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Hochsensibilität?!

A~lma_ndxer hat die Diskussion gestartet


Hallo,

bin in letzter Zeit immer öfter und intensiver an das Thema Hochsensibilität (Sensitivität) gekommen.

Ich finde bei meinem Beschwerdebild (sämtliche somatoforme Symptome welche hier im Forum gang und gebe sind betreffend Rücken, Augen, Nervensystem, Gehör) und natürlich auch der immer weiter zunehmenden Psychischen Belastung in Form von Depriphasen, und extremen Vermeidungsverhalten, kommt das Thema Reizüberflutung sehr gut als Ursachenansatz hin.

Da mich zum Beispiel grelles Licht(Leuchtstoffröhren, Sonne, Monitor), Lärm (elektrische Zahnbürste, PC-Lüfter, kaputter Ventilator, Hundegebell), viele Menschen (nicht die Menschen sind das Problem, sondern das Durcheinander und das Sprechen, das Geschrei, die Hektik), Düfte (Kerzenabteilung IKEA) usw. das alles sind für mich Sachen die wo in mir meine Symptome hochkommen lassen...

Und je höher meine "Grundgereiztheit" ist, desto schneller geht das....

Für mich ist das Thema Reizüberflutung klipp und klar der Punkt an dem ich denke ansetzten zu müssen. Wie es zu dieser Hochsensibilität kam ist ein anderes Thema, aber hat jemand von euch damit Erfahrung? Hat jemand es geschafft dieses ständigen reize zu egalisieren? Denn ganz abschalten geht nicht, das wäre dauerurlaub auf ner insel..

VG Alex

Antworten
AZntiguoxne


Da mich zum Beispiel grelles Licht(Leuchtstoffröhren, Sonne, Monitor), Lärm (elektrische Zahnbürste, PC-Lüfter, kaputter Ventilator,

Das kannst du doch zum größten Teil beeinflussen.

P'lüscMhbiexst


Nee, selbst beeinflussen ist schwer.

Ich habe einen Mitbewohner der mit zuviel Geräuschen auch schwer zurecht kommt.

Da wird man dann noch gerne mal genötigt den Laptop auszumachen,

weil der liebe Mitbewohner im Zimmer nebenan Ruhe haben möchte.

Alles was Nichthochsensible als normalen Umgebungslärm empfinden

führt bei ihm zu einer Art Überforderung und teilweise extremer Gereiztheit.

Wenn 30 Sek lang der Kaffee durch die Senseo läuft ist das für ihn extreme Ohrenfolter.

Ich verstehe, dass dieser Umgebungslärm für ihn schlimm ist,

aber die Konsequenz kann doch nicht sein, dass ich nur noch am Handy surfe, keinen Kaffee mehr koche, keinen Mixer mehr benutze und den Ton an meinem Kopfhörer so leise einstelle dass ich kaum noch was verstehe.

Ich bin es sowas von Leid ständig zu hören zu bekommen, dass ich den ganzen Tag übelsten Lärm mache.

Rücksichtnahme ist okay, aber nicht in der Form dass ich auf vieles verzichten soll.

PYlüsc?hbixest


Sorry, dass ich hier meinen Frust ablasse. |-o

Asnti4gone


Wenn 30 Sek lang der Kaffee durch die Senseo läuft ist das für ihn extreme Ohrenfolter.

Finde ich auch. Deshalb kommt mir so ein teil auch nicht ins Haus.

Oder Wasserkocher - furchtbar laut! (Leider benutzen die Kids den für Teewasser.)

Was ich meine:

Wenn ich hochsensibel auf Geräusche reagiere, wohne ich möglichst alleine, möglichst nicht in einem Mehrfamilienhaus, nicht in der Stadt und putze nicht elektrisch, sondern per Hand oder mit einer (leisen) Ultraschallzahnbürste (nicht zu verwechseln mit einer Schallzahnbürste - die ist nämlich laut).

Defekte oder laute Geräte kann man gegen neue und leise Geräte tauschen.

Mich macht z.B. das Ticken einer Uhr oder eines Weckers wahnsinnig - auch im Nebenzimmer. Da gibt es digitale Varianten.

Neonlicht zu Hause ist nicht nötig, da gibt es augenfreundlichere Varianten. Auch im Büro lässt sich einiges umgestalten.

PAlüsc;hbiexst


ER ist bei mir eingezogen. Da waren alle Geräte schon vorhanden.

Es wurde vor dem Einzug auch nie angesprochen, dass man lärmempfindlich ist.

Ich finde es ungerecht den nichthochsensiblen Mitbewohner für die eigene überdeutliche Wahrnehmung ständig als übelsten Lärmterroristen darzustellen.

Wozu gibt es Re Noise Kopfhörer und Ohropax?

Wäre ich lärmempfindlich würde ich sie nutzen.

Ohrpassstücke, die man für Hörgeräte anfertigen lässt, filtern auch eine Menge Lärm weg.

Ich trage Hörgeräte und wenn die Batterien leer sind wird es merklich leise.

Diese Ohrpassstücke sorgen auch nicht so für ein zugestopftes Ohr.

m7negf


25.09.15 00:57

Nee, selbst beeinflussen ist schwer.

Ich habe einen Mitbewohner der mit zuviel Geräuschen auch schwer zurecht kommt.

Da wird man dann noch gerne mal genötigt den Laptop auszumachen,

weil der liebe Mitbewohner im Zimmer nebenan Ruhe haben möchte.

Alles was Nichthochsensible als normalen Umgebungslärm empfinden

führt bei ihm zu einer Art Überforderung und teilweise extremer Gereiztheit.

Wenn 30 Sek lang der Kaffee durch die Senseo läuft ist das für ihn extreme Ohrenfolter.

Ich verstehe, dass dieser Umgebungslärm für ihn schlimm ist,

aber die Konsequenz kann doch nicht sein, dass ich nur noch am Handy surfe, keinen Kaffee mehr koche, keinen Mixer mehr benutze und den Ton an meinem Kopfhörer so leise einstelle dass ich kaum noch was verstehe.

Ich bin es sowas von Leid ständig zu hören zu bekommen, dass ich den ganzen Tag übelsten Lärm mache.

Rücksichtnahme ist okay, aber nicht in der Form dass ich auf vieles verzichten soll.

Das ist alles wunderbar selbst beeinflussbar, wenn er auszieht.

Hochsensibilität hin oder her - Nachdenken kann man damit allemal. Ist mir schleierhaft wie man in diesem Falle in eine WG ziehen kann.

PMlüs'chgbiest


Kann es sein, dass eine extrem geräuscharme Kindheit später zu einer Überempfindlichkeit führt?

A)lmnandevr


Also ich weis ja im Endeffekt selbst was mich stört / reizt, und mache es auch anderen nicht zum vorwurf wenn sie sich "normal" verhalten. Dadurch meide ich ja alles was ich meiden kann um Reize zu umgehen.

Ich kann ja nicht arbeiten wie es spaß (oder keine Reize) macht, oder ständig mit Sonnenbrille oder Oropax (was es echt erträglicher macht) rumlaufen. Haben jemandem diverse Enstpannungsübungen geholfen, die Reizschwelle zu senken? Oder sonstiges? Lebenswandel? Ernährung? Homöopathie? AD's? Psychotherapie(verhalten)?

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