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Wie komme ich raus aus der Sackgasse?

C)ytexx


Es gibt Therapien und Therapien. Ich finde Mike Hellwig (auf seiner Seite gibt es gute Videos zum Anschauen) hat ein präzises Modell der psychischen Mechanik, wie es kommt, dass Menschen nicht ihr Leben leben, sondern ein stereotypes Muster wiederholen. Das führt zu Leiden und Krankheit, und ist leider sehr verbreitet. Mike Hellwig hat auch konkrete Lösungsansätze.

J1uli\-So_nMne_


Du musst an dir etwas ändern. Es muss einen Grund geben, weshalb du einsam bist. Halten dich andere für unnahbar? Gehe auf die Menschen zu, anders wirst du da nicht herauskommen. Aber das weißt du selbst.

mconds+sJterxne


@ Cytex

Wie ich bereits in meinem Eingangsbeitrag schrieb, bin ich austherapiert und möchte nichts mehr in der Richtung unternehmen.

Du hast in Deinem ersten Beitrag einige Fragen gestellt. Mich würde interessieren, warum Du mir diese Fragen gestellt hast?

@ Juli-Sonne_

Halten dich andere für unnahbar?

Das ist mir nicht mehr wichtig, weil ich mich daran gewöhnen möchte, allein zu sein.

ZSatbriskiQe Poxint


Uff.. soviel Glück wie Du möcht ich auch mal haben... denn jetzt schreibt Dir der schlauste Mensch der Welt! :)z


Ich weiss nicht was für Dich "austherapiert" heisst. Wenn Du mit diesem Begriff fast schon eine Erlösung empfindest. Für Dich tief im inneren klar ist, dass Du eben dieses dein inneres nie mit einem anderen Menschen teilen kannst. .. Ist das im ganzen geschwürigen Schmerz doch eine Erlösung?! Dann ist doch alles Super! Du weisst, dass gewisse Sehnsüchte für immer Sehnsüchte bleiben werden.. kannst es loslassen und Dich (kleineren) Zielen widmen. Auch z.b. hier im Forum eine Art pseudonähe erfahren. Und auch ganz kühl im Reallife Planen wie Du einfach etwas Scheinnähe mit anderen Menschen hast (z.b Ganztagespflege einer alten oder behinderten Person, WG oder zieh in eine Wohnung über einer kuschligen Eckkneibe und werd dort zum Inventar.).


Falls Du Dich selber aber nicht als "austherapiert" empfindest... Dann würd ich zuerst mal Abstand von Foren suchen. Sowas lindert nur kurzfristig den Schmerz der Einsamkeit. Kleine Zückcherchen um am Leben zu bleiben.. die Wunde heilt es aber nicht.

Und hör blos auf zwischen den Zeilen zu lesen!! Das ist in so einem Fall kontraproduktiv! Weil... Du "liest" nur das was Dein Bewusstsein schon kennt! Bleibst bei Deinen Mustern. Auch wenn du noch so reflektiert bist.


Mein das ganze übrigens nicht sarkastisch oder ähnliches.

b5ru/nel(lo15


Um ein Problem zu lösen (der Titel stellt ja konkret den Wunsch, ein Problem zu lösen, dar), muss man analysieren, wieso das Problem besteht.

Du äusserst Dich oftmals (so gut wie immer) sehr diffus, das wird von vielen Usern festgestellt, oder sogar beklagt. Diffuse Aussagen und die Verweigerung, mal auf irgendeinen Punkt zu kommen, sind keine Basis für eine zwischenmenschliche Beziehung. Wenn Du also Beziehungen aufbauen willst (was ja der Wunsch ist, siehe Titel), musst Du konkret werden und ein gewisse Verbindlichkeit eingehen. Beziehungen sind geben und nehmen, Du nimmst eigentlich nur. Du stellst Fragen, sammelst Antworten aber gibts nie konkretes Feedback zurück. Warum sollte sich jemand auf Dauer darauf einlassen? Das ist sehr einseitig. Es macht keinen Spaß, eine Beziehung zu einer diffusen Nebelwolke zu führen, wo man nie weiss, woran man ist.

d<evilikndiQsguixse


Grundsätzlich schließe ich mich brunello an, allerdings bin ich nicht der Ansicht, dass du "nur nimmst". Beispielsweise erinnere ich mich, dass du dich sehr in die Bresche geworfen hast für einen anderen TE. , der sich Verständnis erhofft hatte und von anderen Usern nur Zurechtweisungen bekam. Ich halte dich für sehr sensibel und mitfühlend, aber du versuchst das oft zu verstecken. Kann ich gut verstehen, denn wenn andere merken, daß man eher empfindsam ist, wird man häufig angegriffen. Ein verschlossener, indirekter Kommunikationsstil macht dich aber erst recht zur Zielscheibe. Die Rechnung "wenn ich nicht erkennbar bin, kann man mich nicht angreifen" geht nicht auf.

Dich als weinerlich zu bezeichnen, finde ich ziemlich frech. Wer leidet, darf weinen, und du hast offensichtlich viel erlitten. Es besteht kein e Verpflichtung, die Details zu veröffentlichen.

Was mich interessieren würde: Was verstehst du unter einer tieferen Beziehung, was ist deine konkrete Vorstellung davon?

m7onId+sVterxne


@ Mongata

Man muss eben über eine Weile die Zeit mit sich allein zulassen, um sich an sich selbst zu gewöhnen. Ich habe es so erlebt, dass die Konfrontation mit der Einsamkeit und die Notwendigkeit daraus, es sich mit sich selbst schön zu machen, mir die Fähigkeit beigebracht hat, gerne allein zu sein, ohne dabei einsam zu sein.

Ich glaube, man muss sich in diese Höhle einfach mal längerfristig setzen, um sie sich wohnlich machen zu können.

Danke für Deinen Beitrag. @:)

Ich finde ihn sehr gut und hilfreich. Im Grunde genommen gibst Du eine Antwort auf die Frage, die angeblich der schlauste Mensch der Welt nicht beantworten kann. :-)

Ich wollte eigentlich im Laufe der Diskussion noch näher darauf eingehen. Aber jetzt hat es sich etwas anders entwickelt (aber ist ja auch gut!).

Jedenfalls Danke, und bei Gutefrage wäre das die "Top-Antwort vom Fragesteller ausgewählt".

:)^

mGond+s3ter7ne


@ devilindisguise

Was mich interessieren würde: Was verstehst du unter einer tieferen Beziehung, was ist deine konkrete Vorstellung davon?

Ich finde das auch eine interessante Frage. Da ich allein sein möchte, hat sie jedoch für mich zur Zeit keine praktische Bedeutung. Wenn Du eine neue Diskussion zu dieser Frage starten würdest, würde ich eventuell dennoch etwas dazu schreiben.

Falls Du mit Freundlichkeit nicht umgehen kannst, weil Dir das zu sehr wie "diffuse Nebelwolke" vorkommt, kann ich es auch etwas klarer formulieren.

Deine Frage ist Off-Topic. Verstanden?

P9ower Puffxi


Wie wäre es mit einer Katze?

L=i,chtAkmHorizhoxnt


@ mond+sterne

Deine Frage ist Off-Topic.

Das habe ich, ehrlich gesagt, auch gedacht. Du stellst die Frage, wie Du trotz Alleinsein nicht mehr einsam sein musst, und es kommen Antworten, wie Du beziehungfähig werden kannst (und warum Du es nicht bist), bzw. Fragen, wie Du Dir eine Beziehung vorstellst. Dabei ist doch klar, dass Du mit dem Thema abgeschlossen hast.

Den Vorschlag mit der Katze (den ich ja auch schon geschrieben hatte), finde ich allerdings trotzdem nicht falsch, auch wenn er vermeintlich der Fragestellung zuwider läuft. Denn eine Katze ist ja kein Mensch, mit dem zu kommunizieren man erst lernen müsste, und alleinstehende Tierbesitzer sollen angeblich gesünder sein/bleiben sowie weniger depressiv sein als solche ohne.

mhond>+st3ernxe


@ brunello15

Um ein Problem zu lösen (der Titel stellt ja konkret den Wunsch, ein Problem zu lösen, dar), muss man analysieren, wieso das Problem besteht.

Du äusserst Dich oftmals (so gut wie immer) sehr diffus, das wird von vielen Usern festgestellt, oder sogar beklagt.

Ich äußere mich gelegentlich auch sehr klar. Das wird dann bisweilen nicht nur beklagt, sondern auch an die Moderation gemeldet. Also, irgendwas gibt es immer zu kritisieren. Ich brauch das nicht mehr.

Warum sollte sich jemand auf Dauer darauf einlassen?

Da soll sich niemand drauf einlassen, weil ich meine Ruhe will.

@ LichtAmHorizont PowerPuffi

Hast Du ein Haustier? Wäre das nicht sonst eine Möglichkeit? Eine Katze vielleicht?

Ich bin schon überfordert damit, für mich selbst zu sorgen. Ich möchte nicht auch noch für "jemand" anders sorgen müssen. Von daher eher nicht.

Aber vom Denkansatz her finde ich die Idee gar nicht mal so falsch. Hund, Katze, Hamster, Pferd. Hamster wäre wohl noch am realistischsten. Pferd wäre mir am liebsten. Auch wenn ich kein Mädchen bin. :-) Aber anders als Pippi Langstrumpf würde ich es nicht auf der Veranda unterbringen wollen. ;-)

;-D

b]rYatze


Ich bin ü50. Ich habe mein Leben im Grunde genommen hinter mir.

Ist bei dir ab 50 schon Schicht? Es gibt Leute, massig Leute, die über 100 Jahre alt werden. Dann wären die nächsten 50+ ja nur noch Warten auf den Sensemann... ":/

mQond+nstxerne


@ bratze

Ja, bei mir ja. Bei anderen ist es anders. Das ist nunmal sehr individuell.

s&ensi@belxman


Als Kind habe ich beispielsweise geglaubt, man könne Konflikte mit Worten lösen.

Diesen Glauben lebe ich- und ich behaupte, dass das der einzige Weg ist, der Konflikte wirklich lösen kann- alles andere ist nur der Versuch, Konflikte unter den Teppich zu kehren, den Widerpart zu unterdrücken- der Konflikt wird dabei nicht gelöst, sondern schwelt weiter vor sich hin.

Ich bin ü50. Ich habe mein Leben im Grunde genommen hinter mir.

Ich glaube, wenn du dir selbst bestimmte Ziele im Leben setzt, sieht die Sache wieder anders aus. Das können auch kleine, unspektakuläre Ziele sein- Irgendetwas kennenlernen, was du noch nicht kennengelernt hast: Tiere, Pflanzen, Pilze, Technik, Weltall, ..., irgendetwas erlernen, was du noch nicht kannst: Judo, Segeln, Surfen, Kiten, Skaten, Computer programmieren, Webseiten gestalten, ...

Irgendetwas tun, was du noch nicht getan hast: eine Reise, eine Fahrradtour, eine Wanderung, Bilder malen/zeichnen ...

Irgendetwas anschauen, was du noch nicht angeschaut hast: Theaterstücke, Musikkonzerte, Musicals, Ausstellungen

Also, irgendwas gibt es immer zu kritisieren

Vielleicht einfach etwas gelassener nehmen (auch wenn es sehr schwer fällt).

Mrr. TCempe3st


Du sagst, du seiest überfordert damit, für dich selbst zu sorgen, weshalb du dir keine Katze anschaffen kannst.

Vergisst du denn, Lebensmittel und Toilettenpapier zu besorgen? Wenn nicht, würde das mit Katzenstreu und -futter auch klappen. Wenn du dann noch merkst, dass mit der Katze (bei Wohnungshaltung: den beiden Katzen) etwas nicht stimmt und keine Scheu hast, beim Tierarzt aufzuschlagen, gäbe es kein großes Problem.

Katzen sind kommunikativ, manche sehr verschmust und man kann lernen, sie zu verstehen. Man muss nicht dreimal täglich mit ihnen raus (kann man aber), man muss sie nicht unbedingt beschäftigen (wenn sie zu zweit sind, spielen die miteinander, sofern sie sich mögen). Du kannst nicht vergessen, sie zu füttern, wenn du oft daheim bist, denn die nerven dich schon, wenn sie Hunger haben. Wenn sie gestreichelt werden wollen, hüpfen sie dir auf die Tastatur oder das Buch (naja, nicht alle, manche teilen dir das anders mit).

Ich war auch unfähig, für mich selbst zu sorgen. Wenn man aber Verantwortung für jemand anders trägt, kann man daran wachsen. Gegen die Einsamkeit hilfts aber wirklich - ich bin viel glücklicher als vorher. Und habe zwar oft das Brot vergessen, aber wenigstens Katzenfutter im Haus. ;-D

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