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postnatale Depression?

aYn=gexl32 hat die Diskussion gestartet


Ich bin irgendwie unglücklich! :-(

Ich denke jetzt noch immer an den Kaiserschnitt und daran, dass ich meine Tochter nicht sofort bekommen habe, sondern mein Mann die erste Zeit mit ihr verbracht hat. :-( Ich fühle mich noch nicht wirklich angekommen im Mutter-Sein. :-( Vor der Schwangerschaft habe ich mir nichts sehnlicher gewünscht, als ein Baby und Mutter zu werden/sein, aber ich habe bis heute nicht wirklich Muttergefühle für meine Tochter entwickelt. :-( Wenn ich darüber nachdenke, ist es mir unangenehm und peinlich. |-o Ich bin oft nur müde und erschöpft. Freude empfinde ich auch nicht wirklich.

Meine Tochter ist 8 Monate alt.

Könnten das Anzeichen für eine postnatale Depression sein?

Antworten
EWhefmali%ger5 Nutzer F(#56l5974x)


Ja, das sind Anzeichen für postnatale Depressionen.

Ob dein Gefühlszustand noch im Bereich des Normalen ist oder schon einen Krankheitswert erreicht hat, wird dir nur ein Fachmann beantworten können.

Dafür brauchst du dich wirklich nicht zu schämen! Wichtig ist der richtige Umgang mit diesen Gefühlen. Such dir professionelle Hilfe - in welcher Form auch immer. Es gibt viele Anlaufstellen für psychisch erkrankte Menschen/Mütter, bei denen du auch schnell einen Termin bekommen müsstest. Informier dich einfach mal über die Angebote in deiner Umgebung. Eine Selbsthilfegruppe könnte dir ev. auch gut tun.

Wenn du Unterstützung im Alltag benötigst - sei es Haushalt oder Versorgung der Kleinen - solltest du dich über eine Familienhilfe informieren bzw. dir Hilfe vom Jugendamt holen. Vielleicht können auch Familie oder Freunde helfen.

Was auch ganz wichtig ist: Sprich offen und ehrlich mit deinem Mann über deine Gefühle - auch wenn es schwierig und unangenehm ist.

Auch darüber, dass dein Mann die erste Zeit nach der Geburt mit deiner Tochter verbracht hat - und dich das etwas traurig zu machen scheint. Natürlich solltest du ihm keine Vorwürfe machen, aber vielleicht tut es dir gut, wenn du es ansprichst.

Und vielleicht kannst du es auch so sehen: Du hattest deine Tochter die ersten 9 Monate ihres Lebens immer unter deinem Herzen - also sollten deinem Mann die ersten Minuten mit eurer Tochter auf dieser Welt vergönnt sein. Auch wenn ihr sie am besten gemeinsam verbracht hättet!

Aber was wirklich zählt ist die Zeit, die ihr jetzt gemeinsam miteinander verbringen könnt. @:)

Ebhemalziger N?utzer <(#565>974x)


Was mir noch eingefallen ist:

Vielleicht würden euch einige Mutter-(Vater-)Tochter Unternehmungen ganz gut tun und dein Muttergefühl stärken. Babyschwimmen z. B. :-)

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