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äpfelchen und die Klinik

d(anaxe87


Wieso, was haben sie gesagt?

Und was den Wecker angeht: [[http://www.amazon.de/dp/B001989WIS/?tag=wwwecosiaorg-21 fang den]]

ä6pfel2chen


Zu unsicher, zu passiv, sowas halt.

Ich bin noch mehr der Meinung, dass alles falsch ist...

dManaxe87


Na ja, also das war ja eigentlich einprogrammiert, so wie du dich in dir fühlst. Wie willst du auch aktiv und bestimmend auf jemanden zugehen der unsicher ist wenn du selbst kaum auf den Beinen stehen kannst? :)_ :)_ Du hast es immerhin überstanden so wie du da drauf warst und das ist mehr als die Meisten geschafft hätten. Mach nen Hacken hinter und widme dich nun erstmal deiner Aufgabe an dir.

ä]pfelbchen


Ja, ein Satz war auch: Aber Respekt, dass du trotzdem weiterhin gekommen bist. Andere hätten abgebrochen.

Ja nen Fuck drauf, ernsthaft. Ich bin am Ende meines Studiums und wahrscheinlich einfach falsch. Ich bin wütend, traurig, aggressiv und leer gleichzeitig. Und verzweifelt. Ich Sitz hier rum und weiß nicht wohin mit mir. Ich will nicht heim, nicht zu meiner Nichte. Zu letzterer fahr ich gleich aber, aber mich zerfrisst das so unendlich.

dYanaxe87


Du bist nicht falsch im Sinne von im falschen Job, du bist falsch im Sinne von "zur falschen Zeit". Und das kann ausreichen einen gnadenlos abstürzen zu lassen. Und nein, nicht "Fuck drauf" denn da hast du eine Kapazität und Stärke die viele viele andere nicht haben und die einen weit bringen kann.

Nicht klingt gut, schon wegen der Ablenkung. Außerdem kann man vom BA aus noch in viele Richtungen, das ist der einzige Vorteil der Regelung.

ä?pfe0lchexn


Da bin ich mir eben schon lange nicht mehr sicher.

Nur, weil mich das Alles interessiert, heißt es eben nicht, dass ichs kann.

War vielleicht eine ganz dumme Idee mit einer Sozialphobie Sozialarbeiterin werden zu wollen. Eine Freundin meinte mal im Scherz, warum ich das studiere, wenn ich Menschen hasse. Ich hasse Menschen nicht, sie machen mir nur riesige Angst, auch, wenn es manchmal nicht so scheint.

Und nur, weil ich mittlerweile wieder alleine vor die Tür kann oder relativ gut einkaufen aber auch nur an bestimmten Orten,, heißt das halt gar nichts.

Das geht über Unsicherheit hinaus, ich bin innerlich richtig panisch, was falsch zu machen... und was Menschen denken, usw. Ich fühle mich einfach unwohl, fast immer, und deshalb war die Idee dumm.

dca1nae87


Aber Menschen gehören überall dazu. Ganz grundlegend. Vielleicht ist es am Ende nicht dein Ding, macht nichts, ich hab nach der Therapie auch nochmal neu studiert, umsonst ist das was man gelernt hat nie. Aber das ist erstmal wurscht weil es darum geht den Job "mich selbst verstehen und stabil werden" vorne an steht.

ä|pfeAlchen


Ja, eben weil Menschen immer dazugehören, macht mir das Angst. Ich hab auch immer Angst, Menschen zu treffen oder sowas. Das legt sich mal mehr, mal weniger schnell (im Praktikum hat es sich bei den Jugendlichen halt nie gelegt) und dann werde ich innerlich entspannter, aber bis das erreicht ist.

Ich habe jetzt schon ziemlich große Angst vor den Menachen in der Klinik. Dabei weiß ich rational, dass DAS halt wirklich unnötig ist.

Ich hab gerade ja sowieso keine andere Wahl, als an mir zu arbeiten. Ich hab ja sonst auch nichts mehr.

Ich bin aber auch gedanklich ziemlich heftig unterwegs momentan (schon ein paar Tage) und hüpfe von Euphorie, was zu ändern und an mir zu arbeiten, zum absoluten Tiefpunkt, den ich so vorher halt nicht kannte. Aufgeben. Alles oder nichts.

Dadurch mache ich mir aber auch massiven Druck. Alles in der Klinik geben oder halt nichts und damit verbunden kommt die Angst, dass ich die Anforderungen dort nicht erfüllen kann und mich das noch weiter runterzieht. Das letzte Stückchen eben, dass jetzt gerade noch fehlt und manchmal ist das halt echt so schon nicht viel.

Ich weiß, dass ich das nur herausfinden kann, ob ich das schaffe, wenn ichs versuche...

Ratio und Emotionen bilden zeitweise wieder so eine unerträgliche Diskrepanz in mir.

S<i!lkPe^axrl


Alles in der Klinik geben oder halt nichts und damit verbunden kommt die Angst, dass ich die Anforderungen dort nicht erfüllen kann und mich das noch weiter runterzieht.

Welche Anforderungen? Eine Klinik ist dazu da, Dir zu helfen und nicht, um Anforderungen zu stellen. Alles geben? Sie müssen alles geben, um DIR zu helfen!

Die Angst passiert einmal mehr in Deinem Kopf... hier ist es gerade besonders deutlich: in Deinen Vorstellungen existieren "Anforderungen", schon im Vorfeld; in der Realität ist das, was da auf Dich zukommt, ganz gewiss handhabbar. Eine Arbeitsstelle fordert Dich, aber keine Klinik. Da kann man sich sogar herausziehen aus bestimmten Dingen, wenn sie einen überfordern und man das den Therapeuten klarmacht.

äzpferlch'en


Naja, gewisse Anforderungen gibt's da schon...

Ich muss essen, soll nicht erbrechen, abnehmen, solche Sachen zB.

Klar, die Klinik soll mir helfen, aber natürlich gibt's da Regeln...

Und an die muss ich mich halten, aber momentan kann ch ganz schön unkontrollierbar sein. Und ich habe Angst, dass ich da auch nicht anders kann.

Weil dann können Sie mir nicht helfen...

Ich finde, dass man das schon Anforderungen nennen kann?

S\ilklPearxl


Da siehst Du mal, wie unterschiedlich man diese Dinge werten kann. Ich sehe darin die notwendige Mitarbeit, Du Anforderungen. ;-)

Wenn ein Alkoholiker oder Tablettenabhänger in eine Entzugsklinik geht, darf er natürlich nicht mehr trinken oder weiter Pillen schlucken. Sind das in Deinen Augen auch Anforderungen oder nicht einfach die Voraussetzungen für einen Erfolg der Therapie?

ä?pfelcxhen


Naja, Voraussetzung istder Wille?

Die Anfoerderung besteht meiner Meinung aber auch schon. Macht mans nicht, ist man da falsch.

Aber was mache ich dann, wenn ich da falsch bin.

Weil mitarbeiten will ich, sonst wäre das so sinnfrei, aber ich habe Angst, dass ich bestimmte Dinge nichtkann.

Da ist es fast egal, on mans Voraussetzung, Anforderung, Regel oder so nennt...

Wenn ichs nicht schaffe, flieg ich vielleicht raus und dann?

S4ilkmPe<arl


Natürlich hatte ich Dich verstanden. Mir ging es auch nicht eigentlich um die Bezeichnung. Mir gehts vielmehr um die Chance, die darin liegt und dievon Deiner Angst anscheinend fast verdeckt wird

ich habe Angst, dass ich bestimmte Dinge nichtkann.

Die wissen das! Normalerweise fangen sie diese Angst auf. Sie haben gelernt, damit umzugehen und brauchen nur, dass Du Dich drauf einlässt.

Was ich sagen will: Denke nicht mehr darüber nach. Lass die Dinge geschehen. Ohne ein bisschen Vertrauen in die Klinik und in die Abläufe - wenn schon nicht in Dich selbst - machst Du es Dir sonst viel schwerer.

S"ilkWPearl


Verstehst Du mich? Du bist noch nicht da und machst Dir schon Sorgen, dass Du rausfliegen könntest. Das sind Gedanken, durch Angst geschürt und wieder Angst erzeugend. Solche Gedanken solltest Du jetzt im Vorfeld gar nicht zulassen. Dein Entschluss steht doch, und mit diesem Angstgedanken wirfst Du Dir laufend selbst Knüppel zwischen die Beine.

ä9pfelBchxen


Ja, ich denk einfach immer zu viel :-D. Schlechte Angewohnheit, immer drölf Schritte voraus.

Ich seh da halt nur Probleme, weil klar gesagt wurde, dass das mit dem Essen laufen muss. Was das genau bedeutet, das weiß ich nicht. Dass ich ganz normal essen kann, das wohl nicht, aber gerade kompensiere ich alles mit der Essstörung und das seh ich kritisch...

Ich habe momentan nichts anderes. Das war immer parallel mit Selbstverletzung, jetzt konzentriere ich mich aufs (Nicht)Essen oder entsprechende Maßnahmen, weil ich Angst habe, noch mehr die Kontrolle zu verlieren. zusätzlich zu den anderen Gedanken, dass ich nicht dünn genug bin, um ernst genommen werden zu können

Es stimmt schon sehr, dass ich wenig Vertrauen habe. In mich momentan so gut wie gar keins, bei der Klinik fällt es mir momentan noch sehr schwer, weil ich bisher damit immer irgendwann letztendlich auf die Schnauze gefallen bin...

Heute geht's aber, ich dümpel vor mich hin. Hab leider den ganzen Nachmittag verschlafen, weil ich so ko von den letzten Tagen war und bin jetzt erstens noch nicht so müde, zweitens sitze ich immer noch in meinem Chaoszimmer, aber ich bin noch zu kaputt zum Aufräumen. Ich schaue gerade einen Film und übe stricken, mir geht's nicht schlecht und ich kanns händeln, aber ich habe jetzt schon Angst vor dem nächsten Krach. Ja, wieder voraus ;-)

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