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äpfelchen und die Klinik

d5a|naex87


Nö, das ist ein Gefühl und das ist manchmal einfach, abseits jeder Logik, da.

l=uom[axren


Rational lässt sich da gar nichts machen. Das funktioniert nur auf der Gefühlsebene.

Dvé.2l5>e


Ich bin manchmal momentan wirklich gnadenlos überfordert %:|

dGa7naex87


Deshalb hast du ja auch Fachpersonal da, welches dir zur Seite steht, wenn du es lässt. ;-)

D{é.Pl\ixée


Ich seh schon, ich drehe mich mal wieder schwungvoll im Kreis.

Jetzt aber schon seit einer Woche...

Irgendwo hängts gerade.

l`uomaxren


Manchmal wirkt wie ein Kreis, was eine Spirale ist. Ab und zu kommen die Probleme wieder, aber unter anderen Vorzeichen. ;-)

dfanbare87


Hihi

Dné.lipée


Aber argh.

Mir wird schwindelig vom Drehen und Kreiseln und Spirale runterkullern.

Ich grrrh.

duanaex87


Es ist dein Karusell. Du treibst es an und du fährst mit, nur du kannst aussteigen.

DNé.lbiée


Mitfahren, das kann ich zu gut.

Ich weiß einfach nicht konkret, wie ich aussteigen kann.

Aber ich besser mich. Heute erst wurde deutlich, dass ich doch nicht so wirklich stehenbleibe, nur ein bisschen.

Therapie tut verdammt weh...

dTanyaex87


Jahaaaa!!!

d$anaex87


btw Handy landegerät ist verschollen

DYé.lmixée


Habs gemerkt

Daé.lxiée


Hachja, ich bin platt.

Die Klinik ist gut und effektiv, aber so hart und anstrengend.

Ich glaube, der Hospitalisierungseffekt hat mir ins Gesicht geschlagen und ich bin die letzten 3 Wochen (oder sogar schon länger) so vor mich hingedümpelt zwischen tiefer Verzweiflung und Lethargie.

Nach langem Hin und Her, vielen Gesprächen und einem kleinen Kopfkrieg habe ich mich dazu entschlossen, zu gehen.

Ich kann jetzt so schon sagen, dass ich was erreicht habe, nur eben noch nicht genug, als dass es reichen würde.

Der Stress und die Armosphäre da haben mir aber ganz schön zugesetzt und die Essstörung kam mit voller Wucht zurück, nur in anderen Dimensionen in Form von bulimischen Tendenzen.

Jetzt bin ich auf dem Weg nach Hause, mache dort was für die Uni, bekämpfe den unstillbaren Heißhunger (der primär in der Klinik so überirdisch ausgeprägt ist, außerhalb sonst relativ händelbar), stabilisiere mich, übe fleißig die Traumastabilisierungsübungen und dann geht's im Juni wieder in die Klinik.

Ich bin noch sehr am Straucheln, aber ein Therapeut meinte, ich hätte irgendwann ganz plötzlich so einen Sprung gemacht, dass ich mich jetzt erst einmal emotional einholen muss.

Und er hat recht: von "Ich darf nicht hier sein, man darf mir nicht helfen und sprechen darf ich nicht" bin ich mittlerweile bei "Ich darf reden, nur über manches noch nicht".

Die Klinik hat mir unheimlich gut getan und überlagert alle schlechten Erfahrungen, die ich vorher gemacht habe, deshalb glaube ich, dass vielleicht wirklich alles gut werden kann, wenn ich jetzt dran bleibe und ab Juni da ansetze, wo es wirklich wirklich wehtut. Das ging jetzt einfach nicht und irgendwann war auch klar, dass ich gerade etwas Abstand brauche, um mich zu sammeln.

Ich weiß, was zu tun ist und muss das jetzt nur schaffen, Zuhause durchzuziehen.

Ein paar kleine Therapieerfolge wurden schon sichtbar und das ist ein ganz neues Gefühl ;-) .

Ich könnte nie vor Menschen Klavier spielen, meine Anfänge da waren heimlich, wenn niemand da ist und am Ende hab ich vor der versammelten Klinik gespielt

Ich geh freiwillig vor meinem Geburtstag zurück in die Klinik, weil ich weiß, dass ich schwach werden könnte in Bezug auf Drogen

Ich gehe das erste Mal freiwillig aus einer Klinik, ohne, dass ich vor die Tür gesetzt werde oder aus Wut gehe und gehe im Juni dann auch das erste Mal aus eigener Überzeugung und ohne den Gedanken, es nur für andere zu tun, zurück

Meine Denkweise ist auch ein bisschen verändert, ich kanns aber nicht so gut erklären, aber es fühlt sich anders an. Ich bin mir gerade ziemlich sicher, dass ich leben will.

ltuAomarexn


Krempelt das halbe Leben und Wertesystem um und spricht von kleinen Fortschritten. %-| :-o

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