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Alles nur Psyche?

s!ilvi}a196x8 hat die Diskussion gestartet


mir geht's richtig schlecht, habe ja schon in einem anderen Beitrag geschrieben das ich ein Medikament gegen meine Panikattacken bekommen habe, habe jetzt fast täglich schwerste körperliche Symptome, mal Magenbeschwerden, Übelkeit, kribbeln am ganzen Körper, starker Schwindel, Müdigkeit, Gelenkschmerzen, kribbeln im Gesicht usw. das Medikament habe ich noch nicht genommen da ich ja nicht direkt eine Panikattacke habe, meine Gedanken kreisen ständig. Angefangen hat es in abgeschwächter Form schon einmal letztes Jahr als ich fast ein halbes Jahr sehr starke Partnerschaftsprobleme hatte. Damals bekam ich Krankengymnastik da vermutet wurde, das der Schwindel, kribbeln von meiner HWS Skoliose kommt, richtig geholfen hat mirs nicht, über den Winter bis jetzt im Frühjahr ging es mir besser. Im Frühjahr bekam mein Vater einen schweren Herzinfarkt, seitdem ist er im Bett, ich pflege ihn mit meiner Mutter zusammen seit knapp 4 Monaten. Er hat zudem noch eine Demenz, die von Tag zu Tag schlimmer wird, ich merke das ich das nervlich einfach nicht packe, weine auch noch oft. Der stetige Verfall meines Vaters geht mir so auf die Psyche, seit er das letzte mal im KH war vor ca. 2 Wochen geht's mir ganz schlecht. Es wird durch seine Demenz auch manchmal aggressiv und beschimpfte mich im KH ich wolle ihn abschieben usw. Als ich nach Hause fuhr war mir wie wenn mir jemand Steine in den Nacken gelegt hätte und ich hatte schlimme Kopfschmerzen. Seitdem geht's mir schlechter, kann das alles damit zusammenhängen das ich so überfordert bin?

Antworten
A2phrod,itEsC6hildx9


Seitdem geht's mir schlechter, kann das alles damit zusammenhängen das ich so überfordert bin?

Leider, ja.

Der stetige Verfall meines Vaters geht mir so auf die Psyche, seit er das letzte mal im KH war vor ca. 2 Wochen geht's mir ganz schlecht. Es wird durch seine Demenz auch manchmal aggressiv und beschimpfte mich im KH ich wolle ihn abschieben usw.

Zitat: "Rund 80 % aller Demenzkranken werden von ihren Angehörigen versorgt und begleitet - von Ehepartnern, Kindern und Schwiegerkindern, Enkeln oder anderen Familienmitgliedern oder von Freunden.

Die Bezugspersonen übernehmen eine schwere und verantwortungsvolle Aufgabe, die sich in der Regel über viele Jahre hinzieht. Es gibt aber viele Möglichkeiten, aus der Zeit mit der Krankheit wertvolle und erfüllte gemeinsame Jahre zu machen.

Wichtig dafür ist es:

Wissen über die Krankheit und den Umgang mit den Erkrankten zu erwerben.

Die persönliche Würde der Erkrankten zu wahren und ihre Eigenständigkeit so weit wie möglich aufrecht zu erhalten.

Frühzeitig Unterstützung in Anspruch zu nehmen, bevor die Belastung zu groß wird.

Informationen zu Entlastungsangeboten, zum Umgang mit Menschen mit Demenz, zu wichtigen rechtlichen und finanziellen Regelungen und Verschiedenem mehr finden Sie auf den Folgeseiten."

Copyright: [[https://www.deutsche-alzheimer.de/angehoerige.html Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V.]]

MHelC7x7


Der stetige Verfall meines Vaters geht mir so auf die Psyche, seit er das letzte mal im KH war vor ca. 2 Wochen geht's mir ganz schlecht. Es wird durch seine Demenz auch manchmal aggressiv und beschimpfte mich im KH ich wolle ihn abschieben usw.

Als gelernte Betreuungsassistentin für demenzkranke empfehle ich Dir dringend, setzte Dich mit anderen Angehöringen, zum beispiel einer Selbsthilfe Gruppe zusammen, es macht mich als Profi schon fertig, meine Bewohner so leiden zu sehen.

da ist es als Angehörige um ein vieles Schlimmer.

Ganz viel Kraft für Dich.... :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

:)_ :)_ :)_ :)_ :)_ :)_ :)_

skilv6ia1x968


Es ist ja nicht nur die Demenz, er ist ja schwer herzkrank, hat Wasser, Atemnot und es ist nur eine Frage der Zeit wann es zu Ende geht, aber mit ansehen zu müssen wie er Tag für Tag mehr leidet das macht mich einfach fertig nicht die Pflege direkt. Er hat ja auch klare Tage, heute und gestern war er tagsüber richtig klar und dann leidet er selber an der Situation, er betet dann das er endlich sterben darf. Manchmal schäme ich mich direkt das ich das so schwer verkrafte, ich weiß ja er hat ein stolzes Alter erreicht er wird im Herbst 85, aber das er so leidet das belastet mich. Übers Wochenende gings mir jetzt besser, ich hätte nie gedacht das mich so eine Situation so fertig macht, habe angefangen mit Entspannungsübungen. Danke für die aufmunternden Worte .

K@leidneHexex21


Darf ich fragen, welches Medikament du verschrieben bekommen hast und warum du es nicht genommen hast?

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