» »

Frage bezüglich Leben nach dem Tod und Nahtoderfahrungen

CRinn^amonx4


Ich halte diese Aussage für sehr fragwürdig, weil im Normalfall der Körper mit Bewusstlosigkeit ohne jegliche "traumhafte Erlebnisse" auskäme und so genauso schützen kann. Für Nahtoderlebnisse sehe ich keinen sinnvollen Grund im Rahmen einer "Schutzreaktion".

Das hätte der Frau mal jemand entgegnen sollen :)z .

Fvre<mderx222


Das ist ein sehr interessantes Thema. Ich habe erst kürzlich ein Buch gelesen, das diese hier behandelte Frage (neben vielen anderen Dingen) auch behandelt. Auch Nahtoderfahrungen werden besprochen. Und ganz besonders interessant ist wohl auch die dort behandelte Frage, warum Menschen überhaupt eine Religion (und somit offentlich auch die Hoffnung auf ein Weiterleben) brauchen. Das Buch hiesst: Yin und Yang richtig verstehen.

Wenn ihr meine Meinung zu diesem Thema wissen wollt: Ich glaube nicht an ein Leben nach dem Tod. Aber der Glaube ist ja kein Beweis! Wiessen tun wir es nicht. Also erst mal abwarten, was geschieht.

Ezhem4aliger N4utzeXr (#57k379x7)


Hey, schaut euch vielleicht mal diesen Faden an, sind einige interessante Beträge dabei und Buchtipps:

[[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/707736/ Was denkt ihr über den Tod?]]

Der Faden war der Auslöser, dass ich mich hier angemeldet habe. :-D *:)

ENhemaligeXr NutzeJr (#57x3797)


P.S.

Da wurde z.B. dieses Buch empfohlen:

Vielleicht habe ich einen Buchtipp für dich, ein Buch, das dir vielleicht Antworten bringen oder dich "beruhigen" könnte, zumindest hat es zwei Menschen, die ich kenne, die Angst hatten vor dem Tod, geholfen.

Es heißt "Blick in die Ewigkeit: Die faszinierende Nahtoderfahrung eines Neurochirurgen" von Dr. Eben Alexander.

Inselwölfin

Das habe ich mir daraufhin gleich besorgt, wirklich gut! :)^

thh^elo^onatxic


Vielen Dank an alle für eure Antworten. *:)

MaynardDevier (02.10.15, 14:38)

1. Jeder erlebt das Jenseits so wie er es sich wünscht. Meine Oma kann das Kind sein, so wie sie es sich vielleicht wünscht. Ich kann auch Kind sein und meine Oma als Oma treffen. Nichts ist somit Real und Alles ein Trugbild. Fand ich doof!

Ach, was ist schon real bzw. Realität? ":/ Ist ein Traum weniger real, nur weil man im Wachzustand weiß, dass es nur ein Traum war? Während eines Traums kommt einem doch auch alles real vor, nur weiß man eben nicht, dass man träumt. In einem Klartraum kann man sich dagegen zumindest bewusst sein, dass man träumt, aber auch dort fühlt sich alles Erlebte real an.

Da ich ja geschrieben habe, dass ich mir vorstelle, dass man im Leben nach dem Tod alles machen und haben kann auf was man Lust hat (also im Prinzip ist für jeden alles möglich 8-)), stelle ich es mir zusätzlich so vor, dass man eben zwischen seinen Vorlieben/Wünschen hin- und herzappen kann, so wie man es eben hier und jetzt bei TV-Sendern, Apps, Internetseiten, etc. macht. :-)

YnolMainxe


Wenn ich sterbe, hoffe ich das ich ein Licht werde, ein Schutzgeist für meine Kinder. Das ich sie beobachten und über sie wachen kann auch wenn ich nicht mehr da bin.

Denke nicht das ich irhendwie aussehe oder eine Gestalt bin. ich find das total kompliziert. ich warte einfach ab und lass mich überraschen..

S~ilkLPearl


Nur warum sind der Glaube an ein Leben nach dem Tod und Nahtoderfahrungen eigentlich meist immer so esoterisch/religiös? ???

Mir scheint das ganz einleuchtend: Weil im Nahtoderleben das erscheint, was wir "archetypisch" in uns haben.

Es ist ja ein ganz eklatanter Unterschied, ob Du Dir den Tod bzw. das Leben danach vorstellst oder etwas zu erleben scheinst, was zwischen Tod und Leben geschieht, ohne dieses bewusst zu steuern, also im Geiste "erlebst".

Ausmalen kannst Du Dir alles, z. B. die 72 Jungfrauen, die Dich erwarten - was für den einen oder anderen Mann aber vermutlich eher die Hölle als der Himmel wäre :=o oder auch auf Wolken zu sitzen und zu singen oder in einer surrealen Siencefiction-Welt wieder aufwachen möchtest. Ausmalen, phantasieren kann man alles; das ungewollte, unbewusste "Erleben" dagegen etwas völlig anderes. Aber weder das eine noch das andere ist gesichertes Wissen, denn das kann es vor dem Tod nicht geben.

Das was Dir vor dem geistigen Auge erscheint, entspringt wie gesagt dem Archetypischen im Menschen, und das ist sehr häufig so etwas wie die Natoderlebnisse zeigen, wovon Du sagst, es sei religiös oder esoterisch (wobei es übrigens auch, was meistens unterschlagen wird, ausgesprochen unangenehme Bilder und "Erlebnisse" in diesem Übergang geben kann; nicht alle haben angenehme Visionen).

Ich denke, man kann sich nicht direkt aussuchen, wie man das Sterben und den Tod wahrnehmen wird, aber ich glaube auf der anderen Seite schon, dass das, wie man denkt und lebt, dies beeinflussen kann.

Jbuli-SoGnn\e_


Von der Logik her glaube ich nicht an ein Leben nach dem Tod. Doch es gibt etwas, was mich hoffen lässt.

Mein Bruder starb vor knapp 3 Jahren. Wir, Eltern und ich, waren in der Leichenhalle. Mein Sohn, damals 2 Jahre, wollte mit und schrie uns nach. Seine große Schwester passte auf ihn auf. Als wir zurückkamen, erzählte sie mir folgendes.

Der Kleine schrie uns nach, sie konnte ihn nicht beruhigen. Saß mit ihm auf dem Bett und versuchte alles. Nichts half. Von einer Sekunde auf die andere schaute er nach oben zur Decke und fing an zu lachen. Er streckte seine Ärmchen nach der Decke aus und lachte weiter. Dann sah er zur Tür, sagte "Bye-bye Manu" und winkte. Dann weinte er wieder.

Wir denken, dass er bei den Beiden war und er Spaß mit meinem Kleinen machte und dann wollte mein Bruder zur Leichenhalle, damit er bei uns war. Mir lief eine Gänsehaut über den Rücken, als sie mir das erzählte und ich hoffe, dass das alles kein Zufall war sondern der Geist meines Bruders.

s8enhsibelDman


Von der Logik her glaube ich nicht an ein Leben nach dem Tod.

Dafür gibt es keine Logik.

kvmey


Ich persönlich war immer der Meinung, dass es kein Leben nach dem Tod gibt. Mit unserem Körper stirbt unser Bewusstsein. Und wir sind einfach weg. Das Leben nach dem Tod war für mich eine Erfindung der Religionen, die den Menschen die (natürliche) Angst vor dem Tod nehmen wollen indem sie etwas geben woran man sich festhalten kann (Wiedergeburt, Paradies...).

Zweifeln daran tue ich, seit ich meine Freundin kennenlernte. Sie war nach einer OP für kurze Zeit tot und musste reanimiert werden und ich habe viel mit ihr darüber gesprochen. Sie ist der festen Überzeugung, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Was sie mir genau darüber sagt, werde ich hier nicht wiedergeben. Fände ich nicht fair ihr gegenüber. Aber ich bin inzwischen hin- und hergerissen. ;-)

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH