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Suizidgedanken. Gespräch mit meinem Freund!

D_um~bo1x3 hat die Diskussion gestartet


Hallo. Ich weiß noch nicht so recht was ich hier genau für eine Antwort erwarte aber ich möchte einfach alles einmal raus schreiben. Ich hoffe es ist oky?

Also ich fange mal an...

Ich habe gestern das Gespräch mit meinen Freund gesucht. Aufgrund meiner Gedanken. Es fällt mir sehr schwer über meine Gedanken und Gefühle zu sprechen. Ich stecke lieber immer zurück. Also ich höre immer anderen zu obwohl mir meine Probleme manchmal selber übern Kopf wachsen.

Gestern habe ich doch den Mut gehabt mit ihn zu reden. Aber nicht nur über meine Gedanken sondern auch über unsere Beziehung. Denn ich hatte das Gefühl das sie im Moment scheint in die Brüche zu gehen. So war ich zumindest der Meinung. Ich habe angefangen mit ihm darüber zu sprechen. Von seiner Seite aus war alles oky.

Ich habe ihn dann gesagt das ich im Moment wieder ein wenig depri bin. Das kennt er von mir schon.

Dann habe ich ihn aber erzählt das ich im Moment über Den tot nachdenke. Er kennt die Gedanken von mir schon. Nur ich habe ihn gesagt das ich das gefühl Habe das sie im Moment konkreter sind als sonst. Er war damit ziemlich überfordert er hat mir vorwürfe gemacht. Also was aus ihn dann werden würde. Er meinte auch wenn wir uns trennen und ich würde es dann tun würde er sich vorwürfe machen. Ich habe ein großes Problem damit um zu gehen eigentlich habe selber noch genug Probleme damit klar zu kommen. Er hat gesagt das er mir gerne helfen würde. Aber ich kann keine Hilfe annehmen. Ich war immer auf mich selber gestellt und möchte nicht jetzt abhängig werden. Er hat gesagt das ich mir Hilfe suchen soll aber selbst das schaffe ich nicht jedenfalls im Moment noch nicht. Wir haben gestern schon länger geredet und ich war erleichtert ihm das erzählen zu haben. Aber meine Gedanken habe sich noch eher bestätigt. Also ich habe eher das Gefühl das ich mir jetzt noch sicherer geworden bin was meine Gedanken angeht... Was soll ich tun? Soll ich wirklich einfach alles hier lassen? Und gehen? Oder besteht wirklich noch Hoffnung das diese Gedanken wieder gehen?

Ich weiß es im Moment auch nicht....

Danke fürs lesen und für die evtl. Tipps! @:)

Antworten
CMomrxan


Du darfst deinem Freund nicht böse sein, dass er bei diesem Thema hilflos ist. Es ist eine sehr schwere Bürde, wenn der Partner solche Gedanken offenbart. Denn als Außenstehender versteht man diese Gedanken nicht. Und man kann auch nicht einfach mal einen VHS-Kurs besuchen, wo man den Umgang damit lernt.

Wichtig ist, dass du darüber reden konntest. Auch wenn du das nicht gerne tust. Das war fair ihm gegenüber, und die Last, die du ihm damit auferlegst, sollte niemals der Grund sein, nicht darüber zu reden.

Ich war immer auf mich selber gestellt und möchte nicht jetzt abhängig werden.

Warum hast du Angst davor, Hilfe anzunehmen? Kannst du das nicht, weil du es nicht gewöhnt bist? Oder weil du enttäuscht wurdest und nur dir vertraust? Ist es für dich schwer, dich einfach mal fallenzulassen und "schwach" zu sein, so dass dich jemand in die Arme nimmt und dir Kraft geben kann?

Es wäre wirklich schade, wenn du die Chance auf ein erfülltes Leben aufgeben würdest. Ich vermute, du bist noch recht jung, oder? Wie kann man dir die Hoffnung vermittelt, dass das Leben noch viele Wendungen und Änderungen erfährt? Ich bin jetzt 47 Jahre alt und habe gute und schlechte Zeiten erlebt. Ich weiß aber auch aus Erfahrung, dass man als junger Mensch gerne glaubt, alles würde bleiben wie es ist - gerade wenn es schlecht ist. Aber so ist es nicht.

Wie alt bist du, Dumbo? Und weißt du, was dich so runterzieht?

Ich möchte dir auf alle Fälle raten, dich einer professionellen Hilfe anzuvertrauen. Und bis dahin schreib hier. Teil dich mit, was dich umtreibt. Du kennst uns ja nicht und machst dich nicht von uns abhängig. Hier sind aber viele Menschen, die dir über das Leben mehr erzählen können, als du bisher selbst erlebt hast. :)_

D3umbo1x3


Hallo comran

Ich war ihm nicht böse. Ich war böse weil ich ihm alles erzählt habe und er dann einfach gegangen ist. Weil er sauer auf mich war naja ist vllt nicht so gut gelaufen.

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warum hast du Angst Hilfe anzunehmen?

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Das weiß ich nicht. Mir ist das alles sehr unangenehm ich rede einfach nicht gerne über mich undnpber meine Vergangenheit.

Ich könnte mich nie jemanden anvertrauen. Selbst meinen Eltern habe ich noch nicht anvertraut die waren nur mit sich und ihrer Sucht beschäftigt. Ich war früh auf mich selbst gestellt. Es würde nie gefragt ob ich irgendwas habe. Ja und ichbhabe das halt nicht anderes gelernt und wie soll ich das jetzt ändern.

Ich kann mich nicht fallen lassen.

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ich schätze du bist noch recht jung?

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Ich bin 22. aber ehrlich gesagt wenn ich so zurück überlege habe ich nur schlechtes erlebt. Viel schlechtes in der Kindheit und jetzt frage ich mich warum es noch besser werden sollte.

Was mich genau runterzieht weiß ich nicht ich habe nichts aktuelles. Ich denke einfach das mich meine ganze Vergangenheit runter zieht. Es belastet mich sehr.

Jetzt bin ich gerade Arbeiterbund das Tut gut da habe ich nicht diese Gedanken. Kaum bin ich wieder zu Hause würde ich am liebsten gleich wieder Tabletten einwerfen.

Ja danke das ich meine Gedanken hier freien Lauf lassen kann. :)*

C?omrxan


Ich bin 22. aber ehrlich gesagt wenn ich so zurück überlege habe ich nur schlechtes erlebt.

Das dachte ich mir.

Dumbo, du bist gerade erst mal 3-4 Jahre im Erwachsenendasein. Und deine Eltern haben dir nicht die Jugend geschenkt, die du als Heranwachsende verdient hättest. Aber das Elternhaus ist nur der Start ins Leben. Das läuft sich irgendwann aus, es wird dafür immer wichtiger, was du jetzt für eigene Entscheidungen triffst.

Viel schlechtes in der Kindheit und jetzt frage ich mich warum es noch besser werden sollte.

Weil die Kindheit vorbei ist. Vielleicht gibt es keine Chancengleichheit für dich, vielleicht ist auch alles anstrengender. Aber du darfst für dich selbst entscheiden Und es ist eben nicht normal, dass sein Umfeld so scheiße ist. Du hast nur kein anderes kennengelernt - meistens orientiert man sich an dem, was einem vertraut vorkommt. Jugendliche, die oft geschlagen wurden, haben oft einen gewalttätigen Partner usw.. Das ist ein Verhalten, was man durchbrechen kann, wenn man sich hinsetzt und überlegt, was alles falsch gelaufen ist (woran du aber keine Schuld trägst). Und dann lernt, wie man diese Situationen und vor allem diese Menschen meidet.

Das kostet alles Zeit und du begibst dich auf unbekanntes Terrain im Leben, vor dem du vielleicht auch bisschen Schiss hast. Aber es ist die bessere Seite. Du musst nur lernen, mit der Vergangenheit zu brechen. Und da wäre Hilfe wirklich gut, die dich begleitet und deine Gedanken sortiert. Nimm das ruhig an. Komm auf "die andere Seite", und zwar ins bessere Leben.

Ich drück dich mal virtuell, denn es tut mir wirklich leid, dass du so fühlst. :°_

Und natürlich bist du hier willkommen, um den Gedanken freien Lauf zu lassen. :)z

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