» »

Ekel vor Sperma

UMta4x5


hattest Du schonmal unschöne/schreckliche Erfahrungen mit Sperma?! In Deiner Jugend oder Kindheit?! ":/

E%laf%ReYmicxh0815


Im Grunde ist das alles ja gar nicht so schlimm.

Dein Mann weiß davon und respektiert es. Es gibt außer Sperma kein anders Problem in eurem Intimleben das - so klingt es jedenfalls - doch recht ausgeprägt und vielfältig ist. Du weißt das im Grunde nichts ekliges dran ist und wünschst dir sogar das du es nicht mehr eklig findest.

Ob Erlebnisse in der Vergangenheit damit zu tun haben spielt im Grunde auch keine Rolle, denn es geht um das hier und jetzt. Du hast jetzt ein "Problem" das du gerne für dich lösen würdest. Manchmal kann Konfrontation ein gutes Mittel sein aber nicht immer.

Mal ein wenig um die Ecke gedacht: Versuch dir vorzustellen was ich meine. Ekelst du dich mehr vor Sperma, also der Flüssigkeit? (Egal ob im Moment der Ejakulation oder danach oder ganz losgelöst von Sexualität.) Oder ekelst du dich mehr davor dich davor zu ekeln?

Im Gedanken magst du es. Willst es sogar. Nur wenn es im realen Leben so weit ist kommt die innere Notbremse.

Wenn du nicht genau definieren kannst ob es Geruch, Geschmack, Aussehen oder Konsistenz ist deutet das ein wenig auf andere Ursachen hin. Ist es vielleicht weil du es von deinem eigenen, weiblichen Körper nicht kennst? Oder weil - jetzt wird es wieder schwierig richtig auszudrücken was ich meine - es etwas "Fremdes" ist das dir/deinem Körper "aufgezwungen" wird beim Sex?

Unabhängig davon zwingt dich niemand es zu mögen. Dein Mann auch nicht. Andere Frauen können nicht genug davon kriegen und mögen sogar den Geschmack. Aber du bist doch kein schlechterer Mensch weil das bei dir anders ist. Die Vorstellung beim Oralverkehr Sperma aufnehmen zu müssen stammt nur aus Pornos...

Und davon abgesehen ist Sperma jetzt nun wirklich nichts was ich mir morgens auf's Brot schmieren würde...

Wie fühlt sich das an wenn er ohne Kondom in dir kommt? Also nicht körperlich sondern im Kopf.

Ähm... der folgende Gedanke ist vielleicht in deiner Situation nicht das Gelbe vom Ei aber was wäre wenn er in dir kommt während du ihn oral befriedigst? Du also sein Sperma gar nicht sehen sondern nur zusätzlich schmecken würdest? Mit zusätzlich meine ich das das Sperma ja auch während dem "normalen" Sex (ohne Kondom) in der landen würde.

Alias 711140


Ich sehe da kein Problem. Ich finde, Du machst aus etwas ein Problem, was eigentlich keins ist.

So sieht es mein Mann interessanterweise auch.

Ich frage mich inwieweit die Art des Unwohlseins eine Rolle spielt. Ist es immer und nur Übelkeit? Oder auch (mal) Angst, Panik, Fluchtgedanken, Schwindel, ohnmachtsähnlich? Versuch bitte dich genau zu erinnern. Wie weit kannst du dich zurückerinnern, wann hat es angefangen? Hat es sich im Lauf der Jahre verändert, verstärkt, abgeschwächt?

Also die Ekelgefühle in Bezug auf Sperma habe ich schon so lange ich denken kann. Bewusst wurde mir das, als in der Pubertät das Bedürfnis nach freiwilliger Sexualität aufkam. Ich hatte relativ früh Zugang zu Pornografie Zuhause und das hat mich alles brennend interessiert, also die nackten Männer und Frauen, der Sex, alles mögliche. Wenn aber die Ejakulation bzw. Sperma als Ergebnis gezeigt wurde, hat es mich geekelt. Bei den ersten sexuellen Kontakten war es erstmal kein Problem, da ein Kondom verwendet wurde. Überfordert war ich erst, als es darum ging, einen Mann ohne Kondom mit der Hand zu befriedigen. Da habe ich gemerkt, das kann bzw. will ich nicht, davor ekelt es mich. Es ist in erster Linie Übelkeit, aber Angst Panik und Fluchtgedanken kommen schon auch mal dazu, vor allem wenn es ungeplant passiert, also ein unabsichtlicher vorzeitiger Erguss stattfindet. Verändert hat es sich im Laufe der Jahre eigentlich nicht. Weder verstärkt noch abgeschwächt.

TE, wie ist es denn mit verbundenen Augen? Also wenn du ihn machen lässt und es einfach nicht sehen kannst?

Kann ich mir nicht vorstellen, denn ich spüre es dann ja trotzdem... das Spritzen, das Sperma.

Ich meine, für den Mann ist es ja auch nicht gerade aufbauend, wenn du dich jedes mal vor seinem besten Moment ekelst. Mich würde das als Partner schon irgendwie treffen, auch wenn du nichts dafür kannst.

Ja, wobei ich mich beim Sex, wie wir ihn praktizieren, ja zum Glück nicht ekle. Wir können alles machen, nur eben mit Gummi. (Bzw. bis kurz vor seinem Höhepunkt auch ohne, also oral z.B.)

kannst du dir nicht vorstellen, er "blutet"?

Weiß nicht, ob es das besser machen würde :-/ Muss ich mal versuchen...

hattest Du schonmal unschöne/schreckliche Erfahrungen mit Sperma?! In Deiner Jugend oder Kindheit?! ":/

Nicht dass ich wüsste. Aber ich bin wie gesagt als Kind sexuell missbraucht worden. Ich kann mich allerdings nicht daran erinnern, dabei mit Sperma in Berührung gekommen zu sein....

Versuch dir vorzustellen was ich meine. Ekelst du dich mehr vor Sperma, also der Flüssigkeit? (Egal ob im Moment der Ejakulation oder danach oder ganz losgelöst von Sexualität.) Oder ekelst du dich mehr davor dich davor zu ekeln?

Definitiv vor der Flüssigkeit/der Ejakulation.

Ist es vielleicht weil du es von deinem eigenen, weiblichen Körper nicht kennst? Oder weil - jetzt wird es wieder schwierig richtig auszudrücken was ich meine - es etwas "Fremdes" ist das dir/deinem Körper "aufgezwungen" wird beim Sex?

Letzteres könnte eine Rolle spielen :-/ Zumindest vage....

Wie fühlt sich das an wenn er ohne Kondom in dir kommt? Also nicht körperlich sondern im Kopf.

Im ersten Moment fühlt es sich gut an. Wenn ich erregt bin, sagt mir mein Kopf: Ja, ich will das! Es ist gut und richtig. Dann kippt es aber sofort und wenn mir bewusst wird, dass er dieses "Zeug" gerade in mich gespritzt hat, dann wird mir schlecht. Wenn es dann rausläuft erst recht...

Ähm... der folgende Gedanke ist vielleicht in deiner Situation nicht das Gelbe vom Ei aber was wäre wenn er in dir kommt während du ihn oral befriedigst? Du also sein Sperma gar nicht sehen sondern nur zusätzlich schmecken würdest?

Mehrfach versucht, nie ohne würgen hingekriegt. Vom emotionalen Aspekt her will ich es: Ich liebe ihn, es kommt von ihm, ich will es schlucken und nicht ausspucken, aber es geht einfach nicht. Irgendwas in mir sperrt sich da {:(

m}o}nd+Yster0nxe


Ich liebe ihn, es kommt von ihm, ich will es schlucken und nicht ausspucken, aber es geht einfach nicht. Irgendwas in mir sperrt sich da {:(

Ich stelle es mir auch voll eklig vor, Sperma zu schlucken. Warum willst Du es?

zEuckerPpuPppe13


Ich ekle mich generell vor Männer! Habe aber des Geldes wegen immer wieder Sperma geschluckt! Habe manchmal sogar Albträume!

Alias 711140


Warum willst Du es?

Ich finde es einfach schade, dass ich mich vor diesem "Produkt der Lust" meines eigenen Mannes ekle. Das will ich nicht. Ich liebe ihn und will mich nicht vor seinen Körperflüssigkeiten ekeln. Das ist ja irgendwie, als würde ich ihn bzw. einen wichtigen Teil von ihm/seinem Körper ablehnen. Wobei er das wie gesagt selbst gar nicht mal so sieht... Aber ich hab ein schlechtes Gewissen. Ich will ihm das Gefühl geben können, ihn vollumfänglich zu begehren und alles an und von ihm zu lieben sozusagen. Vielleicht auch ein interessanter Ansatzpunkt, dieser Anspruch, den ich da an mich/die Liebe stelle...

Ich glaube, das hat damit zu tun, dass ich mich umgekehrt auch angenommen und geliebt fühlen will. Es würde mich wohl verletzen, wenn er so ein Problem mit meiner Körperflüssigkeit beim Sex hätte.

E:lafmRemi7ch08x15


Ich will ihm das Gefühl geben können, ihn vollumfänglich zu begehren und alles an und von ihm zu lieben sozusagen.

Das klingt im ersten Moment irgendwie unterwürfig. Auch wenn es wahrscheinlich nicht so gemeint und empfunden ist.

Der Anspruch ist aber völlig in Ordnung und klingt sehr schön und irgendwie romantisch.

Übrigens lässt sich der Geschmack durchaus beeinflussen durch die Ernährung. Ananas soll ganz gut wirken. Und viel trinken.

Vielleicht solltest du wirklich versuchen deine Erlebnisse aus der Vergangenheit für dich ein wenig aufzuarbeiten. Du sagtest es stand der "Jahrestag" wieder vor der Tür. Unbewusst denkst du also immer noch daran und lässt dich davon vielleicht unbewusst (negativ) beeinflussen.

Und mach dir nicht so viel Druck. Du musst überhaupt nichts. Und für deinen Mann ist es OK so wie es jetzt ist.

Cdleo Edw3ards v.# Daxvonpoort


19.09.15 21:03

Im Grunde ist das alles ja gar nicht so schlimm.

Mein Gedanke. Obwohl ich leise sein müsste, denn mich graut es ebenfalls speziell von dem Sperma meines Partners. :-X (Das rausspitzen aber nicht)

Ekel abzustellen ist nicht einfach, hat ja oft genug nichts mit Rationalität zu tun. Obwohl ja Ekel angeblich aus einer Schutzfunktion heraus resultiert.

Freu dich, dass er das akzeptiert und setz dich nicht unter Druck.

C&arabmalax 2


Wo solche Umstände ihren Ursprung haben ist schwer zu sagen. Es gibt innerhalb Familien auch Vererbungen von Gefühlen und Abneigungen im positiven als auch im negativen Sinne. Das Ängste vererbt werden können, dazu gibt es Studien mit Mäusen, die das beweisen. Mit anderen Gefühlen kann es ähnlich sein. Weiß man, was die eigene Mutter während der Schwangerschaft erlebt hat oder gar Großeltern in Kriegszeiten ect. Manchmal genügt dann nur ein Trigger, wie bei dir in der Kindheit und das schutzbedürftige und ekelnde Gefühl ist da. Wie man damit umgeht ist schwer zu sagen. Eine Therapie mit einem guten Hypnosetherapeuten kann evt. helfen, Traumatherapie wie EMDR ect.

RMuIbinaxx


Meine Erfahrung aus ganz anderen Bereichen könnte hier vielleicht helfen:

Man kann vom Verstand her etwas erkannt haben, aber die heftige gefühlsmäßige Reaktion wird man nicht los. Die Brücke zwischen Gefühl und Verstand scheint schmal zu sein.

Es gibt einen Weg vom Verstand zum Gefühl: den Zustand tiefster Entspannung, den man beim autogenen Training erreichen kann. Eine Vorsatzbildung "Sperma harmlos" dürfte passen. Wäre wahrscheinlich nur ein Schritt in die richtige Richtung.

Ich selber hatte in meiner Jugend einmal Herzrasen. Ich dachte, mein letztes Stündlein hätte geschlagen. Der Arzt stellte die Diagnose "vegetative Dystonie" und meinte, ich sollte mehr Sport betreiben. Dazu hatte ich aber keine Lust und hab mich statt dessen über dieses Thema informiert.

Das autogene Training erlernte ich dann aus dem Buch. Nach 14 Tagen war ich beschwerdefrei (ich hatte auch Angstzustände). Das Herzrasen bekam ich nie wieder. Meine damalige Vorsatzbildung: "Geräusche harmlos".

C>oteYSauZvagxe


Ich liebe ihn und will mich nicht vor seinen Körperflüssigkeiten ekeln. Das ist ja irgendwie, als würde ich ihn bzw. einen wichtigen Teil von ihm/seinem Körper ablehnen. Wobei er das wie gesagt selbst gar nicht mal so sieht... Aber ich hab ein schlechtes Gewissen. Ich will ihm das Gefühl geben können, ihn vollumfänglich zu begehren und alles an und von ihm zu lieben sozusagen. Vielleicht auch ein interessanter Ansatzpunkt, dieser Anspruch, den ich da an mich/die Liebe stelle...

Ich finde das keinen interessanten, sondern einen falschen Ansatzpunkt.

Mal ein krasses Beispiel zu deiner Abneigung: Kot ist, wie Urin oder Blut, auch etwas was von dir kommt, und du würdest dich wohl kaum weniger geliebt fühlen, wenn dein Mann damit nicht in Berührung kommen und das auch nicht betrachten will - oder? Da würdest du wahrscheinlich gar nicht erst auf die Idee kommen, eine Versuchsreihe zu starten.

Viele Frauen mögen kein Sperma, viele Männer mögen nicht lecken, usw. Es gibt zahlreiche Praktiken und Fetische, die man nicht mag und auch nicht mögen muss. Daran ist nichts Pathologisches.

Ich sehe da kein Problem. Ich finde, Du machst aus etwas ein Problem, was eigentlich keins ist.

So sieht es mein Mann interessanterweise auch.

Dann lass es doch einfach dabei!

mhondi+stexrne


@ CoteSauvage

Du nimmst mir ein paar Worte aus dem Mund, von denen ich froh bin, sie deswegen nicht mehr schreiben zu müssen, weil sie mir im Grunde genommen zu eklig sind.

:-)

Alias 711140


Übrigens lässt sich der Geschmack durchaus beeinflussen durch die Ernährung. Ananas soll ganz gut wirken. Und viel trinken.

Ich weiß, aber der Geschmack an sich ist es ja nicht. Denke ich zumindest. Urin schmeckt auch unterschiedlich und nicht wirklich lecker m.E. Damit habe ich aber kein Problem. Urin finde ich nun auch nicht so lecker vom Geschmack (und auch Geruch) her, aber damit habe ich verrückterweise ja kein Problem.

Vielleicht solltest du wirklich versuchen deine Erlebnisse aus der Vergangenheit für dich ein wenig aufzuarbeiten. Du sagtest es stand der "Jahrestag" wieder vor der Tür. Unbewusst denkst du also immer noch daran und lässt dich davon vielleicht unbewusst (negativ) beeinflussen.

Na ja, es ist Teil meines Lebens. Ich glaube nicht, dass ich bestimmte Tage jemals vergessen kann in dem Zusammenhang. Wär ganz normal, haben mir viele gesagt, aber ja, vielleicht sollte ich da nochmal ansetzen. Zumindest solange es mir bei dem Thema keine Ruhe lässt.

Und mach dir nicht so viel Druck. Du musst überhaupt nichts.

Ja, danke @:) Auch an alle anderen!

Es gibt innerhalb Familien auch Vererbungen von Gefühlen und Abneigungen im positiven als auch im negativen Sinne. Das Ängste vererbt werden können, dazu gibt es Studien mit Mäusen, die das beweisen.

Das wusste ich nicht. Danke für die Info, muss ich mich mal schlau machen zu.

Meine Erfahrung aus ganz anderen Bereichen könnte hier vielleicht helfen:

Man kann vom Verstand her etwas erkannt haben, aber die heftige gefühlsmäßige Reaktion wird man nicht los. Die Brücke zwischen Gefühl und Verstand scheint schmal zu sein.

Es gibt einen Weg vom Verstand zum Gefühl: den Zustand tiefster Entspannung, den man beim autogenen Training erreichen kann. Eine Vorsatzbildung "Sperma harmlos" dürfte passen. Wäre wahrscheinlich nur ein Schritt in die richtige Richtung.

Tiefste Entspannung ist so eine Sache. Dagegen sperre ich mich tatsächlich. Also vielleicht wirklich ein Ansatzpunkt.

Ich finde das keinen interessanten, sondern einen falschen Ansatzpunkt.

"Interessanterweise" ist er aber sehr tief in mir verankert. Keine Ahnung warum.

Mal ein krasses Beispiel zu deiner Abneigung: Kot ist, wie Urin oder Blut, auch etwas was von dir kommt, und du würdest dich wohl kaum weniger geliebt fühlen, wenn dein Mann damit nicht in Berührung kommen und das auch nicht betrachten will - oder?

Richtig. Ich hab beim Schreiben des Beitrags auch darüber nachgedacht und es stimmt, bei Kot stelle ich keine solche Verbindung her. Da erscheint mir eine vorhandene Abneigung nur allzu normal. Das hat wahrscheinlich damit zu tun, dass Kot für mich ein reines Abfallprodukt ist, im Gegensatz zu Sperma. Sperma verbinde ich mit Leben, mit Entstehung, mit Werden und das ist für mich ausschließlich positiv konnotiert. Deshalb verstehe ich meine Abneigung selbst nicht, während sie sich mir bei Kot erschließt. Aber bei einem Lustprodukt wie Sperma? Das will mir nicht in den Kopf.

C=oteS=auvaPge


Deshalb verstehe ich meine Abneigung selbst nicht, während sie sich mir bei Kot erschließt. Aber bei einem Lustprodukt wie Sperma? Das will mir nicht in den Kopf.

Ich finde das eine schräge "Argumentation". Für mich ist Sperma auch ein Abfallprodukt, da ich keine Kinder will. Und selbst wenn man es toll und faszinierend findet, dass u.a. aus Sperma ein Kind entstehen kann - deswegen muss einem das Zeug doch nicht schmecken - das Kind entsteht ja nicht dadurch dass du Sperma schluckst. Und Sperma als "Lustprodukt"? Wenn ich einen Orgasmus hatte und wenn mein Freund einen Orgasmus hatte, ist es uns egal was da aus irgendwem rauskommt, Hauptsache es versifft zB nicht gleich das frisch bezogene Bett. Wieso muss das toll aussehen, gut schmecken und gut riechen (tut es nun mal nicht)? Man hat doch trotzdem Spaß am Sex.

Aber wenn du weiter dran arbeiten willst, das in deinen Kopf zu kriegen, will ich dich davon nicht abhalten.

Myilrchman1n76


Ich versteh die TE so dass sie ein krasses Missverhältnis zwischen ihren Gedanken und dem tatsächlichen Erleben hat, und vor allem darunter leidet. Es ist nicht so dass sie sich einredet Sperma unbedingt toll finden zu müssen "weil eine gute Frau das toll zu finden hat". Sie findet Sperma und die Ejakulation wenn sie im Eifer des Gefechts erregt ist noch als durchaus erregend, aber sobald der Gedanke sich in einen realen Vorgang verwandelt wandelt sich die Lust in Ekel.

Natürlich ist es auch ein möglicher Ansatz die Gedanken dem realen Empfinden anzugleichen, also der TE einzureden dass sie sich täuscht wenn sie in ihrer Erregung all das gedanklich als angenehm empfindet. Sperma wäre demnach tatsächlich ekelhaft, Punkt. Und somit wäre ihre Reaktion nur natürlich. Wahrscheinlich ist es sogar leichter auf diesem Weg das Missverhältnis zwischen Gedanken und Erleben zu reduzieren.

@ TE:

Wie schon andere geschrieben haben gibt es diverse Körperausscheidungen, und niemand soll oder muss sie alle gleich gut oder schlecht finden. Was meinst du könnte für dich und euch als Paar die bessere Lösung sein? Wenn du Sperma auch gedanklich verteufelst und sozusagen eine falsch-positive Prägung auf die männliche Ejakulationdurch Pornos o.ä. beseitigst? Also die körperliche Reaktion als wahr ansiehst und daran arbeitest auch mehr so zu denken und zu fühlen. Oder wenn du Ejakulation und Sperma weiterhin theoretisch erregend findest und versuchst daran zu arbeiten diese Erregung auch beizubehalten wenn beides real wird?

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH