» »

Das Leben ist Glücksache.

EthemaligPer NuZtzer (#57W3012x)


Solche Worte zu lesen, sind für mich auch Glück

Ejhema4l:iger; Nu9tzer* (#57301x2)


ist - wie komme ich auf sind .

iMrgendwuie_an<dexrs


Also ich denke zum Teil hängt das Glücklichsein schon von Faktoren ab, die wir nicht beeinflussen können, ich bin mir nur noch nicht sicher, zu welchem Prozentsatz. Ich sehe es schon so, dass das Umfeld, in das man zufällig hineingeboren wird, zu einem nicht unerheblichen Teil zum Glücklichsein beiträgt. Und gerade in dieser Hinsicht kann ich mich überhaupt nicht beschweren - ich durfte in einer größtenteils liebenswerten Familie aufwachsen, hatte noch nie in meinem Leben finanzielle Sorgen und werde sie auch wahrscheinlich niemals haben (aber Millionärin bin ich trotzdem dich ;-D ). Denkt man beispielsweise an Kinder, die bei alkoholkranken Eltern aufwachsen müssen, die geschlagen oder sexuell missbraucht werden, die mehr oder weniger sich selbst überlassen sind, denen niemand den "richtigen" Weg weist, die in naja "nicht so tollen" Stadtteilen aufwachsen müssen... ich kann es schon verstehen dass diese Menschen Probleme mit dem Glücklichsein haben... und man sieht, man braucht gar nicht bis in irgendwelche exotische Länder zu gehen. Es gibt auch immer wieder Menschen, die von überdurchschnittlich vielen schlimmen Schicksalsschlägen getroffen werden, und die damit leider nicht fertig werden und in Depressionen verfallen und davon nie wieder loskommen. Ich finde in solchen Fällen ist es einfach falsch zu sagen, man ist für das Glück seines Lebens selbst verantwortlich.

Auf der anderen Seite hängt das Glück des Lebens selbstverständlich auch einfach vom Blickwinkel ab - ein Glas kann halt halb voll oder halb leer sein. Viele sollten tatsächlich lernen, glücklich über das zu sein, was sie haben, anstatt ständig unglücklich über die Dinge, die sie nicht haben, zu sein. Ich denke, die Anzahl der Frauen, die schöner als ich sind, ist größer als die Anzahl der Frauen, die weniger schön sind als ich. ]:D Ich habe wirklich sehr unschöne Beine - auf der anderen Seite würde ein Mensch, der ohne Beine geboren wurde, wohl alles darum geben, dürfte er nur auf/mit meinen Beinen laufen!

Wie oft habe ich gedacht, wenn Ereignis X eintritt, werde ich glücklich. Tut es nicht. Tut es nie. Ich wurde nicht glücklich, als mir die feste Zahnspange herausgenommen wurde; wurde es nicht, als ich endlich mein erstes Mal hatte; wurde es nicht, als ich endlich eine Freundin hatte; wurde es nicht, als ich endlich von Zuhause auszog; wurde es weder hier noch im Ausland.

Ich denke es ist aber trotzdem schön und wichtig, immer wieder neue Ziele und Dinge, auf die man sich freut, zu haben. Diese Liste lässt sich beliebig erweitern: der Studienabschluss, eine Hochzeit, ein Kind bekommen, ein Haus kaufen, ein neues Auto, eine Beförderung usw. Man fiebert solchen Ereignissen teils jahrelang entgegen, wenn sie dann eingetreten sind, ist die Euphorie darüber oft überraschend schnell vergessen. Klar wird man durch das Erreichen solcher Dinge nicht automatisch wunschlos glücklich, aber es trägt doch schon zur Zufriedenheit / zum Glücklichsein bei und es ist doch ein schönes Gefühl, etwas erreicht zu haben, wofür man hart gearbeitet hat bzw. man sich so lange gewünscht hat. Sich immer wieder neue (aber auch machbare) Ziele zu setzen trägt meiner Meinung nach schon sehr zum Glücklichsein bei.

Es ist aber auch sehr schön, wenn man das Glück in den kleinen und einfachen Dingen des Lebens sehen kann. Das haben leider so viele Menschen verlernt. Das momentane Wetter ist so schön! Als ich heute Abend von der Arbeit nach Hause gefahren bin, habe ich an einer schönen Stelle einfach angehalten. Man hat dort eine so schöne, weite Aussicht. Die Sonne schien noch, es sah so schön aus, die ganze Landschaft im Sonnenlicht kurz vor Sonnenuntergang, die grünen Wiesen, die sich langsam verfärbenden Wälder. Ich habe einfach nur 5 Minuten an diesem Hang gestanden, von dem man so weit sieht - und ich war glücklich! ;-D 8-)

i;rgenPdwIife_aUndNexrs


OMG

dich=NICHT |-o

mkond%+st^exrne


Das heißt, jeder der Pech hat, sollte sich erschießen oder vor den Zug werfen?

(body84)

Nein. Es hinnehmen. Das Leben als Glücksache zu betrachten, bedeutet alles was passiert als Glück oder als Pech zu interpretieren.

Man kann es sich so vorstellen, als griffe man ständig in eine Lostrommel mit Lotterielosen. Wenn man Glück hat, zog man ein Gewinnlos. Wenn man Pech hat, zog man eine Niete.

Ob man mit seinem Los glücklich (happy) ist, ist dann noch einmal eine ganz andere Frage. Das ist nicht Thema dieser Diskussion. Hier geht es lediglich darum, Glück (luck) oder Pech zu haben.

q7uack!salb|erexi


Nein. Es hinnehmen. Das Leben als Glücksache zu betrachten, bedeutet alles was passiert als Glück oder als Pech zu interpretieren.

Man kann es sich so vorstellen, als griffe man ständig in eine Lostrommel mit Lotterielosen. Wenn man Glück hat, zog man ein Gewinnlos. Wenn man Pech hat, zog man eine Niete.

Ob man mit seinem Los glücklich (happy) ist, ist dann noch einmal eine ganz andere Frage. Das ist nicht Thema dieser Diskussion. Hier geht es lediglich darum, Glück (luck) oder Pech zu haben.

Du hast zwei Möglichkeiten. Du könntest statt "Glück" und "Pech" einfach nur noch "Zufall" schreiben, dann steckt da keine Wertung beziehungsweise kein Gefühl und Empfinden mehr dahinter. Oder Du schreibst weiter von Glück und Pech, dann wird die Diskussion (mit ein wenig Glück oder auch Pech) genau so weitergehen. Das, was Du hier gerade geschrieben hast, ist hochgradig paradox. Vielleicht will es ja der Zufall, dass Du das verstehst.

AKphrod3itEsCfhilxd9


mond+sterne

Nein. Es hinnehmen. Das Leben als Glücksache zu betrachten, bedeutet alles was passiert als Glück oder als Pech zu interpretieren.

"Alles" ist ein "als oder als". Ein entweder oder sowohl als auch. Wuschig. Nicht-Greifbar.

Aber Deine Angst ist spürbar. Fragt sich nur: Vor was? Das etwas "passiert"?

Das Leben ist Glücksache.

In meiner Welt ist Glück ein Gefühl und keine Sache.

SThoxjo


Vielleicht will es ja der Zufall, dass Du das verstehst.

Man soll ja die Hoffnung nie aufgeben. ;-D

d@anaex87


Ich finde das ist eine schiksalshafte und sehr unfreie Betrachtungsweise die du da an den Tag legst, mond und sterne. Zugleich aber natürlich auch eine bequeme. Man kann sich zurücklehnen, weil man ja eh nichts tun kann und sich in Frieden hin und herspülen lassen.

Ich würde mich in einem solchen Weltbild sehr unwohl fühlen. Wie fühlst du dich mit dem Gedanken?

S3ilkP9earxl


Die Geschichte vom Glück und Pech

Ein Mann kaufte für wenig Geld einen Esel, alle sagten, oh, so einen guten Esel für so wenig Geld zu bekommen, welch ein Glück für ihn!

Der Esel begann zu lahmen. Nun hieß es, was für ein Pech!

Das Tier wurde wider Erwarten gesund, und schon meinten die Leute wieder: Welch ein Glück!

Der Sohn des Mannes stieg auf den Esel und brach sich ein Bein. Alle sagten: Was für ein Pech!

Kurz darauf wurden die jungen Männer des Landes zum Kriegsdient eingezogen, nur der junge Mann mit dem gebrochenen Bein nicht. Nun meinten alle: Was hat er doch für ein Glück!


Das Fazit aus dieser (frei nacherzählten) buddhistischen Lehr-Geschichte soll zwar eigentlich jeder selbst ziehen; der Einfachheit halber verrate ich es hier aber: Glück oder Pech, alles ist Betrachtungssache.

m*oSnd+s_terne


Ich würde mich in einem solchen Weltbild sehr unwohl fühlen. Wie fühlst du dich mit dem Gedanken?

(danae87)

Ich könnte mir schon vorstellen, dass es mir besser ginge, wenn ich das Leben als Glücksache betrachten könnte.

Mir fällt es beispielsweise schwer zu ertragen, wenn langjährige User, mit denen ich hier viel diskutiert habe, irgendwann nicht mehr schreiben.

Ich hatte ein Beispiel dazu gepostet. Dabei hat sich herausgestellt, andere gehen damit ganz anders um. Sie nehmen es hin. Pech gehabt halt, Zufall, oder wie auch immer man es nennen möchte.

Ich könnte mir vorstellen, mit jener Lebenseinstellung lebt es sich leichter. User kommen, User gehen. Es ist Glücksache.

DIuImaxl


mond+sterne

Ich könnte mir schon vorstellen, dass es mir besser ginge, wenn ich das Leben als Glücksache betrachten könnte.

Fehlt da ein nicht?

Mir fällt es beispielsweise schwer zu ertragen, wenn langjährige User, mit denen ich hier viel diskutiert habe, irgendwann nicht mehr schreiben.

Du vermisst sie - das hat doch nichts mit Glück oder Pech zu tun. Vermissen tue ich auch einige. Seit einigen Wochen z.B. fehlt mir sehr oft Veeb.

Sie nehmen es hin. Pech gehabt halt, Zufall, oder wie auch immer man es nennen möchte.

Ja. Vermissen und es akzeptieren schließen sich überhaupt nicht aus.

m ondw+stxerne


Ich könnte mir schon vorstellen, dass es mir besser ginge, wenn ich das Leben als Glücksache betrachten könnte.

Fehlt da ein nicht?

Nein, und ich schreibe es noch einmal ausdrücklich, weil es mir ein Quell von Missverständnissen zu sein scheint.

Ich betrachte das Leben nicht als Glücksache, sondern ich stelle hier eine Betrachtungsweise zur Diskussion, die mir das Leben eventuell etwas leichter machen würde.

Drumal


mond+sterne

häh. Verstehe ich nicht. Egal.

d`a5naex87


Ich könnte mir schon vorstellen, dass es mir besser ginge, wenn ich das Leben als Glücksache betrachten könnte.

Was würde das in deinen Augen erleichtern?

Mir fällt es beispielsweise schwer zu ertragen, wenn langjährige User, mit denen ich hier viel diskutiert habe, irgendwann nicht mehr schreiben.

Was genau fällt dir daran schwer zu ertragen? Die Tatsache das sich etwas ändert generell oder fehlen dir bestimmte Inhalte die diese User häufiger gepostet haben?

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH