» »

Schluss mit Mutter! Es reicht, Kanal voll!

akufgeRxste


Kenn ich...das sind Mütter...meine ist auch so.

Man kann alt werden wie eine Kuh, man wird immer noch bevormundet, der eigene Wille wird immer versucht zu brechen, und wenn man sich wehrt, erwartet man ein Donnerwetter.

Meine Mutter bzw. Familie generell hat dann auch noch die Angewohnheit das halbe Dorf auf ihre Seite zu ziehen...ätzend, echt.

Aber ich glaube, Mütter dieses Verhaltens sterben aus. Die heutigen Mütter mit Kleinkindern sind anders.

Ich kann Dir nichts raten Alias, außer, Dich abzugrenzen.

PJraudaT'eGufexl


aufgelöste, vielleicht liegt es daran, dass unsere Mütter (ich weiß nicht welcher Jahrgang deine ist, ich mutmaße einfach mal) noch aus der Kriegs- und Nachkriegszeit stammen und dort viel erlebt haben.. Psychotherapien gab es nicht, oder wurden verpönt. So musste jeder selbst zusehen, wie er mit seinem Kummer klarkommt, der sicher teils unvorstellbar groß gewesen sein muss.

Meine Mutter passt zumindest mit Jahrgang 1938 genau in diese Zeit und das ist meine laienhafte Erklärung für das Phänomen, das du beschreibst. Könnte ja ein Grund sein....

Alias 709777


Wenn es nur "das ist eben eine Mutter" wäre. Meine Mutter ist krank! Sie lebt wirklich nur davon, andere Leute zu diskreditieren und alle als Marionetten zu benutzen. Meiner Tante geht es genauso. Meine Tante ist von der Familie verstoßen, eben wegen meiner Mutter. Meine Mutter hat sie hingestellt wie die hinterletzte Person. Ich bin der einzige, der noch kontakt zu ihr hat, weil ich eben auf diesen Hass und Hetze nicht hören will, ich will mir mein eigenes Bild machen. Mein Onkel ist auch von der Familie verstoßen, auch von mir (das hat aber einen anderen Grund, er hat sich mir gegenüber bei einem unpassenden zeitpunkt sehr unangemessen verhalten, darauf möchte ich aber nicht weiter eingehen der annonymität wegen...). Meine Mutter hat auch keine Freunde. Vermutlich aus diesem Grund. Sie lebt wirklich von zwietracht und streit. Das einzige was sie nebenher tut ist sich auf RTL (ja, sie glaubt die scheisse die da über den Bildschirm flimmert) diese tollen Sendungen anzusehen und sich am Elend anderer zu ergötzen und natürlich davon, permanent zu sagen wie schlecht es ihr geht (sie ist kerngesund) und das niemand ihr hilft... Sie zieht nur manche leute, die sich unbedingt für ihre spielchen braucht auf ihre seite. Unter anderem meinen Bruder. Mein Bruder ist das goldene Lamm. Er macht alles richtig und super, was er macht ist gut, auch wenn es scheisse ist.

Das kann ich nicht in "nur eine mutter" einordnen, sondern als psychisch massiv gestört. Narzissmuss, Borderline, ich weiß es nicht. Alkohol könnte da auchnoch reinspielen (ich wohne zum glück nichtmehr daheim, früher hat sie zumindest sehr viel getrunken, das wurde dann aber irgendwann weniger).

ENlafbRemoic3h081x5


Zum einen kann ich dich echt bedauern. Zum anderen aber nicht aus eigener Erfahrung nachvollziehen was du durch machst. Es mir aber gut Vorstellen. Von da her sind meine Überlegungen jetzt vielleicht nicht völlig zutreffend.

Auf der einen Seite gibt es da deine Mutter, die dich, deine Bedürfnisse, deine Meinung, deine Gefühle usw. nicht ernst nimmt und nicht ernst nehmen will. Sie "kümmert" sich und es zählt nur wie viel Anerkennung sie dafür von außen bekommt und nicht ob sie dir tatsächlich etwas Gutes tut. Tut sie das nicht werden die Tatsachen so lange in ihrem Kopf verdreht bis auch das wieder nach außen hin irgendwie passt. Sie möchte sich einmischen, ihre Meinung durchdrücken. Eine Meinung neben ihr wird nicht akzeptiert. Dir steht keine eigene zu und sie traut dir wohl auch keine eigene zu. Ob sie das absichtlich macht oder gar nicht merkt wie sehr du bzw. andere unter dieser "Behandlung" leiden weiß ich nicht.

Auf der anderen Seite bist du. Du willst dein Leben selbstbestimmt leben. Du planst deine Hochzeit. Ein großer Tag. Viel Vorbereitung und Planung sind nötig damit der Tag genauso abläuft wie du es dir wünschst und natürlich auch deine zukünftige Ehefrau. Es soll einfach ein perfekter Start ins Eheglück werden. Da kannst du keine Person gebrauchen die dazwischen schießt. Egal ob es sich um die eigene Mutter handelt oder nicht.

Das es dir sehr schwer fällt loszulassen und endlich mal klare Kante zu zeigen, bis hier hin und nicht weiter, fällt dir natürlich schwer. Und das spricht im Grunde nur für dich! Denn egal was sonst ist, es ist und bleibt nunmal deine Mutter. Die einzige die du hast.

Trotzdem geht es speziell bei der anstehenden Hochzeit nur um dich und deine Frau. Und sonst um niemanden. Es ist dein Tag.

Was im Kopf deiner Mutter vor geht kannst du nicht sehen. Vielleicht ist sie wirklich krank. Vielleicht sieht sie in ihrem Verhalten den einzigen Weg um wahrgenommen zu werden. Sie scheint mir auf eine gewisse, traurige Art einsam zu sein und sehnt sich nach Aufmerksamkeit und danach "noch was zu sagen zu haben". Das das aber massiv nach hinten los geht scheint ihr gleichgültig zu sein. Offensichtlich zählt wirklich nur sie in ihrem Leben wenn sie dieses nur glaubt dadurch zu erreichen in dem sie andere kleiner macht als sie selbst ist.

Lass dich nicht runter ziehen. Dann hätte sie gewonnen. Mach ihr klar das sie sich zukünftig aus der Gestaltung deines Lebens raus zu halten hat. Das dich ihre Meinung nicht länger interessiert und du sie dir auch nicht fremdbestimmt aufzwingen lässt von ihr.

Vielleicht besteht eines Tages die Möglichkeit das Verhältnis wieder ein Stück in Richtung Normalität zu rücken. Aber im Augenblick scheint auch mir ein Kontaktabbruch als die richtigere Variante. Sicher nicht die beste. Aber besser als dich weiter von ihr beeinflussen zu lassen. Es scheint ja wirklich so weit zu gehen das sie deine eigene Sicht auf dich selbst steuern könnte.

Mit der Hochzeit und dem Leben in bzw. der Gründung einer eigenen Familie droht du ihr sowieso schon zu entgleiten. Bisher war sie deine Familie. Also Mutter, Vater, du als Kind (egal ob bei den Eltern wohnend oder nicht), Geschwister usw. Jetzt steigst du dort aus und heiratest. Deine Frau löst deine Mutter sozusagen als weibliches "Familienoberhaupt" ab. Darum redet sie auch so schlecht von ihr. Weil sie in ihr eine ernstzunehmende Konkurrenz sieht. Für sie geht es unweigerlich aufs Abstellgleis und das lässt sie jetzt natürlich nochmal so richtig aufdrehen.

Was sagt denn deine Zukünftige zu der ganzen Geschichte?

Lass dir kein schlechtes Gewissen einreden. Sie ist diejenige die sich entschuldigen müsste. Du hast nichts falsch gemacht. Außer vielleicht das du nicht schon früher die Notbremse gezogen hast.

Ich wünsche dir alles Gute. Ich wünsche dir das die Hochzeit genauso abläuft wie du es dir erhoffst und ich hoffe das du mit deiner Frau glücklich wirst.

Seine Mutter kann man sich nicht aussuchen. Du hast da leider Pech gehabt. Das ist schade aber nicht deine Schuld! Sie ist erwachsen und selber verantwortlich für ihr Glück. Das gilt für dich genauso. Vielleicht orientierst du dich zukünftig lieber in Richtung deiner Schwiegermutter und findest dort einen guten, besseren Ersatz bzw. vielleicht ja auch gute, bessere Großeltern für deine evtl. anstehenden Kinder.

Alias 709777


Danke für deine Worte. Und ja, das könnte der Wahrheit sehr nahe kommen. Bis ich wieder mit ihr rede oder in irgendeiner Form kontakt haben werde, werden viele Jahre ins land ziehen. Dessen bin ich mir sicher. Ein Mensch ändert sich von heute auf morgen nicht. Daher sehe ich für die nächste Zeit hier keine Chance. Vielleicht werde ich Kontakt wieder zulassen, wenn sie sich hilfe gesucht hat. In welcher form ist mir egal und es ist auch ansich nicht meine sache. Ich habe genug Menschen die hinter mir stehen und die für mich da sind, ohne mich fertig zu machen, wenn es nicht nach deren Kopf geht. Sie hat niemanden. Ja, das ist traurig, aber ich möchte mir selbst nun beibringen: Auch das ist nicht mein Problem. Wenn es weitergeht wie bisher wird sie sich alle Menschen um sich rum vergraulen. Um es in den Worten meines Therapeuten zu sagen: Manche müssen erst ganz am Boden sein, bis sie sehen, was genau schief läuft...

Lo.van*PeRlt


Was mir aufgefallen ist:

In einem Deiner Beiträge schreibst Du, wer von wem und wie gerade verstoßen ist (Tante, Onkel) etc. Das ist ne ganze Menge Drama(!) und steckst anscheinend (noch) knietief drin.. Wie sollte es auch anders sein, Du kennst es ja nicht anders. Ich befürchte, dass Deine Mutter allein über diese Verstrickungen noch Macht ausübt und Du Dich deswegen - auch mit Kontaktabbruch - Dich gar nicht richtig frei davon machen kannst.

Mal zum Vergleich: in meiner Familie gibt/gab es auch das ein oder andere Drama: der eine Bruder bricht mit den Eltern, dann verkrachen sich die Brüder unter sich bis zur totalen Kontaktlosigkeit usw. Was macht das mit mir? Nichts. Es interessiert mich nicht, ich involvier' mich da nicht. Ich habe schon vor Jahren räumliche Distanz zwischen mich und die Familie gebracht. Nicht falsch verstehen: ich liebe meine Familienmitglieder. Aber ich möchte mich nicht in den Dramen aufreiben. Trotz Telefon und Co. war der einfache Wegzug ein überraschend effektives Mittel, nicht mehr in diese Dramen reingezogen zu werden.

Schau' mal, wie Deine Mutter mittelbar, also mit diesen ganzen anderen Familienverstrickungen, weiterhin Macht auf Dich ausübt. Vielleicht kannst Du ja auch einen anderen Umgang damit finden: z.B. Deine Beziehung zu Deiner Tante nicht mit dem "Familienblick" oder dem "Blick der Mutter" zu betrachten, sondern das Verhältnis aus ganz eigener Motivation und unabhängig von der restlichen Familie zu pflegen. Sobald Du da nämlich "Postition beziehst", steckst Du wieder richtig fest in diesem unsichtbaren Netz.

Oder auch, was Deinen Onkel betrifft, die Verwandschaftslage (und die damit verbundenen hochkochenden Erwartungen und Emotionen) mal ganz außen vor zu lassen: ist er einfach ein Arsch, mit dem Du nichts zutun haben möchtest oder ist er das Familienmitglied, dass beschämt oder enttäuscht hat? Du siehst, worauf ich hinaus möchte? Deine Mutter kann nur in entsprechender und tief in den Köpfen verwurzelter Familienstruktur so rumasen. Sie einfach "für tot" erklären bringt einfach nichts, wenn man weiterhin in diesen Strukturen "muttergerecht" agiert.

Alias 709777


Sehe ich so wie du, korrekt. Mit meiner Tante habe ich ja, wie geschreiben, noch kontakt, weil ich mir von allem mein eigenes Bild mache, schon alleine weil ich meine Mutter kenne. und ja, das gilt auch für meinen Onkel, aber mein Onkel ist, für mich, ein Arsch. Deshalb posaune ich das aber auch nicht in die welt raus. mir ist es egal, mit wem er kontakt hat oder sonstwas. Für mich existiert dieser Mensch nicht, was er getan hat ist in meinen Augen nicht wieder gut zu machen.

Ich sehe das wirklich wie du: Mach dir dein eigenes Bild, das ist das einzige was zählt. Mich stört es nur, dass die ganze familie wegen einem intriganten Dreckstück nichtmehr miteinander redet. Mir hat meine halbe verwandschaft zur hochzeit abgesagt, weil sie mir irgendwem in der familie nicht in einem raum hocken wollen. sowas kotzt mich an, sich nicht mal einen tag zusammenreissen zu können (es gibt keine sitzordnung, die müssen nichtmal an den gleichen Tisch!).

E*lafRHemibch0x815


Die Situation ist jurzfristig nicht zu ändern und nunmal so wie sie ist. Egal ob du deinen Teil dazu beigetragen hast oder nicht. Oder wer der Hauptschuldige auch immer sein mag.

Was wäre dir lieber?

Wenn bestimmte Leute - die du gerne auf deiner Hochzeit sehen würdest - einfach nicht kommen bzw. absagen, aus welchen Gründen auch immer?

Oder wenn sie dir zuliebe kommen, versuchen sich zusammenzureißen, niemand mit der Situation wirklich glücklich wäre und es jederzeit eskalieren könnte und wenn dir so erst recht die Hochzeit versauen würden?

Mir jedenfalls wäre die erste Wahl deutlich lieber. Gut ist natürlich keines von beiden.

Alias 709777


Gut die Hochzeit ist ja jetzt nur ein kurzweiliges problem. ich habe das mit der hochzeit auch nur beispielhaft aufgeführt. es geht ja vor allem um die allgemeinsituation.

a7uf3gel@öxste


Wenn es nur "das ist eben eine Mutter" wäre. Meine Mutter ist krank! Sie lebt wirklich nur davon, andere Leute zu diskreditieren und alle als Marionetten zu benutzen. Meiner Tante geht es genauso. Meine Tante ist von der Familie verstoßen, eben wegen meiner Mutter. Meine Mutter hat sie hingestellt wie die hinterletzte Person. Ich bin der einzige, der noch kontakt zu ihr hat, weil ich eben auf diesen Hass und Hetze nicht hören will, ich will mir mein eigenes Bild machen. Mein Onkel ist auch von der Familie verstoßen, auch von mir (das hat aber einen anderen Grund, er hat sich mir gegenüber bei einem unpassenden zeitpunkt sehr unangemessen verhalten, darauf möchte ich aber nicht weiter eingehen der annonymität wegen...). Meine Mutter hat auch keine Freunde. Vermutlich aus diesem Grund. Sie lebt wirklich von zwietracht und streit. Das einzige was sie nebenher tut ist sich auf RTL (ja, sie glaubt die scheisse die da über den Bildschirm flimmert) diese tollen Sendungen anzusehen und sich am Elend anderer zu ergötzen und natürlich davon, permanent zu sagen wie schlecht es ihr geht (sie ist kerngesund) und das niemand ihr hilft... Sie zieht nur manche leute, die sich unbedingt für ihre spielchen braucht auf ihre seite. Unter anderem meinen Bruder. Mein Bruder ist das goldene Lamm. Er macht alles richtig und super, was er macht ist gut, auch wenn es scheisse ist.

Das kann ich nicht in "nur eine mutter" einordnen, sondern als psychisch massiv gestört. Narzissmuss, Borderline, ich weiß es nicht. Alkohol könnte da auchnoch reinspielen (ich wohne zum glück nichtmehr daheim, früher hat sie zumindest sehr viel getrunken, das wurde dann aber irgendwann weniger).

Alias 709777

Ja, aber so sind viele Leute....hassen, lästern, vom Schlechtmachen anderer Leute leben usw.... Meine Mutter ist so ähnlich, aber darüber schrieb ich ja bereit ausführlicher.

SVilkPexarl


Und wenn wir uns zerreißen, wir werden niemals Menschen so umformen, dass sie uns (besser) passen. Nur unsere Einstellung und der Umgang mit den anderen lässt sich ändern. Trotzdem wüten wir innerlich immer wieder gegen die, die uns so plagen. Ist wahrscheinlich eine Art Ventil, sonst würden wir platzen.

Auf Abstand gehen, alles daran setzen, zu einer anderen Einstellung und dem anderen Umgang hin zu finden - aus Liebe zu uns selbst.

aWufgKel~öste


Ach ja:

Und du solltest echt eine Lösung für dich finden und nicht nur deine Mutter jetzt überall runtermachen und ihr sogar schon psychiatrische Diagnosen verpassen. Guck, das du klar kommst. Vom Lästern wird das nicht besser.

Alias 709777


Und du solltest echt eine Lösung für dich finden und nicht nur deine Mutter jetzt überall runtermachen und ihr sogar schon psychiatrische Diagnosen verpassen. Guck, das du klar kommst. Vom Lästern wird das nicht besser.

Die "Diagnose" kommt nicht von mir, sondern von meinem Therapeuten. Und ich lästere nicht, ich rede über mein Problem. Und dazu gehört auch mein Empfingen und meine Meinungen wiederzugeben...

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH