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Ich hasse mein Leben und das Leben hasst mich

SgilQkPe=arl


Ich denke keineswegs negativ über Dich!!! Wenn wir innerlich noch wie ein Kind reagieren, ist das nichts Schlechtes, sondern etwas ganz und gar Natürliches.

Aber Du hast Recht, ich will Dir hier nichts überstülpen und ziehe mich zurück, wenn Du das möchtest.

E-hemTaliger Nu!tzer1 (#4588x71)


Ich achte zu wenig auf mich, weil ich zu wenig schlafe?

Ja, denn im ursprünglichen Beitrag stand (wimre) nichts von Deinem Kind, sondern davon, dass Du meintest, noch so viele Dinge machen zu "müssen".

Oder sind Deine Kinder der einzige Grund, warum Du nur 2-3 Stunden pro Nacht schläfst?

In unserer Gesellschaft gilt es als cool, wenig zu schlafen. Dann darf man sich aber nicht darüber beschweren, wenn Körper und Seele streiken.

Dass Deine Tochter mit 18 Monaten nur zwei Stunden Schlaf pro Nacht braucht, halte ich auch für bedenklich, habe aber selbst keine Kinder, vielleicht können andere was dazu schreiben.

Edhem`aliger Noutzer (\#4X58871)


Wer in Juli-Sonnes Lage für sich nichts oder wenig tut, möchte damit endlich Aufmerksamkeit

Das glaube ich auch, und das ist an sich nicht verwerflich. Viele kennen das sicher, dass man sich bei Liebeskummer betrinkt etc., auch wenn man sonst eher wenig bis nichts trinkt. Freunde und Familie werden daraufhin besorgt etc. - gleiches gilt denke ich auch (nicht pauschal, kann aber), wenn man sein Schlafdefizit nach aussen kommuniziert. Wobei ich das hier nicht für ein Defizit, sondern für ein handfestes Problem halte, das unweigerlich zu psychischer Labilität und körperlichen Problemen führt ich schlafe seit einer Woche irre wenig wg Schmerzen, und mir wurde heute auch schwarz vor Augen, das passiert mir nur alle Jubeljahre mal.. Erzwungener Schlafentzug gilt nicht ohne Grund als Foltermethode. Der Mensch braucht Schlaf. Zwei bis drei Stunden sind zu wenig.

[[http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=1055]]

das Kind im Erwachsenen ist bedürftig und möchte die Aufmerksamkeit derer, an denen ihm etwas liegt; und da ist es auch ziemlich gleich, ob enttäusche Liebe im Hintergrund steht oder sich Liebe mit Hass vermischt. Es sind starke Emotionen, und ein Kind - egal wie alt es ist, also auch ein errwachsenes Kind - erträgt es am allerschlechtesten, wenn sie ins Leere laufen. Es schraubt also die Symptome unbewusst hoch, um doch noch Beachtung und Liebe zu erhalten.

Ist mir ehrlich gesagt zu abgefahren. ;-)

Uirladube[rin1x5


Hallo Juli-Sonne_

an deinem Faden ich hängen geblieben. Du hast schon viele Antworten erhalten und ich finde auch sehr viel gute.

Ob man dir allerdings helfen kann, weiß ich nicht. Manchmal formt man nur einen Schneeball, den man erst später zum rollem bringen kann oder auch will.

Ich kenne solche Fäden wie deiner sehr gut, ich hab in früheren Tagen in x Foren genauso etwas gesucht und wenn es nur mal Frustjammern war (tu ich heute noch ;-) ). Denn helfen kann man sich eigentlich nur selbst, zwar mit Hilfe anderer Menschen, aber letztendlich muss man es selbst hinbiegen. Die Zeit ist aber nicht immer da ein Problem auch wirklich anzupacken, nur weil man sich ihm gegenüber stellt.

Manchmal muss man es beäugen, anglotzen, schimpfen und den Entschluss fassen, dass man etwas ändern muss, nur um es dann für einige Zeit wieder in die Schublade zu räumen um darauf zu warten, bis die Zeit kommt.

Ich persönlich kenne dieses Leben mit Problemen, ständigen Ereignissen, die es nicht leichter machen.

Ich hatte in den letzten 9 Jahren, geschafft ein ganzes Jahr Ruhe zu haben. Jetzt fängt es wieder an und diesmal kommen nicht nur Probleme einer Baustelle hinzu, sondern viele kleinere Baustellen, die zwar nicht so schlimm sind, aber eigentlich genauso Kräfte zehren, wie die großen und wöchentlich ist etwas anderes. Es nervt, es kotzt einem an und leider leiden andere mit. So ist das.

Nur, was tun? Ich steck aktuell genauso den Kopf in den Sand, ich merke, dass ich in alte Verhaltensmuster falle und am liebsten wegrennen würde. Im Prinzip wegen banale Dinge.

Denn eigentlich ist es nicht schlimm, wenn Dokumente in das Katzenfutter fallen. Es ist auch nicht tragisch, wenn man das Auto an die Mauer setzt. Es ist scheiße doof, wenn die Waschmaschine nicht läuft und von 5 Tagen nachwaschen muss. Aber, es zehrt an einem, es ist einfach gesagt - kleine Energievampire, die einen über den Tag ärgern und in den Ecken lauern nur um einem das Leben schwer zu machen, es ist nämlich sau dumm, wenn man dringend andere Dinge machen müsste, oder will.

Tatsache ist aber, dass man es nicht ändern kann. Ich hab es aufgegeben, mir darüber den Kopf zu zerbrechen und mich zu ärgern, das füttert die bzw. meine Energievampire nur mehr.

Stattdessen mache ich es einfach. Und hoffe, dass bessere Zeiten kommen. Ich hatte sie bereits mal und noch ist es nicht so schlimm wie es mal war. Es ist also noch Luft dazwischen.

Vielleicht ist es dir irgendwie möglich deine kleine am Wochenende wo hin zu bringen oder deinem Partner zu überlassen, dass du mal schlafen kannst.

Aktuell bin ich im Krankenstand, ich muss zwar um meinen Job fürchten, da ich dieses Jahr insgesammt schon über 4 Monate gefehlt habe, aber leider hat sich das Pech auch wieder eingenistet. Ich versuch das Gute darin zu sehen. Ich hab jetzt eine Woche Zeit mal die letzten Monate zu verarbeiten und den Urlaub, den ich ja nicht wirklich hatte mal nachzuholen. Denn Erholung hatte ich absolut nicht ;-D

So, vielleicht hilft es dir ein wenig oder tröstet dich sogar ein bisschen, wenn du mal siehst, dass es in anderen Familien genauso zugeht.

@:)

S7piPke00x7


Wichtig ist das du nicht alleine bist (und jemand hast der dir auch mal helfen kann) Freunde noch besser Freund oder Familie.

Es muss einem nicht Peinlich sein mal nach Hilfe zu fragen :)

SspikeU00x7


das mit der Hilfe sollte sich aber in Waage halten sonst kann schnell Unmut aufkommen.

H_erzR-zu-xStxein


Das leben kann man nicht Hassen, nur sich selber.

Es gibt nur einen Weg - man muss mit sich selber ins reine kommen. Nur dann geht es weiter.

Sicherlich ist das schwer aber es ist machbar. Meist sind es Freunde die einem dabei helfen, Freunde die man man schon lange nicht mehr gesehen hat. Weil das sind dann meist die wahren Freunde.

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