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schwere körperliche Beschwerden alles nur psychisch?

h7ann|a10x00 hat die Diskussion gestartet


hallo, ich habe gestern schon einen Beitrag verfasst aber noch keine Antwort bekommen. Möchte den ganzen Beitrag von gestern hier nicht ganz erläutern. Ich leide unter schweren körperlichen Symptomen. Leide schon seit Jahren unter Ängsten, Sozialer Phobie in Form von Angst vor anderen zu schreiben, essen, bin auch eher der ruhige Typ und habe diese Symptome die ich jetzt habe schon zwei Mal so stark gehabt vor 10 Jahren und vor 20 Jahren (bin 40 Jahre alt) beide Male nach einer schweren Zeit die mich sehr mitgenommen hat, das steht auch in meinem anderen Beitrag, dazwischen ging es mir recht gut bis auf meine Ängste hatte aber fast keine körperlichen Probleme von meinen Rückenproblemen mal abgesehen. Nun war dieses Jahr für mich sehr belastend, mein Vater erkrankte schwer im Frühjahr, genau an diesem Tag, als ich bei ihm auf Intensivstation war fing das Kribbeln wieder an. Die nächsten 4 Monate waren sehr nervenaufreibend für mich, ich pflegte meinen Vater mit meiner Mutter zusammen, ich liebte meinen Vater konnte es ihm aber nie so recht zeigen, jetzt ist es zu spät er ist gestorben. In den 4 Monaten musste ich oft ohne Grund weinen, weil ich meinen Vater nicht leiden sehen konnte und manchmal war ich genervt und wütend auf ihn weil er manchmal so gemein zu mir war, in dieser Zeit wurden die Symptome schlimmer, Magenbeschwerde, Übelkeit, Schwindel, kribbeln, brennen am Körper usw. mein Arzt hat mir Bromazepam verschrieben, das ich aber erst zweimal genommen habe, ich habe Angst vor Abhängigkeit, habe Baldrian probiert etc, aber auch dies nicht regelmäßig genommen. Nach dem Tod hat sichs noch verschlimmert, die ganze Aufregung, die Trauer, die Organisation der Beisetzung und meine Panikattacken haben sich verschlimmert. Dazu kommt das ich die 4 Monate der Pflege auch fast nur zuhause verbracht habe was meiner sozialen Phobie nicht unbedingt gut tat. Gestern gings mir richtig gut, wollte abends mit meinem Freund unbedingt noch mal weg seit langem mal wieder in eine Kneipe was trinken gehen. Kaum sassen wir fingen die Symptome an, mein ganzer Körper war wie gelähmt alles kribbelte, ich wurde unruhig, mein Freund merkte es mir auch an und meinte ich sähe heute komisch aus was mit mir wäre. Ging dann auf die Toilette und sah das ich blass war mit ganz angstgeweiteten Augen. Wir gingen dann schlagartig verschwanden die Symptome, zuhause gings mir wieder gut, ich kochte noch und hatte Hunger. Nur heute Nacht wachte ich auf und mir war so schwindlig. Heute morgen gings auch, ging mit dem Hund spazieren, arbeitete etwas im Garten. Nur ich habe Angst, das ich doch schwer krank bin die Lähmungen überall, das Kribbeln, der Schwindel, komischerweise ist alles weg wenn ich mich Beschäftige, d.h. im Garten arbeite usw. Ich dachte nach dem Tod meiner Vaters wird's langsam besser und ich kann mich wieder entspannen bin verzweifelt, kann das alles NUR von der Psyche kommen? Gibt es hier Gleichgesinnte, die das Gleiche durchmachen?

Antworten
CDoYmraxn


Hi Hanna,

einfach einen Beitrag wiederholen erhöht nicht die Chancen auf Antwort. Vielleicht kannst du die Moderation bitten, diese Beiträge wieder zusammenzuführen, damit es nicht unübersichtlich wird.

Zu deinen Problemen: die Psyche kann eine Menge körperlich bewirken. In den Wochen, in den meine Mutter im Sterben lag, wachte ich jeden Morgen mit Magenkrämpfen auf und die Tränen kamen fast täglich. Wenn ich tagsüber Ablenkung hatte, war es besser.

All das passt zu dem, was du schilderst:

Nur heute Nacht wachte ich auf und mir war so schwindlig.

...

komischerweise ist alles weg wenn ich mich Beschäftige, d.h. im Garten arbeite usw.

Was du beschreibst, kann durchaus durch psychisch bedingte Krämpfe ausgelöst werden. Ein Freund von mir befindet sich in der Trennungsphase und hat jetzt Bandscheibenprobleme. Ebenfalls psychisch bedingt.

Mach dir keine Gedanken wegen den körperlichen Symptomen, achte auf deinen Seelenfrieden und setze dich mit deinen Empfindungen auseinander. Gelegentlich ein sicherer Hafen (mit deinem Freund auf dem Sofa) oder Ablenkung helfen dabei, wobei ich die Ablenkung zunehmend wahrnehmen würde, als dich nur zurückzuziehen. Arbeiten tut gut. Sei aktiv und erschaffe etwas, wo du den Fortschritt sehen kannst. Das baut auf. :)_

hzan]na10d00


danke, aber es sagt sich so leicht wenn man die Symptome richtig spürt sie einfach zu ignorieren, zwei Wochen vor dem Tod meines Vaters gings mir richtig gut, ging ja da noch zum Arzt wegen meinem Rücken und bekam eine schlimme Panikattacke im Wartezimmer. Ich dachte ja die muskelzuckungen kribbeln, etc, kommen mit von meiner Skoliose, da der Orthopäde mir letztes Jahr erklärte durch meine Skoliose im HWS Bereich entzünden sich öfter meine Nerven und Muskeln. Bekam dann mal wieder Krankengymnastik verordnet und in den 2 Wochen gings mir gut, bis zu dem Tag als mein Vater dann starb, er kam ins Krankenhaus und als der Notarzt mir sagte er würde die nächsten Tage nicht überleben kam wie eine Welle über mich, Hitzewallungen, Schwindel, kribbeln, ich dachte ich brech zusammen, als er dann in der Nacht gestorben ist gings auch wieder, ich weinte und trauerte, es waren aber die normalen Gefühle, bis 3 Tage nach seinem Tod, da fingen die körperlichen Beschwerden wieder stark an. Habe mir zudem Bücher über Entspannungsübungen gekauft und Atemtechnik bei Anspannung, beobachte mich nämlich immer wieder das ich manchmal einfach den Atem anhalte und nachts unglaublich mit den Zähnen knirsche, wodurch sich mein Kiefer ganz verspannt wobei nach den Entspannungsübungen mein Körper noch mehr gekribbelt hat aber vielleicht lösen sich auch die Anspannungen.

P1lüsch>bixest


Gegen das Zähneknirschen solltest du dir eine Aufbissschiene vom Zahnarzt anfertigen lassen.

Phlüs;chb*iest


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