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Tipps im Umgang mit beruflicher Frustration/Enttäuschung

MUetteEMaxrie hat die Diskussion gestartet


Guten Tag miteinander,

ich knabbere nun schon die vierte Woche an einer beruflichen Enttäuschung/Frustration und kann mich einfach nicht davon lösen.

Anfang Juli habe ich einen geplanten längeren Krankenhausaufenthalt angetreten und zwei Tage vorher hatte mir mein Chef eine höherwertige Aufgabe angeboten. Es war ihm sehr wichtig, dass ich diese Aufgabe bekomme und niemand anderes. Dass und aus welchem Grund (psychische Erkrankung) der Krankenhausaufenthalt stattfindet, war meinem Chef bekannt. Ich habe das also als großen Vertrauensbeweis aufgefasst und das Angebot angenommen. Wir haben vereinbart, dass ich die Aufgabe nach meiner Rückkehr übernehmen werde und dass das in der Zwischenzeit ein (jüngerer) Kollege macht.

Nach meiner Rückkehr habe ich die Aufgabe nun doch nicht bekommen.

Dazu kommt, dass mein Chef davon ausgegangen ist, dass ich nach meiner Rückkehr an zwei Tagen in der Woche von zuhause aus arbeiten werde. Dabei hatte ich ihm eine halbe Woche vorher geschrieben, dass ich Wiedereingliederung mache und in dieser Zeit nur im Büro und nicht zuhause arbeiten werde. Trotzdem hat er entschieden, dass ich meinen Arbeitsplatz mit einer neue Kollegin teilen muss, die nur an einem Tag in der Woche ins Büro kommt. Erfahren habe ich das dadurch, dass ein anderes Türschild an unserem Büro hing und mein Stuhl, mein Telefon und mein Bildschirm verstellt waren...

Ich bin über die ganzen Umstände so enttäuscht, dass ich es kaum schaffe, ins Büro zu gehen, und immer dünnhäutiger und aggressiver werde. Es kommt mir so vor, als zählt der Mensch als solcher überhaupt nicht, sondern nur die "Arbeitskraft". Und über dieses Gefühl komme ich einfach nicht hinweg.

Wenn ich beschäftigt bin, muss ich nicht daran denken. Aber sobald ich Ruhe habe, kommt es mir wieder in den Sinn und ich werde ganz aggressiv und angespannt. Habt ihr vielleicht Tipps, wie ich die Situation wegstecken und aufhören kann, mich darüber ständig zu ärgern?

Vielen Dank im Voraus,

Mette

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