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äpfelchen und die Klinik

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Mach Urlaub und komm auch daraus wieder. Ich wünsch dir viel Spaß. ;-)

ädpfe4lcyhexn


Danke :)

Ja, wenn wir die Fähre geschafft haben, dann darf ich atmen x:) .

So langsam verkürzt sich die To-Do-Liste und mein Puls geht runter ;-D ;-) .

Bis Mitte Oktober! :)_

ä;pfWelcxhen


Ich bin wieder da, aber mir geht's ziemlich schlecht. Meistens. Zwischendrin geht's manchmal, aber wenn ich falle, dann tief und ich glaube fast, dass es nicht mehr so viel weiter runter geht... dass nicht mehr so viel fehlt, um das allerletzte kleine bisschen Gefühl von Kontrolle zu verlieren.

Ich hab im Urlaub ziemlich viel geschrieben und es war geradeaus und ehrlich, aber im Nachhinein macht es mir Angst...

Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass der Urlaub gut war. Wir haben versucht zu retten, was zu retten ging, aber ich bin tieftraurig.

Ich würde gerne mehr dazu schreiben, aber ich muss erst einmal richtig hier ankommen und Ruhe dafür finden, gerade ist um mich herum viel los, was in einer so riesigen WG nach so langer Zeit normal ist und ich will nicht, dass so offensichtlich wird, wie es mir wirklich geht...

äHp felcxhen


P.S. Das Gutachten der MPU ist da und ich habe bestanden. Langer Text war das und sehr interessant, wenigstens eine gute Sache, aber die Freude darüber kann den Rest nicht aufwiegen... nicht dazu bringen, zu verschwinden...

TSOFxU


Ich würde gerne mehr dazu schreiben, aber ich muss erst einmal richtig hier ankommen und Ruhe dafür finden,

Nimm Dir die Zeit. In Gedanken bei Dir :)_ :)*

ädpfel]chexn


Danke! @:)

Ich bin einfach so durcheinander, weil im Urlaub gefühlsmäßig was ganz ganz eigenartig war. Und mir das Angst macht. Jetzt rückblickend geht das, aber ich hab Angst, dass diese Gedanken wiederkommen.

Ich hab Angst, dass ich wirklich nicht stabil genug für die Klinik wäre, weil was passiert dann?

Und ich habe auch keine Medikamente mehr... also noch ein paar, aber was mache ich, wenn die leer sind? Mein Hausarzt kann mir die nicht verschreiben, der Psychiater ist keine Option und alle anderen haben mich letztes mal schon abgewiesen... was mache ich, wenn die Stimmen wiederkommen und ich machtlos bin, weil ich keine Strategien habe, wie ich damit umgehen kann außer Medikamente nehmen, um Abstand zu gewinnen und dann mit zeitlichem Abstand und etwas klarerem Kopf das ganze zu reflektieren...

Ich glaube, ich muss das wirklich mal klarer formulieren, morgen... ich weiß nämlich auch gar nicht, was ich dazu denken soll. Ob ich zu viel da rein interpretiere oder ob ich ausnahmsweise mal richtig damit liege, dass was ganz und gar schief läuft...

ämpfedlchen


Der Arzttermin rückt theoretisch auch immer näher... und ich WILL in die Klinik, aber die Stimme mit den Zweifeln ist manchmal so übermächtig.

Warum, wenn ich es doch eigentlich will. Und ich will doch? Oder?

Ich weiß nicht, was ich jetzt erwarte, ihr könnt mir nicht sagen, was ich will, das weiß ich... aber ich brauche doch Hilfe... und ich komme alleine nicht mehr weiter...

Ich weiß, dass ich hier schon viel ausgereizt habe, bestimmt viele genervt sind und schon gar nicht mehr mitlesen oder antworten, weil ich so untätig wirke, aber bitte bitte :°(

ä:pfeRlchexn


Ist denn sonst niemand mehr da? :°(

Der mein Gejammer noch aushält, meine Nervigkeit und Unfähigkeit...

Ich wüsste so gerne, dass da noch jemand ist, der noch glaubt, dass ichs schaffen kann... oder irgendwas dazu sagen kann, weil sich in mir alles dreht... mal kurz Pause drückt, dass ich mal durchatmen kann...das mag egoistisch klingen, aber der mir Mut macht, mich ein bisschen hält, wenn mich alles umzureißen droht..

Dass hier noch jemand wenigstens mitliest und ich doch nicht so alleine bin wie ich mich fühle...

TTO~FU


Der mein Gejammer noch aushält, meine Nervigkeit und Unfähigkeit...

sag nicht sowas. Du nervst nicht, bist nicht unfähig :°_ :)* :)_

ä,pfeRlXchexn


Das ist lieb gemeint, danke, aber man kanns einfach nicht leugnen.

Immer wurde mir geschrieben, so sehr geholfen, aber ich war zu feige, WIRKLICH und mit ganzer Kraft den notwendigen Schritt zu gehen und jetzt muss es einfach unheimlich ermüdend und langweilig sein, das Ganze sozusagen wiederholen zu müssen.

Der Unterschied ist nur, dass ich jetzt bereit bin und es damals nicht war. Damals, als mir so viele helfen wollten und ich versucht habe sie anzunehmen, aber immer mit Bedacht, kleine Schlupflöcher für meine kranke Seite zu lassen, in die ich mich flüchten konnte, weil ich nicht bereit war loszulassen...

Mein Verhältnis zum Forum wurde ungesund, wurde meine Welt und sehr viele Menschen hier ungewollt und vielleicht auch unbewusst zu meinen Bezugspersonen. Und sie fehlen mir, ihre schlauen, einfuhlsamen und auch ihre knallharten Worte. Die notwendigen Tritte, Schubser und Rüttler, die mich in meinem Getaumel witzigerweise aufgefangen haben, anstatt mich zu Fall zu bringen. Und ich würde so gerne die Zeit zurückdrehen können und alle Hände nehmen, die mir gereicht wurden.

Hm, fast schon eigenartig, dass man Menschen, die man nur aus dem Forum kennt, so sehr vermissen kann, furchtbar vermissen. Und da ist es nicht wie in der realen Welt, dass man hingehen kann, sich entschuldigen kann und sich bessern will. Irgendwann ist man eben egal.

Ja, meine Einstellung ist sehr ungesund und deshalb muss ich wohl halt so schrecklich vermissen, weil hier eine lange Zeit lang mein Zuhause war, dass sich immer immer mehr leert und man alles so vermisst.

S^unf]lowerx_73


Kurz und knapp und deutlich - aber nicht bösartig:

Geh' in die Klinik. Entscheide Dich und gehe den Weg dann Schritt für Schritt.

Denn Du fängst wieder an, Dich gewaltig zu verarschen. Sorry.

Erst war das "nicht krank genug". Jetzt sind wir bei "nicht stabil genug". Ja was denn nun? Und wer geht in eine stationäre Behandlung? Menschen, denen es schlecht geht.

Dein Urlaub war kein Urlaub. Dir geht es nicht gut. Also?!

Das, was Du Dir wünschst, ist nachvollziehbar. Aber letztlich musst DU DIR helfen. DICH stabilisieren. Wenn es nicht gelingt, musst Du es lernen --> Klinik.

Hör' DIR ZULIEBE mit den Spielchen und dem erneuten Zerdenken und zu-Tode-analysieren auf. Handle und geh' die Schritte. Lass' Dich drauf ein. Du gehst in die Klinik und basta.

Und mal ganz ehrlich:

Auch wenn es mit dem Studium irgendwie läuft und das Praktikum sogar gut war, gute Ablenkung, die Jugendlichen auf Dich zukamen: Mädel, mit einem BMI von rd. 15 wirst DU spätestens in einem festen Job auffallen. Denkst Du, Du kann so ein gewaltiger Untergewicht auf Dauer verstecken? Als normal verkaufen? Arbeitgeber blenden?

Geh' in die Klinik. Und diesmal Therapie ohne Wenn und Aber, ohne Mogeln, Medikamente von Mitpatienten,...!!!

Bzgl. MPU: Glückwunsch. Ist nicht selbstverständlich. Zeigt, dass Du noch Chancen hast. MPU war nur ein Fakt, ein Symbol. Schmeiß' sie nicht weg.

pOelzthie;r8x6


Hey Äpfelchen,

Gib nicht auf! Du hast sehr wohl etwas geschafft. Ich habe deinen Weg nicht von Anfang an verfolgt, und ich sehe dich vor allem als die, als der du dich in deinem neuen Thread präsentierst. Und da sehe ich niemanden, der total unfähig ist, der nicht kämpft etc.

Ich bin der Meinung, dass du sehr reflektiert sein kannst, auch wenn manches Mal deine Krankheit immer noch deineme eigentlichen Ich die Show stiehlt.

Du bist nicht deine Krankheit und die Fehltritte, sie sich daraus ergeben. Das gehört zwar zu dir, zumindest momentan, aber das ist weder in Stein gemeißelt, noch macht es dein Ich aus.

Du kannst es verändern, wenn du es willst und hart dafür arbeitest. Erlaube deiner Erkrankung nicht dein Ich zu korrumpieren, und das tust du, wenn du den Stimmen erlaubst dich selbst zu erniedrigen.

Sei kritisch mit dir, aber nicht zu kritisch, denn die vernichtende Kritik ist weder eine, die dich voran bringen kann, noch eine, die deinem wirklichen Ich gerechtfertigt wäre.

Ich glaube, du musst deinen Frieden mit dir und deiner Erkrankung machen. Das ist schwer, aber ich denke, dass du es schaffen kannst. In Frieden mit sich selbst zu sein, das ist eine Aufgabe, die du mit allen anderen Menschen gemein hast. Wir alle haben nur unterschiedliche Voraussetzungen. Das mag nicht fair sein, aber auche eine ungünstigere Ausgangslage macht es nicht per es unmöglich unser eigentliches Ziel zu erreichen.

Das, was du tust, solltest du nicht für irgendwelche anonymen Forenuser machen, sondern für dich.

äZpfPeslchxen


Ja, ich stimme dir vollkommen zu.

Und ich werde zu dem Termin gehen und das Schreiben bekommen, ich will es!

Gerade hängt es, wenn die Unterlagen alle dort sind, an der Klinik. Ich brauche nurnoch das Schreiben, dass ich stabil genug bin für DIE Klinik, was die verlangen. Im Urlaub waren da Gedanken, die das negieren würden, deshalb meine Angst... die haben betont, dass sie ein offenes Haus sind und ich überlegen solle, ob das ausreicht. Nur deshalb habe ich so Zweifel..

Wenn das Schreiben bestätigt, dass es funktionieren könnte und die das dort auch so sehen, dann darf ich kommen. Vielleicht waren die Gedanken im Urlaub nur so extrem und wahnsinnig, weil es mir sowieso schon schlecht ging und vielleicht war ich nur deshalb schon heftig in Suizidgedanken versunken und vielleicht wird es jetzt besser, wenn ich mich bemühe, weil ich wirklich will, dass ich nicht sterbe...

Bzgl. des Auffallens. Es fällt auf und wurde hinterfragt, von Kollegen und den Jugendlichen. Natürlich werde ich so niemals wirklich arbeiten können und ernst genommen werden...

p>elPztiEer86


Und ja, es gibt eine Zeit des Nachdenkens und eine Zeit des Handelns. Und weißt du, jetzt ist die Zeit des Handelns da. Es gibt an dieser Stelle nichts mehr, worüber du noch nicht nachgedacht hättest. Jetzt musst du handeln und einen Schritt vorwärts gehen, um dir neue Gebiete zu erschließen.

s)ch`n_eckeV198x5


Ja, gedankliche Stoppschilder helfen mir auch.

Also eine gewisse Zeit nachdenken, dann entscheiden und dann wird daran nicht mehr gerüttelt. :)*

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