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Frage bezüglich Leben nach dem Tod und Nahtoderfahrungen

t!hel@oopnatxic hat die Diskussion gestartet


Beim durchforsten des Internets nach dem Glauben an ein Leben nach dem Tod und Nahtoderfahrungen habe ich festgestellt, dass die meisten der Schilderungen in die esoterische/religiöse Richtung gehen. Dabei ist es egal ob es sich um positive Schilderungen (Licht, Gott, Engel, etc.) oder um negative Schilderungen (Dunkelheit, Teufel, Dämonen, etc.) handelt. Nur warum sind der Glaube an ein Leben nach dem Tod und Nahtoderfahrungen eigentlich meist immer so esoterisch/religiös? ???

Ich bin niemand der esoterisch/religiös ist, aber ein Teil von mir glaubt schon an ein Leben nach dem Tod, während der andere Teil eben nicht daran glaubt. Klingt komisch, ist aber so. ;-D Ich schließe beides nicht aus und werde es, wenn ich gestorben bin, erfahren oder nicht erfahren, je nachdem ob es eben danach ein Leben nach dem Tod gibt oder dann einfach gar nichts ist. :)z

Nur eben der Teil von mir, der an ein Leben nach dem Tod glaubt, kann mit der esoterischen/religiösen Sichtweise von den meisten Menschen, die an ein Leben nach dem Tod glauben und von den esoterischen/religiösen Schilderungen, welche Menschen mit Nahtoderfahrungen hatten, wenig anfangen.

Gehen wir in diesem Thread mal davon aus, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. ;-) Wie wäre eure Vorstellung davon bzw. was würdet ihr auch am ehesten wünschen? Ebenfalls etwas in der esoterischen/religiösen Richtung oder etwas ganz anderes?

Meine Vorstellung ist, dass es genauso oder so ähnlich wie in einem Klartraum bzw. in der Phantasie ist. Man kann also alles machen und haben auf was man Lust hat. :-)

So und nun, nach der kurzen Schilderung meiner eigenen Vorstellung, warte ich nun darauf von einigen als Spinner und Träumer bezeichnet zu werden. :-p

Antworten
JUupli-So]nxne_


Mir geht es ähnlich wie dir. Vom Verstand her denke ich, dass nach dem Tod nichts mehr ist. Als ob man traumlos wäre.

Aber andererseits hoffe ich so sehr, dass ich, wenn ich Tod bin, von einer lieben Person, die mir vorausgegangen ist, abgeholt werde und ich alle wiedersehen werde, die mir wichtig sind. Ich stelle mir das Jenseits vor, wie ein immerwährender Sommer. Eine Wiese mit Blumen evtl. sind auch unsere Haustiere dort und man spürt keine Ängste und Sorgen mehr, sondern nur noch Glück und Frieden. Dieser Gedanke, alle wiederzusehen, lässt mich nicht durchdrehen und deshalb möchte ich daran glauben, egal, was andere davon halten.

Mpayn3ardDeSvixer


Bis zu meiner Jugend dachte ich ähnliches wie Juli-Sonne_.

Als dann meine Oma starb habe ich mir damals zum ersten Mal weitere Gedanken über dieses Thema gemacht.

Würde es so sein, dass ich meine Oma irgendwann "im Jenseits" wieder sehen würde? Aber was wäre, wenn meine Oma doch gar keine Oma sein möchte, sondern sich auch wünscht ihre Oma/Eltern wieder sehen zu können. Die Mama meiner Oma starb, als meine Oma noch Kind war. Meine Oma hat sich als Kind bestimmt gewünscht irgendwann ihre Mama wieder sehen zu können. Was ist, wenn sie dies nun nach dem Tod erleben möchte, und zwar als genau dieses Kind.

Zur Lösung dieses Problems fielen mir 3 Möglichkeiten ein.

1. Jeder erlebt das Jenseits so wie er es sich wünscht. Meine Oma kann das Kind sein, so wie sie es sich vielleicht wünscht. Ich kann auch Kind sein und meine Oma als Oma treffen. Nichts ist somit Real und Alles ein Trugbild. Fand ich doof!

2. Im Jenseits ist jeder Alters-/Körperlos. So etwas wie Kind, Erwachsener, Oma gibt es nicht. Dann würde aber Alles was meine Oma jemals für mich ausgemacht hat im jenseits nicht mehr existent sein. Fand ich auch doof!

3. So etwas wie das Jenseits gibt es nicht! Fand ich auch doof!

Mittlerweile glaube ich an eine dieser Möglichkeiten, nämlich daran, dass es ein leben nach dem Tod nicht gibt.

CPinn;amonx4


So und nun, nach der kurzen Schilderung meiner eigenen Vorstellung, warte ich nun darauf von einigen als Spinner und Träumer bezeichnet zu werden. :-p

Von mir nicht, keine Sorge ^^.

Gehen wir in diesem Thread mal davon aus, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. ;-) Wie wäre eure Vorstellung davon bzw. was würdet ihr auch am ehesten wünschen? Ebenfalls etwas in der esoterischen/religiösen Richtung oder etwas ganz anderes?

Das ist ein sehr interessantes Thema. Ich weiß nicht, ob meine Sicht esoterisch oder religiöse anmuten könnte. Ich fände das aber nicht schlimm. Ich sehe die Bilder, die Religion und Esoterik bieten, eher als Ausdrucksinspiration und -möglichkeit eigener Ideen und Gefühle.

Wenn ich an Menschen und - vor allem auch - Tiere denke, die mir zu ihren Lebzeiten viel bedeutet haben, stelle ich mir schon vor, dass sie jetzt in einer Art Himmel sind. Sie leben dann auf Wolken aus Watte und können Alles essen und trinken, was sie wollen, es existiert einfach, weil und wenn sie es sich wünschen. Ich stelle mir dann vor, wie sie sich umeinander kümmern und auf mich warten voller Sehnsucht und sich freuen, wenn ich irgendwann, eines Tages, bei ihnen sein kann. Diese Gedanken geben mir Halt und Kraft.

Dann gibt es aber parallel dazu auch noch eine andere Sicht auf Dinge für mich. Ich bin dem Gedanken der Wiedergeburt auch nicht ganz abgeneigt. Ich fände es zumindest sehr schön, wenn Lebewesen nach ihren Taten - von wem auch immer - beurteilt würden und in einem weiteren Leben dann auf- oder absteigen könnten. Allerdings sind wir da bei dem Problem - wer urteilt nach welchen Wertemaßstäben? Und was genau wäre dann ein Ab- oder Aufstieg? Haben es Ameisen schlechter als Menschen getroffen? Wer legt das fest? Wenn es so etwas gäbe, könnte ich es mir nur als eine Art Naturgesetz vorstellen, welches wir (noch) nicht sehen, geschweige denn verstehen können. Und was für uns böse oder schlecht ist, müsste für diese Kraft eben noch lange nicht böse oder schlecht sein und umgekehrt. Man sollte tun, was man selbst für richtig hält, und das Beste hoffen.

Manchmal kann ich mir aber auch eine Art Wiedergeburt von Mensch zu Mensch vorstellen. Ich denke mir dann, dass diese Energie doch nicht einfach verloren gehen kann, die Leben bedeutet! Das kann doch nach dem Tod nicht einfach nur ein bisschen Wärme sein, die verfliegt. Wenn man annimmt, dass dem Leben an sich Energien zu grunde liegen, die wir (noch) nicht erfassen können, wenn da mehr ist als etwas Wärmeenergie, dann würde mich schon interessieren, wohin diese Energie nach unserem Tod geht und in was sie sich umwandelt, wenn sie sich umwandelt.

Ich denke, die Menschheit tat schon immer viel klüger, als sie tatsächlich ist. Viele Phänomene kann man wissenschaftlich sehr gut erklären, und ich bin weiß Gott kein Wissenschaftsgegner, ich verehre die Naturwissenschaften und ihre Forscher!

Allerdings gehört für mich zur Wissenschaftlichkeit auch, Dinge, die man nicht zu 100 % erklären oder ausschließen kann, so stehen lassen zu können. Als "Weiß ich auch nicht genau." und sie nicht abzustreiten, weil man sie selbst nicht glauben will. Wissenschaft sollte nicht werten, denn egal ob man dann etwas beweisen will oder eben genau nicht beweisen will - da hängen dann persönliche Motive dran und die Neutralität geht flöten. Und ohne eine möglichst große Objektivität können Forschungsergebnisse nicht sinnvoll ausgewertet werden, dann kann man es gleich bleiben lassen.

Die Wissenschaft kann viele Antworten liefern, sie kann aber nie eine Antwort auf das "Warum?" geben.

qoumcran


Das Leben ist kein Ponyhof - und das Leben nach dem Tod erst recht nicht ... :-X

q?umhran


Was ist, wenn die Person die ich im "Himmel" wiedertreffen will mich aber nicht treffen will.

- bin ich dann beleidigt weil der Himmel doof ist - oder wird sie möglicherweise sogar dazu gezwungen?

- die Oma mit ihrem krummen Rücken und Gicht - will bestimmt nicht so im Himmel leben.

Der Fette und Hässliche mit der Nerd-Brille ebensowenig.

Der Schüchterne und der mit dem Sprachfehler genausowenig.

Wenn ich diese dann im Himmel treffe, sehen die dann anders aus und haben evtl. andere Charaktereigenschaften?

Wenn ich es geliebt habe mit meinem Bruder Schach zu spielen und er es gehasst hat ... was tun im Himmel?

Wenn ich so gerne mit meiner Freundin gev...lt habe, treiben wir es dann 24/7 im Himmel ?

??? ?

LQichtAm9Horizoxnt


@ MaynardDevier

Ich finde Deine Möglichkeiten 1 und 2 gar nicht so doof. Ich würde in meiner persönlichen Vorstellung aber eher zu Deiner Möglichkeit 1 tendieren.

P=aul2_ReJvere


@ theloonatic

Weil das Leben nach dem Tod fester Bestandteil zahlloser Religionen ist. Deswegen wird es meist als religiöses Thema behandelt.

Ich persönlich kann mit Religion absolut nichts anfangen "glaube" aber auch an eine Weiterexistenz nach dem Tod. Mit "glauben" meine ich: Ich halte es solange für möglich bis wir genau wissen, dass es nicht so ist. Und solange mehrere Optionen gleich wahrscheinlich sind favorisiere ich einfach diejenige, die mir besser gefallen würde und die ich mir vorallem vorstellen kann.

Die Nicht-Existenz ist für einen Menschen schlicht unvorstellbar was aber nicht heißt, dass ich sie für unmöglich oder unwahrscheinlich halte.

C&innacmonx4


Würde es so sein, dass ich meine Oma irgendwann "im Jenseits" wieder sehen würde? Aber was wäre, wenn meine Oma doch gar keine Oma sein möchte, sondern sich auch wünscht ihre Oma/Eltern wieder sehen zu können. Die Mama meiner Oma starb, als meine Oma noch Kind war. Meine Oma hat sich als Kind bestimmt gewünscht irgendwann ihre Mama wieder sehen zu können. Was ist, wenn sie dies nun nach dem Tod erleben möchte, und zwar als genau dieses Kind.

Finde ich einen coolen Einwand, darüber habe ich mir noch nie Gedanken gemacht!

Wenn ich zu deinen früheren Lösungsansätzen etwas sagen darf, auch wenn du deine Lösung mittlerweile schon gefunden hast.

1. Jeder erlebt das Jenseits so wie er es sich wünscht. Meine Oma kann das Kind sein, so wie sie es sich vielleicht wünscht. Ich kann auch Kind sein und meine Oma als Oma treffen. Nichts ist somit Real und Alles ein Trugbild. Fand ich doof!

Was ist denn überhaupt real? So weit ich weiß, neben wir eh nur einen gewissen Prozentsatz unserer Umwelt bewusst wahr, vieles sehen wir gar nicht, weil es unser Gehirn schlicht überforden würde, 100 % der Umwelt ständig wahrzunehmen.

Ich würde diese Art der Wahrnehmung in deine Idee dann nicht als Trugbild sehen, sondern als eine von vielen Möglichkeiten, die Welt zu sehen.

L@ich'tAmEH"orizonxt


Meine erste Theorie: Jeder ist im Jenseits so alt, wie er war, als er starb. Wenn also meine Oma ihre Mutter im Jenseits trifft, ist meine Oma sozusagen 86, ihre Mutter, die jung starb, aber 45. Ich sterbe vielleicht mit 96. Also begegne ich, 96, meiner Oma, 86 und deren Mutter, 45.

Zweite Theorie: Jeder ist im Jenseits körperlos und somit auch alterslos. Man begegnet sich und weiß einfach, das ist meine Mutter, das ist mein Opa, ohne dass deswegen der rein äußerliche Altersunterschied noch bestehen muss.

Jeuli7-SKonnex_


Ich kann mir nicht vorstellen, dass im Jenseits, sofern es das gibt, das Alter so bleibt. Dann würde ich meine frühen Sternchen nie mehr wiedersehen. Ich denke, dass die Seelen oben sind, also körperlos und man sich dennoch erkennt. Kein Alter, keine Krankheiten, nur pures Glück.

PVeddxi


Seitdem meine Tochter Herztot war, längere Zeit reanimiert werden mußte, und dann lange in Lebensgefahr war, glaube ich, dass wir derzeit nur die Vorstufe des Lebens erleben.

Sie hat mir viel erzählt, was sie reale Träume nannte. Wer mehr darüber wissen will, der sollte mal googeln, oder auch hier.

[[https://www.youtube.com/watch?v=C_KHpHlsAM4]]

Was meine Tochter mir erzählt hat, bewahre ich. sie hatte vorhher nie irgendwie verbindung zu sowas. Und als Kind hat sie einiges so unglaublich einfach und schön erzählt, dass es mich sehr erstaunt hat. Es ging ihr in der Zeit der "realen Träume" immer gut, sie fühlte sich sehr zufrieden und geborgen.

CAinn,amoxn4


Ja, ich finde solche Nahtoderlebnisse auch sehr interessant und glaube auch stark daran, dass sie etwas zu bedeuten haben.

Ich habe da auch mal eine Doku drüber gesehen in der eine Psychologin oder Psychiaterin, ich weiß es nicht mehr genau, sagte, dass Nahtoderlebnisse nur Schutzreaktionen des Körper seien, wenn dieser merkt, es geht zu Ende.

Ich halte diese Erklärung für möglich, fand es aber erschreckend, mit welcher Überzeugung diese Frau ihre These vertrat.

Wie schon geschrieben, wissen wir nicht halb so viel, wie wir zu wissen glauben.

s}en/si)belma4n


dass Nahtoderlebnisse nur Schutzreaktionen des Körper seien

Ich halte diese Aussage für sehr fragwürdig, weil im Normalfall der Körper mit Bewusstlosigkeit ohne jegliche "traumhafte Erlebnisse" auskäme und so genauso schützen kann. Für Nahtoderlebnisse sehe ich keinen sinnvollen Grund im Rahmen einer "Schutzreaktion".

qDuaqcksIalbexrei


Ich glaube, dass Nahtoderfahrungen nichts über die Zeit nach dem Sterben aussagen. Und ich glaube (bin mir aber nicht so ganz sicher), dass nach dem Tod tatsächlich "nichts" ist. Hm, vielleicht nicht sehr tröstlich, aber damit muss ich wohl - sofern ich meine Meinung nicht noch ändere - in meinem Leben und in meinem späteren Totsein klarkommen. :-D

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