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Kurz vor dem Abgrund...

f\rodschkovenig0x27 hat die Diskussion gestartet


Hallo Leute. Bin seit ca. seit mitte des Sommers in einer depressiven Phase. Bin in Therapie und hab auch vor 2 Wochen zu den Antipsychotika auch ein Antidepressivum dazu bekommen. Ich drehe mich ständig in Kreis und es wird von Tag zu Tag schlimmer. Letzte Woche bin ich ambulant auf die Psychatrie und die Ärztin meinte das sie mich aufnehmen würde. Da ich aber im Konflikt mit der Arbeit stehe, arbeiten gehen zu müssen, bin ich nicht hin. Mein Vater rührt sich seit 2 Wochen nicht mehr, Mutter meint nur wenn du es brauchst sollt ich wieder hin. Mein letzter Aufenthalt war vor ca. 6 Jahren, damals wegen Verfolgungswarn und die Diagnose einer paranoiden Schizophrenie. Ärzte meine ich muss ein Leben lang damit leben, woran ich nicht glauben will. In letzter Zeit viele Schübe gehabt. Kann die Beziehungen zu meinen Freunden nicht mehr halten, fühle mich ausgeschlossen. Muss jeden Tag in die Arbeit, bin aber still und gedankenlos, komme nur schwer ins Gespräch, das quält mich momentan. Kann meine Privatzeit nicht mehr geniesen. Denke ständig ich kann nichts mehr, ich weiss nichts mehr, als würd ich den Verstand verlieren. Selbstmordgedanken kommen auch dazu. Wenn ich unter Leute muss quäl ich mich durch. Bin Erwachsen und komme aber mit allem nicht mehr klar. Könnte mich nur daheim einsperren und warten das die Zeit vergeht. Interessenlos,sowie orientierungslos was ich machen soll. Ich kann nicht mehr.

Antworten
tfsunvamix_xe


Als erste Hilfe kannst du hier anrufen :

Telefonseelsorge 0800/111 0 111 oder 0800/111 0 222

[[http://www.telefonseelsorge.de/]]

und natürlich hier schreiben, was dich bedrückt und wie wir dir helfen können @:)

C?he


Letzte Woche bin ich ambulant auf die Psychatrie und die Ärztin meinte das sie mich aufnehmen würde. Da ich aber im Konflikt mit der Arbeit stehe, arbeiten gehen zu müssen, bin ich nicht hin

Das ist der Ansatz:

1. Du bist in Behandlung

2. Du scheinst Deiner Ärztin zu vertrauen.

3. Du hast jetzt die Wahl.

Also: Der Konflikt mit der Arbeit hindert Dich daran, Dich in den Schutz der Ärzte zu begeben. Anderseits hast Du so nicht viel vom Leben, also warum ist Dir die Arbeit wichtiger als Deine Gesundheit? Wie lange wirst Du noch auf Arbeit gehen können, wenn Du so weitermachst?

Nur so als Denkanstöße.

:)* :)* :)*

Cxhe


... Hast Du den Eindruck, die Therapie vor sechs Jahren hätte Dir gut getan?

J(uli-Sponn?e_


Du musst nicht ein Leben lang mit der Diagnose paranoide Schizophrenie leben. Mein Bruder hatte genau die gleiche Diagnose und bekam Tabletten dafür bzw. dagegen. Er lebte regelrecht auf, wenn er sie richtig nahm. Und nach 2-3 Jahren können viele Patienten dann auch ohne Tabletten leben und haben keinen Rückfall. Du solltest dich dringend um diese Art der Behandlung kümmern, dann hast du wieder ein "normales" Leben.

Alles Gute für dich. :)*

f&ro4schkooenig02x7


Ja die Therapie vor 6 Jahren hat funktioniert, da ich ja danach wieder mein Leben angegangen bin. Nur ist diese Zeit aus meinem Gedächtnis sehr verdrängt worden, da sie ja keine gute war. Jetzt sind einige Jahre vergangen und ich steh wieder an so einem Punkt, wo man nicht weiss ist alles normal oder hat es mit meiner Psyche zu tun. Ich bin in einem aktiven Arbeitsverhärtniss seit 2 Jahren, so ein Job wo jeder meint, sowas kriegt man kein zweites Mal, allerdings komm ich nicht mehr klar mit dem. Ich dreh mich ständig im Kreis und nichts macht mich mehr glücklich. Kein Ziel, nur schlechte Gedanken und das Gefühl dumm geworden zu sein. Vielleicht ist das Leben einfach hart, ungerecht und man muss schauen wie man weiterkommt. Ich kann es gar nicht so beschreiben momentan was in mir vorgeht. Mir ist nur bewusst das ich den Anschluss gerade massiv verlieren irgendwie,ich weiss nichts mehr mit die Leute zu quatschen. Sind meine Eigeninteressen so weg, oder ist mein Gedächtnis gestört. Das Leben rennt und ich komme nicht mehr mit...so fühlt es sich an!!

Cyhxe


Zwei Jahre im Job - meinst Du, Du wärest trotzdem von Kündigung bedroht?

Wäre eine Therapie nicht doch eher als Rettung dieses Arbeitsverhältnisses anzusehen? Deine Schilderung läßt eigentlich keinen Zweifel daran, daß es so nicht mehr lange weitergehen kann.

Du, besinne Dich auf die positiven Nachwirkungen der vorhergehenden Therapie. Vertraue darauf, und versuch es noch einmal :)* :)* :)*

Pwlhüs)chlbiexst


Hast du ein gutes Verhältnis zum Vorgesetzten?

f\rMoschkkoenigo02x7


Das ist so eine Sache. Durch meine zurückhaltene Art bekomm ich nicht viel mit, was in der Chefebene passiert, gerade die Randinformationen. Aber solange man seine Arbeit macht, sich normal verhaltet bleibt alles ok. Gefühl hat sich noch verschlechtert, fühle mich wie ein am Rand gelassener Mann mit 30ig was mit nichts mehr mitkommt. Irgendwie hat jeder ein gefestiges Sozialleben und halbswegs gut zurecht, seis in der Arbeit oder Leute und Bekannte,Verwandte. Ich steh in der früh auf und weiss nicht mehr weiter. Könnte den ganzen Tag im Bett liegen bleiben. Es kommt mir momentan vor als hätt ich mich Emotional und Sozial zurückgebildet. Bin sehr introvertiert und hab keinen guten Humor. Bilde mir aufeinmal ein nix mehr auf die Reihe zukriegen. Ich mag nicht den der ich bin. Meine Kommunikation nach aussen hat sich auf ein Minimum reduziert. Scheue mich davor mit Freunden was zu Unternehmen weil ich so still bin in letzter Zeit, was sich auch in die Arbeit mitnehme. Als hätte jemand einen Schalter in meinem Hirn betätigt, auf Verstandverlust. Möchte einfach nur glücklich sein und das alles wieder so funktioniert, wie es sein soll. Warum führe ich so eine zurückgezogene,introvertierte Existenz, was ist mit meinen charakterlichen Zügen passiert oder haben sie sich nicht mehr weiterverändert, kann man sprichwörtlich "hängen bleiben" ? Ich sehe Fern, merke mir nichts, ich lese Zeitung, es bleibt kaum was hängen. Bin mit 30ig Jahren nicht in der Lage sei es zu welchem Thema auch immer eine schwungvolle Meinnung abzugeben. Als wäre mein Hirn durchsiebt. Bin ich dumm geworden? Meine letzte Ausbildung ist 10 Jahre her, seit dem hab ich anscheinend zu wenig gemacht um besser ein besseres Wissen zu haben und das schmerzt dem Ego, ist das die Anwort? Suche seit Wochen im Google anworten auf meine Fragen und rede mir immer mehr ein was nicht alles bei mir in Ordnung ist. Was ist mit mir los?

fyroscDhko)enixg027


Es fühlt sich seit Wochen so an als wäre ich im falschen Film. Masloser Realitätsverlust.

Cqhxe


Also doch besser zum Arzt, und die Sache durchziehen. :)* :)* :)*

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