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Wie komme ich raus aus der Sackgasse?

I`ndiaviOdual_ist


@ S. wallisii

also das neuerdings hier und da anklingende und scheinbar langsam krebsgeschürmäßig um sich greifende Bedürfnis nach moderativen Eingriffen erschreckt mich ziemlich.
[...]
Willst du beschützt werden? Vor sowas? Ernsthaft? ":/ ... Vielleicht möchtest auch du noch dass er gesperrt wird (ein entsprechender Wunsch wurde inzwischen wieder gelöscht) weil er dich ... geärgert hat?

Das alles liest du aus meinem Beitrag heraus? :-o Das ist ja mal ganz exotisch - das erste Mal in meinen fast 10 Jahren med1-Zugehörigkeit, dass jemand in meinen Äußerungen sowas wie einen Wunsch nach "mehr Obrigkeit" wittert und das ausgerechnet bei einem eher obrigkeitskritischen Beitrag, hihi ... Ich glaube, jeder, der mich näher kennt, wird dich da absolut beruhigen können. Gegen den Krebs bin ich immun. ]:D

Mein Beitrag zielte folglich nicht darauf ab, dass moderative Eingriffe etwa ausgedehnt werden sollten (oder wo liest du sowas raus?). Es ging mir darum, dass die dabei angewandten Maßstäbe für alle gleich sein sollten, weiter nichts.

Also: nicht erschrecken - lieber nochmal lesen. ;-)

mQond:+KsterVnxe


@ S. wallisii

Wenn Du mit Individualist über die Moderation diskutieren möchtest, bitte [[http://www.med1.de/Forum/Plauderecke/712682/#p21939648 hier]].

G,oldxtau


Das scheint mir nicht zu stimmen. Es scheint eher um Erfahrungen von Leuten zu gehen, die jetzt noch immer einsam sind und darunter leiden.

Hingegen sind die Erfahrungen von Leuten, die sowas auch kennen und das Problem gelöst haben, offensichtlich nicht gefragt.

wie wärs mit: Erfahrungen von Leuten, die das Problem kennen und nicht gelöst haben, aber das Problem, dass sie das Problem halt nicht gelöst haben, gelöst haben? Also, der Umgang mit diesem nicht gelösten Problem?

Wie wär's mit Erfahrungen von Leuten, die das Problem kennen und nicht gelöst haben, aber das Problem, dass sie das Problem halt nicht gelöst haben, zwar nicht gelöst haben, aber das Problem, dass sie das Problem, das Problem nicht gelöst zu haben, nicht gelöst haben, gelöst haben? Also der Umgang mit dem nicht gelösten Problem, das Problem nicht gelöst zu haben? ;-)

Strategien, um das Problem wirklich zu lösen, sind sinnvoller.

Du verstehst "Lösen eines Problem" eng gefasst, nur im Hinblick auf "wirklich lösen". Was aber bedeutet "wirklich lösen"?

Ein anderer Ansatz befasst sich mit dem Leid, welches das Problem verursacht, wobei alle Konzepte, die das Leid tatsächlich mindern, als Lösung angesehen werden.

Wenn man einsam ist und darunter leidet, kann man dieses Problem auf verschiedene Weisen angehen. Man kann sich Freunde oder Lebenspartner suchen, um nicht mehr allein zu sein.

Oder aber man lernt, dass Alleinsein für sich anzunehmen sodass es kein Leid mehr verursacht.

In beiden Fällen ist das Leid beseitigt worden. Man kann natürlich auch beide Konzepte angehen.

Grüße *:)

mbond+AsterEne


Es geht um eine Umkehr

Ich bin in einer Sackgasse. Es ist meine Entscheidung, ob ich darin sitzen bleibe, ob ich versuche, mich weiter geradeaus durchs Gebüsch zu schlagen, oder ob ich umkehre.

Ich für mich habe grundsätzlich beschlossen umzukehren. Es ist nur eine Frage des wann und des wie. Wenn ich Pech habe, wird es mir in diesem Leben nicht mehr gelingen, weil es möglichst schnell gehen soll. Denn immer wenn es ganz besonders schnell gehen soll, dauert es am Ende ewig.

Im Augenblick bin ich also noch in der Sackgasse. Um mich neu zu orientieren, müsste ich zunächst einmal genau wissen, wo ich eigentlich bin.

@ all

Ich habe einen eigenen Faden für Off-Topic-Diskussionen angelegt. Wenn ihr über die Moderation diskutieren möchtet, oder über andere Off-Topic Themen, könnt ihr es [[http://www.med1.de/Forum/Plauderecke/712682/ hier]] gerne tun.

@:)

dDanvae8x7


Beantworte dir doch erstmal die Frage welche grundlegende Haltung zu den Entscheidungen geführt hat, welche dich schließlich in die Sackgasse führten. Die wäre ja der erste Ansatz um andere Entscheidungen treffen zu können.

Snhoxjo


Ich für mich habe grundsätzlich beschlossen umzukehren. Es ist nur eine Frage des wann und des wie. Wenn ich Pech habe, wird es mir in diesem Leben nicht mehr gelingen, weil es möglichst schnell gehen soll. Denn immer wenn es ganz besonders schnell gehen soll, dauert es am Ende ewig.

Ich glaube, Du musst Dich von dem Gedanken freimachen, dass Du alles komplett ändern müsstest und könntest. Gewisse Dinge bleiben einem immer - man kann den Umgang damit ändern, sie anders empfinden lernen, vieles in Bewegung bringen, aber man schüttelt sie nicht zu hundert Prozent ab. Und wenn man versucht, Teile von sich selbst zu amputieren, die über lange Zeit gewachsen sind, dann scheitert man oft. Ich habe das so mit meinem Jähzorn erlebt - erst als ich akzeptiert habe, dass er ein Teil von mir ist, konnte ich anfangen, damit einen Umgang zu finden, der ihn in vernünftige Bahnen lenkt, sodass ich ihm nicht immer wieder ausgeliefert bin. Bleiben wird er mir, so wie Dir vermutlich eine gewisse Schrulligkeit, ein gewisses "Fremdsein" bleiben wird, was andere Menschen betrifft. Dieses Fremdsein muss aber nicht gleichbedeutend sein mit Einsamkeit, die Dich offenbar so sehr quält.

Eella;7x1


@ mond+sterne

Um mich neu zu orientieren, müsste ich zunächst einmal genau wissen, wo ich eigentlich bin.

"Wo" in Bezug worauf?

Wo warst Du "vorher" (und wann war das?)?

"Wo" möchtest Du hin?

Und wie fühlt sich Dein jetziger (innerlicher) Ort an, wie bist Du dort hingekommen? (siehe auch Beitrag von danae87).

Hätte es sich, im Nachhinein gesehen, verhindern lassen? Wie?

Siehst Du eigene Handlungsoptionen, oder empfindest Du Dich als eine Art Opfer von Umständen, anderen Menschen usw. und fühlst Dich dadurch gelähmt?

Ist Dein Befinden eher auf diffuse Weise beklemmend, oder machst Du dies an konkreten äußeren Umständen fest?

(Fragen in erster Linie zur eigenen Reflexion gedacht, gerne aber auch hier zur Diskussion.)

NPotM'ichaeZlCaixne


Mir geht es bei Problemen oft so, dass ich eigentlich Mitgefühl will, aber die Leute denken alle, ich wolle Ratschläge. Von daher kenne ich das vielleicht auch. Ist vermutlich weit verbreitet. Allerdings kommt es auch auf den Ort an. Mitgefühl will ich eher von Freunden (wozu auch online-Freunde zählen). Hier im Forum will ich Rat. Vielleicht ist das Forum nicht der richtige Ort für Dein Anliegen?

Das Frage ich mich auch.

Ich würde Dir, Mond & Sterne, eine Blog/Foren Kombination vorschlagen, wenn Du Dich im realen Leben nicht in Gruppen gehen möchtest. In einem Blog kannst Du zu allem was Du schreibst jederzeit selbst entscheiden welche Kommentare Du haben möchtest und welche nicht. Du kannst Dich auch darin üben direkt zu kommunizieren was Du brauchst und möglicherweise sogar wie Du Dir Unterstützung konkret vorstellen würdest. Du kannst den Zugang freigeben oder beschränken wie es Dir gefällt und Dich gleichzeitig gestalterisch betätigen.

Gleichzeitig könntest Du die Trennung zwischen Blog und Forum dazu benutzen um Dir selbst bewusster zu werden wann Du tatsächlich offen bist für Anregungen von anderen (dann formulierst Du Fragen fürs Forum) und wann Du das nicht bist ( dann schreibst Du in Deinem Blog). Eine Folge könnte sein, dass Du z.B. hier nur noch konkrete Fragen stellst, die Antworten einsammelst und für Dich im Blog sortierst. Das könnte die Selbstverantwortung für Deine Selbsterkenntnis unterstützen, weil Du die direkte Erfahrung machst, dass Du die Wahl der Mittel selbst in der Hand hast.

So wie Du hier im Forum auftrittst würde ich Deine HSP Diagnose mit Vorsicht begegnen und an Deiner Stelle Anregung Selbsterkenntnis eher über die Literatur zum Thema Narzismus suchen. Du bist durchaus in der Lage selbst sehr provokativ und kritisch mit anderen umzugehen. Das ist hier nachlesbar. Das weist eher auf eine unverhältnismässig hohe Kränkbarkeit Deines eigenen Egos hin, die Du bei anderen problemlos in Kauf nimmst: Austeilen aber nicht in gleichem Mass einstecken. Sehr viele Menschen mit narzistischen Neigungen argumentieren heute mit Hochsensibilität, verstecken dahinter jedoch nur ihren narzistischen Aufmerksamkeits-Anspruch.

Tatsächlich hochsensible Menschen neigen dazu ganz und gar nicht. Sie sind eher zu übervorsichtig mit der Kritik, die sie bei anderen anbringen, was dann dazu führt, dass die Kritik von einem durchschnittlich sensiblen Menschen manchmal gar nicht wahrgenommen und in Folge dessen ignoriert wird. Gesunde hochsensible Menschen sind in der Lage konkrete sachlich erfüllbare Forderungen an ihre Umwelt zu stellen oder selbst für ihre Bedürfnisse durch eigenes Handeln für andere unmerklich zu sorgen.

S>hojxo


So wie Du hier im Forum auftrittst würde ich Deine HSP Diagnose mit Vorsicht begegnen und an Deiner Stelle Anregung Selbsterkenntnis eher über die Literatur zum Thema Narzismus suchen.

HSP? Das hatte ich irgendwie gar nicht mitgeschnitten. Das ist eine Selbstdiagnose, keine vom Fachmann, richtig? Für Hochsensibilität sehe ich auch keine Anzeichen, eher im Gegenteil. Empfindlich: ja, sehr. Einfühlsam: nahezu gar nicht. Das ist es, was ich oft also so verstörend in anderen Fäden empfinde, sobald es um sensible Themen geht - diese Beiträge, mit denen Du, m+s, Dich so analytisch dem Gegenüber widmest und eine so exorbitant hohe Fehltrefferquote hast. Walliisi bezeichnete das als "andere Sichtweise", ich empfinde es jedoch anders. Nämlich als Theorie-überstülpen, als Stochern im Nebel, als Bemühen, Einsicht ins Gegenüber zu demonstrieren, oder auch als Versuch, per Trial&Error herauszufinden, wie andere Menschen womöglich ticken, das aber in der Summe vor allem demonstriert, dass Du dazu sehr wenig intuitiven Zugang hast. Weil das auf andere Menschen oft mindestens irritierend wirkt, manchmal sogar verstörend, empfinde ich es als so unangenehm bis schlimm, dass Du dieses Verhalten auch in Fäden zeigst, in denen der jeweilige TE gerade wirklich ernstlich Hilfe sucht, weil es bei mir den Eindruck hinterlässt, dass Du die emotionale Notlage anderer Menschen oft nicht wahrnimmst und ihre Fäden als Labor für Deine experimentellen Annäherungen an das rätselhafte Wesen Mitmensch gebrauchst. Und zum Teil eben auch, deshalb mein großer Ärger über Dein Auftreten: missbrauchst.

Das weist eher auf eine unverhältnismässig hohe Kränkbarkeit Deines eigenen Egos hin, die Du bei anderen problemlos in Kauf nimmst: Austeilen aber nicht in gleichem Mass einstecken. Sehr viele Menschen mit narzistischen Neigungen argumentieren heute mit Hochsensibilität, verstecken dahinter jedoch nur ihren narzistischen Aufmerksamkeits-Anspruch.

Das ist erst einmal ein sehr harter Stoß vor den Bug, m+s, aber ich hoffe, Du kannst das erst mal für Dich so hinnehmen und sacken lassen. Der elementare Punkt nämlich ist: Wenn Dein Problem im Norden liegt und Du Dich nach Süden wendest, um es zu sortieren und anzugehen, befindest Du Dich sofort wieder ganz gründlich in einer Sackgasse. Hochsensibilität klingt erst einmal viel schmeichelhafter als Narzissmus, klar. Aber wenn Deine Persönlichkeit stark durch narzisstische Züge geprägt ist und darin viele Deiner Probleme wurzeln, dann hilft es Dir überhaupt nicht, wenn Du versuchst, mit einer Hochsensibilität umgehen zu lernen, die nun mal nicht vorliegt. Das ist ja das Schwierige daran, wenn man an sich selbst arbeitet und seine Probleme ergründet - es ist nur selten schmeichelhaft, meist tut es weh und ist ziemlich hässlich. Aber auch die hässlichen Monster in einem selbst, gerade die, muss man anschauen und klar einordnen, um weiterzukommen, statt sich sich immer wieder in dieselbe Ecke zu manövrieren. Es ist Deine eigene Entscheidung, an der hier niemand etwas drehen und wenden kann, aber es ist nun mal so: Wenn Du Dich Deinem eigentlichen Problem nicht widmest, bleibt es bestehen. Da kannst Du Dich auf den Kopf stellen und fluchen und trotzen, so viel Du willst, so ist es nun mal. Wenn Du es lösen willst, musst Du es angehen, auch wenn Du dazu erst einmal unschöne Dinge akzeptieren lernen musst, was Dich selbst betrifft. Du kannst es tun oder es bleiben lassen, das entscheidest Du selbst, und die mit Deiner Entscheidung einhergehenden Konsequenzen trägst ebenfalls überwiegend Du. Andere Leute können sich von Dir abwenden, wenn sie die Schnauze voll haben, oder den Kontakt mit Dir so dosieren, wie sie eben gerade wollen, aber Du bist 24/7 mit Dir selbst zusammen und kannst nicht weg.

GBoldtaxu


Was verstehst du unter "HSP"? Hereditäre spastische Paraplegien?

Grüße ???

Szhojxo


Im Kontext lesen ist ein hartes Brot, Goldtau, hm?

wqintemrsonne x01


@ Shojo

:)^ :)=

so sehe ich esauch, du kannst es aber besser ausdrücken ;-)

letztendlich muss m+s ja mit sich selber klarkommen und die Auswirkungen seiner Kommunikationsstruktur trägt er bitte das ganze Leben rum.

Andere Nutzer hier, die er gerne mal vor den Kopf stößt, müssen es immer nur kurz ertragen und können sich sagen: o.k. merkwürdiger Mensch ;-)

mdond+lste&rne


Das hatte ich irgendwie gar nicht mitgeschnitten. Das ist eine Selbstdiagnose, keine vom Fachmann, richtig?

Weder noch. Das ist ein Gerücht. Ich habe den Inhalt jenes Gerüchtes bewusst nicht mitzitiert, und ich bitte Euch darum, auf weitere Diskussionen dazu zu verzichten.

@:)

Sthojo


Jaja, gut, ich bin dann auch mal raus, ich bin schon wieder arg genervt. "Oooh, Geheiiimnis, tüdelü, wichtigwichtig, Mittelpunkt, here I come, und schaut, ich gebe die Themen vor." Seufz. Ich hoffe jedenfalls wirklich für Dich, Du bekommst Dich sortiert.

bErun elrlo15


es ist wirklich unerträglich.

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