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Das Leben ist Glücksache.

myond(+#sterxne


Die Userin Vevodkyne hat sich vor einiger Zeit aus dem Forum verabschiedet. Ich persönlich finde das traurig. Aus meiner Perspektive ist es Pech.

Man kann es selbstverständlich auch ganz anders sehen. Ich hätte auch Dinge schreiben können, die sie motiviert hätten, Med1 treu zu bleiben. Dann wäre es mein Fehler.

Drumxal


mond+sterne

Wie kommst du aktuell auf Vevo?

Ich hätte auch Dinge schreiben können, die sie motiviert hätten, Med1 treu zu bleiben. Dann wäre es mein Fehler.

Wie kommst du auf das arg schmale Brett?

meond+Nsterne


Wie kommst du aktuell auf Vevo?

Es gibt keinen aktuellen Anlass. Du kannst es also als Glück, Pech oder Zufall betrachten. :-)

Wie kommst du auf das arg schmale Brett?

Das sehe ich als die logische Konsequenz, wenn man es nicht als Pech betrachtet. Siehst Du eine andere Möglichkeit, wenn man es nicht als Pech/Zufall betrachtet?

Avlpi&8x1


Geburtsort, Datum und Geschlecht das sind beispielsweise Dinge, die man sich nicht aussuchen kann (also Glücksache). Auch die Kultur, in die man hineingeboren wird, kann man sich nicht aussuchen. Ich bin beispielsweise in eine Kultur hineingeboren, in der der Machbarkeitswahn vorherrscht. Das Leben als Glückssache zu begreifen dafür ist in unserer Kultur kein Platz. Oder doch? Gibt es vielleicht eine kleine anonyme Ecke im Internet wo man ungestraft über das Leben als Glücksache diskutieren kann?

Hallo. Die Reise zum Glück?

Kennst du den Roman Alexis Sobras? Würde ich dir gerne ans Herz legen. Hier treffen auch ein kreativer, weltoffener Ich Erzähler, der wie ein Schiff auf dem Ozean ohne Ahnung vom nächsten Hafen auf einen einfach gestrickten Lebemann.

Der jedoch um einiges mehr sein Leben genießen kann und dem Glück dankbar ist.

Es geht um Freundschaft, Leben, Liebe und die bittersüße Melanchonie. Die wohl nicht nur dir persönlich, stets ein truer Gefährte war.

mnond9+stexrne


@ Alpi81

Danke für den Hinweis. @:)

mJondU+stxerne


@ Dumal

Dein Postfach ist voll.

@:)

Dbumaxl


mond+sterne

Ja, das ist voll. Wolltest du eine Antwort? Für mich las es sich nicht so, sondern eher nach mond+sterne Rhetorik.

m8ond0+stxerne


Wolltest du eine Antwort?

Ja, ich habe diese Frage gestellt, weil ich eine Antwort möchte.

Außerdem wollte ich Dir aus ganz anderen Gründen eine PN schreiben.

DYu{mal


mond+sterne

Siehst Du eine andere Möglichkeit, wenn man es nicht als Pech/Zufall betrachtet?

Vevo war (und ist) eine erwachsene, selbstbestimmte und -wie ich sie wahrgenommen habe- reflektierte Person. Und sie hat eine Entscheidung getroffen. Das ist Pech im Sinne von bedauerlich, aber kein Pech im Sinne von "Hups!".

S|hojo


Vevo war (und ist) eine erwachsene, selbstbestimmte und -wie ich sie wahrgenommen habe- reflektierte Person. Und sie hat eine Entscheidung getroffen. Das ist Pech im Sinne von bedauerlich, aber kein Pech im Sinne von "Hups!".

Ja. Und m+s, Du hättest sie nicht umstimmen können, weil die Gründe für ihren Abschied überwiegend oder ausschließlich in der Handhabung des Forums begründet lagen, also außerhalb Deines Einflussbereichs. Also ist es für Dich sozusagen Pech, aber es ist kein Zufall.

mcond+hsterxne


Ihr (Dumal und Shojo) seht es also genauso wie ich. Aus meiner Perspektive ist es Pech.

Sbhxojo


Ich finde es jedenfalls superschade, auch wenn ich ihre Entscheidung gut nachvollziehen kann.

bQody8x4


Ich finde die englische Trennung von Glück in luck und happiness besser als die deutsche Bezeichnung. Das eine ist einfach eine glückliche Fügung, deren Urheber Menschen im Schicksal, im Willen Gottes oder dem Wirken der Göttin Fortuna sehen. Das kann das große Los in der Lotterie des Lebens sein, im Wohlstand geboren, mit attraktiven Genen, von allen geliebt; oder eine glückliche Fügung, die einem - ohne es aktiv herbeigeführt zu haben - zu einem Gewinn oder Vorteil verhilft.

Das andere hingegen ist Freude, Glücksempfinden und Fröhlichkeit. Meines Erachtens ist das nicht nur ein Gefühl, sondern auch eine Lebenseinstellung. Schließlich kann (fast) jeder Mensch entscheiden, wie er Ereignisse interpretieren will. Wer immer nur das Schlechte sehen will, wird das Gute ignorieren. Dem geht es dementsprechend schlecht. Wer von seiner Kollegin - diese eine Irre! - mit Gummimäusen beworfen wird, kann am Abend unglücklich einschlafen. Er kann sich aber auch daran erinnern, dass seine dreijährige Nichte ihm ein Bild mit Widmung gemalt hat. Es ist vor allem eine Frage der Bewertung und der Perspektive. Das ist zum Beispiel das Problem von Depressiven, dass sie sich an negative Situationen noch jahrelang besser erinnern können und dabei die positiven verdrängen, aber auch, dass kleine negative Ereignisse übergroß erstrahlen und dabei das größte Glück überdecken. Diese Menschen sind unglücklich, selbst wenn sorgenfrei leben könnten, also von außen betrachtet Glück haben.

Luck und happiness hängen folglich nicht einmal zwingend zusammen, ja vielleicht behindern sie sich sogar gegenseitig.

mMond+<sternxe


@ body84

Mir geht es in dieser Diskussion um Glück im Sinne von engl. luck.

bzody]84


Dein Eingangsbeitrag:

Heute morgen bin ich aufgewacht. Ich bin relativ gut drauf. Ich habe viele gute Gedanken, und einen setze ich jetzt auch in die Tat um. Ich eröffne diese Diskussion. Denn heute morgen habe ich Glück gehabt, weil ich gute Gedanken habe.

Gut drauf sein, ist Freude oder ein Glücksempfinden. Das ist kein luck.

Gestern morgen bin ich ebenfalls aufgewacht. Gestern hatte ich Pech. Ich war nicht gut drauf. Es wird in unserer Familie wohl bald einen Sterbefall geben. Das zieht mich runter. Es zog mich gestern so weit runter, dass ich es nicht mehr in Worte fassen kann.

Auch wenn es mir leid tut, beim Thema "Sterben" spitzfindig zu werden: Heute lag die Person immer noch im Sterben, hat dich aber nicht weiter tangiert, oder? Wie kann eine immer noch andauernde Situation, an einem Tag Pech sein, am anderen Tag nicht? Nicht weil sie weg ist, sondern weil sie dich einmal beschäftigt und ein andermal nicht. Dein heutiges Glück hättest Du im Bezug auf die andere Situation nur damit begründen können, wenn die Person geheilt worden wäre oder wenn ihr Todesfall eher als positiv einzuordnen wäre, weil sie lange und schwer erkrankt ist und starke Schmerzen hat. Was nicht bedeutet, dass der Verlust der Person nicht traurig ist.

Allein der Akt des Sterbens ist für mich auch kein Pech, müssen wir alle, gehört zum Leben dazu und in der Regel für den Sterbenden selbst weniger ein großes Unglück als für die Hinterbliebenen. Eine absolute Gewissheit kann diesem Satz natürlich nicht innewohnen, da im Diesseits zu wenig Erfahrungsberichte von längerfristig Toten existieren. Natürlich ist der Tod eines geliebten Menschen immer ein Unglück, aber nur zum Teil im Sinne von bad luck. Manche Menschen können ihr restliches Leben keine Freude mehr empfinden, andere berappeln sich sehr wohl wieder. Und da sind wir wieder bei happiness. Das Leben hat viele Überraschungen parat, gute wie weniger erfreuliche, aber es ist viel bedeutsamer, was Du draus machst.

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