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äpfelchen und die Klinik

dXanaex87


Solange dein konstruktiver Teil nicht große genug ist kontne man den ja auch nicht bearbeiten. ;-)

Dxé.li?éve


Bah, heute ist mir alles ins Gesicht geklatscht.

An sich nichts Neues, vieles war hier schon Thema, aber puh.

Ich fühl dabei nur nichts, hab mich emotional verloren und auch andere können mich gerade nicht greifen.

Ich hab aber geredet und war dabei so leer, dass es fast schon wehtut und scheiße, aber trotz so viel Schönem und wichtigen Menschen, für die ich so sehr kämpfen will, bin ich verdammt traurig und hoffnungslos und leider anscheinend nicht so unsuizidal wie ich dachte. Wenn ich den Gedanken mal nur ganz kurz zulasse, spüre ich nämlich, wie müde ich bin.

Ich weiß grad gar nicht, wo ich eigentlich hin gehöre oder wer ich bin... ich bleib mal noch ein bisschen hier, weil ich glaube, dass das das Richtige ist, auch, wenn es sich für einen großen Teil von mir verdammt falsch anfühlt...

lmuomaIren


@ Dé.liée

Was du schreibst, ist für mich irgendwie schwer verständlich. Für mich fühlt es dennoch so an, als wärest du mehr bei dir selbst - auch wenn das Zustand ist, den keine deiner beiden Hälften so wirklich mag.

Für mich wirkt es wie ein Fortschritt, weil du nicht mehr so im Kreis herumhetzen kannst. Mich würde es auch nicht verwundern, dass du bei alle dem, was du in der Vergangenheit getrieben hast, jetzt dann saumüde bist. Das ist dir vorher nur nicht aufgefallen, weil du so in Bewegung warst. Ich hoffe, das ist verständlich.

Pass auf dich auf! :)* :)* :)*

Ddé.#l[xe


Ja, ich verstehe mich momentan auch eher schlecht. Ich weiß nicht, irgendwie bin ich so flüchtig, alle Gedanken und Emotionen, wenn mal welche kommen, verfliegen und sind so schwer greifbar.

Ich springe von einem Hoch ins nächste Tief.

Momentan ist die Essstörung ganz präsent und ich bin ziemlich unzufrieden mit mir, das hemmt die Therapie ziemlich.

Ich Dreh mich höllisch im Kreis und warte gerade auf die Rettung, die mir einen Tritt aus meiner Laufbahn verpasst. Ich bin leider nur nicht wirklich müde. Ich bin erschöpft, lebensmüde, aber körperlich schlafe ich so schlecht. So wirklich schlafen. Gerade das Einschlafen macht wieder so Probleme.

Ich bin bei Medikamenten so. Hellhörig, weil ich hinter allem und jedem Appetitanreger verdächtige, ich bin wild geworden, was die Essstörung betrifft. Wieder in der Mogelpackung, nur am Schummeln. Das ist enttäuschend. Ich kommuniziere das meistens aber, aber will mir gleichzeitig nur schwer was sagen lassen.

Ich schreie um Hilfe und stoße die dann aber weg... Darin sehe ich absolut keinen Fortschritt. Andere Dinge vielleicht schon, aber vom Gefühl her darf das halt gar nicht sein. Ich bin so festgebissen in dem Gedanken, dass ich noch nicht loslassen darf, dass ich die ganze Therapie immer wieder in Frage stelle und abbrechen will. Nochmal nach Hause, nochmal bestrafen, um dann frei sein zu dürfen.

Ja, das ist das alte Spielchen. Ich bin noch hier und das habe ich nicht mir zu verdanken oder meinem Kampfgeist für mich, sondern meinem Kampfgeist für Menschen, die mir wichtig sind. Für die tue ich das. Ansonsten bin ich nämlich ganz schön weit unten und hätte alleine keine Kraft mehr...

dEaqnae8N7


Hab neulich ein Interview mit jemandem gehört, einem Mann der über siene Essstörung sprach und er hatte genau die gleiche Idee des immernoch ein Kilo, eines noch dann bin ich frei... Scheint ziemlich normal zu sein, wie der PSychiater sagte. Das ist genau das was daran süchtig macht.

Ansonsten hab ich auch das Gefühl das du dich zum ersten Mal seit langem ein wenig fühlst, die gefällt nur nicht was du fühlst, wenn du bei dir bist, daher die hysterische Flucht von oben nach unten und zurück.

D^é*.li2ée


Ich weiß einfach nicht, was ich damit machen soll.

Weder mit Freude, noch mit der Traurigkeit und letztendlich bin ich nur gelähmt...

d@ana^e8x7


Vielleicht ist es überhaupt mal fühlen für den Anfang auch genug.

Dqé.lxiée


Ja, aber es tut weh und jeder Schritt in die richtige Richtung und jedes gesagte Wort auch. Das macht es so schrecklich schwer.

d@anaxe87


Deswegen machst du das nicht in freiheit und allein. Du hast schon soviele Schritte geschafft, es wäre reine verschwendung zurückzurennen. Wenn du das hinter dir hast, hast du das meiste geschafft.

Dhéz.lxiée


Gerade stehe ich mit dem Gefühl auf der Stelle. Das Gefühl, nichts sagen zu dürfen, nichts tun zu dürfen, selbst nichts schönes empfinden zu dürfen. Alles wird immer von so einer Schwere runtergedrückt und das ist schwer auszuhalten. Bzw ich weiß gar nicht, wie? Es staut sich und staut sich und kommt nicht richtig hoch, geht aber auch nicht wirklich weg.

Ich glaube, ich muss jetzt noch einen Schritt weiterspringen. Oder halt zurückrennen. Vertrauen ist hier zu manchen da, das bin ich gar nicht gewohnt, aber gerade das Vertrauen tut halt auch so weh, weil damit die vielen Ängste verbunden sind.

Aber auf der Stelle stehen bleiben darf ich jetzt eigentlich nicht, weil ich das eben nur so schwer aushalte...

DJéb.lixée


Ich glaube, ich mag es nicht, Menschen zu vertrauen, weil diese Verlustsangst so schrecklich wehtut, dass es das Schöne in dem Moment trübt?

Wenn die Personen um mich sind, fühle ich mich fast schon gehalten (das fast liegt daran, inwieweit ich es zulasse), aber sind die nicht in meinem Blickfeld, fühle ich mich furchtbar allein und alles ist so dunkel und sinnlos.

Und dann vermisse ich die Menschen. Freunde, wieder mal Therapeuten und überhaupt

dca naex87


Ich finde es ganz normal so allein zu sein wenn man mit sich selbst so überfordert ist und ich finde es auch normal diese Leute bei sich haben zu wollen wenn man vor Angst kaum weiß wo einem der Kopf steht. Das ist der große Wert einer Therapie in einer Klinik und man sollte das auch nutzen, wenn man es alleine könnte wäre man ja nicht da.

Was die Ängste angeht dann wieder alleien zu sein finde ich auch die ganz normal. Anders als Kinder die emotionale Reife langsam erlangen, gehalten von den Eltern, kannst du das Ende sehen. Die sehen das nicht, aber wenn sie es sehen macht es ihnen ja auch Angst, klammern an ihren Eltern, klettern in ihre Betten und so. Sich der Nähe in Zeiten großer Umbrüche zu versichern ist also auch normal. Nur bist du halt kein Kind mehr, das Ende der großen Nähe zu den Personen in der Klinik ist absehbar zu einem Punkt an dem du die Versicherung bräuchtest das Nähe da ist. Das ist halt ein schwerer Sprung.

frag doch erstmal ob ud verlängernt könntest, wenn dann Bedarf wäre, weil dir so ein naher Abschied solche Angst macht das du dich gelähmt fühlst und das es dir enorme Sicherhiet gäbe da um die Option zu wissen nicht gehen zu müssen wenn du dich gar nicht bereit fühlst.

DRé.lxiée


Es tut halt so schrecklich weh, zu wissen, dass diese Menschen dann weg sind. Mitpatienten sieht man vielleicht mal wieder, teilweise verläuft es sich und Therapeuten sind halt eigentlich nur kurzzeitig so für einen da. Aber wenn man den Menschen an sich so gerne mag, nicht nur die Gespräche, sondern das Gefühl, wenn man daneben steht oder sitzt. Weißt du, wie ich mein?

D[é.Eliée


Ich frage mich gerade aber auch, ob das seifenblasige Leben hier nicht vielleicht auch schöne Dinge aussperrt.

Wo ist mein Lebenshunger hin?

Ich hab wirklich Angst, weil mir alles so egal ist. Früher hatte ich immer irgendwas, was mich gehalten hat... nicht wirklich wie einen Sinn, aber eben Freuden.

Ich kann kaum noch Freude empfinden. Gerade freue ich mich zwischendrin immer mal wieder, aber ich wills festhalten und umklammern, damit es nicht wegfliegen oder verschlungen werden kann von der Leere. Aber das klappt nicht?

ddan5ae87


Dein Lebenshunger ist schon ziemlich lange in einem stumpfen Überlebenskampf versunken, du hast das nur vor lauter Selbst-Flucht nicht gemerkt. Das merkst du halt jetzt, nachdem du ausgebremst auf dich selbst zurückgeworfen wurdest.

Es tut halt so schrecklich weh, zu wissen, dass diese Menschen dann weg sind. Mitpatienten sieht man vielleicht mal wieder, teilweise verläuft es sich und Therapeuten sind halt eigentlich nur kurzzeitig so für einen da. Aber wenn man den Menschen an sich so gerne mag, nicht nur die Gespräche, sondern das Gefühl, wenn man daneben steht oder sitzt. Weißt du, wie ich mein?

Aber klar weiß ich was du meinst. Das ist einer der Gründe aus denen man Beziehungen führt. ;-D ;-D Aber du übst da drinne in erster Linie für draussen. Beziehungen und Gefühle die du da drinne wahrnimmst, aushälst, ja sogar genießt, erschließen sich dir auch für draussen. Du bist auf dem Trainingsgelände.

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