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antidepressiva ausschleichen..tipps

d.awcnlbritngexr hat die Diskussion gestartet


Hallo... seit ca 5 Monaten nehme ich venlafaxin retard. Die letzte dosis betrug 150mg für ca 6 wochen. Mir ging es damit aber nicht gut. Meine Ängste wurden schlimmer bzw ich bekam Ängste, die ich vorher nicht hatte. Wie zb einkaufen gehen ...mich überkam plötzlich eine angst die ich so nie kannte.

Nun habe ich mit dem arzt besprochen,langsam auszuschleichen.

Erst reduzierte ich von 150mg auf 112mg für ca eine woche. Damit ging es mir einigermaßen gut. Nun nehme ich seit ca 6 tagen 75 mg u seit gestern hat sich durchfall u übelkeit eingestellt sowie eine morgendliche unruhe im kopf. Das fühlt sich sms ehr komisch an. Eine Art Nervosität,die man normalerweise im bauch verspürt,tritt im kopf auf. Ich weiss nicht, wie ich es ansonsten beschreiben kann.

Am Freitag habe ich einen Termin beim Arzt. Nur,irgendwie vertraue ich ihnen nicht,was sie so erzählen zwecks Entwöhnung von venlafaxin... im Internet stehen viele unangenehme Sachen u ich frage mich, ob meine derzeitigen Problem auch von der reduzierung stammen. Zudem ist mir aufgefallen, das ich dachte,ich habe meinem partner die u jene sms geschrieben u dabei ist es nicht so. Ich möchte meinen,das es wie "Filme fahren auf drogen " anfühlt, nur abgeschwächter.

Ich habe angst,noch weiter zu reduzieren bzw was bei 0 mg passiert u vorallem,wie lang es mir nicht gut gehen wird bzw ob es meine Erkrankung is oder der entzug?

Ich habe gelesen, das man kügelchen entnehmen soll usw. Aber mein Arzt meint,das ich mit sowas nicht anfangen soll... ich erhoffe mir tipps von euch,di Erfahrungen sammeln konnten.

Antworten
Z?wa_ck44


Die Alternative wäre ein Medikamentenwechsel.

deaw?nbrixnger


Möchte ich nicht.

Z'wackx44


Du hast mich wahrscheinlich nicht verstanden. AD-Wechsel sind meistens unkritisch. Von manchen ADs weiß man, dass das Absetzen nicht immer ganz einfach ist (Venla gehört dazu). Der vorgeschlagene AD-Wechsel dient nur dem Erreichen einer neuen Ausgangsbasis, nämlich eines ADs, das sich leichter absetzen läßt.

m<uhku h2,k


Ich habe bei Citalopram nicht mal einen Wechsel der Firma vertragen (bei gleicher Dosis) und ich bin da sicher nicht besonders empfindlich.

Ich vermute du hast zu schnell reduziert. Ich würde jede Reduktion mehrere Wochen halten bevor du weiter runter gehst. Ich habe immer ca. 4 Wochen gewartet mit den Schritten 20/15/10/7,5/5/2,5/0

d^awnCbringxer


Also laut arzt sollte ich von 150mg auf 75mg sofort runtergehen... das habe ich aber verneint u bin deshalb auf 112mg runter. Nun nehme ich seit ca 8 Tage 75mg u der hohe blutdruck ist schonmal weg. Das einzigste was sich momentan bemerkbar macht ist, das ich meine Umwelt irgendwie anders wahrnehme u nicht mehr allzu zu sehr abgestumpft bin was Emotionen betrifft. Ab u zu bin ich sehr müde.

Am Freitag sollt ich meinen arzt um 12 uhr anrufen u ich habe niemanden mehr erricht. Komischerweise sind die Leute in der Praxis anders zu mir. Unhöflicher. Nur weil ich absetzen möchte?

Ich fühle mich mit dem zeug nunmal nicht wohl. Wir gesagt, ich hatte plötzlich angst in einen laden zu gehen was vorher nie war ..

Hitzewallungen überkommen mich auch noch u ganz schlimm sind fressattacken. Mit 150mg bekam ich keinen bissen mehr runter u nun stopfe ich alles in mir rein :(

Wie lang sollt ich die 75mg eurer Meinung nach nehmen? Ich will das zeug los werden .. bis zum wirkungseintritt geht es mir gut u dann bin ich wie ruhig gestellt u könnt nur noch liegen.

Weinerlich bin ich auch etwas mehr geworden aber nur wenn ich alleine bin.

Ich weiss nicht, was mich noch erwarten wird,wenn ich auf 37mg u dann auf 0 mg runtergehe. Hab schon ein wenig angst.

Der Arzt in der klinik meinte, ich solle auf keinen Fall kügelchen entfernen. Das sei totaler Schwachsinn u nicht ungefährlich.

Ein anderer arzt meinte, das es im Netz viele schauermärchen gibt zwecks absetzen u das er in all den Jahren angeblich nie einen schlimmen entzug sah bis auf jmd der von 300mg auf null ging...

Was passiert nach u nach im Hirn wenn man reduziert?

EGhemaliVger Nutze6r (#X47901x3)


@ dawnbringer

Was passiert nach u nach im Hirn wenn man reduziert?

Ich nehme Antidepressiva in niedriger Dosis zur Behandlung von Untergewicht und habe die zwischenzeitlich abgesetzt, wenn ich längere Wachphasen gebraucht habe. Meiner Erfahrung nach hat man vorübergehend die gegenteiligen Effekte von dem, was die Antidepressiva bewirken, in verstärkter Form (bei mir Schlaflosigkeit und Appetitmangel). Anschließend stellt sich dann wieder der Normalzustand vor der Einnahme der Medikamente ein.

mcuhk4uh2)k


Also ich setze gerade das zweite Mal ein AD ab und habe mehrfach die Erfahrung gemacht, dass die Ärzte sehr blauäugig sind, was die Absetzsymptome angeht. Klar man kann die irgendwie aushalten und es gibt auch schlimmeres, aber wozu viel zu schnell absetzen wenn es auch langsam und nahezu symptomfrei geht.

Ich habe in kleinstmöglichen Schritten reduziert und bin jeweils 4 Wochen auf der Dosis geblieben. Es geht mit Sicherheit auch schneller, aber dann wäre ich arbeitsunfähig gewesen (so wie beim zu schnellen Einschleichen für ein paar Tage). Ich kann diese Taktik nur weiterempfehlen.

Für ganz harte Fälle habe ich mal gelesen, dass eine Reduktion um 10% alle 6 Wochen empfohlen wird.

Ich keine dein AD nicht, aber retard bedeutet vermutlich, dass man die Kapseln nicht teilen kann/soll oder? Würde ich auch die Finger von lassen, reduzier lieber in den jeweils kleinsten möglichen Schritten.

O{ttti


Hallo,

Ich habe Sertralin genommen und es erfolgreich abgesetzt. Ich habe es nicht lange genommen, weswegen ich keine Absetzerscheinungen hatte. Habe alle 7 Tage um 25g runtergesetzt.

Wünsche dir viel Erfolg und lass dich von den Absetzsymptomen nicht runterkriegen. Sie gehen wieder , auch wenn sie im Moment Angst machen.

Guck mal im adfd-Forum vorbei, da erhälst du tolle Tipps und viel Unterstützung beim Absetzen :-)

Liebe Grüße

dpawnZbrxinger


Heute habe ich endlich den arzt erreicht. Er meinte ich solle nicht absetzen... er gab mir keine Hoffnung auf besserung,ganz im Gegenteil. Er sagte,das mein alter Zustand wieder eintreten wird.

U das es auf eigener Verantwortung ist.

Ich soll die 75mg noch 2 wochen nehmen u dann auf 37.5mg umsteigen.

Ich erzählte ihm, daß ich mit den 150mg zu hohen RR hatte u angst, die vorher nicht vorhanden war. Das schlimmste ist aber diese emotionale abstumpfung...

Ich will einfach sehen, wie es mir ohne geht. Mit den 75mg geht's mit eigentlich nicht anders ... bis auf den RR der runtergegangen ist u die Appetitlosigkeit ist auch weg.

Meine Frage ist nun... woran erkenne ich, ob es absetzerscheinungen sind oder die Erkrankung? Vor den tabletten hatte ich immer panikattacken aus dem heiterem himmel. Mit sehr hohem RR u puls usw. Ich dachte immer,ich muß sterben. Ich muss gestehen, daß diese seit den medis nicht mehr aufgetreten sind,aber die Nebenwirkungen sind mir einfach zu krass

Appetitlosigkeit

Hitzewallungen

Hautabschälung an den Finger

Starkes schwitze

Gefühl von sedierung

Schwindel

Emotionslos

Abgestumpft

Gereiztheit

Grosse Pupillen

Hoher Blutdruck

Angstlichkeit die vorher nicht da war

Teilweise überheblichkeit

Müdigkeit

Vielleicht vertrage ich das medi auch nicht. Keine ahnung.

d4awnbrPingexr


Heute habe ich endlich den arzt erreicht. Er meinte ich solle nicht absetzen... er gab mir keine Hoffnung auf besserung,ganz im Gegenteil. Er sagte,das mein alter Zustand wieder eintreten wird.

U das es auf eigener Verantwortung ist.

Ich soll die 75mg noch 2 wochen nehmen u dann auf 37.5mg umsteigen.

Ich erzählte ihm, daß ich mit den 150mg zu hohen RR hatte u angst, die vorher nicht vorhanden war. Das schlimmste ist aber diese emotionale abstumpfung...

Ich will einfach sehen, wie es mir ohne geht. Mit den 75mg geht's mit eigentlich nicht anders ... bis auf den RR der runtergegangen ist u die Appetitlosigkeit ist auch weg.

Meine Frage ist nun... woran erkenne ich, ob es absetzerscheinungen sind oder die Erkrankung? Vor den tabletten hatte ich immer panikattacken aus dem heiterem himmel. Mit sehr hohem RR u puls usw. Ich dachte immer,ich muß sterben. Ich muss gestehen, daß diese seit den medis nicht mehr aufgetreten sind,aber die Nebenwirkungen sind mir einfach zu krass

Appetitlosigkeit

Hitzewallungen

Hautabschälung an den Finger

Starkes schwitze

Gefühl von sedierung

Schwindel

Emotionslos

Abgestumpft

Gereiztheit

Grosse Pupillen

Hoher Blutdruck

Angstlichkeit die vorher nicht da war

Teilweise überheblichkeit

Müdigkeit

Vielleicht vertrage ich das medi auch nicht. Keine ahnung.

E{hem_aligerx Nutze{r (#4V7B901x3)


@ dawnbringer

Meine Frage ist nun... woran erkenne ich, ob es absetzerscheinungen sind oder die Erkrankung?

Wenn sich der Zustand wieder bessert, lassen die Absetzerscheinungen nach. Natürlich ist der Übergang fließend und deshalb schwierig auszumachen. Dein jetziger Zustand ist aber auf jeden Fall nicht dein ursprünglicher Zustand und deshalb auch kein Kriterium, nach dem du beurteilen solltest, ob es Sinn macht, die Medikamente weiterhin zu nehmen.

dpaw|nbringxer


Inwiefern mein ursprünglicher zustand?

djawnbzriRngxer


Ich verstehe leider deinen letzten Satz nicht so genau

EmhemaligerJ Nutzter (#4q79013)


@ dawnbringer

Der Zustand vor Einnahme der Medikamente.

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