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Nervende Oma

Mlon{igka6;5


Du verstehst es wirklich nicht. In beiden Fällen sind das ganz normale Alterserscheinungen, so wie sie es geschildert hat, kann auch eine beginnende Demenz vorliegen. Darüber hat sie offenbar keine Einsicht.

Und sachlich, nein, wirklich nicht, da braucht an nur den Eingangsbeitrag lesen. Verlang ja auch keiner, Sachlichkeit ist nicht das, was fehlt, sondern Hintergrundwissen. Aufregen darf man sich ja trotzdem.

C\heri_ew199x1


@ April45

Ich stimme dir voll und ganz zu.Genauso wie du es beschreibst so ist es auch.Und hier noch vorwurfsvoll zu lesen dass wir sie dafür beschuldigen.Manche haben eben keine Einsicht.Ich glaube auch,dass es keinem wirklich egal wäre,wie die Mutter/Oma tickt.Vielleicht hat keiner von denen auch nur eine Ahnung,dass man wirklich irgendwann total nervlich fertig ist Dass die Oma total zu macht mit jeglichen Pflegehilfen.Meine Oma wollte sogar dass meine Mama zu ihr zieht.Da meinte sie auch,dass sie noch ne eigene Familie hat.Wirklich Liebe ist und war glaub ich nie richtig da.Der Bruder meiner Mutter war Omas Liebling,der durfte alles und meine Mutter war an allem schuld.Sie war eher Papas Liebling und er war eben auch genauso wie meine Mama.Eher auch der ruhige,der auch nie was sagte,wenn er Schmerzen hatte.Er hat das alles mehr oder weniger runter geschluckt.Und meine Oma hatte schon immer das sagen.Mein Opa wurde mehr oder weniger unterdrückt.Die Leute die am meisten jammern,wollen nur Aufmerksamkeit.Die halten auch länger durch.Du musst immer zur Oma halten.Sagst du was böses bist du auch die Böse.Manche denken hier iwie auch,dass das alles gar nicht richtig ernst zu nehmen wäre und als ob das alles harmlos wäre.Schön viele die hier vielleicht auch drüber berichten,haben nen größeren Familienkreis.Da kümmert sich in der Regel nicht nur einer drum.Und sie erzählt auch immer,dass jedes Wochenende bei Bekannten wer ist.Die haben dann aber auch mal 3-4 Kinder.Da hat man noch ganz anderen Zusammenhalt.Klar versuche ich mich auch drum zu kümmern aber ich bin ehrlich,meine Mutter ist da eher die einzige,die oft da ist.Meine Cousine verspricht immer nur,aber dann klappt es doch nicht hinzukommen.Also sagt mir nicht dass es n Klacks ist alles immer allein zu meistern...langsam werde ich sauer!

R@helxia


Was kann deine Oma noch selbst und was übernimmt deine Mutter?

Für mich klingt es, als ob die Oma sich wirklich sehr einsam fühlt und auch viele Ängste hat. Und ich kann mir vorstellen, dass sie überhaupt keine Aufgabe mehr hat und ihr der Sinn fehlt, seit ihr Mann gestorben ist. Was macht man dann? Zum Telefon greifen.

Und wenn eine Demenz in Anmarsch ist, vergisst sie schlichtweg eure Besuche und Telefonate.

Ihr seit bei weitem nicht alleine mit diesem Problem, das sollte dir mal klar werden.

In ihrer Zeit gab es andere Familienmodelle. Vielleicht hat sie die Erwartung, dass deine Mutter sie zu sich nimmt? Wäre das eine Lösung? So wie du es schilderst, wahrscheinlich nicht...

Noch mal, welche Beratung habt ihr in Anspruch genommen? Ist der Hausarzt eingebunden?

Habt ihr sie mal beim Neurologen vorgestellt? Wenn sie sich weigert, hartnäckig bleiben.

EQhemalieger NNutzePr (#573F0x12)


Cherie1991

ich wiederhole mich , aber mir fällt auf dass du auf manche Fragen und Lösungsvorschläge nicht eingehst- sie ignorierst. Möchtest du dir das einfach nur von der Seele schreiben ? Ist auch auch ok - aber es wird sich halt nichts an der Problematik ändern aber vielleicht ist das ja auch nicht dein Anliegen.

apprilx45


Ich denke das, das Verhalten der Oma von jeher schon so war und sich nun seit dem Tod des Mannes extrem gesteigert hat. Hilfen gab es schon genug, die jedoch permanet abgelehnt werden. Ich meine auch iwie gelesen zu haben das schon Untersuchungen auf Demenz schon gemacht wurden und diese Tests dies ausschlossen.

Ja es ist schlimm wenn man ganz alleine da steht und alle Verwandschaft weit weg ist und keiner weiter da ist der einen Unterstützen kann. Genauso schlimm ist es aber zu sagen ich kann ja auch mal kommen und helfen und dies immer wieder absagt oder dann doch nie macht. Es ist besonders tragisch das nie ein wirklich gutes liebevolles Verhältnis bestand, weiterhin kommt ja erschwerend hinzu das Cherie ja auch schrieb das ihre Mama selber gesundheitlich sehr angeschlagen ist. Ich finde es einfach bewundernswert das sich trotz aller Widrigkeiten sehr um diese Dame gekümmert wird auch wenn man dann trotzallem nur Vorwürfe erntet und einem ein schlechtes Gewissen gemacht wird.

Es ist nicht immer nur Demenz wenn alte Leute bösartig sind, oftmals wird diese Charaktereigenschaft im Alter einfach nur verstärkt, sondern es wird zielgerichtet eingesetzt um andere zu zermürben und klein zu halten weil sie es schon immer so gemacht haben und in gewisser Weise ihren Spaß daran haben oder ihnen auch nicht bewußt ist wie sehr sie den anderen immer wieder vor den Kopf stoßen und wie weh sie ihnen tun.

Wichtig ist das du für deine Mama immer ein offenes Ohr hast, ihr soweit es dir zeitlich möglich ist sie bei ihrer schweren Aufgabe bei stehst. So werdet ihr gemeinsam diese Aufgabe durchstehen und euer gutes Verhältnis wird noch um einiges inniger werden.

Vlt. wenn ihr immer wieder und wieder mit der Oma redet wie wichtig es ist das sie Hilfe, Gesellschafft braucht und warum ihr auch Entlastung braucht, ihr versucht klar zu machen das es nicht böse gemeint ist sondern auch das sie dadurch auch mehr Abwechslung hat, das ihr dadurch auch mal etwas mehr Zeit habt einfach nur mit ihr zu reden, vlt. was zu spiele oder einfach mal nur spazieren gehen könntet. Ich weiß nicht ob es hilft, aber wie sagt man so schön, steter Tropfen höhlt den Stein. Aber ich weiß auch wie schwer es ist immer ruhig zu reagieren und immer wieder das selbe zu machen oder zu sagen. Vor allem ist es ganz wichtig das bei der ganzen Geschichte das ihr euch nicht selbst vergesst, denn Voraussetzung das alles funktioniert ist das es euch selber gut geht. Weiterhin gutes Durchhaltevermögen und viel Kraft für euch. :)* :)* :)*

@ Monika65

Was ich in dem Eingangspost sehe ist das hier ein verantwortungsbewußter junge Mensch ist, der sich zum einen um die Oma sorgt aber auch vorallem sehr um ihre Mutter sorgt der es ja leider auch gesundheitlich sehr angeschlagen ist und hier ihr Herz ausschüttet. Wenn du der Meinung bist das sie kein Verständnis für die Oma hat ist dies hier für mich nicht ersichtlich. Eher sehe ich von deiner Seite Unverständnis Cherie gegenüber.

Ekhemaligcer ;Nu+tzer (0#528611x)


Ich sehe es ja an meiner Mutter (53). Mein Vater starb mit 61 Jahren im Jänner diesen Jahres...

Seitdem bekommen meine Schwester und ich die ganze Bandbreite ihres, Hach wie sag ichs?, ihrer speziellen Art zu spüren.

Im Grunde, das wissen wir heute, war Papa immer der Prellbock.

So wird das bei dir auch sein, liebeCherie1991...

Jetzt weißt du, wie dein Opa leben musste. :°(

Es ist nicht immer nur Demenz wenn alte Leute bösartig sind, oftmals wird diese Charaktereigenschaft im Alter einfach nur verstärkt, sondern es wird zielgerichtet eingesetzt um andere zu zermürben und klein zu halten weil sie es schon immer so gemacht haben und in gewisser Weise ihren Spaß daran haben oder ihnen auch nicht bewußt ist wie sehr sie den anderen immer wieder vor den Kopf stoßen und wie weh sie ihnen tun.

Oh ja. Ich verstehe nicht warum hier von beginnender Demenz ausgegangen wird.

Laut den Schilderungen der TE war die Oma schon immer ein "herrisches Weib" aka Xhantippe...

Manche Leute sind so.

Sollen die TE und ihre Familie jetzt auch noch Psychologe spielen für den verzerren Geist der Oma?

Sry, aber es muss mal gesagt weeden: Manche Senioren sind nun mal echte Arschlöcher und Miesepeter.

Da pauschal von Demenz zu reden finde ich ziemlich engstirnig.

Die Frau hat vermutlich entweder nen totalen Knacks und Freude daran, andere zu quälen (denn nichts anderes tut sie!), oder sie hat nie gelernt, wie man ordentlich Bitte und Danke sagt und normal und nett um einen Gefallen bittet.

Man bekommt ja auch keine Kinder, damit die sich im Alter um einen kümmern. Den Eindruck bekomme ich nämlich hier gerade.

Auch wenn viele es anders sehen: es gibt keine Pflicht sich um seine Eltern zu kümmern. Schon garnicht bei SO EINEM Verhältnis!

Es gibt keine Pflicht sich selbst aufzureiben, die eigenen Grundbedürfnisse zu ignorieren (die Gefahr sehe ich durchaus bei der Mutter der TE) nur damit es den greisen Eltern gut geht.

Mich kotzt ja diese "ich bin alt, ich darf alles " Einstellung vieler Senioren auch unglaublich an.

gZrauxm


Omi hat gesagt was sie möchte : sie möchte, dass ihre Tochter zu ihr zieht und jede Sekunde des Tages für sie verfügbar ist. Eine sehr ignorante und herrische alte Dame und das ist sie sicherlich nicht erst seit dem Tod ihres Mannes.

Die Angst und Panikattaken der Mutter der TE sind sicher nicht zufällig bei so einer Mutter.

Das Problem ist , dass Angehörige in der Regel vor solchen Omis Angst haben. Angst davor, was andere sagen , Angst vor der Reaktion von Omi usw. So kann sie ihre Wünsche und ihren Terror weiter verbreiten, bis jemand ohne Angst den Machtkampf mit ihr aufnimmt . Was anderes betreibt diese Omi nicht - einen Machtkampf .

SStah9l\hammxer


Bin ich jetzt so gefühlskalt? Ich finde der Oma sollte man helfen wo es vernünftig ist und konstruktiv ist. Wenn das aber nicht auf Gegenseitigkeit beruht, dann kann man niemand zwingen...

Ich finde ab einem gewißen Alter muss man sich mal ein bisschen Gedanken um den Tod machen. Auch um den Tod des Partners. Erst Recht in diesem astronomischen Alter, das kenn ich zumindest bei meinen Großeltern so, die ein ähnliches Alter haben. Wenn man sein ganzes Leben zusammengelebt hat, dann ist das sicherlich eine harte Situation, aber damit muss man eben rechnen, dass dieser Tag kommt. Jetzt seinen Unmut, Frust an anderen auszulassen ist doch auch nichts.

In dieses Alter zu kommen, scheinbar ohne größere Krankheiten etc, das ist ein großer Segen, zumal die Oma noch recht fit zu schein sein, wäre sehr sehr dankbar wenn ich da nur in die Nähe käme ohne größere Wehwechen.

a{utudmn-lxike


Ich kann dem Beitrag von Graum nur zustimmen.

Ich war lange Jahre in einer ähnlichen Situation. Nur, dass es meine Mutter war. Ich kann euch nur raten, euch nicht provozieren zu lassen, auf Äußerungen der Oma nicht einzugehen. Lasst sie reden. Mein Vater ist auch gestorben und es wurde schlimmer.

Deiner Mutter wird es guttun, wenn sie von dem Umfeld der Mutter weg wäre. Mir half ein Umzug. Ich habe mich auch oft reingesteigert. Meine Tochter wohnte etwas weg und meinte immer, ich soll es locker sehen. Aber in solchen Momenten geht es nicht anders. Also am besten weghören. Ist nicht leicht, aber so kommt vor allem deine Mutter besser durchs Leben. Meine Mutter war schon immer rechthaberisch. Deine Oma evtl. auch. Mir geht es jedenfalls jetzt besser, wo ich nicht mehr mit täglichem Terror rechnen muss. Schon ein normales Wort konnte ausreichen.

c7rYossixe


Cherie1991

ich habe mich jetzt nicht komplett eingelesen, pardon, aber für mich klingt was du berichtest so als ob ihr viel macht, dass ist ganz edel, aber nicht das Richtige. Wenn deine Oma Hilfe benötigt und es euch überfordert muss ein Pflegedienst nach ihr sehen. Die beraten euch wegen Pflegestufe und häuslicher Hilfe.

Ganz oft ist es so das jegliche Veränderung abgelehnt wird aber sobald es zur Routine wird es dann auch als unverzichtbar angesehen wird. Einen alten Baum verpflanzt man nicht so einfach, das macht man vorsichtig mit viel Feingefühl.

Ich pflege meinen Vater PflSt3 seit 9Jahren und ich weiß wie Dünn zwischendurch die Nerven liegen können und das es ganz schwer ist mit der eigenen alltäglichen Logik die Logik eines älteren zu verstehen. Ich muss des öfteren beide Fäuste in die Tasche stecken damit ich ihn nicht erwürge (Spaß). Das schlimmste für mich ist das Wort "Trinken" was ich gefühlt 100 mal am Tag sagen muss. Auch damit verändert sich die Psyche wenn sie zu wenig trinken und das keiner kontrolliert.

Das sie ihre Antidepressiva nicht nimmt bedeutet doch das sie zum Arzt geht und mit dem könntet ihr euch doch auch mal kurz schließen, ihr müsst alles ausloten was euch an Hilfe zur Verfügung steht damit sich wieder alles etwas entspannen kann.

hyikle?ines


seht ihr das denn (fast) alle nicht so, dass man irgendwie auch ein Stück weit selbst für die Vorbereitung aufs wirkliche Alter-Alter verantwortlich ist? Man kann doch nicht sehenden Auges in die absolute Abhängigkeit schlittern und dann alle tyrannisieren, weil man ihnen vor vielleicht sechzig Jahren die Windeln gewechselt hat. Würde ich von meinem Kind jedenfalls nicht erwarten. Ich würde Hilfe dort erwarten, wo ich sie benötige, aber nach Absprache. Und wenn es die Absprache ist, mich ins Heim zu bringen, bevor es zum innerfamiliären Supergau kommt. Man kann ja auch Absprachen für Zeiten treffen, in denen man selbst nicht mehr Herr seiner ganzen Sinne ist.

Die Frau ist doch kein Baby, das unverschuldet sechzig Jahre verheiratet war und nun unverschuldet anscheinend nicht in der Lage ist, nur einen Tag alleine zu überstehen (auch innerlich, also in Einsamkeit).

hwiklWeinexs


Ich präzisiere: natürlich ist das schrecklich, keine Frage. Einsamkeit, vor allem nach so einer langen Zeit. Und dann die altersbedingten Einschränkungen etc. Aber das kommt ja alles nicht von heute auf morgen, da ist doch vorher viel Zeit, wenigstens grundlegende Gedankengänge getätigt zu haben. Und hat man das - aus Angst oder Bequemlichkeit - versäumt, weil man nicht an Alter und Tod und Einsamkeit denken wollte, so muss man meiner Meinung nach dann leider damit leben, dass andere nur nach ihren Grenzen und ihrem Gewissen entscheiden und handeln können. Schade, aber ist dann halt so...

R1helixa


Die Oma hat ein anderes Lebensmodell, als wir in unseren Vorstellungen. Früher war ganz klar, dass sich die Kinder kümmern.

Aber auch wir müssen uns Gedanken machen. Trotz Vorsorge wird es in schon in 30 - 40 Jahren grosse Probleme geben, Pflege extern einzukaufen. Die Gesellschaft überaltert und es werden schlichtweg zu wenig Pflegekräfte am Markt sein.

Da führt der Weg zur familiären Pflege zurück, sofern überhaupt Kinder vorhanden sind.

Ich glaube, die Oma hat sich ihren Lebensabend anders vorgestellt. Genauso wie wir es jetzt tun.

c/rosVsie


hikleines

es gibt Menschen die können und wollen ihre Angehörigen pflegen, die können mit psychischen Veränderungen umgehen und lernen auch Tricks und Kniffe um sich körperlich nicht zu sehr zu belasten. Für andere wäre die vor allem nervliche Belastung und die Einschränkungen zu anstrengend, dass sollte jeder für sich abwägen.

Ältere Menschen leben oft in einem Kreis der Gewöhnung der aus Aktionen zu bestimmten Zeiten besteht, dem gewohnten Umfeld und den vertrauten Menschen. Sobald in dem Kreis Veränderungen vorkommen ist das für sie Streß, dass Gejammere ist eigentlich innere Unruhe und Angst.

Hier in dem Fall könnte man sich zum Beispiel mit einem Pflegedienst besprechen welche Hilfsmaßnahmen für die Oma wichtig und richtig wären, selbst wenn es nur Essen auf Rädern Mittags um 12 ist so wäre schon mal täglich jemand bei ihr der nach ihr sieht. Da wäre die Mutter die Sorge das etwas passiert sein könnte schon mal los. Wenn man es nur 4-5 Tage die Woche in Anspruch nimmt ist man trotzdem schon entlastet.

Solange die Oma klar ist sollte man sich auch eine General- und Betreuungsvollmacht beim Notar machen lassen, damit man bei Bedarf für die Mutter/Oma entscheiden kann.

Sich beraten lassen von Fachleuten ist wichtig damit es zu so wenig Stress wie möglich kommt, es gibt auch Selbsthilfegruppen für pflegende Angehörige wo man auch tolle Tipps bekommen kann. Wenn es wie hier schon so stressig wird ist es der falsche Weg, auch wenn er gut gemeint ist.

Ich bin nicht deiner Meinung das Eltern sein nur bedeutet irgendwann mal die Windeln gewechselt zu haben.

hViklYeinexs


Das war auch mitnichten die Aussage meines Beitrages. Aber sich sein Leben lang auf das Alter zutreiben zu lassen und diesbezüglich nichts vorzubereiten, und sei es auch nur, dass man mit seinen Angehörigen immer mal wieder über die eigenen Vorstellungen und Wünsche spricht und sich mit ihnen abstimmt, was wiederum die Vorstellungen der Kinder/Enkel/Ehepartner sind, das kann ich nicht verstehen. Und da reicht es meiner Meinung nach auch nicht, mit einem pauschalen "ich hab mich ja auch immer gekümmert" zu argumentieren, um die anderen an ihrem schlechten Gewissen zu packen.

Auf die Pflege eines anderen Menschen, ob nun Kind oder Elternteil, muss man irgendwie vorbereitet sein. Und wenn es nur die innere Einstellung ist, dass man sich kümmern möchte. Das kann man von Elternseite nicht einfach einklagen, ohne auf die Umstände und Bedürfnisse der (erwachsenen) Kinder Rücksicht zu nehmen, nur weil man meint, dass man sich diese Ansprüche "erarbeitet" hätte. Elternschaft erübrigt nicht eine gemeinsame Suche nach Lösungen um die bestmögliche Gestaltung des eigenen Lebensabends.

Das fängt schon dabei an, dass man auch mit 65 aus einer nicht altersgerechten Wohnung ausziehen kann, solange man noch in der Lage ist, solch einem Umzug auch etwas positives abzugewinnen. Damit bis 85 zu warten und von den anderen die Lösung all der daraus resultierenden Umstände zu erwarten UND diese dann auch noch dabei nach Kräften zu behindern, in dem man sich verweigert und meckert/jammert, das lässt sich mir nur dadurch erklären, dass man die Jahre davor versäumt hat, sich um die eigenen Lebensumstände Gedanken zu machen und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen.

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