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äpfelchen und die Klinik

TIOFxU


Huhu *:) :)_

weil ich halt selbst schuld bin,

Du hast Dir Deine Krankheit nicht ausgesucht :|N :)*

lmuoma>rxen


Ich würde ja sagen, dass du damit dein nächstes Thema gefunden hast: Wie kann ich mich mit dem momentanen Körpergewicht akzeptieren?

Du hast eine interessante Methode entwickelt, mit deiner Essstörung herumzuspielen, fast schon zu kokettieren. Ich fühle mich fast schon schuldig, dass du so viel wiegst. Da liegt noch was im Argen.

Ich habe auch so ein bisschen das Gefühl, dass du einen richtig großen Brocken noch vor dir liegen hast. Sonst würdest du so etwas nicht schreiben. Habt ihr mal über Manipulation von anderen in der Therapie gesprochen? Du übertreibst die Spielchen, ich habe keine Lust mehr, mich darauf einzulassen.

Wenn ich dir jetzt viel Spaß wünsche, wäre das sarkastisch. Ich wünsche viel Erfolg auf dem weiteren Weg. @:)

D|é.liéxe


Das war drauf bezogen, dass ich selbst schuld bin, dass ich zugenommen habe.

Dass ich an der Krankheit nicht schuld bin, klar...

T OF/U


ok |-o

D+é.lixée


Momentan bin ich nicht mehr in der Klinik.

Ist was vorgefallen und ich bin erstmal entlassen, aber werde wohl in circa 2 Wochen wieder aufgenommen.

Mir geht's damit nicht sonderlich gut, aber kann ich halt nicht mehr ändern... ich komm aber wohl "draußen" irgendwie klar. Ich hab die ganze Zeit Angst, dass die mich doch nicht mehr nehmen...

d an}ae8x7


Konzentrier dich schön auf deinen Plan. Denk an Beppo Straßenfeger und mach einen Schritt nach dem anderen und schau nicht immer auf das Ende der Straße. Hat sich bisher ja auch alles wieder gefunden.

D]é.l.iée


Ja schon. Ich hab auch einen Plan, aber keinen guten Plan B. Der existiert zwar auch, aber den will ich nicht. Ich will Plan A und ich kann gar nichts tun, sondern bin abhängig davon, was andere entscheiden.

d4anKae8x7


Ja, aber du hast Einfluß auf ihre Entscheidung und im Notfall findet sich auch ein guter Plan B. Immer. Muss man nur eine Weile gucken, aber nun wartest du erstmal auf das was kommt. :)_

D;é.lSixée


:(v :(v Naja. So toll ist es jetzt aber auch nicht, wieder zurück in der Klinik zu sein.

Hier ist alles durcheinander gewirbelt und gar nichts mehr, wirklich gar nichts mehr so wie bei meiner Abreise.

Neue Gruppe (ganz schlimm!), neue Einzeltherapeutin (kann ich noch nicht so ganz beurteilen, glaube aber, dass sie gut ist. Mit meiner vorherigen hatte ich ja eh mehr Stress als dass wir arbeiten konnten).

Neues Zimmer. Gut, das war ja klar, aber beim Rest war ich doch schon höllisch schockiert.

Dafür finde ich es jetzt ganz schön ungemütlich und plane schon meine Entlassung ;-D .

Ich werfe mir immer noch vor, dass ich ziemlich dämlich bin, weil ich so "ausgerastet" (auf meine Art halt, nach innen und gegen mich) bin, dass die Verlegung unumgänglich war. Mir wird hier bloß immer wieder gesagt, dass es schon Anfang der Woche so leicht erkennbar war, dass die Woche hart wird und letztendlich war niemand überrascht, dass ich Sonntagabend plötzlich auf der Geschlossenen war und zum zweiten Mal zusammengenäht wurde. Nur ich, ich bin schockiert %-| .

Danach war ich ja kurz Zuhause und jetzt bin ich seit einer Woche zurück in der Klinik. Irgendwie macht mir dieser Wechsel von allem das ganz schön schwer, an meinen Themen zu arbeiten. Also gruppentechnisch vor allem. Aber gut, kann ich jetzt nichts dran ändern.

Die Therapeuten aus der Gruppe sind halt 1. nicht meine Lieblingstherapeutin (wie vorher halt war) und andererseits doch halt eher ungemütlich, weil die mehr pieksen. :=o

Traumatherapie mache ich wohl aber nicht wirklich mehr hier in der Klinik. Angedacht war ja, dass ich evtl. bis nächstes Jahr Januar bleiben soll, aber das funktioniert nicht. Ich bin so langsam echt am Ende und kriege einen Koller. Ich bin immerhin schon weit aus länger in der Klinik dieses Jahr als Zuhause.

Also werde ich kurz vor Weihnachten hier meine Koffer packen und sowohl Weihnachten als auch Silvester mit meiner Familie verbringen. Sehr wahrscheinlich fahren wir Bekannte besuchen, im Skigebiet. Das wird bestimmt schön. Auf jeden Fall in Bezug auf Drogen sicherer als mit meinen Freunden und so wacklig wie ich momentan bin, will ich mich nicht in der Nähe von Drogen sehen, weil das schiefgehen könnte.

Ansonsten gehts mir momentan mittelprächtig. Ich nehme - seit ich auf der Geschlossenen war - richtig üble Medikamente, die jetzt aber langsam wieder ausgeschlichen und dann ausgetauscht werden. Geht einfach gar nicht. Mich haben Freunde auf der Geschlossenen besucht und die waren schockiert, weil ich so zombiehaft war. Jetzt habe ich mich zwar an die Medikamente gewöhnt und torkel nicht mehr durch die Welt, aber es dämpft schon ordentlich, was ich halt gar nicht will.

Aber wer hätte es gedacht: Kaum bin ich wieder in der Klinik, geht die Kotzerei wieder los. Ganz große Klasse %-| :(v . Schneidedruck ist ja permanent da, aber gerade irgendwie händelbar. Ich traue mir einfach nicht mehr über den Weg. Würde ich es wieder tun, würde es wieder so heftig ausarten und das WAR gefährlich; zumindest so sehr, dass das Team dachte, ob ich nicht vielleicht doch ein kleines bisschen suizidal sei. Zumindest war das auch für das Team keine leichte Geschichte mit meiner Verlegung... wurde mir danach mitgeteilt, dass ich schon belastend war.

Mir wurde auch an den Kopf geknallt, dass ich nur so tun würde, als wäre ich harmlos, ABER ich musste das direkt demontieren, denn ich habe nie gesagt, dass ich harmlos sei ;-) . Im Gegenteil, ich habe immer wieder fast schon um Hilfe gebettelt, weil ICH mir nicht über den Weg getraut habe.

Nunja, ist jetzt vorbei, ich werde ganz anders betrachtet und natürlich sehr viel ernster genommen. Naja, ein bisschen ernster vielleicht, wenn ich das nächste Mal piepe, dass ich Schneidedruck habe. Bisher lassen sie mich wieder für alles kämpfen und sehen teilweise nicht, wie fertig sie mich tatsächlich machen.

Mit manchen Patienten darf ich jetzt auch nicht mehr raus, aber das ist eine andere lange Geschichte. Mein Durchdrehen hätte wohl etwas mit einem Patienten zu tun gehabt, der unwissentlich oft meine Grenzen überschreitet und mich das unbewusst belastet. Wir würden uns gegenseitig hochschaukeln. Vielleicht ist da was dran, keine Ahnung. Auf jeden Fall wollen sie einen Keil zwischen uns treiben und das nervt gewaltig, weil wir einfach wirklich gute Freunde sind.

*

Genug aber von mir. Wie geht es Euch denn so? @:)

d*anaex87


Fällt es dir denn nun leichter zu reden, mit dem Wissen im Hntergrund wie es endet wenn du es nicht tust?

Dxé.SliJéxe


Nicht wirklich. Ich habe momentan das Gefühl, als würde ich mich von mir selbst entfernen. Also ich fühle so wenig, dass da nichts ist, worüber ich reden könnte.

Deshalb fühlt es sich ja teilweise auch so an, als wäre ich falsch in der Klinik (für den Moment). Da ist eben rein gar nichts mehr in mir los. Schon so ein komischer Schmerz, aber der ist immer noch nicht einordbar.

Aber ich bin richtig friedlich mit meiner Entscheidung im Dezember zu gehen. Das ist ein Kompromiss. Nicht jetzt flüchten, aber hoffentlich auch nicht versacken.

Ich hoffe ja, dass wieder ein Thema bei mir kommt. Morgen werde ich wohl ansprechen müssen, dass die Kotzerei schon wieder losgegangen ist. Ich kämpfe jetzt halt mit dem Essen vor mich hin. Nicht essen, essen und zunehmen, essen und kotzen und zunehmen. Das ist höllisch anstrengend, weil ich letztendlich immer weiter zunehme und dann werde ich (wenn ich keinen anderen Weg finde) wieder auf irgendeine Art und Weise destruktiv durchdrehen.

Ich brauche öfter Abstand von der Klinik. Ich muss öfter raus in die Stadt und irgendwas unternehmen oder so. Das geht gar nicht, dass ich meine freie Zeit in der Klinik abhänge, weil ich da ganz schnell in was undefinierbar Düsteres abrutsche. Wie Lethargie, nur innerlich höllisch dramatisch und bedrohlich.

dUanae8x7


Du könntest natürlich auch das offensichtlich auf der Hand liegende Thema der Abhängigkeit von NÄhe und Zuwendung von aussen thematisieren, dass sich gerade in der Kotzerei manifestiert.

Hab ürbigesn nicht angerufen weil mein Freund, die Herbstdepression, gerade anklopft

DYé.lixée


Darauf wird es wohl hinauslaufen.

Aber danach ist Schluss, das ist das letzte Fass, das ich hier öffne.

Ist okay, wenn du willst, können wir das verschieben. Weißt du dir denn irgendwie zu helfen? Fühl dich umarmt

d?anaex87


Ich finde das ist ein verdammt wichtiges Fass. Denn diese Abhängigkeit macht dich offen für, na sagen wir mal, missbräuchliche Beziehungen jeder Art. Und in der Abhängigkeit ist es auch schwer sich selbst wahrzunehmen, wenn man die ganze Zeit panisch darauf achtet nur diesen einen Menschen nicht wegzutreiben.

So wie du dich windest, wenn man auf das Thema kommt, fühlt es sich für mich jedenfalls sehr passend an. Auch die fehlenden Erinnerungen finde ich ziemlich sprechend. Wenn da viel unbearbeiteter Schmerz wartet, den dein hirn einfach vor dir verschloßen hat, weil du damals nicht das Rüstzeug hattest es zu beweltigen, dann macht es schlicht Sinn, dass da einfach riesne Erinnerungslücken bestehen.

dlanFae8x7


**ich komm zurecht. Ich ein wenig wie Weihnachten, kommt immer wieder. Dies jahr kam es nur schnell und unvermittelt und total heftig. Hat mich überrascht.??

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