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Trigger

dviegaXzelxle hat die Diskussion gestartet


Schönen guten Abend,

ich bin am Ende. Jeden Tag in jeder freien Minute stell ich mir vor, wie ich mir einen Revolver an den Kopf halte. Die Angst davor den Abzug zu drücken schwindet und weicht eher der Freude... nur ein paar Sekunden Schreck, dann ists vorbei. Konkrete Selbstmordgedanken hatte ich schon immer... aber nicht in dieser Menge...

Ich will tot sein und irgendwie auch nicht. Ich will krank sein und irgendwie auch nicht.

War es vorher noch undenkbar, denke ich jetzt darüber mich einfach krankschreiben zu lassen.

Ich glaube es liegt daran, dass ich in meinem Umfeld funktionieren muss, dass ich mir selbst vorspiele zu funktionieren. Wie schön es wäre einfach mal drei Wochen von der Bildfläche zu verschwinden.

Keine Menschen sehen zu müssen, die einen eh nur runterziehen... wie schön das wäre... zu schön um wahr zu sein...

Ich will nich mehr. Ich will in den Arm genommen werden... von einem Menschen... und bitte, die Person soll mich erst wieder loslassen, wenn ich bereit dazu bin.

Schade, dass man das Leben nicht einfach mal unterbrechen kann... man speichert einfach, fährt sich herunter, bereitet sich auf den Neustart vor... startet irgendwann neu... hat in der Zwischenzeit die Akkus geladen... aber für einen Auszubildenden wohl eher unmöglich...

Danke fürs Lesen. Und danke für Eure Kritik und Anregungen. Vielen Dank!

Antworten
j;unipexr


Kenne ich.

Was hilft?

Ich habe mich um eine Psychotherapie bemüht.

Weggegangen ist es davon nicht. Aber ich denke nicht mehr jeden Tag daran.

Sei gut zu dir. Nimm dir die Pause, sag Nein, tu etwas das dir gut tut.

Was besseres kann ich dir leider auch nicht sagen. Es gibt auch gute Tage, gute Momente, und die sind es dann doch immer wieder wert da zu sein.

j5uTnip0er


Auch als Azubi kannst du Urlaub nehmen, oder dich ein paar Tage krank schreiben lassen. Sprich mit einem Arzt, dem du vertraust.

S.oromxan


* Regulärer Urlaub,

* Sonderurlaub (unbezahlt) - in Absprache mit dem Arbeitgeber,

* reguläre Krankschreibung für einige Tage bis 2 Wochen (-> Psychiater),

* begleitende Psychotherapie

* Kriseninterventions-Station einer psych. Klinik (ist aber auch nur für einige Tage),

* Tagesklinik,

* Kur mit Therapieangebot - und das ein Stück weg

* stationäre Therapie in einer Klinik

fallen mir ein. Hast du darüber schon mal nachgedacht?

Man kann das Leben so mal unterbrechen und Kraft tanken, wenn man selbst die Kraft dazu noch hat, die Organisation in die Hand zu nehmen.

Ich will nich mehr. Ich will in den Arm genommen werden... von einem Menschen... und bitte, die Person soll mich erst wieder loslassen, wenn ich bereit dazu bin.

Tja, der Punkt ist ein bisschen schwierig. Jeder kann nur sein eigenes Verhalten beeinflussen.

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