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Ich komme mit meinem Leben nicht mehr klar

e5rw8i(n90 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe zum zweiten mal in meinem Leben eine Phase in der ich nicht so recht weiter weiß. Das liegt zum einen an meiner Arbeit und Freunden, nun ja und an meinem Umgang damit.

- Arbeit: Ich arbeite derzeit in der Betreuung von Dementen im Seniorenzentrum. Die Tätigkeit macht mir viel Spaß. Das ging los mit einem BFD nach einer Arbeitslosenphase. Ich wusste damals auch nicht weiter. Naja wurde eingeladen zum Gespräch und dann als Bufdi für ein Jahr angenommen. Im Team der Betreuung wurde ich sehr schnell gut aufgenommen und fand meinen Platz. Sie tickten wie ich, nicht ganz ernst man könnte unter Kollegen viele Witze machen und mit zweien sprach ich aus Spaß Asi-Deutsch. Auch die ARbeit mit Bewohnern machte mir sehr viel Spaß. So beschloss ich: Das möchte ich auch machen. Nach dem Jahr machte ich also diesen Lehrgang zur Betreuungskraft. Ich hab mir in den Kopf gesetzt dass alle Betreuungskräfte in ALtenheimen witzig aufgelegt sind und man im eigenen RAum (wie ichs kennengelernt habe) Pause macht und dabei witzelt. Pustekuchen - die meisten haben noch nicht mal nen eigenen Raum und witzig sind die auch nicht. So hab ichs in der ersten Anstellung erlebt die mir dann nach nem halben Jahr Arbeit ohne Einarbeitung gekündigt wurde. Leider hat das erste Heim keine Stelle für mich sonst wäre ich gerne dort. Doch weiterhin sind diese für mich die wahren Betreuungskräfte und für meine Seele darf sich niemand anderes Betreuungskraft nennen - weil zu uncool. So jetzt hab ich ne neue Stelle und da schien mir heute eine Kollegin ähnlich cool wie die in dem Heim wo ich als Bufdi war. Doch leider mache ich trotzdem den Fehler und trauer der ersten Stelle und den Kollegen noch nach. Mache mir den Spaß bisschen dran kaputt. Und gute Einarbeitung die ich jetzt bekomme ist mir fremd und irgendwie unangenehm weil ich Angst habe nicht genug zu leisten im ersten Monat, wie es mir bei meiner letzten stelle vorgeworfen wurde.

- bester Freund: ihn habe ich als Teenie in der Schule kennen gelernt. Er war ein netter Kerl und wir machten gerne Witze so teenie-mäßig. Bei Besuchen bei mir hat er sich schnell auch mit meiner Familie angefreundet und wurde auch bald der einzige der mich besucht. WAr mir egal, ich hatte ja ihn. Er meinte damals aber schon ich müsste ticken wie er. (Als er ne Freundin hatte, sollte ich auch eine haben). So gings in einigen Bereichen, und wenn ich nicht so war dann war ihm klar ich bekäme es verboten. Es nervte mich schon aber war so weit noch harmonisch. Nach der 10 trennten sich unsere Wege doch Kontakt hielten wir. Bald gab es einen Todesfall in seiner Familie und diese änderte sich sehr so das beschlossen wurde er müsste ausziehen. Er wurde fortan runtergemacht und gab dieses an mich weiter. Er macht alles schlecht was ich sage und erlebe. Erklärt mir das Leben und mich für blöd. Er fühlt sich mir überlegen, diskutiert über alles und macht mich vor seinem neuen Kumpel runter. Harmonisch ist das nicht mehr.

- Mädel in das ich verknallt bin: Ich habe mich auf der ARbeit im BFD in ein Mädel verknallt. Sie fasste schnell Vertrauen zu mir, erzählte höchstpersönliches und alles was sie störte auf der Arbeit. Sie betonte immer dass sie mir das alles ja sagen kann. Sie schlug vor dass wir uns mal treffen können doch das zögerte sich lange hinaus wegen krankheit und Trauerfall in der Familie. Wir schrieben oft bei FAcebook und kurz vor dem Ende meines BFD trafen wir uns zum Eis und gingen dann zu mir nach Hause und ich stellte sie meiner Familie vor die sehr entzückt waren wie lieb und süß sie ist. Ich dachte: Jetzt gehts los. Am sonntag drauf kam sie wieder. Doch immer noch vergingen Monate zwischen den weiteren Treffen. Karneval war sie das letzt mal hier. Wir nannten uns zu der zeit aber schon einige Monate Schatzi. Doch Karfreitag kam ihr "Aprilscherz". Ich dürfte sie nicht mehr SChatzi nennen, ihre Familie will das nicht. Ich zweifel ob das SCherz oder ERnst ist und gab einige Monate auf sie anzurufen und Kontakt zu suchen, womit ich aber täglich schlechter klarkam. Im Juli traf ich sie dann endlich wieder, durch Zufall und sie zeigte echtes Interesse wie es mir und meiner Familie geht. Was sie auch immer tat am Telefon. Ich habe so das GEfühl sie leidet an einer Mischung aus Burnout (denn Treffen funktionieren oft nicht wegen ach so viel Stress; wobei man sagen muss dass sie nur halbzeit arbeitet) Bindungsängsten, Hypochondrie (vor allem Krebs) Ich will sie als Freundin gewinnen doch ohne Kontakt ist das ja nun schlecht möglich. Wünsche mir daher eine neue kennenzurlernen, doch wie und wo weiß ich nicht, bin wählerisch und suche Hobbies wo ich sie finden könnte.

Na ich habe nun täglich nen Kloß im Hals, fühle mich immer müder als könnte ich mich ständig legen und pennen, hab keine Lust auf Freizeitaktivitäten. Habe immer mehr Angst das leben zu verschlafen.

Ich weiß, man könnte sagen geh raus, komm in die Pötte und leb dein Leben. Doch ich habe Angst vor Ablehnung und denke nur an Aktivitäten alleine aber darauf hab ich keine lust.

Ok danke erstmal fürs Lesen und ich hoffe ihr könnt mir irgendwas raten wie ich mich umstellen könnte und glücklicher werden kann.

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