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2. AD neben Tianeurax - Welches ? - Valdoxan oder Duloxetin ?

suena)tujs hat die Diskussion gestartet


Hallo,

habe vor ca. 9 Wochen Elontril ausgeschlichen.

Aktuell nehm ich seit ca. 4 Monaten Tianeurax. Habe letzte Wochen einen Rückfall bekommen mit starker Müdigkeit, Antriebslosigkeit etc.

Mein Hausarzt hat mir darauf wieder Elontril 150mg als Erhaltungsdosis verschrieben. Mein Probelm das ich trotz verschiedener AD's die letzten 5 Jahre (Mirtazapin, Citalopram, Elontril und jetzt Tianeurax) nach wie vor unter den Restsymptomen meiner Depression stark leide= FEHLENDER SEXUALTRIEB & HUNGER !

Jetzt möcht ich meinen Psychiater dahin bewegen, das man einen weiteren Behandlungsansatz probiert mit den AD's Valdoxan oder Duloxetin um obige Restsymptomen zu bekämpfen.

War auch schon in der Uniklinik. Allerdings in der Psychosomatik anstatt Psychatrie (Ambulanz verwechselt). Dort sagte man mir das man diese Restsymptomen kein AD helfen kann, sondern nur eine Gesprächstherapie !?

Die hab ich aber auch schon 2x erfolglos ausprobiert ???

Hier meine Fragen.....

-Welches AD haltet ihr für oben genannte Restsymptome besser ? Valdoxan oder Duloxetin ?

Würde natürlich bei einem Wechsel Elontril rausnehmen, da 3 AD's auf einmal zuviel sind.

-Welches hat die geringeren Nebenwirkungen ?

Auf Gewichtszunahme wie früher bei Citalopram hab ich keinen Bock.

-Möchte meinen Job behalten und einen Klinikaufenthalt vermeiden. Was würde ihr dem Psychiaterin in meiner Position sagen (habe das Gefühl er will mich nur verwalten anstatt einfach mal die Palette an versch. AD's auszuprobieren) KENNT IHR DAS AUCH :-( ?

Würde mich über zahlreiche Erfahrungen und Tipps freuen. :)D

Antworten
ZOwa'ck44


Valdoxan: angeblich keine Gewichtszunahme und keine sexuellen Störungen. Eigene Erfahrung: stimmungsaufhellend, fördert aber Durchschlafschwierigkeiten, Albträume und Ekzeme.

Duloxetin: häufig sexuelle Funktionsstörungen. Eigene Erfahrung: für mich Mittel der Wahl. Kann aber bei Dir ganz anders sein!

Im übrigen sind 3er-AD-Kombis heutzutage durchaus nicht ungewöhnlich. Auf diese Weise kann das AD praktisch maßgeschneidert werden. Dahinter steckt die Idee, dass sich die antidepressiven Wirkungen addieren, die unerwünschten NW (da unterschiedlich) aber leichter erträglich sind.

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