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Das Leben ist Glücksache.

rWr20R17


Ich sehe das aber auch genau wie Hanca in diesem Fall. Auf den Lauf der Dinge hat man wenig bis gar keinen Einfluß, und es ist immer, generell, immer, immer, immer besser, damit positiv und optimistisch umzugehen. Ängste und Sorgen können keine Katastrophen verhindern, von daher sind sie sinnlos. Und bis zum Eintreten des worst case gute Laune zu haben ist ein besseres Leben als die Zeit in Angst und Sorge zu verbringen.

SMtatzusQunoVadxis


Auf den Lauf der Dinge hat man wenig bis gar keinen Einfluß, und es ist immer, generell, immer, immer, immer besser, damit positiv und optimistisch umzugehen.

Wenn man es kann....ja.

Sehe ich genauso. Aber ich finde nicht, dass das so einfach ist. Manche Menschen können das vielleicht aus sich heraus einfach nicht.

Bsaterk W.


@ Adoption

Das ist heute gar nicht mehr einfach. Ein nichteheliches Kind ist z. B. keine Schande mehr. Deshalb werden viel weniger Kinder überhaupt zur Adoption freigegeben.

Meine Großmutter hatte ... ein adoptiertes Kind

War damals in Kriegszeit und Nachkriegszeit wahrscheinlich viel einfacher als heutzutage.

r_r2&017


Nein, es ist nicht einfach. Aber man kann sich das als Grundsatz erstmal klar machen: Durch Angst und Sorge wendet man keine Gefahr ab!

Das ist auch ein bisschen "mein Thema" da ich wie einige vielleicht wissen ja unter einer Zwangsstörung leide, und da ist "Kontrolle" (als Kehrseite von "Angst") ja der Dreh- und Angelpunkt. Es fühlt sich, für mich, regelrecht verwerflich an, wenn ich mir angesichts einer drohenden "Gefahr" (wobei bereits Banalitäten als Gefahr angesehen werden können) es "leiste"; mir keine Sorgen zu machen (und, per Zwang, keine Kontrolle auszuüben).

So als wäre meine "Besorgnisleistung" erforderlich, um Gefahren abzuwenden.

Ich bin da also mitten im Thema drin und da traf mich die obige Erkenntnis kristallklar. Es hat alles überhaupt keinen Sinn.

Ineressanterweise ist all das ja schon vor langer Zeit zu Text geworden, in Form des Gelassenheitsgebets. Viel psychologische Weisheit steckt in diesen wenigen Zeilen. Wer sie wirklich versteht kann sich lange Therapien teilweise sparen.

cEaptxn


@ Hanca

oh man ich kann Optimisten wie dich echt nicht verstehen...

Dieses Gefühl kann man nicht bewusst steuern aber wahrscheinlich hast Du irgendwo recht und Optimisten sind glücklicher

r-r20%17


Wahrscheinlich ist es die Reflektion der paradoxen Beschaffenheit des Daseins.

Eigentlich ist es erfüllt von Tragik und unentrinnbarer scheisse, trotzdem will man gute Laune haben und das klappt sogar oft.

Dafür sind vermutlich paradoxe Strategien notwendig.

coapDtn


@ rr2017

Hm was für Strategien meinst du?

r1r201x7


Na z.B. Optimismus

c'aptxn


Das ist doch keine Strategie? Das ist eher eine Grundhaltung die man hat oder eben nicht

Ich fühl mich halt zB nicht optimistisch sondern so als ob ich kotzen müsste aber nicht könnte und jetzt sag mir mal "Sei optimistisch"... Immerhin kann ich Optimismus aber ganz gut vorspielen das ist ja auch schon mal was. Keiner mag Pessimisten die immer alles schlecht machen

r|r2I01x7


Na die Strategie wäre z.b. sich zu sagen "ich werde mich bewusst um eine optimistische Sichtweise bemühen und versuchen meine Gedanken dahingehend zu steuern".

cPapt8n


Tja ich wünschte dass das so einfach wäre

H]a/ncxa


StatusQuoVadis

@ Hanca

Ich denke, es ist zum guten Teil auch Charakterfrage (also nichts, was man sich so einfach "aussuchen" kann), ob man Pessimist oder Optimist ist und hängt zum Anderen sicher auch sehr mit den gemachten Erfahrungen im Leben zusammen.

Das glaube ich auf keinen Fall, dass es eine Charaktersache ist.

Kinder sind zum Beispiel alle Optimisten. Sie lernen laufen, fallen hundertmal auf die Nase, aber geben nicht auf, bis sie laufen können.

Sie begegnen Herausforderungen immer erstmal offen. Was andere schaffen, wollen sie unbedingt auch lernen.

Bei Erwachsenen hat Optimismus sehr viel mit Selbstfindung zu tun.

Ich kenne viele Menschen, die ihre Sorgen und Ängste überwunden haben, indem sie sich ausprobiert haben. Damit wächst das Vertrauen in die eigene Selbstwirksamkeit.

Jedenfalls finde ich Deine Umschreibung von Pessimisten (obwohl ich selbst eher ein eher optimistischer Realist bin, würde ich sagen) schon etwas arg negativ. Ich denke, dass sind zumeist auch sehr rationale, intelligente Menschen, die alles gerne zerdenken und vielleicht im Leben wirklich schon einiges einstecken mussten. Dass Pessimisten generell unfähig sind, ihre Möglichkeiten zu erkennen, glaube ich auch nicht. Vielleicht sind sie ja auch so pessimistisch, weil sie einen ziemlich guten Überblick über das große Ganze haben und sehr viel mehr erkennen (und damit auch all die Dinge, die potentiell schief gehen könnten), als andere, die sich eben nicht so viele Gedanken machen (können).

Nein.

Ich zum Beispiel bin keine optimistische Träumerin. Ich nutze auch meinen klaren Verstand, um Risiken abzuwägen.

Aber die letzte Entscheidung hat bei mir nicht der Verstand, sondern meine Intuition.

Ich horche in mich hinein und bekomme einen klaren Impuls in eine Richtung.

H.ancxa


captn

@ Hanca

oh man ich kann Optimisten wie dich echt nicht verstehen...

Dieses Gefühl kann man nicht bewusst steuern aber wahrscheinlich hast Du irgendwo recht und Optimisten sind glücklicher

Doch, man kann sich bewusst entscheiden, Optimist zu sein.

Das geht nicht von heute auf morgen, aber es geht.

Pessimismus ist einmal die Summe der Erfahrungen, die man macht, aber auch die Denkweise, wie man damit umgeht.

Man kann alles als Niederlage betrachten oder man kann es als Lebenserfahrung (als Gewinn) sehen.

Wenn man daran festhält, alles als Niederlage zu sehen, ist Pessimismus wie eine schlechte Angewohnheit, die man nicht ablegen will.

SMtatusQEuoVadxis


Kinder sind zum Beispiel alle Optimisten. Sie lernen laufen, fallen hundertmal auf die Nase, aber geben nicht auf, bis sie laufen können.

Das Laufen lernen ist ja kein willentlicher Akt des Kindes, sondern ein festgelegtes Programm, was abläuft.

Auch bei Kinder gibt es die, die forscher sind, und sich mehr zutrauen und die, die zögerlicher / ängstlicher sind und ich finde, dass nichts davon besser oder schlechter ist, Menschen sind halt unterschiedlich und das ist auch gut so...

Nein.

Ich zum Beispiel bin keine optimistische Träumerin. Ich nutze auch meinen klaren Verstand, um Risiken abzuwägen.

Dass Du eine optmistische Träumerin bist, meinte ich auch nicht!

Ich wollte lediglich aufzeigen, dass nicht alle Pessimisten automatisch "beschränkt" sind oder so, sondern das im Gegenteil auch durchaus mit einem ziemlich starken Verstand einhergehen kann bei entsprechender psychischer Disposition.

sWenisijbelmarnn9x9


Tja ich wünschte dass das so einfach wäre

[[https://www.youtube.com/watch?v=axEK3x5KIYc Naja ... Nothing Is Easy]] (schon ein wenig älter und etwas jazzig)

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