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Wer ein Suizid androht macht es sowieso nicht?!?!

PulüsHchbxiest


Ist das Profil der Te nicht mehr existent?

JQa_n#74


doch

vKorianx82


ein Großteil der Suizide wird angekündigt

[[http://www.terrapie.de/html/suizid.html]]

nicht jeder, der es ankündigt tut es; aber (fast) jeder, der es tut, hat es angekündigt

a~vbg


Im Grund genommen spielt es doch gar keine so grosse Rolle, ob es "nur" ein Hilfeschrei ist oder die Ankündigung der Absicht. In beiden Fällen braucht die betroffene Person die Hilfe, um möglichst wieder klarer denken zu können und etwaige Auswege aus der Situation aufgezeigt zu bekommen. Denn: Die meisten Situationen sind nicht so ausweglos, nur erscheinen sie dem Betroffenen eben als solche.

Wenn dem Betroffenen dann jedoch ausreichend alternative Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt wurden, kann es ihm durchaus überlassen bleiben, freiwillig aus dem Leben zu scheiden. Dies ist sicher eine Frage der Weltanschauung. Wenn jemand jedoch wirklich aus dem Leben scheiden möchte, wird er einen Weg finden. Das kann man meist nicht verhindern und es bleibt auch die Frage, ob man dies unbedingt sollte. Ich bin sehr froh, dass ich in dieser Situation noch nie sein musste. Aber ich würde ein von mir bekannten Person hingesagtes "ich bringe mich um" anders werten, als wenn es jemand Drittes wäre oder ich den Eindruck habe, dass dies nicht eine "flapsige" Bemerkung war.

Einige wenige Selbstmorde von Studienkollegen gab es. Alle haben es, retrospektiv gesehen, irgendwie erkennen lassen. Aber das wusste man erst hinterher. Die Zeichen übersieht man im Alltag. Diese waren zu subtil und zu schwach, als dass man da hätte reagieren können. In einem Fall war es sogar eine ungewohnt gelöste Stimmung an den Tagen davor, als vermutlich wohl der endgültige Entschluss gefasst worden war.

In allen Fällen der Suizide, die ich im näheren Umfeld erlebte, waren es auch "Kurzschlussreaktionen" nach Studienversagen, Trennungen von Freund(in). Klassische Krisensituationen, in denen sicher eine gewisse Überbrückungshilfe ausgereicht hätte, wenn die Personen Hilfe gesucht oder anderen den Zugang zu sich erlaubt hätten. Anders verhält es sich natürlich bei schweren Krankenheiten (physische wie psychische), bei denen oft keine Heilung möglich ist und Leiden abgekürzt werden soll.

Aplpi8x1


Meine persönliche Erfahrung ist, wer wirklich tot sein will sagt nichts und bringt sich einfach um.

Wer nur Aufmerksamkeit möchte oder einen Hilfeschrei loslassen möchte, oder anderen ein schlechtes Gewissen machen möchte geht so vor dass noch eine Chance besteht rechtzeitig gefunden zu werden.

Wer sich mit einem Schrotgewehr das Gesicht wegballert will sicher gehen dass er auch wirklich stirbt.

Wer einfach nur mal irgendwelche Tabletten einwirft, von denen er gar nicht weiß, ob die überhaupt tödlich sind will nicht wirklich sterben, andern auf sich aufmerksam machen.

Was ist denn das für ein Blödsinn? Bevor die Entscheidung zum Suizid gefallen ist, gibt ese einen Prozess. Den machen auch Schrotflintenselbstmöder durch, wenn es keine Affekthandlung war. Und bis dorhtin ist es sehr unwahrscheinlich, dass ein Suizid unangesprochen bleibt.

Ich mein du machst es dir einfach... wer nur tabelttene einwrift. Nur?

Die Wahl der Tötungsabsicht liegt ja auch in der Möglichkeit der Person. Wenn ich weiss ich habe eine 9mm im Schrank, na dann wird es wohl diese werden. Aber sonst...

Im Endeffekt sind es oft Menschen wie du, die einen Selbstmordversuch erst ermöglichen. Da der vorangehende Hilferuf ja sichtlich als "abger geh" abgetan wird. Und man wär nicht der erste der verstirbt, weil der Selbstmordversuch fehl gelaufen ist.

Das ist es wert?

Pxlüs#chbiesxt


Es gibt Methoden die sind 100% sicher und es gibt Methoden die sind unsicher.

Warum also wählt jemand eine unsichere Methode?

Ich kenne mehrere Personen die es mit Alkohol, und Tabletten versucht haben.

Einer zusätzlich noch mit Abgas. Alle wurden gerettet.

3 haben einen Strick und einer das Schrotgewehr genommen und keiner von denen wurde gerettet.

Die mit Strick und der mit dem Schrotgewehrwaren alle in psychiatrischer Behandlung.

Die anderen nicht und da war auch nichts abzusehen.

Wovon hängt das ab, wer welche Methode wählt.?

SFildkPxearl


Sorry, aber findet Ihr es gut, wenn hier "sichere" und "unsicher" Methoden besprochen werden? ":/

PHlüsYchbiexst


Wirklich gut mag dass nicht sein, aber das Thema an sich ist wenn du es so willst auch nicht gut.

Dann darf auch niemand schreiben, ich habe es mit xxxx versucht und es hat nicht geklappt.

s<chnaeckve1985


Ich kann den Einwand von SilkPearl schon irgendwie verstehen.

Andererseits muss es auch irgendwo Räume (virtuell oder real) geben, wo man diese tabuisierten Themen ansprechen und diskutieren kann. Dies finde ich v.a. auch wichtig, weil es genügend Methoden gibt, wo der Suizident (sofern er gerettet wird) schwere / schwerste körperliche Einschränkungen / Behinderungen davontragen kann. Der berühmt-berüchtigte Versuch, sich die Pulsadern zu öffnen, führt in sehr vielen Fällen zur Durchtrennung von Bändern und Sehnen und damit zu einer Masse an medizinischer Spätkomplikationen, die zusätzliche Einschränkungen für den eh schon armen Menschen mit sich bringen.

Zudem kann man Suizidalität nicht nur in dem Bereich psychische Erkrankungen verorten. Überdurchschnittlich häufig begehen Senioren Selbstmord - entweder, weil sie so chronisch krank sind, dass keine Aussicht auf Besserung besteht oder sie dem schwerkranken Partner folgen wollen. Will heißen: Die Motive sind sehr vielgestaltig.

SsiJlkP>earxl


Ich wollte nicht dazwischengrätschen - dachte nur, dass hier Menschen mitlesen, die selbst auf der Kippe stehen und dass dann so etwas wie ein "Tipp" ankommen könnte. ??? Aber Ihr habt schon Recht: Wer solche sucht, findet sie - überall im Weg.

a@vbxg


Einerseits kann ich euch verstehen, keine "sicheren" Methoden diskutieren zu wollen. Aber andererseits frage ich mich, warum? Es ist nicht verboten, die Einsortierung in "unmoralisch/moralisch" ist eine Frage der individuelle Weltanschauung und in der Tat bieten Foren einen gewissen Rückzugsort, den auch nur jene lesen müssen/sollen, die das Thema interessiert.

Es ist vom medizinischen Standpunkt her sehr traurig, dass viele unsichere Methoden wählen und dann an erheblichen Spätfolgen leiden. Aber auch der S-Bahn-Selbstmörder reisst viele andere Menschen in ein Trauma hinein.

ZRwZack44


Aber andererseits frage ich mich, warum?

siehe Forumsrichtlinien.

coriecDh>arlixe


....also ich kenne jemanden, der immer davon gesprochen und es mehrfach versucht hat.

Nr. 3 (oder 4?) war dann erfolgreich.

c5riechJarlixe


...und das war dann eine Methode, die wenig erfolgversprechend gewesen ist (wie die vorigen übrigens auch).

D!umXb-o13


Also wegen den Tipps. Ich bin ehrlich jeder Mensch der schon mal über Selbstmord nachgedacht kennt die Risiken und auch sichere und unsichere Methoden.

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