» »

Panische Angst vor Klinik, obwohl es notwendig wäre...

vcam\p28 hat die Diskussion gestartet


Hallo erst einmal *:)

Sorry langer Text, kann verstehen wenn sich niemand den antut. %:|

Nach langen überlegen, eröffne ich auch einen eigenen Thread. Bis jetzt hatte ich immer nur auf Beiträge geantwortet, aber mich nie so getraut selbst einen eigenen Thread auf zu machen. Einer existiert, der ist aber Jahre her. Es ist nicht so, dass ich keinerlei Probleme habe, mich nichts belastet oder beschäftigt, ich hab nur sehr große Probleme, mich jemanden an zu vertrauen. Will niemanden nerven mit meinen Problemen und ich bin es einfach gewohnt zu schweigen, alles mit mir selbst aus zu machen. Will immer die starke spielen, aber das bin ich nun mal nicht. :-( Aber ich hab hier viel schon gelesen, finde die Antworten die hier gegeben werden, sehr hilfreich und hier herrscht auch ein netter Umgangston. Das hat mich dann doch dazu ermutigt, hier des Öfteren mal etwas zu schreiben über mich.

So nun zu meinem Problem, besser gesagt einer meiner aktuellen Probleme. Wie der Titel schon sagt, hab ich panische Angst vor Kliniken. Ich hätte am 25.08 einen Aufnahmetermin gehabt in einer Psychosomatischen Klinik zu Traumatherapie. Aber ich hab abgesagt, bzw. erst mein Freund und ich dann per Mail. Ich war wie gelähmt vor Angst, je näher der Tag rückte, desto weniger konnte ich es verdrängen oder mich ablenken. Strategien haben nicht geholfen, gut zureden nicht, keine Entspannungsübungen. Die Angst wurde so übermächtig, das ich selbst vor meinem Freund die Fassung verloren hatte und wie ein kleines Kind los geheult hatte. Und das muss was heißen. Ich weine vor meinem Freund so gut wie nie. Wie gesagt fällt es mir schwer Gefühle zu zeigen, überhaupt zu zeigen was in mir vorgeht, wie es mir geht usw. Ich mache das nur mit mir selbst aus. Daher hat er auch den Ernst der Lage gleich erfasst.

Jetzt könnte man meinen, dass es mein erster Klinikaufenthalt ist. Nein das ist ja das lustige und komische daran. Ich war schon ca. 20 Mal in Kliniken. Hatte so alles durch was es gibt, offene, geschlossene, Psychosomatik, Psychiatrie, Krisenstationen, Tageskliniken. Aber die sind recht lange her. Der letzte war über 15 Wochen auf der geschlossenen Ende 2010.

Was Heut nun anders ist? Nun ja, es gibt Positive Dinge die sich verändert haben und negative. Das eine wäre, das ich nur noch ein Medikament nehme(obwohl es laut meiner Psychiaterin viel zu wenig ist und sie hat recht) und dadurch im Gegensatz zu früher mehr Gefühle wieder spüren kann(zwar nicht oft, aber öfters als früher) und dadurch eben die Angst mehr verspüre. Früher war mir alles eher egal. Dann hat sich noch geändert, dass ich schon etwas stärker geworden bin, etwas selbstbewusster. Aber ich bin sehr instabil. Durch die ambulante Traumatherapie ist vieles nach oben gekommen, auch mehr dissoziierte Anteile haben sich gemeldet, daher ist jetzt mehr innen los als früher. Das könnte auch ein Grund sein, denn ich weiß das manche sich sträuben in die Klinik zu gehen. Die Kinder waren z.B. früher nicht aktiv, erst seit der ambulanten Traumatherapie sind sie wieder nach vorne gekommen.

Eigentlich sollte ich durch die ambulante Traumatherapie stabiler werden, da wir nur Stabilisierung machen. Aber da wir bei mir quasi bei null anfangen mussten, und ich erst einmal erfahren durfte was eigentlich wirklich mit mir los ist, kamen wir bis jetzt nicht all zu weit. Also damit meine ich, dass ich eine Dissoziative Störung habe, Multipel bin usw. Das war ein Schock, hat aber vieles erklärt und erst durch die Therapie, geht es nun vorwärts, wenn auch nur in Schneckentempo. Aber Therapeuten, Psychiater, Kliniken die sich die Zähne an mir ausgebissen hatten, und die ganzen Therapien einfach keine Erfolge zeigten, hat es meine Therapeutin geschafft etwas zu bewirken. Ich bin ihr so dankbar. Aber es hat natürlich alles kompliziert gemacht… wobei es war schon immer so, nur ich hab es nie wahr haben wollen, immer alles verdrängt. Jetzt sehe ich erst das ganze Ausmaß, wie kaputt ich eigentlich bin.

Sorry ich bin vom Thema abgekommen, also es ist keine einfache Angst, wo man mal so einfach sagen könnte: spring doch einfach über deinen Schatten. Ich hab es versucht, aber ich war wirklich gelähmt, nichts ging mehr. Natürlich fühle ich mich jetzt wie ein Versager. Auch wenn meine Betreuerin meinte, das ich meine Grenzen wahr genommen hatte und Therapie dort nichts bringt, wenn ich eigentlich nur dort weg will. Aber Ich will ja in die Klinik, die ist notwendig, ambulant kommen wir nicht so gut weiter, Therapie ist bald erst einmal vorbei, für zwei Jahre.

Es gibt viele Gründe wieso ich Angst vor Klinik habe. Zum einen die Angst mit jemand fremdes im Zimmer schlafen zu müssen. Das klappt nicht. Das Schlafproblem hatte ich früher nicht so, aber jetzt schon. Selbst wenn mein Freund wach noch ist, kann ich nicht schlafen. Mein Körper ist hundemüde, mein Geist ist wach (Ich weiß auch dass die Angst von früher kommt). Dann wären die Alpträume nachts. Ich will ja nicht meine Zimmernachbarin dauernd aufwecken, auch wenn ich das Licht anmachen müsste, weil ich solche Angst habe. Dann hab ich eine Zwangsstörung, unter anderem auch einen Waschzwang. Ich muss oft Hände waschen, hab meine Rituale beim Duschen. Ich Dusche recht lange, dafür aber nicht mehrmals am Tag. Ich kann das ja nicht einfach abstellen, auch so gerne ich das möchte. Dann hab ich einen Reiz Darm Syndrom, bei Stress sitze ich oft mehrmals am Tag auf dem Klo und auch sehr lange manchmal. Das ist mir Ultra peinlich. Dann wäre das Problem Essen und Gewicht. Ich hab anscheinend laut Therapeutin eine Essstörung, aber nicht schriftlich diagnostiziert zum Glück. Aber eher mehr ein Anteil hat es als ich. Ich esse, wenn auch wenig, ist sie vorne, klappt das gar nicht mehr. Da ist die Angst natürlich auch da, dort zu Essen ohne zu wissen, wie viel Kalorien usw. das hat.

Und Klinik allgemein triggert, weil ich früher schlechte Erfahrungen gemacht hatte in Psychiatrien. Ich dissoziiere oft weg, wenn ich in einem Krankenhaus bin. Gab schon oft solche Situationen wenn ich mein Freund zu blutspende begleitet hatte. Ich weiß ich stelle mich ziemlich an, denn ich müsste es nur zwei Wochen aushalten im Zwei- Bett Zimmer und in der Zwischenzeit könnte ich nachts in ein Ausweichzimmer, falls es nicht belegt wäre. Es gibt da noch andere Probleme, aber da gibt es auch noch Lösungen. Also daher verstehe ich meine Angst nicht. Es ist auch nicht so die Angst vor Veränderung. Ich kann da ja immer gehen, wollt es zumindest versuchen. Da muss noch etwas anderes geben, was die Angst auslöste. Tage vor dem Termin, hatte ich auch alte Erinnerungen die hoch kamen und nicht verschwinden wollten. Beide Erinnerungen hatten etwas mit Klinik zutun, aber das kann ja nicht der Grund meiner Angst sein. Auch wenn beides beängstige Situationen waren.

Ich werde mit meiner Therapeutin an meiner Angst erst einmal arbeiten müssen, wenn sie aus ihrem Urlaub morgen zurück ist. Vielleicht hab ich Do. wieder einen Termin, wenn sie ihn nicht schon weiter vergeben hat. Werde ich wohl hoffentlich morgen erfahren. Sie hat uns wirklich seit Anfang der Therapie bearbeitet, überreden wollen in die Klinik zu gehen. Vor über einem Jahr noch unvorstellbar und jetzt hat sie es zumindest geschafft das ich fast gegangen wäre…aber wie geht es denn nun weiter? Hab noch ca. 20 oder etwas mehr Stunden. Und ich bin überhaupt nicht stabil. Ich wollte in der Klinik stabiler werden, denn ich hänge gerade nur an einem seidenen Faden und ich wollte mit den anderen Anteilen arbeiten, auch sollte die Verdachtsdiagnose DIS überprüft werden, oder ob es nicht eher DSNNS ist. Hatte mir Ziele überlegt. :-(

Meine Therapeutin ist sehr gut, aber es sind gerade so extrem viele Probleme, die wir nicht so schnell ambulant geregelt bekommen. Weil ich mich ziemlich gegen das viele sein sträube und kaum Gefühle zeigen kann, immer versuche mich zu kontrollieren, was Therapie sehr schwer dann macht. In der Klinik, würde es besser gehen, da verliere ich mehr die Kontrolle über mich leider, wegen den Trigger. Das kenne ich ja schon. Vielleicht ist das auch ein Grund für die Angst. Denn wer verliert schon gerne die Kontrolle? ":/

Ich höre lieber mal auf, sonst wird es zu viel. Was ich hier für Hilfe erwarte, ich weiß es auch nicht, evtl. Tipps, Ratschläge wie ich die Angst besiegen kann? Ich bin wirklich selbst mein größter Feind und blockier mich selbst…das weiß ich. Ich hab einfach keine Kontrolle darüber. Ich hasse mich so sehr, daher ist schon seit Tagen der SV Druck wieder stark präsent. Der Selbsthass wurde noch größer als er eh schon ist. >:( Naja Sorry für den verwirrenden Text und fürs nerven.

Antworten
vVamp2x8


Ach so, was ich vergessen hatte auf zu schreiben. Nach den zwei wochen bekomme ich in der Klinik ein Einzelzimmer. Bekommt jeder dort. Vorher geht das leider nicht, egal aus welchen Gründen. Die Therapie dort geht bis zu drei Monaten. Tagesklinik wäre einfacher, aber es gibt in meiner Nähe leider keine, die sich mit Trauma und Dissoziative Störungen gut auskennt. :(

f]al-co pXele(grinoixdes


Liebe Vamp28,

ich wurde dir gerne einen Ratschlag geben, weiß aber nichts hilfreiches.

Wollte dir aber sagen, bitte mach dir keine Selbstvorwürfe, bitte hasse dich nicht. Sei liebevoll zu dir. :°_ Menschen die seine Diagnose haben, sind schwersttraumatisiert und da kannst du nichts dafür.

Das beste wäre, wenn du gleich ein Einzelzimmer bekämst. Könnte deine Therapeutin denn nicht am Donnerstag nachfragen, ob so etwas vielleicht in Ausnahmefällen gemacht wird? Ich glaube, dann hättest du viel weniger Angst.

Ich wünsche dir, dass deine Therapeutin am Donnerstag Zeit hat.

Lg @:) :)*

v@amp2x8


Danke dir für deine lieben Worte. :) Tut gerade ganz gut. Es fällt mir schwer liebevoll zu mir zu sein, ich gehe ziemlich hart mit mir um. Ich weiß das ist nicht gut, aber ich kann einfach nicht anders. Ich kenne es auch gar nicht anders. Gut mein Freund ist sehr liebevoll, aber auch das verwirrt mich sehr oft. Ich weiß Gründe für meinen selbsthass, und die finde ich auch sehr begründet. Leider hat meine Therapeutin schon alles versucht. Sie hatte schon Kontakt aufgenommen und die Sachlage geschildert, und auch die dringlichkeit das ich ein Einzelzimmer brauche. Aber die weichen nicht von ihrem Konzept ab.

Es verwirrte mich halt auch, da erst meine Therapeutin meinte das es klappen würde, das ich eines bekomme. Sie arbeitet eng mit der Klinik zusammen. Daher hatte ich die Hoffnung das es klappen würde. Ich hatte dan ein Vorgespräch dort, die Therapeutin dort meinte das es Ausnahmen gibt, also Gründe, weshalb man ein EZ bekommt. Die wären bei Zwängen und auch bei körperlichen Geschichten wie Magen und Darm Probleme. Diese zwei Probleme hab ich ja auch, steht auch alles so in den Arztberichten drin. Aber dann hieß es auf einmal von der Ambulanz des Krankenhauses nach der Besprechung, das es keinerlei Gründe gibt und es nicht geht. Bei niemanden quasi. >:( Kam mir da irgendwie auch verarscht vor. Aber es ist die einzige Klinik in meiner Nähe die sich auf mein krankheitsbild spezialisiert hat. Alle anderen sind weiter weg.

Ich geh mal schlafen, meine Augen fallen gleich zu. Medikament wirkt heute gut. Danke für deine Antwort. @:)

Lg Vamp28

fCalcoc pelegfrinuoidxes


Hallo Vamp28,

konntest du mit deiner Therapeutin sprechen, kann sie dir einen Termin für Donnerstag geben?

Denn ich finde schon, dass es genügend Gründe gäbe, gerade in deinem Fall, ein Einzelzimmer zu bekommen.

Dir würde die Therapie nämlich nicht helfen, wenn du mit solchen Ängsten dahin gingst. Das würde dich zurückwerfen.

Nur noch 20 Stunden Therapie ist sehr wenig. Es gibt doch für Missbrauchsopfer, Hilfe um die Therapie verlängert zu bekommen? Wie das genau heisst, weiss ich jetzt auch nicht aber sicher weisst du, was ich meine. Wenn nicht kann ich nachsuchen. Kannst du da nicht einen Antrag stellen, um die Stunden erhöht zu bekommen?

Du sagst, dass du alles mit dir ausmachst. Das liegt daran, weil du als Kind es so gelernt hast. Andere Kinder habe ihre Eltern oder andere Familienmitglieder, die sie beschützen, du hattest das leider nicht, und warst alleine auf dich gestellt bei schlimmen Bedingungen. Da ist es kein Wunder, dass du es nicht richtig kannst.

Ich hoffe, dass es doch noch klappt, und du in die Klinik kannst, im Einzelzimmer.

Wünsche dir, dass du ein bisschen zur Ruhe kommst heute Nacht. :)_

Lg falco pelegrinoides

vdaBmp28


Nein leider immer noch nicht. Heute hat sie sich noch nicht gemeldet. Weißt grad nicht was da los ist, weil sie heute offiziell wieder in der Praxis ist und normalerweise meldet sie sich immer gleich. Hab ihr vorhin auf den Anrufbeantworter gesprochen, den hört sie ja morgens immer ab. Vielleicht hat sie mich durch den Stress vergessen, keine Ahnung. Vorhin war ich schon sehr verletzt und traurig. Aber ich meine ich kenne das schon ja schon, das dauernde vergessen meiner Person. Naja aber vielleicht hat sie die Mails im Urlaub gelesen, und jetzt heute total vergessen das Ganze. So ein erster Tag ist ja auch oft stressig. Aber trotzdem ist da diese innere Traurigkeit. Hab auch etwas Angst dass sie sauer ist, weil ich nicht in die Klinik ging. Wobei ich das eher nicht glaube, da sie weiß wie groß unsere Angst ist. Und sie das auch verstehen kann. Also ich hoffe morgen um Antwort, weil der Termin am Do ja schon übermorgen wäre. Hab immer Do Therapie bei ihr.

Du meinst das Opferentschädigungsgesetzt? Ja davon hab ich gehört, aber mein früherer Anwalt beim weißen Ring (Denn ich für eine andere Situation damals brauchte) meinte dass man da auch die Täter anzeigen muss. Und das alles wäre zu belastend im Moment für mich. Außerdem habe ich keinerlei Beweise, auch wenn Therapeutin meint meine Krankheiten wären schon Beweis genug und sie würde mir da helfen. Aber das sagt nur aus das ich traumatisiert bin, aber doch nicht von wem. Das ist überhaupt kein Beweis und es wäre alles sinnlos. Ich hätte auch momentan keine Kraft für das alles. Gerade wenn ich sowieso nur noch 20 Stunden hätte. Da kann sie ja nichts mehr tun. Gut ich bin noch bei Wildwasser angebunden, die würde mir helfen. Aber wie gesagt sehe ich da keine Chancen. Da ich ja auch kaum Erinnerungen habe.

Und bei der Krankenkasse weitere Stunden beantragen, hab ich jetzt gehört es ginge, bis zu 100 Stunden. Und bald wären die 80 verbraucht. Aber das bedeutet Arbeit für den Therapeuten, das gut zu begründen usw. Ich weiß nicht ob meine Therapeutin das machen würde. Es klang immer so als wären es jetzt die letzten Stunden, da sie ja deshalb noch Klinik dazwischen schieben wollte. Ich muss sie fragen wie es jetzt weiter geht, weiter Stunden beantragen? Und das mit der zwei Jahres Pause stimmt anscheinend auch nicht so ganz, sagte auch die Beraterin von Wildwasser. Wenn es gut begründet wäre und auch glaub vom Gutachter angeschaut wird, könnte ich schon viel eher wieder Traumatherapie machen und müsste keine zwei Jahre warten. Aber wie gesagt davor scheuen viele Therapeuten zurück, wegen der ganzen Arbeit und Papierkram der auf sie zukommt.

Ja das stimmt, als Kind war ich quasi auf mich alleine gestellt. Solche Eltern die sich um einen richtig kümmerten, Liebe zeigten und zu denen man konnte wenn man Probleme hatte...das hatte ich nicht und ich weiß nicht wie das ist. Ich habe gelernt selbst klar zu kommen, alles mit mir selbst aus zu machen, zu schweigen(weil es ja auch irgendwie verboten war zu reden und einen sowieso nicht geglaubt wurde), stark zu sein, zu funktionieren...die Maske wurde immer perfekter...ich fiel nicht auf. Meine Therapeutin meinte ich hatte die ganze Kindheit und sogar länger über dissoziiert. Das würde erklären wieso ich keinerlei Bezug zu mir habe, zu meinem Leben. Ich blicke zurück und alles erscheint mir weit weg und fremd. Das was ich sehen kann ist nicht meins. Und wenn ich so darüber nachdenke, macht mich das traurig. :°( Daher denke ich nicht drüber nach. Ich habe es schon aufgegeben, Bezug zu mir her zu stellen, ich bin mir immer fremd, egal wie oft ich in den Spiegel starre, egal wie oft ich zurück blicke. Ich habe gelebt, aber irgendwie auch nicht. War immer mehr der Beobachter oder gar nicht da.

Es müsste ein Wunder geschehen das ich ein EZ bekomme, das wird nicht passieren. Die sind dort extrem stur und weichen nicht vom Konzept ab. Meine Therapeutin findet dass auch auf gut Deutsch gesagt scheiße.

Das sind wirklich liebe Worte. Ich danke dir sehr. :)_ @:) Ich werde vermutlich die Nacht durchmachen. Ich mag nicht schlafen gerade. Außerdem muss ich noch Wäsche waschen, das mache ich gerne nachts, da es hier fast unmöglich ist im Wohnheim am Tag zu waschen. Immer belegt oder da wird Wäsche zu früh raus geholt, Waschprogramme verändert, geklaut usw. nachts hat man seine Ruhe etwas.

Wenigstens bin ich bis jetzt stark geblieben und hab nicht die Kontrolle verloren und mich verletzt. Aber gut mein Freund ist auch oft da und meine Wohnung recht klein, daher geht das sehr schlecht. Was ja eigentlich gut so ist, kann ich aber gerade nicht so sehen. Ich lenke mich aber schon recht gut ab.

Lg Vamp28

f aClcBo pele:grin4oidxes


Liebe Vamp28,

wie geht'sdir heute, konntest du deine Therapeutin kontaktieren?

Das wäre echt super, wenn du deine Therapie verlängern könntest. Sprich sie darauf an. Sie kennt dich als Patientin und weiß wie wichtig es wäre, wenn du weiterhin in Therapie bleibst. Wahrscheinlich, weil sie weiß, dass eine stationäre Traumatherapie viel intensiver, als eine ambulante ist, wollte sie dass du das machst und hat nur deshalb nicht von Verlängerung gesprochen. Sicher würde Papierkram auf sie zukommen aber bestimmt auch wieder nicht so viel. Ich glaube schon, dass du verlängert bekommst.

Ich meinte das Opfernentschädigungsgesetz, aber klar, wenn du die Täter anzeigen würdest, müsstest du einigermaßen stabil sein und es wäre gut, wenn du noch in Therapie wärst, wo man dich unterstützen und evtl. auffangen könnte. Das ist dann jetzt nicht der Zeitpunkt dazu.

Du hast in der Kindheit sehr viel dissoziiert, weil es ein Schutzmechanismus seiner Psyche ist. Deshalb kannst du dich auch an vieles nicht erinnern. Ich habe beiweitem nicht so Schlimmes erlebt und doch kommt mir das mit dem nicht-erinnern-können, bekannt vor. Es ist, als würden Teile fehlen, da ist eine Mauer oder Nebel. Geht dir das so? Du hast zudem noch dissoziierte Persönlichkeitsanteile, das stelle ich mir echt schwer vor. :°_

So, ich hoffe, dass du heute Nacht aber Schlaf findest und wenn nicht, dann wenigstens tagsüber. Zu wenig Schlaf ist nicht gesund. Aber wenn man Probleme hat, ist es oft schwer gut schlafen zu können. :)*

Lg falco pelegrinoides

v+ampx28


Ja sie hat heute Morgen mich angerufen. :-) Ich dumme Kuh hab irgendwie fast kein Wort raus gebracht. Aber sie war so nett wie immer. Also Angst völlig unbegründet. Hatte noch in der Nacht total Angst, dass sie Sauer auf mich sein könnte, weil ich halt nicht in die Klinik ging. Hab morgen also Do Termin wie immer. Ich war total fix und fertig, da ich die Nacht ja auf blieb und hab noch Bad geputzt usw. Daher war ich mittags so kaputt, dass ich dann geschlafen hatte bis abends. Obwohl ich mein Medikament genommen hatte, hab ich nur 6 Stunden geschlafen und wachte mit Kopfschmerzen auf. Hatte auch ziemlich wirr und schlecht geträumt. Wobei es nicht so ein übler Alptraum war, aber auch kein schöner. Der Traum hat mich sehr nachdenklich gemacht, so dass ich auf manche Dinge gestoßen bin, Vermutungen bzgl. meiner Schwester. Aber wäre zu viel hier zu erzählen. Aber ich hoffe ich habe Unrecht, was meine Vermutung angeht. :-(

Ja sie wollte ja das ich mehr Therapie bekomme, daher die Klinik auch. Aber ob sie verlängert muss ich noch mit ihr besprechen. 20 Stunden könnte ich wirklich noch bekommen. Bis jetzt wurde es immer verlängert, hatte da keine Probleme. Aber gut die 100 Stunden bekommt man nur in Ausnahmefälle und das muss wirklich gut begründet werden, das könnte dann in der Tat schwieriger werden. Natürlich hab ich tausend Gründe weiter Therapie zu machen. Schon alleine das ich viel zu instabil bin und wir bis jetzt nur Stabilisierung gemacht haben und noch gar nicht uns an die ganzen Traumas ran gewagt haben. Das wäre schon ein Grund, aber das würden nie im Leben 20 Stunden reichen. Das Gesundheit System ist... :(v

Es sind so viele Probleme gerade, auch jetzt mit meinen Schwestern. Die eine genauso psychisch krank, die andere anscheinend gesund und lebt völlig in ihrer Scheinwelt. Will gerade mit mir auch nichts zu tun haben, weil ich so böse zu unseren "Eltern" bin. Sie versteht nicht wieso ich so mich ihnen gegenüber verhalte, den Kontakt abgebrochen habe usw. Dabei reichen die Gründe schon völlig aus, die sie auch weiß. Das andere was ich noch so erlebte weiß sie nicht. Daher wird bald auch eine Aussprache kommen, wovor ich mich schon fürchte. Aber ich muss ja irgendwann das Schweigen brechen. Aber das wird zu einer Katastrophe kommen. Das weiß ich jetzt schon, daher wäre es wichtig Therapie noch zu haben und nicht nur ein paar Stunden noch. Ich hab zwar hier die Betreuer, und auch noch Wildwasser, sowie meine Psychiaterin. Aber es ist nicht dasselbe wie eine Therapeutin. :°(

Ja das kommt mir sehr bekannt vor. Es liebt viel im Dunkeln. Alles sehr nebelig oder ganz schwarz. Nur vereinzelt kommt was hoch, Bilder ohne Bezug, Erinnerungen aber nur sehr verschwommen, aber zu dem Kind hab ich kein Bezug. Aber es ist oft nichts Klares. Nur sehr verwirrend. Die Mauer wird dich schützen wollen. Es wäre schlimm wenn alles mit voller Wucht nach vorne kommen würde. Das würde deine Psyche und dein Körper nicht verkraften. Vielleicht kann man irgendwann eine Türe einbauen und sie immer ein bisschen öffnen, das du Stück für Stück Erinnerungen an dich ran lassen kannst ohne das sie dich überschwemmen? Dafür muss die Türe aber auch sehr sicher und stark sein. Ich weiß nicht ob das bei mir eine Mauer ist. Ich weiß aber dass ich oft eine Mauer um mich und außen Personen aufbaue oder die schon da ist. Daher kommt niemand so gut an mich heran. Genauso hab ich auch oft innen eine Mauer um mich und die Anteile. Das dient für mich als Schutz, da es schon wie du schreibst kompliziert ist. Ich hab aber keine Kontrolle über die Mauer und das blöde ist das oft die Helferanteile kaum zu mir dringen können und ich oft dann weg dissoziiere, scheiße baue oder Blackouts habe.

Könnte Triggern, daher verstecke ich den unteren Text kurz. Möchte mit dem Text nur sagen, dass jedes Trauma schlimm ist, weil du schreibst, dass du nicht so schlimmes erlebt hast wie ich. Da wir beide auch gar nicht wissen, was der andere erlebt hat, ist diese Aussage, sowieso schon nicht richtig. Bitte bagatellisiere dein Erlebtes nicht. Es ist sicherlich schlimm und dafür muss ich nicht wissen was du erlebt hast.

Und übrigens jedes Trauma ist schlimm. Es gibt kein einfaches, weniger schlimmes Trauma. Es ist völlig egal ob jemand psychischen, körperlichen oder Sex. Missbrauch erlebt hat, alles ist schlimm. Es kommt doch auch drauf an, wann das Trauma begann, wie lange es ging, vom wem es ausging und ob man Hilfe hatte oder sie gleich bekommen hatte. Aber ich kenne das selbst, ich sage auch dauernd, bei mir war es nicht so schlimm wie bei anderen. Was auch stimmt. Ich denke natürlich gibt es ganz schlimme Traumatisierungen wie jahrelange Folter oder Kriegszustände. Da finde ich kann man schon vergleichen, aber trotzdem ist alles andere auch sehr schlimm und kann das ganze Leben zerstören. Ein Trauma ist schon eins zu viel. Es kommt auch immer drauf an wie jemand es empfindet. Daher kann man das gar nicht bewerten, das möchte ich auch nicht.

Ich wünsche dir viel Kraft. :)* @:)

Lg Vamp28

vYampx28


Gute Neuigkeiten. Die Therapiestunde war heute sehr positiv. Aber auch sehr emotional. Da wir über ein paar Erinnerungen geredet hatten, über auch die Situation zu meinen Schwestern. Aber das ist ein anderes Thema. Sie möchte jetzt auf jeden Fall noch weitere und wohl die letzten 20 Stunden beantragen. Sie meinte, sowie ich es auch gelesen hatte, das in Extremfällen bis zu 100 Stunden genehmigt werden. Und der Gutachter sei auch sehr nett und Verständnisvoll, so dass sie da keine Probleme sieht. Dann möchte sie einen anderen Kostenträger suchen, der die Therapie weiter bezahlt. Ist natürlich nicht für immer, aber solange es mir so schlecht geht eben. Sie hat sich da schon etwas schlau gemacht und ich bin erst einmal beruhigt.

Dann war sie natürlich nicht böse, dass ich nicht in die Klinik bin. Sie meinte halt, dass ich dann noch nicht soweit bin. Sie wollte mich auch nicht abgeben an die Klinik, nur merkte sie dass es mir die letzten Wochen sehr schlechter ging und SV zunahm. Und sie nicht wusste, wie wir ambulant das gut hinbekommen könnten. Ihre Mittel sind ja auch nur begrenzt. Damit hatte sie auch Recht. Sah es ja auch ein, das Klinik besser ist, aber naja da ist leider nicht jeder derselben Meinung. Wir haben auch bisschen erforscht woher die Angst kommt. Hab ihr auch von den zwei Erinnerungen erzählt. Ob es jetzt wirklich der Grund für die Angst ist, kann man noch nicht so sagen. Aber es könnte sein durch früher das ich Klinik mit Angst verbinde. Zumindest waren beide Erinnerungen irgendwie mit Angst verbunden. Aber das sind eben nur Vermutungen.

Naja bis das es sehr emotional war die Stunde und ich oft los heulen fast musste, war die Stunde wirklich sehr beruhigend und positiv. Hat mir Mut etwas gemacht und Hoffnung irgendwie. Auch wenn ich es nie zugeben würde, ich mag sie. Nicht jeder mag sie, aber ein Helferanteil mag sie auf jeden Fall und die kleinen sowieso, aber dadurch sind sie auch sehr verletzlich. Daher bei jeder kleinsten Sache sind wir extrem schnell enttäuscht...was ich persönlich sehr übertrieben finde. %-| Und daher machen wir uns auch schnell einen Kopf, wie jetzt erst, als sie sich nicht gleich meldete, dass sie sauer ist usw.

Hab schon am Di nächste Woche wieder ein Termin bei ihr. Da sie am Do nicht kann. Bin froh hingegangen zu sein heute. Denn kurz vorher hat mich wieder die Angst gepackt, und wollte nur noch ins Bett. Aber hätte ich sowieso nicht gemacht, hab noch nie eine Stunde ausfallen lassen oder abgesagt. Egal mit Fieber oder wenn mir psychisch alles zu viel wurde. Aber für mich sind die Stunden wichtig. Ich merke auch, gerade wenn ich nicht hingehen will, sind immer diese Stunden meistens die Stunden die mir am meisten etwas bringen. Daher dachte ich mir heute, nein diesmal lass ich mich nicht von meiner Angst leiten, Augen zu und durch. :) Es hat sich gelohnt. Danke für die aufmunternden Worte. @:)

Lg Vamp28

f"alco pejleg=rinoidxes


Liebe Vamp28,

morgen möchte ich dir schreiben, bin etwas müde. Du solltest wissen, dass ich es gelesen habe. Es freut mich echt, dass du Therapie hattest und deine Therapeutin nicht böse war. :)_

Hoffentlich schläfst du heute. Gute Nacht. @:) :)*

vpampx28


Hallo Falco Pelegrinoides :)

Ich werde mein bestes geben. Nein ich bin sehr müde, daher gehe ich bald ins Bett. So um halb zwei wollte ich im Bett sein. Mir ging es gestern ziemlich beschissen. Also Samstag, jetzt ist ja schon nach Mitternacht. Jetzt ist es etwas erträglicher, nachdem ich wieder dissoziieren musste, um halbwegs zu funktionieren. Einkaufen erledigt sich ja schließlich nicht von alleine. Ich hoffe ich schlafe und träume heute besser. Schlaf du auch gut und gute Nacht. @:) *:)

fyalco p,elegr-inoidxes


Hallo vamp28,

es freut nicht, dass es mit der Therapie klappte. Bestimmt kann sie verlängert werden. Deine Therapeutin scheut den Papierkram nicht. In die Klinik kannst du immer noch gehen, wenn du etwas stabiler bist.

Morgen hast du wieder Therapie. :-)

Schade, daß eine seiner Schwester dir den Rücken zukehrt. Vielleicht kannst du, wenn du mit ihr redest, deine andere Schwester mit nehmen, dann hast du etwas Unterstützung.

Ich wünsche dir, dass du heute Nacht gut schlafen kannst(ohne Albträume). :)* :)* :)*

f0alco pUelegrMinoidxes


Hallo vamp28,

es freut nicht, dass es mit der Therapie klappte. Bestimmt kann sie verlängert werden. Deine Therapeutin scheut den Papierkram nicht. In die Klinik kannst du immer noch gehen, wenn du etwas stabiler bist.

Morgen hast du wieder Therapie. :-)

Schade, daß eine seiner Schwester dir den Rücken zukehrt. Vielleicht kannst du, wenn du mit ihr redest, deine andere Schwester mit nehmen, dann hast du etwas Unterstützung.

Ich wünsche dir, dass du heute Nacht gut schlafen kannst(ohne Albträume). :)* :)* :)*

vQa!m?p2x8


Hallo falco pelegrinoides,

Danke dir. Ja anscheinend nicht. :) Ich hab mehr Vertrauen zu ihr gewonnen. Aber dazu kommt natürlich auch mehr Angst. Das verletzt werden, ist natürlich deutlich größer. Ich rechne immer damit, dass sie uns verletzt, enttäuscht oder einfach geht. Also ich weiß das Therapie irgendwann vorbei ist bei ihr. Aber es ist was anderes, wenn sie einfach geht ohne was zu sagen, von heute auf morgen oder mit langer Vorbereitung und Verabschiedung. Naja noch traue ich dem Braten nicht...

Ich mag sie sehr...aber ich sollte das nicht zu sehr an mich heran lassen...sie ist nur unsere Therapeutin. Und wird nie und nochmals nie mehr sein. Um ehrlich zu sein, gab es schon oft Gedanken...wie es wäre, wenn sie unsere Mutter wäre. Als sie noch erzählte das sie Mutter von glaub zwei oder drei Kinder wäre...da war es dann bei mir ganz vorbei. :( Daher versuche ich mich auch teilweise selbst zu schützen, nicht nur wegen der Verletzungsgefahr, sondern auch weil ich mich unter Kontrolle haben möchte. Sie hat den Kindern ein Stoffhund geschenkt. :) Das war wirklich schön. :) Der wird nachts auch des Öfteren genommen, zumindest liegt er manchmal im Bett drinnen morgens.

Naja sorry kam vom Thema ab. Am Sonntag hatte ich einen Streit mit meinem Freund. Es war alles blöd gelaufen, er ist dann zu sich gegangen. Es war keine Schöne Situation, hab geheult, aber weinen triggert, daher hab ich wieder dissoziieren müssen. Hatte auch total Angst, in der Nacht. Da Nächte für mich alleine der pure Horror sind. War schon ewig um die Zeit nicht mehr allein. Hab mich dann auch aus selbsthass verletzt. Dachte eigentlich Ich hätte es zumindest gut im Griff. Das ich das gar nicht mehr möchte. Aber gegen Selbsthass helfen einfach keine Skills...denn damit würde ich mir ja was Gutes tun. Das macht mich nur noch wütender. Ich konnte mich am Mo. mit mein Freund aussprechen.

Am Di hatte ich Therastunde. Die war sehr aufwühlend. Wir müssen jetzt dringend an meinem Selbsthass arbeiten, mit einem bestimmten Anteil arbeiten...damit wir das SVV unter Kontrolle bekommen. Damit hat sie auch Recht. Wir hatten über den Streit gesprochen, darin ging es eben um Bedürfnisse ansprechen. Es war richtig sagt Therapeutin, dass ich meine angesprochen hatte, nur war die Art und weiße nicht so ganz optimal. Ich bin darin eben nicht gut, nicht geübt. Und dieser spezielle Anteil meinte auch, das hab ich nun davon, Bedürfnisse ansprechen ist verboten, nicht erlaubt. Ich sei sehr egoistisch und müsste mich nun verletzen usw. Das führte eben dazu, dass der Selbsthass wuchs und es zu der SV dann kam. Ich komme einfach nicht dagegen an, die provoziert extrem.

Therapeutin hat dann auch etwas angesprochen, was das Thema Bedürfnisse angeht. Das hat sehr Flashbacks verursacht. Sie hatte zwar dann mit mir eine Übung versucht, aber die hat nicht so gut geklappt. Ein Helferanteil musste helfen innerlich. Gefühle waren dann weg. Es war gut so, es fühlte sich aber fremd an, meine Stimme, mein Körper alles. In dem Moment konnte ich nicht gut beschreiben wie es sich anfühlt, erst als ich wieder zuhause war und der Zustand noch bis zum nächsten Tag anhielt.

Ich hab diese Situation auch ausgenutzt, denn es gibt ein Thema, über das ich noch nie mit jemanden gesprochen oder geschrieben hatte. Es ist eins von vielen düsteren Geheimnissen, die mich extrem belastet. Da es ein großer Grund vermutlich für mein Selbsthass ist. Ich hab es nun endlich geschafft es in eine Mail zu verpacken und ihr zu schicken. Gestern Morgen kam dann ihre Antwort. Ich dachte eigentlich sie beendet jetzt die Thera und möchte mit so einem widerwärtigen Menschen wie mir nichts mehr zu tun haben. Aber ihre Antwort war positiv und ich hätte fast beim Arzt heute im Wartezimmer los geheult.

Ich kann es noch immer nicht fassen, das es nun raus ist, also zwar nicht aus meinem Mund. Aber es weiß jemand...und ich wurde nicht dafür gesteinigt oder so. Trotzdem fühle ich mich noch immer scheiße. Aber es ist erleichternd etwas. Ich denke das wird das nächste Thema werden, da wir ja sowieso am Selbsthass arbeiten wollen. Aber die nächste Stunde ist erst in zwei Wochen, da sie nächste Woche nicht da ist. Ich weiß nicht wie ich ihr begegnen soll...ich hoffe sie hat es bis dahin vergessen. %-| Musste erst einmal die Mail noch lesen von mir, da ich nicht mehr wusste was ich geschrieben hatte. War wie gesagt unter Dissoziation. Am liebsten hätte ich ihr geschrieben, dass alles nur eine Lüge war. Aber sie schrieb ja schon dann.

Ich möchte meine andere Schwester gerade noch nicht damit rein ziehen. Sie wohnt noch bei unseren Eltern. Sie verkraftet das nicht. Sie greift schon zu Drogen, damit sie das ganze erträgt. Ich vermute das zumindest, sie sagt zwar dass es ihr hilft mit ihrer Psyche. Aber das ist ja dasselbe. Sie weiß zwar der Grund, wieso ich den Kontakt abgebrochen habe, also zumindest ein bisschen, aber sie verdrängt das immer. Thera und ich haben die Vermutung, dass sie genauso betroffen ist wie ich. Daher möchte ich noch keine Wunden in ihr aufreißen, wenn sie noch dort wohnt. Sie ist zwar schon längst volljährig, aber naja ist etwas kompliziert bei ihr. Zumindest für sie ist das alles kompliziert ausziehen usw. Naja daher werde ich das mit meinem Freund machen, der hält definitiv zu mir. Ich muss aber vorher noch zum Anwalt, Sicherheitsmaßnahmen treffen. Das war die Idee von Thera, falls meine Schwester zu unserem Vater rennt und es zu einer Konfrontation zukommt...ich weiß nicht wie er reagieren wird, und auch wer noch alles beteiligt ist daran. Daher muss ich jetzt zum weißen ring, zu meinem alten Anwalt, von dem ich hier schon schrieb.

Nun gut, genug geschrieben. Werde bald schlafen gehen. :)

Wie geht es dir denn? Ich wünsche dir eine hoffentlich gute Nacht. :) @:) :)*

Lg Vamp28

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH