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Psychisch Krank und Schwanger.

Amle ownor


Ich möchte mal kurz einen Link zu [[http://www.schatten-und-licht.de/index.php/de/ Schatten & Licht]] da lassen.

Eine Selbsthilfe-Organisation zu peripartalen psychischen Erkrankungen

Offizielles Mitglied bei Postpartum Support International -

Weltweites Netzwerk zur postpartalen Depression und Psychose

Vielleicht hilft das ja auch ein bißchen weiter.

c_riechdarlixe


hallo,

ich würde es nicht so drastisch ausdrücken wie

@ swanlake

aber auch ich halte aus der Erfahrung heraus Elternschaft und psychsiche Erkrankung für problematisch. Man soll Kidner beim Großwerden begleiten und -neudeutsch- stark machen. Das ist psychisch Kranken oft nicht oder nur eingeschränkt möglich. Ich kenne zwei Erwachsene, die mit einer psychisch kranken Mutter aufgewachsen sind und weder Depressionen, noch zugemüllter Haushalt, noch fehlende Mutter bei Schulveranstaltungen, noch Selbstmordversuche, noch aggressive Zustände (verbal + körperlich), noch tagelanges Weinen sind für Kinder zu verarbeiten.

Aktuell erlebe ich wieder das Aufwachsen eines Zweijährigen, dessen Mutter "nur" alle paar Wochen für ein paar Tage auf der Bettkante sitzt und nicht weiß, was sie machen soll - das Kind will nun schon gar nicht mehr hin zu seiner Mutter.

Psychisch Kranke brauchen je nach Ausprägung starke Betreuung, sie können einfach nicht das leisten, was ein nicht betroffener Erwachsener kann, also ist schwer, in der Erwachsenenrolle "Eltern" Fuß zu fassen.

a]n_rxe


Was swanlake schreibt, hat schon ihren Sinn. Nur ist damit der Te nicht geholfen.

S pringxchild


Ich finde das einfach so über einen Kamm geschert... "psychisch krank" ist ja nicht gleich "psychisch krank" und es gibt so viele Ausprägungen, wie es Menschen gibt. Außerdem gibt's noch Unterschiede zwischen unbehandelten und behandelten Störungen, sowie dem Charakter der Person, die betroffen ist. Aber ich hab hart an mir gearbeitet und hab mich im Griff, und das erst recht, wenn's um meine Tochter geht, und dass ich aufgrund meiner psychischen Erkrankung eine schlechte Mutter sei lass ich mir von keinem sagen. Meine Tochter ist jetzt vier, sie ist ein aufgewecktes, fröhliches und kerngesundes kleines Mädchen und ich bin wahnsinnig stolz auf sie.

Dagegen kenne ich genug Gesunde, die grauenhafte Eltern sind - zugemüllter Haushalt, Fehlen bei Schulveranstaltungen, aggressive Zustände, nicht oder nur marginal vorhandene erzieherische Fähigkeiten etc inbegriffen. Und wo man deutlichst die negativen Auswirkungen auf die Kinder beobachten kann.

Gibt eben in beiden Lagern, psychisch krank und psychisch gesund, gute und schlechte Eltern, da kann man nicht auf eine ganze Gruppe mit dem Finger zeigen und was von Abtreibung faseln.

EKhemaligjer N>utzer x(#565974)


Dann muss es doch auch den umgekehrten Fall geben, oder?

Natürlich gibt es den. Aber darum geht es hier nicht.

cXriecmharlixe


Du hast das nicht richtig verstanden. Ich sage nicht, dass psychisch Kranke schlechte Eltern sind;

sie sind nur oft überfordert, bekommen das mit, haben ein schlechtes Gewissen, was die Depression noch verstärkt...

sie sind oft unbeständig und unberechenbar, nichts, was für Kinder geeigent ist. Natürlich gibt es auch bei Nicht Betroffenen, aber die Wahrscheinlichkeit steigt bei psychischen Erkrankungen.

Bei dem Beispiel des gerade Zweijährigen ist die Mutter nicht "schlimm" betroffen, "nur" eine Angststörung, mit etwas Grübelzwang, aber es reicht wirklich.

Auch Leute, die "nur" ein bisschen betroffen sind, sind besondere Menschen, die kaum Verantwortung übernehmen können. Man muß nicht gleich an bipolar oder Schizophrenie denken, nach meiner Erfahrung beeinflussen auch "nur" leichte Erkrankungen das Familienlleben deutlichst.

YTola&ine


Also ich kann das hier gar nicht fassen was manche so von sich geben.

@ Swanlake

ich habe dich gebeten deine Meinung für dich zu behalten. Du gibst Behauptungen von dir, das ist unfassbar. Such dir einen anderen Faden, ich als Faden Verfasserin möchte deine Beiträge hier nicht lesen. Es ist weder Hilfreich für mich noch sinnvoll für die Allgemeinheit.

Ich weiß nicht wie du auf die Idee kommst das mein Partner das Kind nicht haben will oder das ich nicht reif genug bin. Ich habe diese Krankheit seit ich ein Kleinkind bin, ein genetischer Defekt, ich habe jetzt mehrfach betont das mein Kinf die vollste Fürsorge bekommt, in meiner postnatalen Phase habe ich sogar eine eigene Firma gegründet und bin damit bis heute sehr erfolgreich.

Ich habe, JETZT IN DIESEM MOMENT, Eine schwierige Phase in der ich selbst Zweifel bekomme. Wenn du dich mit psychischen Menschen auskennst und deiner Meinung nach damit sehr viel zu tun hast, dann halt dich doch jetzt endlich raus. Mir ist es völlig egal was du hier von mir gibst weil mir deine Meinung völlig egal ist, wenn du deine Meinung unbedingt irgendwem aufzwängen willst dann tu dies bitte woanders, hier hat es absolut keinen Sinn.

Und das hat nichts damit zu tun das ich die Augen vor der Wahrheit verschlissen möchte. Ich habe eine gute Bildung, Jahrelange Erfahrung mit meiner Erkankung, habe viel experimentiert, Therapiert, Liteatur gelesen, war bei Vorträgen und Seminaren und wollte hier einfach mein Herz ausschütten, Vorschläge bekommen und etwas Rücken Verstärkung.

Keine Kommentare [...] die einen Mensch von oben hinab betrachtet als wäre er nichts wert und würde nichts können, deine Kinder vernachlässigen und minderbemittelt in der Geistigen Entwicklung sein.

@ criecharlie

Momentan habe ich oft ein schlechtes Gewissen, aber es ist eher wenig Kleinigkeiten. Mein Sohn ist sehr sehr sehr agil und aktiv, was auch so in Ordnung ist. Aber jetzt kommt es mir manchmal etwas viel vor. Ich hab dann Ein schlechtes Gewissen weil ich müde bin und mehr auf der Couch sitze als sonst. Aber wenn ich so mit anderen vergleiche die ein junges Kind haben und neu schwanger sind, dann ist das auch nicht anders. Der Körper fordert eben viel, mein Sohn weiß das ich ein Baby im Bauch habe und das es mich müde macht weil es wächst. Ich weine NIE vor ihm, oder werde wütend. Also ich werde generell nicht wütend und niemals auf ihn.

Ich würde niemals sagen: kriegst nichts zu essen, Mama kann jetzt nicht oder mach dir halt in die Hose, Mama hat keine Lust aufzustehen.

Also ich hab keine Ahnung was genau ihr euch da so vorstellt. Ich sagte ja, der Ausgangs Beitrag klingt auch schlimmer als es ist.

Da war ich gerade sehr traurig und besonders selbstbemitleidend.

Die Gedanken mit, dem Baby nicht wollen; habe ich nicht mehr. Aber Freude kommt immer noch nicht so wirklich auf.

Meine Freunde sagen, ist doch normal wenn es einem nicht so gut geht. Die haben sich auch nie gefreut am Anfang. Die eine hatte Hyperemesis und die andere war aus irgendwelchen Risiko Gründen an ihr Bett gefesselt, da hat sich keiner so wirklich gefreut. Und das ganz ohne psychische Einschränkungen.

Aber jetzt mal ne andere Frage:

Man stelle sich vor, in 2 Jahren erkranke ich an Krebs, bekomme Chemo muss ins Krankenhaus, bin vielleicht nicht fähig mich zu bewegen.

Werden mir meine Kinder dann abgenommen und muss ich bestraft werden? Weil ich krank bin? Bekomme ich dann auch belehrende herablassende Kommentare die mich bewerten und abstempeln?

Würde man das tun?

Würde man einem Diabetes Kranken vorwerfen wie unfähig er ist weil er vielleicht seine Beine nicht mehr bewegen kann? Und jedes Mal mit den Augen rollen wenn er sich eine Insulin Spritze gibt?

Ich muss echt sagen das ich die allgemeinen Ansichten da nicht verstehe.

Jeder möchte doch versuchen ein normales Leben zu führen, und wenn sich das Leben dann wandelt. Dann möchte man doch als kranker Mensch Unterstützung. Keiner will abgestempelt werden oder dämliche Kommentare. Also ich finde das tut weh und ist sehr verletzend. Weiß nicht.

oder steh ich da alleine mit der Meinung?

S:prDingchxild


Du hast das nicht richtig verstanden. Ich sage nicht, dass psychisch Kranke schlechte Eltern sind;

Das kann man nun wirklich nicht viel anders verstehen. Bloß, weil Du das Wort "oft" verwendest, ist es trotzdem eine allgemeine Aussage, die man so nicht machen kann.

Auch bei Swanlake hilft alles Relativieren nichts mehr, sie hat eine allgemeine Aussage gemacht, und sich eben NICHT nur auf den hier diskutierten Fall bezogen. Das hat sie erst behauptet, als sie massiven Gegenwind bekommen hat. [...] Ich habe fast die gleichen Diagnosen, und jetzt?

Dafür gibt's ein Wort: Stigmatisierung.

Y+ol)ainxe


Und ein anderes Wort: Beleidigend

Ah und noch eins: Unverschämt

Und mir fallen sicher Noch einige andere ein.

Medizinisch bedenklich Finde ich solche Aussagen auch.

Für den Fall ich wäre jetzt wirklich ein harter Fall mit extremen selbstzweifeln.. Man sollte wirklich vorsichtig sein was man da so von sich posaunt und sich dann als Person mit "Ahnung" in ein Forum stellen.

EOhemalLiger )Nutzer x(#565974)


nd ein anderes Wort: Beleidigend

Ah und noch eins: Unverschämt

Und mir fallen sicher Noch einige andere ein.

Medizinisch bedenklich Finde ich solche Aussagen auch.

Kannst du das "medizinisch bedenklich" argumentieren?

Wären meine Beiträge beleidigend/unerverschämt/bedenklich, wären sie schon längst entfernt worden.

Ethemalisger\ NutzerR (#565X974)


Auch bei Swanlake hilft alles Relativieren nichts mehr, sie hat eine allgemeine Aussage gemacht, und sich eben NICHT nur auf den hier diskutierten Fall bezogen. Das hat sie erst behauptet, als sie massiven Gegenwind bekommen hat.

Hä? ???

SDpripngchixld


Wären meine Beiträge beleidigend/unerverschämt/bedenklich, wären sie schon längst entfernt worden.

Wurden sie ja. Mein Beitrag macht deswegen teilweise keinen Sinn, weil ich Dich zitiert und darauf Bezug genommen habe. Da Du aber sicher noch weißt, was Du selbst geschrieben hast, brauchst Du jetzt auch nicht zu tun, als wüsstest Du nicht, wovon ich spreche.

c/onchditabaxby


@ Yolaine,

ich bin ganz Deiner Meinung!

Ich bin selbst seit 18 Jahren psychisch krank, mache die dritte Therapie und auch Du hast schon viel gemeistert und gemacht! Wir sind weiter als manch andere... Wir haben durch Therapie, Seminare, Literatur viel mehr Ahnung als manch anderer... In einem anderen Forum haben sie mir vorgeworfen, ich wäre egoistisch, wenn ich ein Kind bekomme! Das hat mich auch tief verletzt. Wenn meine Therapeutin, die studiert hat, die jahrelang Erfahrung hat und die zu dem steht, was sie sagt und immer ehrlich ist, sagt, dass sie glaubt, ich sei eine gute Mutter, dann sollte ich ihr glauben... Sie sagt, wenn ich warte, bis die Angst ganz weg ist, werde ich nie ein Kind haben und dann sitze ich wegen einer Depression in 10 Jahren dort...

Ich glaube, die Natur hat es so vorgesehen, dass man 9 Monate Zeit hat, sich an ein Kind zu gewöhnen... Ich kenne eine, die ist ungeplant schwanger geworden... Am Anfang hat sie immer von ihrem Parasiten im Bauch gesprochen... Am Ende hat sie sich sehr sehr aufs Kind gefreut und auch heute ist sie glückliche Mama.

Lass Dich nicht fertigmachen. Du bist Du und Deine Erkrankung gehört zu Dir. Ich glaube, es würde auch mir leichterfallen, die Angststörung zu akzeptieren als sie täglich zu verfluchen!

EChema4ligevr Nut-zer (#5695974)


Oh, gut - hab ich wohl übersehen.

Hatte mich eh schon gewundert - mit Direktheit können die wenigsten Mods umgehen. :))

Y9oGl8aLinxe


Du verallgemeinerst und behauptest. Mehr muss man dazu ja nicht sagen, wenn du meinst so intelligent zu sein wie du dich darstellst, dann sieh es doch einfach als: Der klügere gibt nach ;-)

Du darfst auch gerne die Klügere sein, das schenke ich dir.

Und jetzt lass es doch einfach gut sein, da ist doch keinem mit geholfen.

Ich werd das Thema jetzt auch beenden, hätte gerne vernünftig und konstruktiv darüber gesprochen aber manche Mitglieder sind dessen nicht im Stande.

Ich bedanke mich für die Antworten, die Anregungen und die Aufmunterung.

Ich bin mir sehr sicher das ich da gut durch komme, auch wenn ich mal schlechtere Tage habe. Das Leben geht weiter :-)

@:) @:) @:)

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