» »

antidepressiva ausschleichen..tipps

dsawnbSringxer


Also meinst du,das ich momentan nicht einschätzen kann,ob ich die medis brauche? Habe ich das so richtig verstanden?

Eghemalig@er NuStzer (#4579013o)


@ dawnbringer

Ja, aber wie gesagt: Ich hab die niedrigste Dosis noch mal halbiert und kann deswegen schlecht einschätzen, wie es sich bei höheren Dosen verhält.

dxawnb$rincger


Wie gesagt, bin runter auf 112mg u hab nix gespürt, jetz bin ich seit 11 tagen (vorhin nachgerechnet)bei 75mg.... ich spüre wieder mehr emptionen... allerdings bin ich ab u zu etwas weinerlich. Aber nur wenn mein partner auf Arbeit ist.sprich,wenn ich allein bin. Der hohe RR ist weg. Aber was mir auffällt, ich schwitze vermehrt in der nacht u bei kleinsten anstrengungen. Blaue Flecke hab ich auch überall. Aber allem in allem geht es mir besser. Das das ausschleichen weinerlichkeit mit sich bringen kann, habe ich gelesen.

Hast du retard tabletten mit viele kleine kügelchen? Ich könnte bei den 37.5mg auch reduzieren,indem ich welche entferne,aber mein Arzt rät davon ab. Ich weiss auch nicht, wie es geht.

Mh da es mir jetz auch gut mit 75mg geht, zeigt eigentlich, das man es versuchen kann, wie es ohne tabletten ist.

Die 150mg nahm ich nicht lang. Insgesamt nehme ich die medis seit Mitte juni. Also nicht lang

d\awnbrsingebr


U die 150mg nahm ich ca 5 bis 6 wochen...

EShdemaliLger# Nut'zer ?(#47{901x3)


@ dawnbringer

ich spüre wieder mehr emptionen... allerdings bin ich ab u zu etwas weinerlich.

Du weißt aber anhand der Wirkung der Tabletten, dass es sich hierbei nur um eine chemische Reaktion im Gehirn handelt und eigentlich kein Grund für diese Emotionen besteht. Bringt es eventuell was, dir das vor Augen zu halten? Vielleicht hab ich aber auch einfach nur leicht Reden, weil ich grundsätzlich eher unemotional bin.

Aber was mir auffällt, ich schwitze vermehrt in der nacht u bei kleinsten anstrengungen.

Das kommt daher, dass dieses Medikament Wassereinlagerungen verursacht. Dass du vorübergehend verstärkt schwitzt, ist nur ein Zeichen, dass dieser Effekt reversibel ist.

Hast du retard tabletten mit viele kleine kügelchen? Ich könnte bei den 37.5mg auch reduzieren,indem ich welche entferne,aber mein Arzt rät davon ab. Ich weiss auch nicht, wie es geht.

Nein, sind keine Retardtabletten, da ich die niedrigste Dosis (5 mg) sonst nicht noch mal teilen könnte. Ich würde vorschlagen, du wartest mit der weiteren Reduzierung, bis die Absetzerscheinungen weg sind, bzw. sprichst das noch mal mit dem Arzt ab. Auf 0 würde ich an deiner Stelle aber nicht gleich gehen, sondern immer weiter halbieren. Wenn ich selbst bei 2,5 mg Mirtazapin Absetzerscheinungen feststellen kann, solltest du damit vorsichtig sein.

d'awnbErcinger


Ja Ich weiss das es vorübergehend einen schlecht gehen kann..zumindestens was die weinerlichkeit betrifft. Ich versuche es einfach durchzustehen. Laut arzt soll ich die 75mg ja noch 14 tage nehmen. Mal schauen wie es mir dann geht. Das konische is, das ich zb abends friere, mich zudecken u extrem schwitze aber immernoch friere. Wie als wenn man eine Erkältung ausschwitzt. Warum is das so? Sollte ich das dem arzt sagen? Obwohl ich dieses nächtliche schwitzen auch bei der anderen dosis hatte.

P(epita+Mar<lenxe


Hi

also was ich mir zunehmend denke wie ich so nach Antworten und Erfahrungen im Internet suche ist das einfach jeder Mensch anders ist und so wie du auf eine Reduktion von einem Medikament reagierst - so wird es niemand anderem 1:1 gegangen sein. Ich habe meine Medikamente (Cipralex) vor 4 Wochen in etwa nach laaaangem Ausschleichen ganz abgesetzt und habe jetzt eine Phase die ich als Absetzerscheinungen bezeichnen würde. Natürlich kann ich nicht sicher sagen: Sind es Absetzerscheinungen oder packts mein Körper nicht ohne Medikamente etc. Darauf hätte ich gerne eine Antwort. Die gibt es aber nicht. Nicht im Internet und ehrlich gesagt glaube ich nicht mal mehr das dir ein Arzt genau sagen kann was zu tun ist. Der kann natürlich nach bestem Gewissen und Wissen vorschlagen, aber im Endeffekt kann niemand das superkomplexe Psychothema als Ganzes erfassen. Wenn ich jedes Mal auf die Neurologin gehört hätte, dann würde ich mittlerweile 20 verschiedene starke Medikamente nehmen und wahrscheinlich nie mehr wegkommen davon weil sie jedes Mal wenn ich dort war und es mir gerade nicht gut ging meinte ich soll doch die Dosis erhöhen und noch dies und jenes dazu nehmen. Das hab ich aber nie gemacht und mir ging es dann bei gleicher Dosis trotzdem nach ein paar miesen Auf und Abs stetig besser (mit Therapie). Ich denke man muss sich selbst am Besten kennen und in sich reinforschen ob man denkt das man es ohne medikamentöse Unterstützung schafft oder lieber wechseln möchte oder was auch immer. Ich weiss das ist besch** und auch ich bin auf der Suche nach einer Antwort...aber ich glaube die kann sich nur jeder selber geben.

Pxepi}tanMarle_ne


Und nächtliches Schwitzen habe ich auch wollte ich noch sagen;) ...Genau, das sind so meine Absetzerscheinungen (wenn es welche sind):

Kopfweh, Unruhe, meist extrem depressive Stimmung, dazwischen dann sehr eigenartig euphorische Phasen, traumähnliche Wahrnehmung, starke Träume in der Nacht mit vielen Wachphasen in denen sich mein Hirn mit Gedanken fertig macht, abwechselnd schwitzen und sofort zittern wenn ich mich abdecke, Gefühl der Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit, .. und sicher noch paar andere Sachen die ich jetzt vergessen habe...und ich sage nochmal: Das ist nach elendslangsamen Ausschleichen. Ursprünglich waren es 10mg Cipralex...dann runter auf 7, dann auf 5, dann auf 2,5 und das dann sogar nochmal geteilt..das Ganze ca über ein 3/4 Jahr-Jahr.

dgawnPbri)nger


Recht wirst du sicherlich haben.manche merken garnichts,andere wiederum arg dolle u langsam glaube ich,das nur diese im www schreiven,denen es nicht erging u auf suche von Ratschläge sind. Warum sollte man sich auch ans Internet wenden, wenns einem gut geht?

Ich habe beobachtet,das es mir morgens u abends am besten geht u ca 2h nach einnahme leider nicht. Wo mein Körper quasi größtenteils an Wirkstoff abgebaut hat,geht's mir prima,was für mich einfach ein Zeichen ist,das ich eventuell das Mittel nicht mehr benötige. Es soll ja eigentlich ohnehin nur als Überbrückung dienen bis man aus der tiefen depressiven Episode raus ist. Ich möchte nicht über Jahre medis schlucken. Es muss auch ohne gehen.

Ich habe von einem Arzt gehört,das die medis den Körper eigentlich dazu nur anregen soll,mehr serotonin usw wieder selbst zu produzieren. Deshalb sollte man zb nach einem halben jahr ausschleichen um zu sehen,ob der Stoffwechsel im Gehirn sich wieder regeneriert hat. Ich glaube langsam,das es nie Ärzte gibt, die nicht nur wegen dem Geld medis verschreiben. Ich werde auch den arzt wechsekn.

Er sagte mir zu beginn,das er ohne medis nicht behandelt zwecks Abrechnung. U das wir nebenbei eine verhaltenstherapie machen. Aber nix passiert. Wenn ich da bin fragt er mich nur über die medis aus u mehr nicht. Aber eine verhaltenstherapie wird abgerechnet.

Was mich ein wenig irritiert ist mein medispiegel im blut. Bei 112.5 mg war mein medispiegel bei 112... normal bzw Werte mit Wirkung liegen zwischen 200-400.... also müsste ich mit den 75mg sehr wenig im blut haben. Mein Körper verwertet das venlafaxin auch nicht. Nur das was von der Leber umgewandelt wird. Ich glaub das nennt sich o-venlafaxin...

PKep;itaMjarle%nxe


Pf, ich glaube auch immer mehr das diese ganzen Medikamente nur wegen des Geldes verschrieben werden. Wenn dir dein Arzt das sogar noch unter die Nase reibt, was soll man da noch dazu sagen ??? ?

Ja und du hast Recht - natürlich schreiben nur die "Verzeifelten" im Internet und suchen nach Antworten;) Da zähle ich mich ja auch durchaus dazu;) Ich kenne mich auch nicht so gut aus aber wenn ich es richtig verstanden habe dann ist es bei der Art von Antidepressiva die ich genommen habe (SSRI) so das die verhindern das das vom Körper produzierte Serotonin gleich wieder abgegeben wird. Dadurch erhöht sich der Speicher und so der psychische Zustand. Das ist ja schön und gut, aber ist es dann auch nicht logisch das es für den Körper extrem anstrengend ist sich danach wieder ohne dem Medikament zurechtzufinden bzw. das man das psychisch sehr wohl stark merkt? Ich bin bestimmt ein extremes Beispiel weil mein Körper auf alles stark reagiert - vom Wetterwechsel bis zu Aspirin;)

Ich würde mir wünschen ich hätte nie mit dem Ganzen angefangen, ehrlich! So im Nachhinein betrachtet denke ich mir, dass ich das alles ohne Medikamente und begleitender Therapie ebensogut geschafft hätte und nicht diesen Hormondurcheinander erzeugt hätte.

PhepzitaMar lenxe


Wegen was hast du begonnen sie zu nehmen? Und ist dein Medikament auch ein SSRI, weisst du das?

d%awnb^rinlg9er


Ich habe ein snri....

Ja genau... das serotonin bleibt länger erhalten u somit soll angeblich doe Laune gesteigert werden. Beim snri zusätzlich auch das noradrenalin.

Ich bereue es auch. Ich war von Anfang an dagegen.aber ich war auf therapie. Auf mich wurde mehr o weniger eingeredet, es zu nehmen.

Angeblich habe ich panikattacken, woran ich aber heut nicht wirklich glaube.

U ich mag nix mehr einnehmen, was

A) meine Persönlichkeit verändert

B)nich nichtmal richtig erforscht ist und

C) die Nebenwirkungen sind einfach zu krass

E:hem@aliger MNutzer (#4637193x)


B)nich nichtmal richtig erforscht ist und

Was genau ist daran nicht wirklich erforscht? Dazu gibts Studien wie Sand am Meer. Nur weil die Pharmakokinetik bei manchen Antidepressiva unklar ist, bedeutet das nicht, dass man vom Prinzip her gar keine Ahnung hat, was die eigentlich tun.

Das trifft auf viele Medikamente zu, die zum Teil schon sehr lange im Einsatz sind und daraus lässt sich nicht ableiten, dass das Kram ist, der per se nicht funktionieren.

Angeblich habe ich panikattacken, woran ich aber heut nicht wirklich glaube.

Das ist eher das 'Problem'. Dann lass halt einfach gut sein. Dann ist der Erfolg der ganzen Geschichte ohnehin mehr als zweifelhaft, auch therapeutische Maßnahmen, wenn die Patientencompliance mies ist und keine Krankheitseinsicht vorhanden ist.

meine Persönlichkeit verändert

Für viele Menschen stellt sich an dieser Stelle die Frage, was Persönlichkeit und was Krankheitsbild ist. Soll Patienten geben die Dank Medikamenten wie Venlafaxin zumindest ein halbwegs geordnetes Leben führen können. Hat sich deren Persönlichkeit geändert? Natürlich, weil sie unter Umständen nicht weiterhin von schwersten Depressionen geplagt einen Großteil vom Tag im Bett oder den eigenen vier Wänden verbringen müssen.

d)aw7nbrimnger


Ich brauche wahrscheinlich noch einen Beweis das es psychisch bedingt ist...

PgepiItaMBarxlene


Stimmt, es gibt mit viele Studien - ich finde es trotzdem spannend das die Ärzte immer das eine sagen und Patienten (und davon kenne ich einige) was ganz was anderes. Ich kann nicht über alle Studien sprechen, dazu habe ich zu wenig gelesen, aber eine Sache ist mir auf jeden Fall sehr negativ aufgefallen: Antidepressiva werden meiner Erfahrung nach von den meisten Ärzten verharmlost und oft zu rasch verschrieben. Wie gesagt - hätte ich wegen jedem Minidown zwischendurch auf meine Neurologin gehört würde ich jetzt wohl Massen von dem ärgsten Zeug nehmen. Alle die ich kenne die jemals Antidepressiva genommen haben hatten sehr starke Nebenwirkungen zu Beginn und eine furchtbare Zeit beim Absetzen.

Sicher gibt es Menschen denen es total hilft und die dank der Medikamente wieder ein normales Leben führen können. Kenne ich auch paar Fälle.

Aber wegen dieser Diversität an Menschen und ihre Reaktionen finde ich es wahnsinnig schwer für sich selbst den richtigen Weg zu finden.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH