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Jemand ein offenes Ohr für mich?

LNubusx90 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Ich mach es mal ganz kurz und knapp:

Ende September muss ich stationär in eine Klinik. Für 6!!! Wochen. Wegen psychosomatischen Funktionsstörungen, die sind körperlich spürbar. Ständige Übelkeit und so weiter... ich führ das jetzt nicht länger aus, sonst wird der Text ewig lang.

Heute war ich zum Kennenlerngespräch da.

Jetzt wo ich zuhause bin, merke ich wie überfordert ich mit der ganzen Situation bin.

Ich habe unendlich Angst davor dort alleine 6 Wochen verbringen zu müssen. Ohne meinen Freund und ohne meinen Hund. (Ja, ich habe nur die beiden.)

Am Wochenende könnten wir uns sehen, trotzdem werde ich ihn vermissen.

Ich hab das Gefühl, ich lasse ihn mit allen Problemen im Stich.

Ich konnte heute ein paar Fragen stellen und die Frau dort hat mir auch alles erklärt, dennoch bin ich nicht beruhigt.

Was wenn das alles umsonst ist, und nichts bringt? Was wenn die Probleme danach noch größer sind?

Ich fühl mich so durcheinander :( HAt jemand Erfahrung mit solchen Kliniken? Kann mir wer Mut machen?

Antworten
s9tür mcphen


Ich finde das hört sich nach einer riesen Chance an! Du hast die Möglichkeit wirklich mal raus zu kommen und ganz zu dir zu finden. Du wirst vielleicht Sachen herausfinden, an die du sonst nie heran kommen würdest. Versuche es positiv zu sehen. Was soll dir da denn passieren? Du hast ein schönes Zimmer, ein warmes Bett, bekommst genug zu Essen, es kümmern sich ganz viele Leute um dich und deine Probleme und es sind noch ganz viele andere Leute da, die ein ähnliches Problem haben wie du, mit denen du dich austauschen kannst. Du wirst dort viel weniger allein sein, als jetzt, wenn du es zulässt. :-)

P[Yschbilexst


Betrachte es doch als eine Art Urlaub. Ich werde demnächst auch so etwas machen

Ich habe keinerlei Bedenken. Kann nur besser sein, als der Zustand der jetzt vorhanden ist.

S`pin^nerbin


Hallo Lubus,

solche Gedanken kenne ich auch und halte sie ehrlich gesagt für ganz normal. Insofern kann ich dich wirklich gut verstehen.

Ich war schon drei Mal in stationärer Behandlung und obwohl die erste nicht so recht angeschlagen hat, habe ich mich doch jedes Mal danach besser gefühlt, bei den anderen zwei Aufenthalten sogar wesentlich besser! Wenn du mitarbeitest wird es dir gut tun.

Es ist wirklich eine Chance und vor allen Dingen zwingt dich niemand. Wenn es gar nicht geht kannst du jederzeit nachhause fahren.

LBub)us90


[[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/710243/#p21834177]]

Wie ist es dir denn dort ergangen? Gab es einen speziellen Tagesablauf? vielleicht magst du mir auch eine PN schreiben.

L8ubu)s90


Na toll, jetzt wollte ich dich zitieren @Spinnerin und das geht nicht. Ich komm hier noch nicht ganz klar :D

m?ond+saterne


Ende September muss ich stationär in eine Klinik.

Da es wohl keine Zwangseinweisung ist, musst Du es nicht. Du kannst Dir aussuchen, ob Du in die Klinik möchtest.

SupinTneHrin


Das wäre jetzt aber reichlich viel zu schreiben...

Wurde dir denn bei deinem Gespräch so etwas wie der Tagesablauf nicht erklärt?

Fxe.


HAt jemand Erfahrung mit solchen Kliniken?

Ja, ich, wenn auch nur als Familienmitglied der Patientin. Sie war zwei Jahre lang krank, keiner wusste, was los war, wir waren alle ziemlich verzweifelt. Dann bekam sie den Platz in der psychosomatischen Station. Fanden wir alle recht seltsam mit den sehr restriktiven Besuchszeiten.

Aber: Man hat sie dort geheilt, vollständig!

L/ub[us90


Noch jemand da, der mit mir seine Erfahung teilen will?

Eshema6liEgerk NutXzer (J#46948x5)


Lubus90

hab Dir ne PN geschickt.

RNaTlp}h_xHH


Psychosomatisch erkrankt heisst i.d.R., daß irgendwas in Deinem Umfeld Dich derartig stresst, daß deine Psyche aufgegeben hat und Du nun körperliche Symptome zeigst. Bei einer Behandlung ist es also zwingend notwendig, das Umfeld mal weg zu schieben. Kein Beruf, auch kein familiäres Umfeld. Bei Stress in der Arbeit vielleicht nicht sinnvoll, aber wie oft tragen Beziehungskonflikte zum Stress bei. Und das muß Dir nicht einmal bewusst sein.

SEilbxer


Ich war bisher 2x in Kliniken - einmal 5 Monate, einmal 3 Monate (verschiedene Kliniken). Meiner Erfahrung nach ist die Beziehung zu den Mitpatienten sehr hilfreich. Klar versteht man sich nicht zwangsläufig mit jedem, wie im Alltag eben auch, aber da alle wissen, dass man wegen psychischer Probleme (welcher Art auch immer) dort ist, braucht man sich nicht zu verstellen. ich denke, das könnte dich von deiner Sehnsucht nach Hund und Freund recht gut ablenken und ich nehme an, du wirst dort auch einiges an Therapien haben, oder? Meiner Erfahrung nach sitzt man dann ja nicht den ganzen Tag alleine irgendwo rum. Ich schliesse mich der Frage von Spinnerin an: hat man dir den Therapieplan gezeigt? Das ist schon wichtig, finde ich - wenn man morgens eine Stunde Ergotherapie hat und nachmittags nochmal eine Stunde Ergotherapie und sonst nichts, bringt das natürlich wenig und dann würde ich mir eine andere Klinik suchen - so als Beispiel.

Obs helfen wird, weiss man natürlich im Voraus nicht - nur wenn man es gar nicht erst probiert, dann hilfts definitiv nicht. Bzw. was wäre die Alternative - nichts tun und dich weiterhin mit ständiger Übelkeit rumquälen? Da ich diesen Zustand aus eigener Erfahrung kenne: nicht wirklich erstrebenswert.

Inwiefern lässt du denn deinen Freund im Stich? Ist das dein Empfinden oder hat er jemals was in die Richtung gesagt?

Leu_busx90


Danke @Ralph_HH meinst du denn das man vorher wirklich garnichts merken muss? Kann man wirklich alle Warnsignale von der Psyche übersehen bzw nicht einmal warnehmen?

@Silber also man sagte mir nur das es viele Verschiedene Therapien gibt. Man konnte mir aber im Vorfeld noch nicht sagen welche genau davon für mich in Frage kommen. Was ich bis jetzt weiß ist, dass ich evtl in eine Essensgruppe komme. (Keine Fettliebigkeit und keine Magersucht/Bullemie)

P9lüs;chbiMest


Ich muss grad noch mal blöd nachfragen, hat man da immer vorher ein Kennenlerngespräch?

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