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Wie komme ich raus aus der Sackgasse?

SB. walKlisxii


@ Goldtau

Das glaube ich nicht. Das klingt mir zu sehr nach Küchenpsychologie.

sehr bequem ;-D Also entweder trifft's oder nicht. Dass es dir zu sehr danach "klingt" klingt als hättest du wenig Interesse diesbezüglich mehr als flüchtig nachzuschauen ;-) Und das spricht auch aus deinen Beiträgen, du gibst vor Interesse an dir zu haben aber bei dir geht's in den späteren Beiträgen in viel viel größerem Umfang um "die Sackgassisten".

Auf eine Frage von wintersonne 01 antwortest du "Das ist eine sehr gute Frage. Kannst du sie beantworten?" (Und wenn du das nicht mond+sterne-mäßig findest dann kannst du Ähnlichkeiten diesbezüglich natürlich nicht erkennen das ist mir klar :-p )

Du fragst: "Wieso kommt es dann aber trotzdem zu einer Genervtheit?" dein Schreiben vermittelt aber wenig bis gar keinen Eindruck daran wirklich interessiert zu sein (Ähnlichkeit?^^) stattdessen geht's um Sackgassisten und woran die alles selber schuld sind (Wofür sollte das auch nur im allermindesten hilfreich sein? Das ist doch nur pseudounangriffiges Geläster und sonst nichts).

Ich glaube eher, solche Gereiztheitsgefühle oder solcher Genervtheitsgefühle sind universeller und befallen viele, die sich in einer solche Diskussion beteiligen oder auch nur mitlesen.

Ja ich bin ja nicht blind ;-D du bist allerdings der einzige dem ich mit Ähnlichkeiten gekommen wäre ;-) Trotzdem verstehe ich diesen Ärger oder warum man ihn nicht umgeht generell nur über Umwege, nämlich Meinungen oder Verhalten das halt mich ärgert - und auch das bringt mir eigentlich relativ wenig Verständnis denn auch da sehe ich mich letztendlich schon selbst in der Verantwortung für meinen Ärger.

Auch ein guter gemachter Spielfilm oder ein Buch kann Gefühle beim Zuschauer oder Leser erzeugen, obwohl der Zuschauer weiß, dass der Film ein reines Kunstprodukt ist.

Und wenn dir der Film z.B. Angst macht beschwerst du dich danach beim Hersteller? ":/

Im echten Leben werden sie mit derartigem Verhalten ebenfalls Gereiztheit und Ablehnung erzeugen, wodurch sie sich von sozialen Kontakten ausgrenzen.

Ja wahrscheinlich, Selbstausgrenzung ist halt das eine, dass eine solche für einige oft Legitimation zu sein scheint mit Vehemenz nachzuhelfen und aktiv selbst auszugrenzen ist ein Fakt der im RL genauso wie im Internet schamlos seine Hässlichkeit präsentiert.

@ Individualist

also das neuerdings hier und da anklingende und scheinbar langsam krebsgeschürmäßig um sich greifende Bedürfnis nach moderativen Eingriffen erschreckt mich ziemlich:

Aber: was ist mit dem Verhalten des TE? Hat er etwa Narrenfreiheit? Wenn er reihenweise just die Leute, die auf ihn einzugehen versuchen, die ihm (im durchaus vernünftigen Ton) Feedback geben wollen, auflaufen lässt, wenn er nach Belieben Haken schlägt, wenn er "Spielchen" mit ihnen spielt?

Willst du beschützt werden? Vor sowas? Ernsthaft? ":/ ... Vielleicht möchtest auch du noch dass er gesperrt wird (ein entsprechender Wunsch wurde inzwischen wieder gelöscht) weil er dich ... geärgert hat? (ich glaub ja nach wie vor nicht dass das bewusste Absicht ist, aber selbst wenn hey!!)

E/lla7x1


@ mond+sterne

Eine konkrete Frage, vielleicht magst Du sie ja beantworten:

Wenn es eine Person gäbe, die ziemlich genau die gleiche Gefühls- und Gedankenstruktur hat wie Du: würdest Du Dich in Gegenwart dieser Person wohlfühlen (die Dich quasi spiegelt); und wie würde Eure Kommunikation (vermutlich) ablaufen, könntet Ihr gute Freunde werden?

H\yperixon


mond+sterne

Mein Lebensmotto war früher: Lieber gemeinsam einsam als allein sein. Und das war ich, gemeinsam einsam.

Inzwischen ist es nicht mehr so. Inzwischen bin ich nur noch einsam. Jetzt stelle ich mir die Frage, wie ich allein sein kann, damit ich nicht mehr einsam bin.

Ich bin auch jeden Tag alleine. Wenn ich nach Hause komme, dann bin ich alleine, keiner da,nur die Stille. Außer meine Wackelblume auf dem Fensterbrett welche mit ihren Blättern zu dem letzten Sonnenstrahlen welche die Wolkendecke durchbrechen tanzt. Die sehen ich als erstes wenn ich heim komme.

Mir gefällt das, die Ruhe, Zeit für mich und meine Gedanken. Ich habe jeden Tag hunderte von Menschen und Stimmen um mich herum und irgendwann nervt es mich. Das wird mir dann zuviel weil ich mich selbst nicht mehr wahrnehmen und fühlen kann. Ich spüre mich selbst nicht mehr. Aber ich fühle mich nicht einsam da ich Freunde habe die ich besuchen oder mit ihnen schreiben, telefonieren kann, wenn ich das möchte.

Manchmal kommt es vor das man seinen Weg verliert, vom Weg abkommt und in irgendwelchen Seitenstrassen landet oder auch Sackgassen. Das ist doof, aber es passiert manchmal.

Jetzt lebe ich einsam und alleine in meiner Wohnung. Leider habe ich es nie gelernt, alleine zu sein.

Du bist so wie ich das sehe auf der Suche nach dir selbst, suchst deinen Weg und einen Ort/Platz an den du passt und wo du dich wohl fühlst. Nicht ohne Grund bist du auch hier im Forum, wo man nicht alleine ist, es sind Leute da mit denn man schreiben kann.

Es ist wichtig dich so zu akzeptieren und anzunehmen wie du bist, denn nur dann kannst du deinen Weg wiederfinden, deinen persönlichen Weg.

Auch wenn man manchmal deine Beiträge nicht versteht oder sie erst dreimal lesen muss, das gehört zu dir dazu und es ist das was dich auch als Mensch und Persönlichkeit ausmacht. Als Nutzer hier im Forum. Das finde ich spannend, viele verschiedene Charaktere die man hier trifft.

Ich kann mir vorstellen, dass du es nicht immer leicht hast. Oft fühlen wir uns einsam, träge, geschwächt , energielos und dann ertrinkst du immer mehr in Selbstmitleid, verlierst dich darin. Dann dreht man sich nur noch im Kreis und sieht nichts mehr.

Das Gefühl in einen tiefen schwarzen Abgrund zu fallen ohne Boden, wo dich keiner auffängt oder für dich da ist.

Manchmal denken wir auch das wir nichts wert sind und sich keiner über uns freut. Du hast dann das Gefühl auf der Stelle erfrieren zu können und keinen interessiert es auf welcher Eisscholle du treibst und im ewigen Eis verloren gehst.

Selbstmitleid ist wie ein Gift, dass sich langsam in deinem Körper ausbreitet und dafür sorgt das du dich immer weiter in dein Schneckenhaus der Einsamkeit zurück ziehst.

Ich denke, du musst mehr Vertrauen in dich und deine Stärken haben. Die hast du und das liest man ja auch in deinen Beiträgen. Dann kannst du dich langsam aus dem Loch befreien in dem du dich gerade befindest um deinen Weg wiederzufinden und um alleine zweisam zu sein. Ich kann dir nur ein Seil zuwerfen, aber hinaufklettern musst du alleine!

Während ich das hier schreibe gibt es mir eine Art Zufriedenheit, eine Ruhe und ich schätze es sehr diese "Zweisamkeit" genießen zu können, mit lecker Tee natürlich und Musik. Ich bin alleine, aber nicht einsam.

Hab vertrauen in dich und auf das was du gut kannst z.B. auf anderen Ebenen denken und dich selbst reflektieren und wahrnehmen. Es ist schwer sich aus dem Loch zu befreien oder die Suche zu beenden. Selbstmitleid ist gefährlich und kann sich in deinem ganzen Körper ausbreiten und dafür sorgt das du dich immer weiter in dein Schneckenhaus zurück ziehst und in die Einsamkeit.

Wenn du dich zurückziehst dann wirst du nur noch einsamer, kannst keine Anerkennung annehmen, verlierst dein Lachen und deine Freude. Was du vielleicht wieder lernen musst, ist dich selbst aufzubauen und deinen Weg mit dir selbst gehen. Schritt für Schritt, ein Fuß nach dem anderen.

Du solltest nicht immer das negative an dir suchen oder eisern nach deinem persönlichen Weg, den ich denke du hast ihn schon gefunden, aber siehst ihn noch nicht. Wenn du ständig etwas an dir auszusetzen hast, suchst, rastlos und ruhelos bist, alles hinterfragst, dann ist das der richtige Weg um unglücklich zu sein. Wenn du dich aber andauernd selbst runterziehst und dich fertig machst, wird es im Alltag oder hier im Forum nur noch schwieriger.

Einen Spruch der mir persönlich gut gefällt lautet:

Wenn du deinen Weg verloren hast, vom Weg abgekommen bist, dann bist du nicht alleine. Freunde sind wie Laternen auf einem langen dunklem Weg. Sie machen ihn nicht kürzer,aber heller.

Cgote\Sauxvage


Bei den meisten Leuten, die mit m+s zu tun haben, steigt offenbar der Ärger proportional zur Zeit/den Gelegenheiten, da sie bereits mit ihm zu tun hatten. Die Weise, wie er sich hier kapriziert, ist das auf die Spitze getriebene Verhalten, mit dem er vielfach in anderen Fäden das Thema oder Anliegen anderer TE zum Teil massiv torpediert. Ich halte dieses Verhalten in dieser massiven Ausprägung, die in meinen Augen nichts anderem mehr dient als dem Binden von Aufmerksamkeit und einer gewissen manipulativen Spielfreude, nicht mehr für schutzwürdig.

(Sorry Shojo, dass ich deinen Beitrag quasi stellvertretend herausgreife aber ich glaub du verträgst das ;-) )

Ich frag mich da aber immer, wieso man m+s in seinem eigenen Thread (!) dann antwortet! Wenn er allein durch sein Dasein hier jemanden nervt dann sollte sich dieser Jemand zu allererst aus m+s's Thread fernhalten und gut is!

Und dann finde ich auch nicht, dass er andere Fäden "torpediert". Er hat halt eine ein wenig skurrile Art und zT ungewöhnliche Gedanken, aber das kann man auch durchaus interessant finden. Wenn aber nicht, kann man ja drüber weg gehen. Ich habe noch nicht bemerkt, dass er dann so vehement Reaktionen einfordert wie andere das in so einem Fall tun.

SBhojxo


(Sorry Shojo, dass ich deinen Beitrag quasi stellvertretend herausgreife aber ich glaub du verträgst das ;-) )

Immer druff. ;-D

Ich frag mich da aber immer, wieso man m+s in seinem eigenen Thread (!) dann antwortet! Wenn er allein durch sein Dasein hier jemanden nervt dann sollte sich dieser Jemand zu allererst aus m+s's Thread fernhalten und gut is!

Ich habe hier nicht mitgelesen, bis ich von jemandem auf diesen Beitrag aufmerksam gemacht wurde:

[[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/712158/?p=8#p21928976]]

m+s müsste wissen, was ich von ihm halte, ich habe es ihm mehr als deutlich innerhalb eines PN-Wechsels mitgeteilt. Auch, dass ich es mir verbitte, von ihm schräg von der Seite angekumpelt zu werden. In einen anderen seiner Fäden bin ich "geraten", als ich Dumal hinterhergelesen habe und dann eine Bemerkung über Vevodkynes Weggang las, der mich damals ziemlich traurig gemacht hat. Grundsätzlich aber hast Du natürlich recht.

G-old!tau


Was heißt "antworten"? Das ist eine interessante Frage.

Antwortet man nur, indem man die Person direkt über

@ Antwort

anspricht? Oder ist eine Antwort an den Erstposter jeglicher Beitrag in einem Faden? Und was ist ein eigener Faden?

Oder diskutiert man in einem Faden über das Thema des Fadens mit denjenigen, die willens und in der Lage sind, eine vernünftige interessante Diskussion zu führen?

Man sieht ja, wie sehr Sackgassen-Menschen darunter leiden, einsam zu sein und niemanden zu haben, mit dem sie reden oder ihre Gefühle austauschen könnten. Sie haben niemanden, weil - wie man ja auch hier im Forum beobachten kann - sie ihre Mitmenschen verärgern und vor den Kopf stossen. Sie finden keine Freuden, leiden aber darunter. Sie schaffen es nicht, sich sozial zu integrieren.

Man könnte nun fragen: Durch welches Verhalten verärgern sie ihre Mitmenschen? Dazu gab es sachliches ehrliches Feedback in diesem Faden.

Man könnte auch Fragen: Warum haben Sackgassen-Menschen ein solches Verhalten? Diese Frage könnte zur Erkenntnis über sie selber, also zur Selbsterkenntnis führen. Offensichtlich ist das aber nicht gewünscht.

Grüße *:)

S1hojo


Sackgassen-Menschen

Was ist das denn für eine blöde und kontraproduktive Bezeichnung?


Mein erster Beitrag bittet ganz klar auch um eine aktive Teilnahme des FS. Und wir erwarten von allen einen respektvollen Umgang miteinander. Es gibt keinen Grund, einen Faden zu übernehmen oder sich selbstgerecht und lehrmeisterlich zu gebärden, weil man denkt, "pah, das macht der doch auch überall!" Wäre das Motto von med1 "Zahn um Zahn", würden wir das oben hinschreiben.

Es wäre schön, wenn dies hier nun nicht weiter diskutiert wird, sondern alle zurück zum Thema kommen.

m:onda+stexrne


Mir wird das alles zu viel. Ich brauche deshalb weiterhin Zeit.

Ich gehe nur mal kurz auf eins ein.

@ Hyperion

Ich bin auch jeden Tag alleine. Wenn ich nach Hause komme, dann bin ich alleine, keiner da,nur die Stille. Außer meine Wackelblume auf dem Fensterbrett welche mit ihren Blättern zu dem letzten Sonnenstrahlen welche die Wolkendecke durchbrechen tanzt. Die sehen ich als erstes wenn ich heim komme.

Mir gefällt das, die Ruhe, Zeit für mich und meine Gedanken. Ich habe jeden Tag hunderte von Menschen und Stimmen um mich herum und irgendwann nervt es mich. Das wird mir dann zuviel weil ich mich selbst nicht mehr wahrnehmen und fühlen kann. Ich spüre mich selbst nicht mehr. Aber ich fühle mich nicht einsam da ich Freunde habe die ich besuchen oder mit ihnen schreiben, telefonieren kann, wenn ich das möchte.

:)^

Du machst das, was Ella mir versprochen hat. Du antwortest mir auf der Ebene, auf der ich meinen Eingangsbeitrag geschrieben habe - nämlich persönlich.

Ich habe dort etwas geschrieben, was ich noch keiner Menschenseele jemals gesagt habe. (Früher war mein Motto, lieber gemeinsam einsam als allein sein. Inzwischen bin ich einsam und allein.)

Ihr (die Moderation) könnt hier hundert mal schreiben, man soll in dem User einen Menschen sehen. Man sieht ihn nicht. Ich habe etwas geschrieben, was so persönlich ist, wie ich nur denken kann - ein intimes Geständnis.

Aber wenn man es schwarz auf weiß im Internet sieht, hat es dieselbe Selbstverständlichkeit mit der man in der Öffentlichkeit beispielsweise über das Sexualleben Boris Beckers spricht.

Für mich persönlich hat es jedoch keine Selbstverständlichkeit.


Noch eine Anmerkung zum Verständnis: Ich habe Deinen Beitrag jetzt so weit gelesen, wie ich ihn zitiert habe.

Denn wenn ich lese, was Du schreibst, wühlt es in mir sehr viel auf.

Das ist ein Grund für das, was ich am Anfang dieses Beitrags geschrieben habe.

Mir wird das alles zu viel. Deshalb brauche ich eine Pause.

:)D

bFrun~ebllo1x5


Ich glaube, ein Hauptmissverständnis ist, dass man hier davon ausgeht, wenn jemand etwas schreibt (vor allem wenn es ein Problem ist), dann ist die Intention, dass er dieses Problem lösen möchte; insofern bemüht man sich um rat, wie man das machen könnte. Das wird implizit vorausgesetzt, auch wenns nicht im Beitrag steht.

Das scheint bei Dir anders. Du willst eigentlich erstmal nur etwas mitteilen. Dass Du den Beitrag von Hyperion gut findest, zeigt, dass es Dir weniger um Rat sondern vielleicht eher um Erfahrungen anderer Leute, die sowas auch kennen, geht.

m^ond+sLterne


@ brunello15

:)=

Genau. :)^

bzru}nello1x5


Mir geht es bei Problemen oft so, dass ich eigentlich Mitgefühl will, aber die Leute denken alle, ich wolle Ratschläge. Von daher kenne ich das vielleicht auch. Ist vermutlich weit verbreitet. Allerdings kommt es auch auf den Ort an. Mitgefühl will ich eher von Freunden (wozu auch online-Freunde zählen). Hier im Forum will ich Rat. Vielleicht ist das Forum nicht der richtige Ort für Dein Anliegen?

EOlla7x1


@ mond+sterne

Ich habe dort etwas geschrieben, was ich noch keiner Menschenseele jemals gesagt habe. (Früher war mein Motto, lieber gemeinsam einsam als allein sein. Inzwischen bin ich einsam und allein.)

Ihr (die Moderation) könnt hier hundert mal schreiben, man soll in dem User einen Menschen sehen. Man sieht ihn nicht. Ich habe etwas geschrieben, was so persönlich ist, wie ich nur denken kann - ein intimes Geständnis.

Aber wenn man es schwarz auf weiß im Internet sieht, hat es dieselbe Selbstverständlichkeit mit der man in der Öffentlichkeit beispielsweise über das Sexualleben Boris Beckers spricht.

Für mich persönlich hat es jedoch keine Selbstverständlichkeit.

Diese Tragweite ist für mich bisher so nicht rübergekommen, um ehrlich zu sein. Einfach aufgrund Deiner oft sehr nüchternen Schreibweise und weil Du Deinerseits gegenüber Mitschreibern Dich (meinem Empfinden nach) durchaus des Öfteren recht grob und unsensibel verhalten hast.

Es freut mich, dass Du nun irgendwie viel persönlicher, gefühlvoller, wärmer schreibst... (und ich hoffe, dass ich Dir das hiermit ein wenig spiegeln kann ;-) ).

Das scheint bei Dir anders. Du willst eigentlich erstmal nur etwas mitteilen. Dass Du den Beitrag von Hyperion gut findest, zeigt, dass es Dir weniger um Rat sondern vielleicht eher um Erfahrungen anderer Leute, die sowas auch kennen, geht. (brunello15)

Phasen der Einsamkeit und des Alleinseins kennt vermutlich so gut wie jeder. Da schließe ich mich jedenfalls nicht aus.

Derzeit fühle ich mich nur selten einsam; und ich schaffe mir bewusst möglichst viele Oasen des Alleineseins, weil ich es sehr genieße, wenn ich nicht ständig dem Input anderer Menschen ausgesetzt bin und dadurch offener für die Stille, die Natur, Meditation usw. werde, was mir körperlich wie seelisch großes Wohlbefinden gibt. Andererseits bedeutet mir auch das Zusammensein mit denjenigen Menschen, die ich mir selbst aussuche (also jenseits von Arbeit und sonstigen äußeren Umständen) sehr viel. Eine gute Mischung zwischen Alleinesein und sozialem Austausch macht für mich jeden der beiden Aspekte umso wertvoller, so wie insgesamt Kontraste (simple Beispiele: warm/kalt, hell/dunkel) mich lebendiger und ausgeglichener fühlen lassen.

Aufgrund eines hier geposteten Links habe ich weiterrecherchiert zu den Kartäusermönchen, sehr faszinierend (auch wenn ich nicht exakt so leben wollen würde, aber ein paar Anstöße fürs Alleinsein inkl. tiefem inneren Frieden und Freude habe ich für mich gesehen, das braucht man auch an keine Glaubensrichtung zu koppeln).

G^o=ldKtau


Du willst eigentlich erstmal nur etwas mitteilen. Dass Du den Beitrag von Hyperion gut findest, zeigt, dass es Dir weniger um Rat sondern vielleicht eher um Erfahrungen anderer Leute, die sowas auch kennen, geht.

Das scheint mir nicht zu stimmen. Es scheint eher um Erfahrungen von Leuten zu gehen, die jetzt noch immer einsam sind und darunter leiden.

Hingegen sind die Erfahrungen von Leuten, die sowas auch kennen und das Problem gelöst haben, offensichtlich nicht gefragt.

Mir geht es bei Problemen oft so, dass ich eigentlich Mitgefühl will, ... Mitgefühl will ich eher von Freunden (wozu auch online-Freunde zählen). Hier im Forum will ich Rat. Vielleicht ist das Forum nicht der richtige Ort für Dein Anliegen?

Das glaube ich auch. Das ist hier ja ein öffentliches Forum, wo sich jeder an der Diskussion beteiligen kann. Wenn man aber hingegen Mitgefühl seiner Online-Freunde sucht, wäre vieleicht wirklich eine ungestörte Umgebung besser geeignet. Vieleicht ein geschlossener Privat-Faden, der nur für eingeladene Gäste zugänglich ist? Oder per Mail?

Das hätte auch den Vorteil, dass es keine Störungen des Mitgefühls durch Ratschläge oder durch weitergehende Erfahrungsberichte nach der Sackgasse gäbe.

Denn Menschen, die solche schweren Jahre auch kennen und wissen, wie man sich dabei fühlt, neigen leider dazu aus Mitgefühl denjenigen, in solchem Leid stecken, da heraus helfen zu wollen, etwa durch Schilderungen ihrer Erfahrungen bei der Lösung des Problems.

Grüße *:)

bcrunellxo15


Das scheint mir nicht zu stimmen. Es scheint eher um Erfahrungen von Leuten zu gehen, die jetzt noch immer einsam sind und darunter leiden.

Hingegen sind die Erfahrungen von Leuten, die sowas auch kennen und das Problem gelöst haben, offensichtlich nicht gefragt.

wie wärs mit: Erfahrungen von Leuten, die das Problem kennen und nicht gelöst haben, aber das Problem, dass sie das Problem halt nicht gelöst haben, gelöst haben? Also, der Umgang mit diesem nicht gelösten Problem?

Wobei ich das, bei allem Verständnis, trotzdem nur bedingt sinnvoll finde. Strategien, um das Problem wirklich zu lösen, sind sinnvoller. Aber vielleicht ist das gewünschte Verständnis, welches offenbar bitterlich fehlt, einfach die notwendige Basis, auf der man dann Strategien aufbauen kann.

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