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Das Leben ist Glücksache.

mOond+?sterXne


Ich sag nur, es ist mal wieder scheiße gelaufen. Pech gehabt.

r0r2*017


Nein, Du sagst nicht nur das. Du unterstellst mir dass ich hier mit Vorsatz anderen auf den Nerven rumtrampeln würde. Das war also eine Lüge, und das vorherige eine Beleidigung. Nun bin ich sauer. Ist das für Dich auch "scheisse gelaufen"?

r0r20Q1L7


wobei ich mir nicht sicher bin. Wenn man annimmt, Du willst bewusst provozieren durch solche Bemerkungen, damit ich sauer werde, könnte man sagen, es ist Dir gelungen. Du wolltest mich sauer machen und es hat geklappt. Glück gehabt?

cRapxtn


Glück gehabt?

Das hätte dann aber nichts mit Glück zu tun, denn das hier war ja wohl vorhersehbar... :-D

rar201x7


Na Glück ist es, ob es gelingt oder nicht.

Wobei das fraglich ist. Zweifle gerade an ob ich nun wirklich sauer bin oder nicht.

rMr20t1x7


Und dann kann der TE entscheiden, ob er über den misslungenen Versuch sich nun ärgert oder drüber steht. Oder über den gelungenen Versuch ärgert, weil ihm evtl die destruktive Motivation doch noch klar wird. Oder sich freut falls es gelingt.

Also auch hier sieht man - man hat keinen Einfluß auf den Lauf der Dinge, aber kann durchaus variieren, wie man damit umgeht.

Hxanyca


Ich kenne ein paar Familien, die Kinder adoptiert haben.

Meine Großmutter hatte z. B. 3 eigene Kinder und ein adoptiertes Kind.

Es hat für sie keinen Unterschied gegeben. Sie hat das adoptierte Kind geliebt wie ihre eigenen Kinder.

Darum hätte ich auf jeden Fall Kinder adoptiert, wenn mir eigene verwehrt geblieben wären.

Es ist zwar nicht das Gleiche, wie ein Kind selbst auszutragen, aber die zweitbeste Möglichkeit, Kinder zu bekommen.

Aber ich bin auch durch und durch Optimist.

m;elbx1985


Ob man überwiegend Glück oder Pech im Leben hat, ist aus meiner Sicht von drei Dingen abhängig.

1. Bedingungen, die man für sich selbst für ein erstrebenswertes/glückliches Leben braucht, müssen vorhanden sein

2. Man muss die richtigen Leute treffen.

3. Man muss gewisse Wahlmöglichkeiten haben.

Ich hatte trotz Behinderung die Möglichkeit eine normale Schule zu besuchen, weil es damals die Bedingungen zuließen.

Mir ist das Lernen immer leicht gefallen und meine Leistungen waren gut. Ich habe ein abgeschlossenes Hochschulstudium. Trotzdem finde ich seit Jahren keine Arbeit. Arbeitgeber, die Menschen mit Behinderung und ohne Berufserfahrung einstellen, sind rar. Die Bedingungen stimmten zwar, aber die richtigen Leute habe ich bisher nicht getroffen.

Mir ist in einem recht jungen Alter die Möglichkeit genommen worden eigene Kinder zu bekommen. Das war zu dem Zeitpunkt kein Problem. Ich habe mich auf Schule und Studium konzentriert, weil ich darin den Grundstein für ein glückliches Leben sah.

Ich würde es zwar nicht ganz so krass sehen, weiß aber nicht, wie ich es anders formulieren soll: Die Entscheidung zwischen Kind und Karriere würde sich mir nie mehr stellen.

Tja, leider hat sich herausgestellt, dass das so einfach nicht ist. Ich wurde älter und andere bekamen Kinder. Und es tut furchtbar weh, dass nicht erleben zu dürfen. Mir ist die Wahlmöglichkeit Kind ja oder nein genommen worden und das ist etwas, was ich nie verwinden werde. Das ist etwas, was man nicht abschütteln kann, weil man immer damit konfrontiert wird. Und es macht einsam. Eltern konzentrieren sich auf ihre Familie. Untereinander haben sie immer etwas zu erzählen und man ist immer irgendwie außen vor.

Fortpflanzung und Arbeit sind grundlegende Pfeiler im Leben, die in uns verwurzelt sind. Sind sie nicht vorhanden wackelt das Fundament. Ich kann Nike Zoe sehr gut verstehen.

Ja, dass Leben ist Glückssache, weil man nicht alles beeinflussen kann.

cEapt9n


Aber ich bin auch durch und durch Optimist.

Lohnt sich das denn? Als Optimist kannst Du nur enttäuscht werden, als Realist hält es sich die Waage aber als Pessimist kannst Du nur positiv überrascht werden... Pessimismus ist also die logische Wahl findest Du nicht?

_rParvaxti_


Darum hätte ich auf jeden Fall Kinder adoptiert, wenn mir eigene verwehrt geblieben wären.

Es ist zwar nicht das Gleiche, wie ein Kind selbst auszutragen, aber die zweitbeste Möglichkeit, Kinder zu bekommen.

Man muss sich halt nur rechtzeitig darüber Gedanken machen und sich darum kümmern. Denn viele versuchen es halt doch erst mal per künstl. Befruchtung, weil sie eben hoffen, doch noch ihr eigenes Kind austragen zu können. Und wenn das dann alles nicht funktioniert, weder auf natürlichem Wege oder künstlich und man dazu immer älter geworden ist, umso schwieriger wird es dann auch mit ein Adoptionsverfahren.

rqr20x17


@ Nike Zoê

Ich möchte Dir noch einen Gedanken mitgeben.

Wenn ich Dein Therapeut wäre, würde ich Dir in der Tat genau diese Frage stellen - "wenn es die Möglichkeit gäbe, ohne Kinder glücklich zu werden (was natürlich bedeutet, den Kinderwunsch nicht mehr zu haben), würden Sie dann zugreifen?"

Ich bin mir sicher, Du würdest zumindest zögern und nicht sofort "Ja, na klar" sagen.

Und dann würde ich Dich auffordern, genau darüber tiefgehend nachzudenken. was sich hinter diesem Zögern (oder gar dieser Ablehnung) verbirgt. Ich bin mir sicher, wenn man da dann dran arbeitet, kann man weiter kommen.

HQancxa


_Parvati_

Man muss sich halt nur rechtzeitig darüber Gedanken machen und sich darum kümmern. Denn viele versuchen es halt doch erst mal per künstl. Befruchtung, weil sie eben hoffen, doch noch ihr eigenes Kind austragen zu können. Und wenn das dann alles nicht funktioniert, weder auf natürlichem Wege oder künstlich und man dazu immer älter geworden ist, umso schwieriger wird es dann auch mit ein Adoptionsverfahren.

Natürlich muss man sich rechtzeitig Gedanken machen über eine Adoption.

Ich hätte damit auch nicht gewartet, bis ich zu alt bin.

Wie bereits geschrieben, ist für mich eine Adoption die zweitbeste Möglichkeit, Kinder zu bekommen.

Ich kann genauso gut Mutter für ein Waisenkind sein.

Ich hätte rechtzeitig eine Adoption in die Wege geleitet und hätte weiter versucht, schwanger zu werden.

H4anxca


captn

Aber ich bin auch durch und durch Optimist.

Lohnt sich das denn? Als Optimist kannst Du nur enttäuscht werden, als Realist hält es sich die Waage aber als Pessimist kannst Du nur positiv überrascht werden... Pessimismus ist also die logische Wahl findest Du nicht?

Nein, gar nicht.

Optimisten sind nicht so eingeschränkt in ihrem Denken wie Pessimisten.

Sie sind viel offener für alternative Wege, sind ideenreicher und immer voller Vertrauen.

Sie beharren nicht auf festgelegte Ziele.

Wenn etwas nicht klappt, versuchen sie nochmal andere Wege oder suchen sich ein alternatives Ziel.

Sie sind gesünder als Pessimisten, körperlich und seelisch, haben mehr Energie, weil sie sich nie hilflos fühlen.

Auch Optimisten erleben Enttäuschungen und Misserfolge, aber sie stehen wieder auf.

Sie buchen das unter "Lebenserfahrung" ab und setzen ihren Weg unbeirrt fort.

als Pessimist kannst Du nur positiv überrascht werden...

Solche Menschen findest du immer wieder hier im Forum.

Schau dir mal die vielen User an, die Angst vor einer Krankheit haben.

Sie haben ein paar Beschwerden, lassen beim Arzt Untersuchungen machen und warten dann auf das Ergebnis. Bis dahin rechnen sie mit einer tödlichen Krankheit und leben in Angst und Schrecken.

Ich als Optimist lehne es ab, mir vorzeitig Sorgen zu machen.

Ich glaube daran "wird schon gut ausgehen". Wenn das Untersuchungsergebnis nicht gut ausfällt, kann ich mir immer noch Sorgen machen. Bis dahin lebe ich aber unbeschwert.

Mir ist völlig klar, dass Sorgen und Ängste keine Krankheiten verhindern. Es bringt überhaupt nichts, sich verrückt zu machen.

N|ike oZoxê


@ melb1985

Danke, Du triffst zu 100 Prozent das, was ich empfinde!

SktatusHQuotVadis


@ Hanca

Ich denke, es ist zum guten Teil auch Charakterfrage (also nichts, was man sich so einfach "aussuchen" kann), ob man Pessimist oder Optimist ist und hängt zum Anderen sicher auch sehr mit den gemachten Erfahrungen im Leben zusammen.

Jedenfalls finde ich Deine Umschreibung von Pessimisten (obwohl ich selbst eher ein eher optimistischer Realist bin, würde ich sagen) schon etwas arg negativ. Ich denke, dass sind zumeist auch sehr rationale, intelligente Menschen, die alles gerne zerdenken und vielleicht im Leben wirklich schon einiges einstecken mussten. Dass Pessimisten generell unfähig sind, ihre Möglichkeiten zu erkennen, glaube ich auch nicht. Vielleicht sind sie ja auch so pessimistisch, weil sie einen ziemlich guten Überblick über das große Ganze haben und sehr viel mehr erkennen (und damit auch all die Dinge, die potentiell schief gehen könnten), als andere, die sich eben nicht so viele Gedanken machen (können).

Dass mit den Krankheitsängsten ist schon, je nach Schwere, ein anderer Bereich, Hypochondrie ist eine psychische Erkrankung und hat so erstmal per se nichts mit Pessimismus zu tun.

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