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Hypochondrie nach körperlicher Krankheit

hwawk+eyxe007 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich bin mit meinen nerven am Ende und weiß nicht mehr, wie ich jemals wieder normal leben soll :°( Ich kann nicht mehr, meine Panik bringt mich um.

Im Februar hatte ich aus heiterem Himmel eine halbseitige Gesichtslähmung. Mittlerweile ist es fast überstanden, man sieht es nur noch, wenn man es weiß. Aber die Monate vorher waren der Horror für mich. Diese Gesichtslähmung hat mich psychisch dermaßen mitgenommen, ich habe meine Ausbildung deswegen verloren und war mehrfach kurz davor, dem Ganzen ein Ende zu setzen, weil ich den Zustand mit der gelähmten Gesichtshälfte nicht mehr ertragen konnte. Diese absolute Hilflosigkeit, weil ich nicht wusste, ob und wenn ja, wann es besser wird, das war schrecklich. dazu die körperlichen Probleme mit dem ewig trockenen, schmerzenden Auge, furchtbar.

Im Februar hatte ich drei, vier Tage bevor die Lähmung kam, Scherzen hinter dem Ohr, die runterzogen. Das ist wohl typisch für die Krankheit, das wusste ich aber nicht.

Nun ist es so, dass ich bei dem geringsten Schmerz in diesem Bereich total panisch werde. Heute morgen bin ich aufgewacht und hatte so ein komisches Gefühl hinter dem Ohr. Keine richtigen Schmerzen, aber es fühlte sich anders an als sonst. Panik pur bei mir, ich bin kaum noch in der Lage, klar zu denken, habe unglaubliche Angst, dass es wieder losgeht, dieses Mal auf der anderen Seite. Kontrolliere alle paar Minuten mein Gesicht. Mein eines Auge fühlte sich vorhin etwas trocken an ---> noch mehr Panik.

So geht das beim geringsten Anzeichen im Gesicht. Vorhin, als ich abgelenkt war, war das Gefühl weg, jetzt ist es wieder da. Ebenso meine Panik. Ich will das nie wieder erleben und habe einfach nur Angst davor, wieder zu erkranken.

Ich bin, weil ich eh schon zu Ängsten (auch im Bezug auf meine Gesundheit) neige, in Therapie. Das Problem hab ich schon angesprochen, allerdings meinte mein Therapeut, nach so einem Erlebnis ist meine Reaktion ganz normal, damit müsste ich nun den Rest meinen Lebens leben und es wäre eher schlimm, wenn ich keine Angst hätte. Toll, mag ja sein, dass es normal ist. Aber ich will das nicht, ich will nicht dauernd Angst und Panik haben.

Was soll ich tun? Entspannen kann ich mich leider nicht :-(

Antworten
sntürm?chexn


Entspannen heißt ja nicht zwangsläufig nichts tun oder dich ruhig zu verhalten. Du hast selbst gemerkt, dass es dir gut tut, wenn du etwas machst und dann auch die Missempfindungen weg gehen. Also überleg dir was Schönes und mach etwas. Wird kreativ, mach Sport, schreibe eine Geschichte oder Tagebuch, versuche anderen zu helfen, die hier Hilfe suchen, koche etwas, geh spazieren, ruf jemanden an, höre intensiv Musik...

Aktive Entspannung ist das Zauberwort. Übrigens ist fernsehen keine Entspannung.

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