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Brauche wirklich guten rat..

Aenn^yFHea hat die Diskussion gestartet


Es ist schon etwas spät und ich weiß nicht so recht ob das hier überhaupt rein passt aber ich steh kurz vor der Verzweiflung.

Es geht um meine Mutter die wie ich finde immer mehr durchdreht. Das ganze geht schon fast über ein Jahr jetzt so aber durch die Trennung von meinem Vater erreicht sie nun langsam die spitze des Eisbergs. Sie ist furchtbar launisch und vergreift sich seit mehreren Monaten immer öfter am Alkohol. Im betrunkenen zustand kann man gar nicht mehr mit ihr reden da sie extrem seltsam wird und schnell sauer wird. Am meisten macht mir ihre lügerei zu schaffen. Egal ob es um ihre Arbeitssuche geht noch um ihre Freunde (wenn diese überhaupt existieren). Ich kann ihr mittlerweile nichts mehr glauben und hab auch gar keinen bezug mehr zu ihr..ich muss mich schon fast zwingen mit ihr zu reden und ich könnte schon fast ein Buch mit all den Geschichten schreiben.

Sie ist gerade in dem alter wo das Thema wechseljahre aktuell ist aber das alles ist nicht mehr normal.

Hat jemand ähnliches durchlebt und kann helfen? Besonders das an lügen macht mir sehr zu schaffen..gibt es dafür auch psychologische Gründe? ??? |-o

Antworten
PAlüsch9biesxt


Hallo, du solltest mit einer Person deines Vertrauens drüber reden.

Gibt es jemanden zu dem deine Mutter einen guten Draht hat?

Möglich wäre dass deine Mutter auf Grund hormoneller Schwankungen, Arbeitslosigkeit oder anderen Problemen depressiv ist und deshalb zuviel trinkt.

Bei der Caritas gibt es kostenlose Beratungsgespräche wo man dir Tipps geben kann.

S]ilkmPxearl


Sicher gibt es psychologische Gründe. Einer davon dürfte sein, dass Deine Mutter mit ihren Gefühlen nicht zurechtkommt und immer häufiger mit dem Alkohol Flucht und Betäubung sucht. Da sie so tief drin steckt, bekommt sie nicht mit und will nicht wahrhaben, dass sie sich auf einem unheilvollen Weg befindet.

Der Haken ist, dass niemand ihr helfen kann, wenn sie selbst es nicht will. Ich glaube vor allem nicht, dass Du als ihre Tochter da viel ausrichten kannst. Jemand, auf den sie zu hören bereit ist, dessen Meinung ihr viel gilt, könnte eventuell mit ihr reden und sie auf ihren Raubbau an ihrer Gesundheit und ihre seltsame Außenwirkung ansprechen.

Vielleicht könnte das jemand übernehmen, den sie auch respektiert, z. B. ihr Arzt? Er könnte ihr auch ein Medikament verschreiben, das nicht die üble Wirkung hat wie der Alkohol, sondern ihre zweifellos vorhandene Depression lindert und sie stabilisiert.

Überreden kann sie allerdings niemand, es braucht dazu ihre Einsicht. Wenn sie die nicht findet, bleibt Dir nur, sie loszulassen und Dich persönlich von ihr zu distanzieren. Das hat vielfache Erfahrung immer wieder gezeigt: ohne eigenen Willen kommt man aus diesem Tal nicht heraus, und die Angehörigen reiben sich bei den wirkungslosen Versuchen, zu helfen, selbst auf.

A~nnpyFe0a


Danke schonmal für die hilfreichen Antworten!

Plüschbiest,wo bei der Caritas kann ich mir denn da Hilfe holen?

Es ist genauso wie du es sagts SilkpPearl,ich selbst geh da noch zugrunde dran..ich bin durch Panikattacken vorbelastet und mir geht es zurzeit dadurch wieder schlechter. Nur leider erzählt sie immer wieder das sie beim Arzt war und ein paar Wochen danach stellt sich heraus das es wohl doch nicht so war. Sie möchte es nicht einsehen und mir gehen langsam wirklich die Ideen aus. Durch mein Studium bin ich finanziell gerade etwas dazu gezwungen noch daheim zu wohnen was die Situation nicht besser macht.

Ich würde gern wissen wie auch ich besser mit der Situation klarkommen könnte..sollte ich vielleicht auch mal einen Arzt fragen was zutun wäre? Ich selbst bin nicht mehr in Therapie,sonst hätte ich den ja fragen können..aber ob mir mein Hausarzt da so viel weiterhilfen wird? :-|

PclüsRchbOiesxt


Gib mal bei Google Caritas Sozialberatung und den Namen deiner Stadt ein.

Du kannst dort anrufen und einen Termin ausmachen.

Vielleicht bekommst du es sogar hin dass deine Mama dich begleitet?

PolüscOhbiexst


Warum erzählt sie dass sie zum Arzt war? Sagst du ihr dass sie dort hingehen soll?

Wenn sie selbst nicht weiß warum sie zum Arzt gehen soll und du nicht locker lässt ist klar dass sie einfach sagt dass sie da war, um ihre Ruhe zu haben.

S$ilk4Pea~rxl


Es ist richtig, AnnyFea, dass Du Dir selbst helfen musst, um das überhaupt durchzustehen.

Es gibt relativ viele Krisendienste, auch Beratungsstellen für Familienprobleme, außer der Caritas vielleicht die Familienberatung der evangelischen Kirche; diese kirchlichen Hilfsstellen kann man auch in Anspruch nehmen, ohne in der Kirche oder gläubig zu sein. Auch die Telefonseelsorge ist in akuten Situationen manchmal eine gute Anlaufstelle. Du musst ein bisschen suchen, aber die Suche lohnt sich.

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