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bin eine Glucke

F1rra=u-Ina


Zu den Arbeiten:

Man munkelt die Mutter eines Freundes hätte die gesamte Diplomarbeit auf ihrem Rechner eingetippt und dieses und jenes ausgebessert.

Du bist mit deinem Verhalten weitaus nicht die schlimmste. Es gibt mit Sicherheit auch Eltern, die dem Kind alles abnehmen. Von daher finde ich deine Sorgen berechtigt und okay.

C>omr`axn


Aus Deiner Erfahrung könnte man also den Ratschlag an die Tochter/den Sohn ableiten, möglichst nichts von der Abschlussarbeit zu sagen?

Das ist ja eine ganz andere Perspektive. Ob sich das Kind durch Fe.'s Verhalten gestört fühlt steht ja hier gar nicht im Raum. Sie hält sich ja mit Gewalt zurück. In meiner Kindheit war es ja eher ein autoritäres "Lass mich mal drübergucken .... ich frag ich mal die Vokabeln ab .... " oder so. Eine Frage, ob ich Hilfe benötigte, wäre schon ganz entspannt gewesen. So wie:

Aber auch...brauchst Du unsere Unterstützung irgendwo? Wir gehen höflich und anständig miteinander um und er erzählt uns so viele Dinge die er vorhat...auch wie es ihm geht....das finden wir gut! So würde ich sagen: "Ziel ereicht!" :)_

So ähnlich hat es später auch funktioniert, aber die Passivität in Bezug auf Informationen ist halt so ein persönlicher Spätschaden von mir.

Hier geht es ja darum, dass Fe. nah dran sein will, aber genau weiß, dass sie auch Grenzen respektieren muss. Das ist eine ganz andere Perspektive. Erst mal hat sie nur Hilfe angeboten, aber ihre Gedanken gehen ja viel weiter. Sie will sich kümmern, weil sie Angst hat, dass die Küken das ohne ihre Hilfe nicht richtig machen. Und wenn die jungen Leute das spüren, dann ist das (nach meiner Erfahrung) unangenehm.

E%hema"ligUer NuYtzer (P#53L0218)


Das Beispiel im Eingangspost fand ich nicht bedenklich, wobei ich da die Abgeklärtheit meiner Eltern bei sowas vorziehe als Kind. Aber ist ja jede Familie unterschiedlich und wenn deine Kinder sich davon nicht allzu genervt fühlen und sich "wehren" können ;-) gegen deine Gluckenanteile, sehe ich da kein Problem.

Bedenklich allgemein bei den "Helikoptereltern" finde ich, wenn die dem Kind unbewusst und unabsichtlich vermitteln, dass es der Welt alleine nicht gewachsen ist und die Eltern braucht. Erziehung zur Unselbstständigkeit und Unterdrückung der Eigeninitative und Selbstkompetenzen beim Nachwuchs. ... Das Kind wird ja älter und selbstständiger normalerweise und sollte am Ende (idealerweise) alleine zurechtkommen. Wenn sowas bei Eltern massive Ängste auslöst, werden sie diese Entwicklung sabotieren und bekämpfen. Unbewusst und in elterliche Sorge eingekleidet.

E3hemaligRer vNutWzer6 (#5302x18)


p.s.:

Das Gegenteil, bei dem vom Kind erwartet wird perfekt zu sein und bei Abweichung das Kind gleich kritisiert wird (hohe Ansprüche an das Kind), ist allerdings auch schädlich.

F<rnau-Iona


"The most important thing that parents can teach their children is how to get along without them.”

― Frank Clark

Den Spruch gibt es nicht umsonst.

;-)

FKraur-Ina


Ich fand er passt gut zum Faden. Wann das ist, wird man aber merken.

Ein kleines Kind braucht natürlich mehr Aufmerksamkeit, als ein 20 jähriger.

Trotzdem gibt es ja auch den Spruch "Kleine Kinder kleine Sorgen und große Kinder große Sorgen."

Im Normalfall bleibt man immer Mutter oder Vater. Egal wie alt der Nachwuchs ist. :)_

mRond-+ste9rxne


@ Snaiperskaja [VSS]

Ich würde sagen, das Gegenteil läuft am Ende auch wieder auf das Gleiche hinaus. Weil das Kind nicht perfekt ist, müssen die Helikoptereltern ständig über ihm kreisen.

Wenn sowas bei Eltern massive Ängste auslöst, werden sie diese Entwicklung sabotieren und bekämpfen. Unbewusst und in elterliche Sorge eingekleidet.

Genau.

wenn deine Kinder sich davon nicht allzu genervt fühlen und sich "wehren" können ;-) gegen deine Gluckenanteile, sehe ich da kein Problem.

Das würde ich als Frage stellen.

@ Fe.

Meinst Du Deine Tochter/Dein Sohn könnte sich gegen das gutgemeinte Angebot, die Arbeit korrekturzulesen, wehren?

FUrau-Ixna


Von daher gibt es nichts verwerfliches daran, wenn sich jemand um seine Kinder sorgt, auch wenn die schon erwachsen sind.

Irgendwann dreht sich ja der Spieß um und die Kinder sind für die Eltern da. Quasi ein Generationenvertrag.

mEo5nd+stEerxne


@ Frau-Ina

Irgendwann dreht sich ja der Spieß um und die Kinder sind für die Eltern da. Quasi ein Generationenvertrag.

Das ist eine moralische Forderung, die häufig genug nicht erfüllt wird.

F7rau-,Inxa


Irrtum. Du bist gesetzlich sogar verpflichtet, deinen Eltern den Heimplatz zu bezahlen, wenn sie pflegebedürftig sind.

mXond+!sterYne


@ Frau-Ina

Das ist doch jetzt ganz was anderes.

Dabei geht es um eine gesetzliche Verpflichtung für gutverdienende Erwachsene, sich gegebenenfalls an den Kosten der Heimunterbringung ihrer Eltern zu beteiligen. Dieser Verpflichtung kommen auch nicht alle nach.

Du hattest ursprünglich etwas über Erwachsene geschrieben, die für ihre Eltern im Rentenalter da sind. Das ist eine moralische Verpflichtung. Der kommen noch mehr Menschen nicht nach.

Also, kein Irrtum.

Ferau-xIna


Kann man so nicht pauschalisieren. Es gibt immer noch genügend Leute, die die eigenen Eltern pflegen.

msonXd+s[terxne


@ Frau-Ina

Wo habe ich Deiner Meinung nach pauschalisert?

Jjan7x4


Ich glaub es geht unserer Fe auch mehr darum dass sie selber sich damit quält, als dass es ein Problem für die Kinder wäre, oder?

EahemalsiDger N2utze5r (#5A3021x8)


Ich glaub es geht unserer Fe auch mehr darum dass sie selber sich damit quält, als dass es ein Problem für die Kinder wäre, oder?

Ja, das hat sich für mich auch so gelesen.

Und die Selbsterkenntnis von Fe ist "die halbe Miete". Glückwunsch dazu, das meine ich ohne jede Ironie.

(Außerdem schreiben Kinder nicht so oft in ihrem Leben Diplomarbeiten ... von daher ;-) )

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