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Wie komme ich raus aus der Sackgasse?

dRana_e87


Lian Jill

Wenn ich jemanden spiegeln will, in hilfreicher Absicht, sollte ich irgendwo auf der Strecke erwähnen das ich nur versuche nachzubauen wie der andere sich in meinen Augen verhält. Denn wenn einem das klar wäre, müsste man nicht gespiegelt werden. Die hilfreiche Absicht kann ich hier aber nicht erkennen, nur einen absurd hohes Maß an Wut und Frust.

Irgendwann ist es einfach mal genug und die Pferde wechseln zu können, wenn ich bemerke das ich so nicht durchkomme, ist auch eine Sache emotionaler Intelligenz.

LOian-}Jilxl


Ja, ich habe auch nicht den Eindruck, das das Verhalten von Goldtau als Hilfe gedacht ist. Eher als Demonstration an m+s, wie sehr sein Verhalten nervt.

bXruFnello1_5


Ich empfinde Goldtaus Verhalten als "ich war früher auch mal wie m+s, aber nun habe ich das brennende Bedürfnis, der Welt zu demonstrieren, dass ich begriffen und mich verändert habe".

d+anxae87


Lian Jill

Und eben diesem fehlenden Impetus dem anderen da raus helfen zu wollen empfinde ich es nun als mehr als genug. Ich empfinde es als wenig gloreich jemanden an die Wand zu quetschen und nichtmal eine Hintertür zu öffnen und genauso empfinde ich seine Beiträge hier.

I^ndi7viduEali5st


Manche Leute schreiben durchaus gute und richtige Dinge, verraten aber allein schon durch Eifer und Beitragsfreqenz, dass sie nicht von einer ausgeglichenen, überwiegend sachbezogenen Warte aus schreiben, sondern getarnte Versuche der Selbstheilung betreiben.

m(ond+ostexrne


Hier ist mein Update des Eingangsbeitrags:

Ich lebe einsam und alleine in meiner Wohnung.

Ich halte es für sinnlos, bzw. unmöglich, etwas gegen meine Einsamkeit machen zu wollen. Ich möchte deshalb damit leben.

Vielleicht mögen noch andere User, ähnlich wie Hyperion es bereits tat, einen Beitrag schreiben, wie sie es für sich persönlich empfinden, wenn sie alleine bei sich sind.


Ich habe OT- und beleidigende Beiträge gelöscht.

scepaMratcorenZfleixsch


Vielleicht mögen noch andere User, ähnlich wie Hyperion es bereits tat, einen Beitrag schreiben, wie sie es für sich persönlich empfinden, wenn sie alleine bei sich sind.

Für eine gewisse Zeit durchaus angenehm. Ich kann Dinge tun, die mir lieb sind. Hat dann mal ein Nachbar die Musik was laut, dann hört es mit der Annehmlichkeit aber auf. Aber trotzdem, irgendwann muss ich unter die Leute, sonst gehe ich ein.


Mir juckt es in den Fingern und vielleicht ist es auch OT. Aber mich beschäftigt schon seit je her eine Frage:

Käme ich mit einem Klon von mir klar? Wirklich in allen Bereichen identisch wie ich. Mit ihm allein in meiner Wohnung. ":/ Bisher bin ich für mich zu dem Entschluss gekommen, das würde nicht funktionieren.

@ Mond+sterne

Wenn es nicht unverschämt ist. Hättest du Lust mir mal zu schreiben, ob du mit einem Klon von dir zurecht kommen könntest/würdest?

S,even.Qof`.Ninxe


Käme ich mit einem Klon von mir klar? Wirklich in allen Bereichen identisch wie ich. Mit ihm allein in meiner Wohnung.

Ist die Frage nicht unlogisch? Wenn man mit seinem Klon zusammen ist, dann ist man nicht alleine. Dann hat man jemanden zum unterhalten, jemanden, der einem in den Arm nimmt und der bei allem auf exakt der gleichen Wellenlänge ist. Und um Deine Frage zu beantworten, NEIN, mit einem Klon von mir möchte ich auf gar keinen Fall zusammen sein. :-o

Denn was habe ich davon, wenn mein Gegenüber genau so ist wie ich? Da hätte ich doch keinerlei neue Anregungen mehr. Und auch keinen, der mir den Kopf wieder gerade rückt, denn das ist von Zeit zu Zeit auch mal nötig ;-D

meonbd+st.ernxe


@ Antigone

Du hast im Faden von B... etwas geschrieben, was ich durchaus nachdenkenswert finde. Ich habe da auch drüber nachgedacht. Rein theoretisch wäre es sinnvoll, wenn wie hier darüber diskutieren würden.

Praktisch bin ich dazu aus den bekannten Gründen leider nicht in der Lage.

_fSfaEnddorxn_


Eine zeitlang mag ich es, alleine zu sein. Dann koche ich oder lese, und genieße es einfach.

Nach zwei, drei Wochen wird es mir zuviel. Wenn ich dann nicht die Möglichkeit habe, mich mit jemandem zu treffen, dann gehe ich unter Leute (z.B. Weihnachtsmarkt) oder schaue eine Talkshow im Fernsehen. Indem ich mitdenkend an der Welt teilnehme, fühle ich mich auch nicht mehr so einsam.

mPond+*st[ernxe


@ _Sanddorn_

Ich bin letztes Jahr über den Weihnachtsmarkt gegangen. Der Weihnachtsmarkt interessiert mich nicht mehr. Denn ich bin auf der Suche. Ich bin auf der Suche nach einer Frau. mich interessiert nur, ist es die Frau nach der ich suche? wenn ich jemandem auf der Straße begegne oder sonstwo.

Man bekommt häufig den Ratschlag, wenn Du jemanden kennenlernen möchtest, musst Du unter Leute gehen.

Aber ich werde auf diesem Wege niemals jemanden kennenlernen, weil Beziehungen bei mir schon seit vielen Jahren zum reinen Selbstzweck verkommen sind.

Wenn ich jemanden kennenlernen möchte (mich), muss ich mich bei mir zu Hause aufs Sofa setzen und in mich gehen.

Ich hoffe, es wird mir in diesem Leben noch gelingen.

@:)

mWond+s terxne


Noch was zum Verständnis: Ich bin ein Mann und ich suche eine Frau. Aber bevor ich eine Frau kennenlerne, muss ich erstmal mich selbst kennenlernen.

So war das gemeint.

IdndiZvid\ualixst


weil Beziehungen bei mir schon seit vielen Jahren zum reinen Selbstzweck verkommen sind.

Nicht nur Beziehungen! Den gleichen Eindruck erwecken zum Beispiel auch Diskussionen, etwa in Fäden wie diesem. Diskussionen als Selbstzweck. In deinen vermeintlichen Bemühungen, aus der Sackgasse zu kommen, erkenne ich nichts Geringeres als den aktiven Versuch, genau das zu verhindern. Das Diskutieren befördert bei dir offensichtlich keine wirklichen, gelebten Wandlungsversuche, sondern tritt wie eine rituelle Ersatzhandlung an deren Stelle.

Du behandelst die Diskussionsteilnehmer gar nicht wie Impulsgeber für dein eigenes Leben, sondern wie Statisten in einem Spiel nach deinen Regeln, als ginge es um deine kurzweilige Erbauung statt um Veränderung. Ich sage nicht, dass das in böswiliger Absicht geschieht. Muss ja letztlich jeder selbst wissen. Ich sage nur: das ist Teil des Materials, aus dem du selbst Barrikaden am offenen Ende der Sackgasse errichtest.

Ich lese zwar gern still mit aus abstrakter Offenheit und Neugier, auf dass mir möglichst nichts Menschliches fremd sei, aber ich habe längst gelernt, dass es a) Zeitverschwendung und b) kontraproduktiv ist, bei dem Ritual durch Beteiligung mitzuspielen. Und dadurch sogar noch selbst mit dazu beizutragen, es aufrechtzuerhalten. Da ich das nicht will und auch keine bessere Idee habe, halte ich dir gegenüber meistens die Klappe und versuche nur für mich selbst etwas zu lernen. Einiges davon ist in diesen Beitrag eingeflossen - aber vielleicht hätte ich auch den besser nicht geschrieben.

S$hojxo


m+s, weißt Du eigentlich selbst, weshalb Du Dich vor dem Leben so fürchtest? Ich glaube, dass Individualist es auf den Punkt gebracht hat - Deine Diskussionen hier sind zumeist Schattenkämpfe und wie Übersprunghandlungen, wie die Simulation von Kommunikation mit einem Gegenüber, das Du durch Deine eigenen starren Regeln eher zum Computergegner degradierst denn als Menschen wahrnimmst.

Du hast nicht ewig Zeit, das hat keiner. Wenn Du so weitermachst wie bisher, immer zwei Schritte vor und sofort wieder 1,99999999999399+ Schritte zurück, wirst Du entweder mindestens 390 Jahre alt, oder Du wirst so einsam sterben, wie Du jetzt lebst. Das ist keine Boshaftigkeit von mir, ich wünsche es Dir nicht, aber es ist Fakt. Und wenn Du sagst, dass Du Dich nicht ändern kannst, wenn Du bei allem immer sagst: "Ach, dazu müsste ich erst mal X tun, und bevor ich das tu, muss ich erst jenes tun, aber für jenes ist solches unabdingbare Voraussetzung, und das geht eben nicht, weil ich dazu erst bereit bin, wenn ich mich X gewachsen fühle, und das wird nie passieren", dann ist das eine selbsterfüllende Prophezeiung. Du trägst aktiv dazu bei, dass Du einsam sterben wirst. Das darfst Du, es ist Dein Leben. Ich weiß nur nicht, wie klar Dir ist, dass Wunder relativ selten geschehen und dass man selbst dann, wenn einem ein Wunder begegnet, offen dafür sein und es annehmen muss, weil es sonst an einem vorübergeht. Bei Deiner derzeitigen Abwehrhaltung, Deinem Kreisen um Dich selbst, hülfe Dir nicht mal ein Wunder. Du bist aus eigener Entscheidung vollkommen verloren. Und solange Du Dich nicht anders entscheidest, bleibst Du es auch, daran kann nichts und niemand etwas ändern. Und nichts und niemand leidet wirklich darunter - außer Dir selbst.
Was hast Du Dir denn getan, dass Du Dich so sehr bestrafst?

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