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Ich soll mich öffnen

siw<ekeny4x2


Genau um diesen Widerstand und deine Einstellung zu dir selber geht es. Es gibt ein wunderbares Buch von Louise L. Hay - Gesundheit für Körper und Seele (Heyne ). Es ist seit Jahren mein Begleiter. Da geht es um keine Religion oder ähnliches, dort findest du auch die "Spiegeltherapie" . Dort geht's im groben darum sich selber zu lieben und sich anzuerkennen. Das was wir ausstrahlen und auch sagen kommt zu uns zurück. An Dingen wo unsere Widerstand am größten ist, zeigt nur das wir daran besonders intensiv arbeiten müssen. Als ich das erste Mal vor dem Spiegel stand war's wirklich schlimm. Ich blickte da rein und war schockiert über mich selber. Ich habe mich gefragt was mein Mann nur an mir findet. Ich war so frustriert und musste erstmal weinen. Das ich da "durch " muss war klar, also wieder gucken. Was gefiel mir eigentlich an mir ? ":/ ok, die Augen und Haare. Der Rest :|N :(v. Vielleicht sollte ich noch erwähnen- es war ein großer Spiegel und ich unbekleidet :-X Irgendwann sollte ich dann sagen (zu meinem Spiegelbild) ich liebe dich. Ich dachte nur - die hat se nimmer alle |-o Spinnerin, ich hab's durchgezogen. Das ist nur ein kleiner Bruchteil was dich "erwartet ". Ich bin sehr froh das Buch gefunden zu haben. Nicht nur meine Therapie hat mich verändert sondern auch das Buch. Sie schreibt da von ihrem Leben und lässt den Leser daran teilhaben. Zum Schluss erzählt sie ihre Geschichte die mich sehr berührt hat. Vielleicht hast du Lust da auf Entdeckungsreise zu gehen, ich kann dir nur sagen es lohnt sich. Ich würde mich gerne mit dir darüber austauschen.

m"onId+stexrne


Es gibt ein wunderbares Buch von Louise L. Hay - Gesundheit für Körper und Seele (Heyne ).

(sweeny42)

So weit ich weiß, vertritt Louise Hay die These, wenn man nur positiv genug denkt, und die richtige Einstellung zum Leben hat, bekommt man auch keinen Krebs.

Ich persönlich finde ihre Vorstellungen von der Macht des positiven Denkens fragwürdig.

s+wewenay4x2


Nein das sagt sie nicht :|N

Zitat - Alle Krankheiten entstehen durch einen Zustand des Nicht - Vergebens. Wann immer wir krank sind müssen wir in unserem Herzen suchen, um dort zu sehen wem wir unbedingt vergeben müssen. Zitatende.

Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Es geht nicht um's vergessen oder "mal ein bisschen " positiv zu denken sondern um's verzeihen. Meinem Peiniger zu verzeihen war sehr schwer. Seit ich ihm das was er mir angetan hat verziehen habe bin ich mit mir im Reinen, vergessen werde ich es nie.

Mfeftxa4


Liebe Spinnerin,

ich finde den Ansatz gut, erstmal zu akzeptieren und zu erforschen, wie du eigentlich bist.

Noch etwas anderes fiel mir ein: Das Problem beim Sich-Öffnen ist, dass da auch Dinge kommen können, die einen verletzen. Und du schreibst ja auch immer wieder, dass du voller Angst bist / warst. Jetzt weiß ich nicht, ob es da einen Zusammenhang gibt (hast du Angst vor Verletzungen?).

Ich würde aber sagen, bevor man sich öffnet, sollte man wissen, wie man damit umgeht, wenn einen jemand verletzen will oder wenn man sich durch jemanden verletzt fühlt (nicht immer, wenn man verletzt ist, war das auch die Absicht des anderen).

Gibt es da etwas, was dich anspricht, also dass du eigentlich viel zu viel Angst hast vor dem, was da von Draußen kommen könnte?

m_ondD+s\terxne


Du hast hier etwas von Deinem Theater-Ich und von Deinem wahren Ich geschrieben.

Ich könnte mir vorstellen, das ist ein Ansatzpunkt um weiterzukommen.

Es geht darum, sein wahres Ich zu zeigen?

Wie siehst Du das?

Ist es ein Unterschied, ob man sich öffnet, oder ob man sein wahres Ich zeigt?

Mir kommt es schon so vor. Aber ich könnte mir auch vorstellen, beide Möglichkeiten sind zielführend.

S@pinnBe2rxin


Danke sweeny, es ist lieb gemeint, aber das ist nicht so mein Fall.

Ich versuche, es nochmal neu zu formulieren. Mein Problem ist meine fremdbestimmte Identität und der Umgang mit anderen. Dass ich der Meinung anderer mit Beständigkeit immer einen höheren Stellenwert eingeräumt habe als meiner eigenen. Von frühester Kindheit an wurde ich von anderen herablassend behandelt oder abgelehnt. Mein "negativer Glaubenssatz" in der letzten stationären Therapie war "Du machst alles falsch." (Der sollte durch einen positiven Glaubenssatz ersetzt werden, den man sich wieder und wieder selbst sagen sollte).

Jetzt erkenne ich so langsam, dass ich gar nichts falsch mache; dass ich immer nach bestem Wissen handele, und dass eigentlich keiner das Recht hat, mich darüber zu belehren, wie ich mich zu verhalten habe. Und dass ich auch niemanden fragen muss, wie ich mich verhalten soll. Auch keinen Therapeuten. Das muss ich selbst wissen.

Und dieses Gespür dafür, wie ich mich verhalten möchte, das muss ich erstmal entwickeln. Ich ärgere mich ehrlich gesagt ein wenig über die Zeitverschwendung, die ich damit zugebracht habe, zu versuchen, den anderen zu gefallen und es allen recht zu machen. Selbst in der Therapie, wo es doch eigentlich um mich ging.

@ Meta4

Ja, ich habe viele negative Erfahrungen gemacht, und kann momentan niemandem mehr vertrauen. Das Gefühl, wenn ich mich fallen lasse, dann fängt mich niemand auf. Ich bin immer wachsam, damit ich nichts falsch mache - nicht nur, was andere als falsches Verhalten bewerten würden, sondern auch, was ich selbst für falsch halte, dass ich zum Beispiel nicht zuviel von mir rede und mich nicht zu weit vor wage. Wenn ich dann geredet habe, bin ich im Nachhinein peinlich berührt oder schäme mich, und habe Angst, dass ich verletzt oder abgelehnt werde. Bisher ist immer etwas Schreckliches passiert, wenn ich jemanden geliebt habe.

@ mond+sterne

Ist es ein Unterschied, ob man sich öffnet, oder ob man sein wahres Ich zeigt?

Weil die Straße in beide Richtungen führt würde ich auch sagen, dass es ein Unterschied ist. Sein wahres Ich zu zeigen geht in die eine Richtung, sich zu öffnen bedeutet aber auch, andere "herein zu lassen". Sozusagen ein "du und ich" zu finden und nicht nur ein "ich". Oder nur ein "du".


Ich weiß schon wieder nicht, ob das jetzt richtig ist oder nicht, und würde am liebsten alles wieder löschen. Aber wisst ihr was? Ich lasse es einfach mal so stehen.

acn_r=e


Ist doch alles okay was du hier schreibst. Sich öffnen, sich fallen lassen können geht nur mit Vertrauen gegenüber deiner Mitmenschen. Natürlich brauchst du das nicht gleich bei jeder Person zu tun. Aber je mehr das du dies machst, kannst, desto eher kommst du aus dir heraus. Und gerade in einem Forum wie hier, bist du weiterhin Anonym und darfst schreiben über was auch immer du möchtest.

mHondO+stexrne


Ich versuche, es nochmal neu zu formulieren. Mein Problem ist meine fremdbestimmte Identität und der Umgang mit anderen. Dass ich der Meinung anderer mit Beständigkeit immer einen höheren Stellenwert eingeräumt habe als meiner eigenen. Von frühester Kindheit an wurde ich von anderen herablassend behandelt oder abgelehnt. Mein "negativer Glaubenssatz" in der letzten stationären Therapie war "Du machst alles falsch." (Der sollte durch einen positiven Glaubenssatz ersetzt werden, den man sich wieder und wieder selbst sagen sollte).

Jetzt erkenne ich so langsam, dass ich gar nichts falsch mache; dass ich immer nach bestem Wissen handele, und dass eigentlich keiner das Recht hat, mich darüber zu belehren, wie ich mich zu verhalten habe. Und dass ich auch niemanden fragen muss, wie ich mich verhalten soll. Auch keinen Therapeuten. Das muss ich selbst wissen.

Und dieses Gespür dafür, wie ich mich verhalten möchte, das muss ich erstmal entwickeln. Ich ärgere mich ehrlich gesagt ein wenig über die Zeitverschwendung, die ich damit zugebracht habe, zu versuchen, den anderen zu gefallen und es allen recht zu machen. Selbst in der Therapie, wo es doch eigentlich um mich ging.

Zunächst mal zum Verständnis. Deine neuen Glaubenssätze lauten so in etwa:

Du machst gar nichts falsch. Du handelst nach bestem Wissen. Du weißt selbst am besten, wie Du Dich verhalten sollst.

Dein neu formuliertes Thema verstehe ich so:

Was ist mein wahres Ich / mein selbstbestimmtes Ich? Wie möchte ich mich verhalten?

dXanaex87


Spinnerin

Ich finde du machst den Eindruck als hättest du einen gigantischen Schritt nach vorne getan. :-) zu erkennen das man sich immer anch anderen gerichtet hat ist ja erstmal das wichtigste, denn vorher kann man sich selber gar nicht bewusst nachspüren. Glückwunsch also dazu. @:) @:)

Und dieses Gespür dafür, wie ich mich verhalten möchte, das muss ich erstmal entwickeln. Ich ärgere mich ehrlich gesagt ein wenig über die Zeitverschwendung, die ich damit zugebracht habe, zu versuchen, den anderen zu gefallen und es allen recht zu machen. Selbst in der Therapie, wo es doch eigentlich um mich ging.

Tröstet es dich wenn ich dir sage, dass das den meisten Menschen passiert ist die ich kenne? Man macht sich halt ungern angreifbar und das tut man eben auch wenn man einen anderen Standpunkt vertritt als das Gegenüber. Wenn dies Gegenüber dann auch noch wie auch immer geartete Autorität hat, dann wird es noch schwerer. Ich hab mal zu einer Freundin in einem ähnlichen Kontext gesagt, sie fragte ob das wirklich alles sein musste was sie sich angetan hat, gesagt:"Ja, denn wenn du es anders gekonnt hättest, hättest du es anders gemacht. Deine Reifungszeit war eben so und nicht anders. Guter Wein braucht eben."

Im Grunde finde ich schlüßig was du schreibst und für mich kann ich sagen, dass das Forum ein hervorragendes Übungsfeld auf diesem Gebiet war. Es war leichter erstmal hier Ablehnung zu riskieren in dem ich meinen Punkt vertreten habe als draussen. Auch der Umgang damit wenn ich mal total daneben lag, es annehmen ohne mich gleich komplett zu zerfleischen, ließ sich hier viel besser üben. Man kann halt einfach ausmachen, Abstand gewinnen und sich neu sortieren. Vielleicht kannt du hier mehr über dich lernen in dem du deine Meinung mal in den Raum stellst, genau wie hier und dir die Chance gibst positives wie negatives Feedback zu bekommen und mit beidem umgehen zu lernen. @:) @:)

Mfetax4


Ich finde es verständlich, dass du dich über die "Zeitverschwendung" ärgerst, du kannst es aber auch anders sehen: Was für ein Glück, dass du es soweit geschafft hast, zu sehen, was du bisher gemacht hast und dies nun ändern willst. Stell dir vor, du wärst nie zu diesem Punkt gekommen.... :-o !

Wie danae das sagt, ist das Forum ein gutes Experimentierfeld, um sich zu zeigen und dann mit den Reaktionen umzugehen zu üben. Unterscheiden zwischen: Das tut mir gut und: Das tut mir nicht gut, das lasse ich nicht an mich ran.

Vielleicht wäre auch ein Selbstbehauptungskurs etwas für dich. Ein Ort, an dem man unter Anleitung seine Grenzen den anderen gegenüber erspürt und unter Anleitung auch mal jemanden anschreien darf oder seinen Ärger an einem Kissen auslassen darf.

Zu wissen, dass man sich verteidigen kann, macht doch einen guten Teil des Selbstbewusstseins aus.

Ich habe das eine Weile mit Leuten auf der Strasse geübt (die ich nicht kannte), die mich beim Autofahren angemotzt haben. Das Gefühl, nicht klein beigegeben zu haben und mich behauptet zu haben, hat mich dann doch ein paar Zentimeter größer werden lassen.

Ist aber eher eine Übung für nicht ganz am Anfang.....

m;ond+cst\erxne


@ Spinnerin

Zeitverschwendung

Dann schreibe ich noch eine dritte Meinung zum Thema Zeitverschwendung. Du solltest Dich nicht trösten lassen. Du solltest es Dir nicht schönreden. Du solltest Deinen Ärger über diese Zeitverschwendung an Dich heranlassen. Denn ja das ist es. Es ist Zeitverschwendung...

Also nutze Deinen Ärger produktiv. Spürst Du wieviel Energie er Dir gibt. Er gibt Dir Energie, aufzustehen und zu sagen: Nein, ich möchte meine Zeit nicht mehr verschwenden. Ich möchte sie verwenden.

Wofür möchtest Du Deine Zeit verwenden?

S@pivnnexrin


Ich würde gerne antworten, aber ich kann mich einfach nicht konzentrieren. :°( Seit gestern ist mit mir nichts anzufangen, ich habe Angst und Trauer und auch Wut in mir. Und das nur, weil ich erfahren habe, dass sich ein ehemaliger Freund von mir, mit dem ich mich vor Jahren zerstritten habe, und der regelmäßig Blödsinn über mich erzählt, über mich lustig gemacht hat. Mal wieder so ein Beispiel.

Schlägt mir gleich wieder total auf den Magen. :°( Und Kopfschmerzen habe ich auch.

Gegen sowas ist kein Ankommen, und ich weiß auch nicht, was mich dazu treibt, dass ich unbedingt möchte, dass er anders über mich denkt. Der Gedanke, dass jemand mich hasst, ist für mich einfach unerträglich. Jedes Mal, wenn mir bewusst wird, dass ich gehasst werde, wird mir einfach übel.

Mret%a4


Bist du sicher, dass er dich hasst?

Vielleicht ist er einfach nur jemand, der gerne über andere lästert, um sich selber toll zu fühlen?

Vorschlag:

Mach dir bewusst, wer du bist. Mit deinen Stärken und Schwäche, aber untertreibe nicht bei den Stärken!!

Entwirf innerlich ein Bild von dir und betone dabei alles, was liebenswert ist.

Dann mach dir bewusst, dass dieser Mensch keine Macht über dich hat.

Such dir ein Bild, das das symbolisiert, z.B, dass er ein kleiner kläffender Köter ist, dem du keine weitere Beachtung schenken musst. Oder, dass er auf einem Floß steht, das im Fluß abwärts und von dir weg treibt, so dass seine Worte immer leiser werden und irgendwann ganz im Rauschen des Flusses untergehen und er immer kleiner wird, bis er aus deinem Blick verschwunden ist.

Dann stärke wieder dein Selbstgefühl und erinnere dich an gute Momente in deinem Leben. Momente, die dir Kraft gegeben haben, in denen du dich gut und geliebt gefühlt hast.

Bau dir dein inneres Haus, deine Festung, deine Burg, die nur dir gehört.

Einen Ort, an den du dich zurückziehen kannst und dich sicher fühlst und Kraft tanken kannst, um dann wieder aufgetankt in die Außenwelt zu gehen. Und wenn du wieder raus gehst, dann tust du das mit erhobenem Haupt!

mTodnd+rs8terxne


@ Spinnerin

Ich würde gerne antworten, aber ich kann mich einfach nicht konzentrieren. :°( Seit gestern ist mit mir nichts anzufangen, ich habe Angst und Trauer und auch Wut in mir. Und das nur, weil ich erfahren habe, dass sich ein ehemaliger Freund von mir, mit dem ich mich vor Jahren zerstritten habe, und der regelmäßig Blödsinn über mich erzählt, über mich lustig gemacht hat. Mal wieder so ein Beispiel.

Schlägt mir gleich wieder total auf den Magen. :°( Und Kopfschmerzen habe ich auch.

Gegen sowas ist kein Ankommen, und ich weiß auch nicht, was mich dazu treibt, dass ich unbedingt möchte, dass er anders über mich denkt. Der Gedanke, dass jemand mich hasst, ist für mich einfach unerträglich. Jedes Mal, wenn mir bewusst wird, dass ich gehasst werde, wird mir einfach übel.

Jetzt brauchst Du erstmal die Zeit, die Sache mit dem ehemaligen Freund zu verarbeiten.

Wenn Du an Dein "wahres Ich" herankommen möchtest, brauchst Du noch mehr Zeit. Es ist klar, dass es viele Gefühle in Dir auslöst, wie Du auch schon gemerkt hast, als Du das Lied aus der Eisprinzessin gehört hast.

Ob Du an Dein "wahres Ich" herankommen möchtest, haben wir ja noch nicht geklärt. Zunächst war es Dein Anliegen, Dich zu öffen.

Also, mein Plan: Erstmal die Sache mit dem ehemaligen Freund verarbeiten. Dann klären, wie die Diskussion hier weiter gehen soll.

d ana)e87


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