eben so, dass ichs in einem inoffiziellen vorstellen kann, eben einfach bisschen was erzählen, also ziemlich locker.

*

Jetzt gleich lege ich mich ins Bett, schaue auf dem Tablet noch eine Folge irgendwas und hoffe, dass ich müde werde. Dieser Kurzschlaf vorhin war nicht förderlich, aber ich mag mein Bett. Vielleicht schaffe ich es sogar, dass ich mir nicht wehtue. Das ist so Standard vorm Schlafen, aber ich bin optimistisch. Ich war heute schon fies genug. Ich könnte mich dafür bestrafen, dass ich eben so fies war, aber ich glaube, das mache ich nicht. Wirklich nicht.

dWan}ae8x7


Guten Morgen du Eule du.

Heute:

- zweites Kapitel Unterkapitel anfangen

-Notizen in Literaturorganisationsprogramm packen (schon gemacht)

- Abwasch (auch check)

- Kind vom Kindergarten abholen, die hat Bedarf an Mama DRINGEND angemeldet

- Wegen Arztbrief rumnerven

ä=pfelxchen


Nja, Schlafen und ich. Ein Kampf.

Ich muss mir heute was überlegen, morgen früh muss ich nämlich ganz ganz früh raus, so richtig früh.

Das Programm, von dem du da schreibst, davon reden hier grad auch welche wegen der BA. Ich mach immer alles manuell, aber vielleicht sollte ich mir das holen, solange ichs noch kann :D

Voll gut aber, dass sie Bedarf anmelden kann, oder?

Ich komm von der Physio, mir tut gerade alles weh.

Gleich koche ich eine Kanne Tee. Auf ein neues. Und aufräumen, mir ist gerade nach Bewegung.

Hast du schon rumnerven können? Nerven passt aber gar nicht, du nervst die ja nicht. Also vielleicht schon, aber du hast ja das Recht zu nerven ;-D

d[anaee87


Bin enldich durch gekommen. Brief soll huete oder Morgen ankommen. Heute ist die Post schon durch, also Morgen. Wir werden sehen.

Dafür Unterkapitel mit streiten in Flüchtlngs- Frauenrechte Thread verbummelt. Egal

Ja, voll gut das sie das inzwischen sagen kann. :)z :)z

ä/pfeXlchen


Dann hoffen wir auf morgen :)

Hat sie denn gesagt, was sie machen will?

Deine Kleine ist noch nicht in der Kita, oder?

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