» »

Attest vom Facharzt sinnvoll

ReaZtlo@s91 hat die Diskussion gestartet


Guten Tag zusammen,

Ich befinde ich Therapie bei einem Facharzt für Therapie. Auf der Überweisung von meinem Hausarzt stand "Verdacht auf antisoziale Persönlichkeitsstörung, Verhaltensstörungen, dissoziative Störung und Posttraumatische Belastungsstörung." Mein Psychiater teilt diese Ansichten.

Ich bin von Wohnungslosigkeit bedroht, habe einen neutralen Eintrag in der Schufa und mein Vermieter stalkt mich ununterbrochen, weil er sich im Recht sieht, obwohl in der Wohnung so erhebliche Mängel bestehen, dass eine Mietminderung von einhundert Prozent nach Aufforderung und Fristsetzung gerechtfertigt ist. Durch den ganzen Stress neige ich derzeit zu extremer Gewalt, Kriminalität und habe bis vor einem Monat exzessiv Alkohol konsumiert. Das Mittel hiergegen: "Soziale Isolation". Inzwischen trinke ich keinen Tropfen Alkohol mehr.

Mein Psychiater ist im Urlaub und in zehn Wochen findet ein erneuter Termin statt. Derweil habe ich wieder Kontakt zum Sozialpsychiatrischen Dienst, meinem psychiatrischen Erstkontakt, aufgenommen, weil die dort abgestellte Fachärztin für Psychiatrie um meine Geschichte und meine Diagnosen sehr gut bescheid weiß und die Ansichten meines behandelnden Psychiaters teilt,, dass ich zum Beginn einer stationären Therapie und den Therapieerfolg in ein anderes Umfeld ausweichen muss - Plan ist, dass ich zu meiner Freundin ziehe, jedoch in eine eigene Wohnung, da diese in die Therapie mit einbezogen werden soll, was derzeit aufgrund der großen Entfernung nicht möglich, aber essenziell ist.

Am 24. September habe ich einen Termin beim ärztlichen Dienst der Agentur für Arbeit. Ziel ist es meine Erwerbsfähigkeit zu beurteilen. Sollte ich über sechs Monate erwerbsunfähig sein,, ginge ich in den Bezug vom Sozialamt über.

Das Jobcenter hilft soweit es kann.

Der Mitarbeiter des Jobcenters sagt selbst, dass die Unterbringung in einem Obdachlosenheim mein Untergang und eine Einweisung in eine psychiatrische Klinik lediglich die Verlagerung des Problems wäre. Dessen Ansichten teilen auch beide Psychiater, von denen die Amtsärztin des Sozialpsychiatrischen Dienstes

nur als eine Art Beraterin fungiert.

Man schlug mir vor, dass ich an die Psychiaterin des Sozialpsychiatrischen Dienstes herantreten und um Ausstellung eines Attetsts bitten soll. Nach persönlicher Rücksprache mit dieser, erklärte sie sich dazu bereit.

Nur hat sie keine Ahnung, was sie in das Attest rein schreiben soll:

Würden die Diagnosen, angedachte therapeutische Maßnahmen, Notwendigkeit des Umzugs für einen Therapieerfolg und den Ausschluss einer Unterbringung in einem Obdachlosenheim, sowie die Einbeziehung der Partnerin

in die Therapie ausreichen. Die Psychiaterin sagte selbst, dass es niemanden außer ihr, meinem behandelnden Psychiater und mich etwas angeht, weshalb ich an

den psychischen Störungen leide. Das Attest ist auch für die Übernahme der Unzugskosten und Wohnungsbeschaffungskosten (Kaution) von Belangen.

Wäre dieser Inhalt des Attetsts vollkommen ausreichend ?

MFG

Antworten
E^hemaliyger N3utzer l(#4%6719x3)


Wäre dieser Inhalt des Attetsts vollkommen ausreichend ?

Das kann dir hier per se wahrscheinlich niemand sagen. Für wen wäre das Attest nochmal gedacht? Für das Jobcenter? Falls ja, würde ich mich bei denen nochmal erkundigen, was sie sich da konkret erwarten würden.

Würden die Diagnosen, angedachte therapeutische Maßnahmen, Notwendigkeit des Umzugs für einen Therapieerfolg und den Ausschluss einer Unterbringung in einem Obdachlosenheim, sowie die Einbeziehung der Partnerin in die Therapie ausreichen.

Ist doch schon wirklich sehr spezifisch. Je nachdem wie das formuliert wird, würde ich darauf achten, dass man einen Zusammenhang zwischen der Notwendigkeit für angedachte Maßnahmen (Kautionsübernahme etc) und deinen geplanten Therapien erkennt. Sprich, dass die Bewilligung wesentlich für einen positiven Therapieverlauf und -erfolg wäre.

Zumindest würde ich mir das so denken...

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH