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Depressionen fühlen sich diesmal anders an

dyerkNring#el hat die Diskussion gestartet


Hallo, ich leide eigentlich schon immer, mal mehr mal weniger, an psychichen Problemen aufgrund einer PtBS. Ich bin 2010 das erste mal Teilstationär Behandelt worden, dabei bekam ich auch die üblichen Medis wie Seroquel, Mirtazapin, Tavor, usw. Ich ging dann im Frühjahr 2011 in Reha ( ein total Flopp) und Anfang 2012 nochmal in teilstationäre Behandlung. Seit Sommer 2013 befinde ich mich in Ambulanter Behandlung, ich habe keine Angstzustände, Flashbacks oder sonst was mehr gehabt, ich konnte seit gut 2 1/2 Jahren ohne Medis Leben. Doch jetzt fühle ich mich morgens nach dem Aufwachen asl ob ich sterben würde, ich bin absolut bewegungsunfähig , ich fühle mich schnell am Ende meiner Kapazitäten und ziehe mich wieder vermehrt zurück. Ich kenne das so nicht, ich konnte immer Aufstehen und irgendwie mein leben leben, nicht perfekt , aber so das es ging. Nun fällt mir das ziemlich schwer. Das Gefühl nach dem Aufwachen ist so beängstigend, Medis möchte ich nicht wieder nehmen, ich habe gemerkt das sie das Problem nur Unterdrücken und mir persönlich nicht wirklich weiter helfen. Ich habe aber große Angst das ich wieder so Abrutsche wie 2010 und eine Teilstationäre Behandlung muss.

Kennt ihr ähnliche Gefühle beim Aufwachen? Wie geht ihr damit um ? Danke für eure Antworten.

Antworten
Sd. wal,lisixi


Vielleicht hat es körperliche Ursachen? Die Darmgeschichte im anderen Faden klingt zumindest sehr ungesund, v.a. wenn das schon lange so geht. Andersrum könnte theoretisch natürlich auch der Durchfall vielleicht psychisch ausgelöst sein.

Medis möchte ich nicht wieder nehmen, ich habe gemerkt das sie das Problem nur Unterdrücken und mir persönlich nicht wirklich weiter helfen.

Was hilft dir denn persönlich weiter? Und ginge das mit Medis nicht? (nicht dass ich das nicht verstehen würde dass du lieber ohne klarkämst)

Was glaubst du welche Ursache könnte die sich ankündigende Depression haben? Das Trauma? Dann würde vielleicht weiteres oder anderes Aufarbeiten helfen. Oder was anderes? Angenommen die Darmsache wäre nicht, wärst du ansonsten zufrieden?

Versuchsweise könntest du etwas ändern, Gewohnheiten absichtlich umgehen, vielleicht auch ganz banale Sache wie woanders einkaufen, zu anderen Zeiten schlafen oder weniger oder mehr, andere Freizeitaktivitäten und sowas. Die Wirksamkeit solcher Maßnahmen ist aber wohl ziemlich begrenzt.

dLegrkUr ixngel


Ich sage es mal so, Medis helfen einen wenn man ziemlich am Boden ist sie Übertünschen das Problem und die Gefühle , so war zumindest mein Eindruck. Ich hatte immer das Gefühl bei der Einnahme das im inneren weiterhin alles ganz schrecklich sei nur das ich dann nicht mehr ran gekommen bin.

Ich unternehme viel für mein Wohlbefinden und versuche auf mich zu achten.

In meiner Therapie habe ich das Problem bereits angesprochen, die Erklärung mit dem Kopf auch verstanden nur emotional gar nicht.

Ich habe mich nie wie gelähmt Gefühlt , ich brauche fast eine halbe Stunde bis ich mich nach dem Aufwachen rühren kann.

Das sich die Gesundheitlichen Problem auf meine Psyche auswirken habe ich irgendwie erwartet, aber nicht in dieser mir doch sehr Unbekannten Form :-(

Ich bin mir nicht sicher woher dies Form der Depression auf ein mal gekommen ist und Warum, ich habe mein Leben mehr im Griff als je zuvor und habe mich sehr zufrieden und wohl Gefühlt.

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